Gewöhnlicher Buchsbaum • Buxus sempervirens

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Produktinformationen "Gewöhnlicher Buchsbaum • Buxus sempervirens"

Buchsbaum kaufen

Der gewöhnliche Buchsbaum gehört zur Familie der Buchsbäume (Buxus). Seine botanische Bezeichnung lautet Buxus sempervirens. Der Name Buxus lässt sich vom dem griechischen Wort pyxos ableiten, welches so viel wie fest bedeutet. Er bezieht sich auf das feste Holz des Strauches. Der Gattungsname sempervirens, steht wenn man ihn direkt übersetzt, für immer lebend. Bezogen auf den Buchsbaum bedeutet er immergrün. Manchmal wird er auch nur Buchsbaum oder Buchs genannt. Je nachdem in welchem Teil von Deutschland Sie sich aufhalten, so können Ihnen auch regionale Bezeichnungen begegnen. Zum Beispiel Bussbom (Ostfriesland), Bosbaum (mittelhochdeutsch), Palmenberg (Eifel) oder Pikesbaum (Siebenbürgen). Der Buxus sempervirens ist in Südwesteuropa, Mitteleuropa, Westasien und Nordafrika heimisch. Nach jahrelanger Züchtung können heute mehr als sechzig Buchsbaumarten unterschieden werden. Kriterien sind dabei zum Beispiel der Blattabstand, die Blattfarbe, die Blattgröße, die Blattform, die Wachstumsgeschwindigkeit und die Wuchsform. Der Buxus ist wärmeliebend und tritt vor allem in Laubwäldern auf. Buchsbäume sind wunderbar dankbare Pflanzen für die Gartengestaltung. Denn sie sind sehr pflegeleicht und machen sowohl als Heckengewächs, als auch einzeln eine super Figur. Das liegt vermutlich auch daran, dass man sie wunderbar in Form schneiden kann. Schon die Römer und die Griechen erkannten das Potential des Buchsbaums und achteten die Vielfältigkeit als Gartenpflanze. Richtig bekannt wurde diese Pflanze dann zum Ende des sechzehnten Jahrhunderts in den Gartenanlagen im Schloss Versailles als winterharte Beet Einfassung. Schon bald wetteiferten in den Gärten des Adels die verschiedensten Buchsbaumhecken in unterschiedlichen Formen und Schnitten.

Am liebsten mag der Buchsbaum nährstoffreichen Boden. So wird er am besten auf lehmigen, kalkhaltigen Böden wachsen. Wenn Sie ihn auf einem reinen Sandboden pflanzen wollen, so sollten Sie diesen vorher mit reichlich reifer Komposterde bearbeiten. Was die Lichtverhältnisse angeht, so ist der Buchsbaum tolerant. Er verträgt Schatten und kommt auch im Wurzelbereich von Bäumen zurecht. Lediglich reine Sonneneinstrahlung verträgt er nicht so gut. Denn durch die intensive Sonneneinstrahlung kann es zu Verbrennungen kommen. An zu schattenreichen Orten erhöht sich das Risiko, dass die Pflanzen an einer Pilzinfektion erkranken. Auch staunasse Böden und Standorte an denen häufig Regen auf die Blätter des Buchsbaumes gelangt sind ebenfalls eher ungünstig. Der Buchsbaum wächst als Baum oder Strauch und kann bis zu vier Metern hoch werden. Erst ab einem Alter von mehr als hundert Jahren kann er bis zu acht Metern hoch werden. Bekannt ist der Buxus auch für sein hartes und schweres Holz. Früher wurde es zum Gravieren und für Drechselarbeiten verwendet. Die Rinde hat eine grünliche Färbung, ist der Buchsbaum in die Jahre gekommen so färbt sie sich gräulich bis Ocker. Außerdem kommt es im Alter zu abplatzenden Rindenfetzen. Die Blätter sind elliptisch geformt Rande etwas eingerollt. Sie sind immergrün und werden Ihnen das ganze Jahr Freude bereiten. Außerdem sind sie an ihrer ganzrandigen Form und am kurzen Stiel zu erkennen. Sie glänzen an der Oberseite in einem schönen dunkelgrün. Die Unterseite ist matter und eher hellgrün. Weiterhin werden sie etwa nur zwei Zentimeter lang und fühlen sich lederartig an. Charakteristisch sind auch die kleinen, gelblichweißen Blüten. Diese stehen in achselständigen Blütenknäulen. Die Blütezeit ist von März bis Mai. Die Blüten bilden reichlich Nektar und Pollen. So sind sie ein beliebter Ansteuerungsort für Bienen und Hummeln. Die früh im Jahr beginnende Blüte zeichnet den Buchsbaum als wichtige Bienenweide aus. Die Früchte sind dunkelbraune bis graue, heidelbeergroße Kapselfrüchte. Sie sind etwa acht Millimeter lang und streuen im September je zwei schwarze, glänzende Samen. Der Duft dieser Samen lockt Ameisen an. Sie schleppen die Samen weg. Das ist ein kleines Phänomen, denn damit gehört der Buchsbaum - zusammen mit dem Besenginster, zu den wenigen in Mitteleuropa verbreiteten Gehölzen, deren Samen von Ameisen verbreitet werden (Myrmekochorie).

Buchsbaum giftig

Sie sollten wissen, dass diese Pflanze stark giftig für den Menschen ist. Weiterhin ist er auch gefährlich für viele Tiere wie Kühe, Kaninchen oder Hamster. Von der Giftigkeit sind alle Pflanzenteile, also Blätter, Früchte, Wurzelrinde und so weiter, betroffen. Sie enthalten Alkaloid Cyclobuxin. Sollte es zu einer Vergiftung kommen, dann äußert sich diese durch Durchfälle, Erbrechen, Übererregbarkeit und Krämpfe. Gewöhnlich treten diese Beschwerden nur bei falscher Anwendung der Pflanze in der Volksheilkunde auf.

Buchsbaum pflanzen

Um den richtigen Zeitpunkt zu finden, an dem der Buchsbaum gepflanzt werden kann, ist einiges zu beachten. Wenn der Buchsbaum zum Beispiel nackte Wurzeln hat, so eignet sich der Zeitraum von Oktober bis Anfang Mai zum Pflanzen. Pflanzen die einen Wurzelballen haben, können ab Oktober bis Anfang Juni gepflanzt werden. Zunächst sollte der Boden aufgelockert werden. Die Wurzeln des Buchsbaumes mögen und benötigen viel Luft. Anschließend wird der Buchsbaum direkt vor der Pflanzung einige Zeit ins Wasser getaucht (zum Beispiel in einen Eimer mit Wasser). Jetzt können die Wurzeln und auch die Triebe um circa fünf Zentimeter zurückgeschnitten werden. Das regt sie zum Wachstum an. Dann hebt man ein Pflanzloch aus. Dieses sollte fünfundzwanzig bis dreißig Zentimeter tief sein. Das Pflanzloch sollte auch in etwa fünfzehn Zentimeter breiter als der Wurzelballen sein. Wenn Sie den Buchsbaum dann in das Loch setzen, sollte er genauso tief eingesetzt werde wie vorher im Topf. Füllen Sie nun das Loch mit der ausgehobenen Erde und drücken Sie diese an. Die verschiedenen Sorten des Buchsbaumes eignen sich für verschiedene Zwecke. Für Beeteinfassungen ist zum Beispiel die Sorte „Blauer Heinz“ geeignet. Für eine etwas höhere Hecke eignet sich perfekt der im Text beschriebene Buxus sempervirens. Möchten Sie eine Kugel aus dem Buchsbaum schneiden, kann man die Sorte Suffruticosa empfehlen. Bei Dauerfrost steigt die Gefahr von Frostschäden. Zur Vorbeugung sollten Sie ihren Buchs nicht in die pralle Sonne pflanzen. Mit Schattiernetzen können Sie die schlimmsten Schäden verhindern.

Buchsbaumhecke pflanzen

Mit einem Buchsbaum kann man auch eine schöne Beeteinfassung anlegen. Die optimale Pflanzzeit für die Beeteinfassung ist im Frühjahr. Hierfür sollten die Pflanzen wieder zuerst ins Wasser gestellt werden. Dann wird der Boden gelockert, und wenn möglich mit Komposterde gemischt. Es kann helfen, die Position der Beeteinfassung mit einer Pflanzschnur zu markieren. Es werden (bei etwa zehn bis fünfzehn Zentimetern großen Pflanzen) etwa zehn Stück pro Meter benötigt. Bei lockerem Boden funktioniert das Einsetzten der Pflanzen am besten mit einer Pflanzkelle. Dann wird die neue Einfassung gründlich gewässert und mit der Heckenschere auf zwei Drittel zurückgeschnitten. Bis die Pflanzen gut eingewachsen sind müssen sie regelmäßig feucht gehalten werden. Es ist ratsam, die Einfassung, außerdem Anfang Juni zu düngen.

Buchsbaum düngen

Wenn Sie den Buchs im September mit Kalimagnesia düngen, so wird das Verholzen gefördert und somit auch die Frosthärte der Blätter und Triebe. Wird der Buchsbaum im Topf gehalten, so muss man auch diesen vor Frost schützen. Das geht zum Beispiel mit einer „Top – im – Topf – Lösung“. Diese vereint praktische als auch ästhetische Vorteile. Dafür stellt man die Pflanze inklusive Topf in einen deutlich größeren Übertopf. Den Zwischenraum füllt man mit gehäckselter Baumrinde (Rindenmulch) auf. Innentopf und Außentopf werden anschließend auf zwei Holzklötze gestellt, um den direkten Bodenkontakt zu vermeiden.

Buchsbaum schneiden

Am besten Sie schneiden den Buchsbaum mehrmals im Jahr. Einen Schnitt im vierwöchentlichen Rhythmus verträgt der Buchs ohne Probleme. Die Schnittsaison beschränkt sich auf die Hauptwachstumszeit von April bis September. Der Optimale Schnittzeitpunkt ist Mitte bis Ende August. Der Schnitt wird an einem bedeckten Tag durchgeführt. Beim Schnitt werden die kleinen Blätter grundsätzlich zerschnitten. Die Gefahr liegt darin, dass genau diese Schnittstellen in der Sonne verbräunen und austrocknen würden. Der Buchsbaum verfärbt sich in diesem Fall in ein unschönes graugrün. Je öfter Sie schneiden, desto mehr muss der Buchsbaum auch gepflegt werden (mit Wasser und Nährstoffen versorgen). Damit wird er bei neuer Blattbildung unterstützt. Ab Ende August darf der Buchsbaum nicht mehr geschnitten werden. Denn dann würde die Pflanze wieder neu austreiben. Bis zum Winter könnten die neuen Triebe nicht mehr komplett ausreifen. Anfangs können Sie eine normale mechanische Schere zum Schneiden des Buchs verwenden. Für den Schnitt von Formen ist eine Buchsbaumschere mit kurzer Schneide geeignet. Diese sollte scharf sein, sodass sich die Triebe gut durchtrennen lassen und Sie beim Schneiden nicht abrutschen.

Buchsbaum schneiden mit Schablone

Bei Gärtnern ist auch der Schnitt zu einer Buchsbaumkugel sehr beliebt. Sie können sich beispielsweise eine Schablone, bestehend aus Pappe, basteln. Dafür wird zunächst mit Hilfe eines Zollstockes der Durchmesser der Buchsbaumkugel ausgemessen. Danach wird ein Filzstift an einer Schnur befestigt. Die Schnur sollte knapp solang sein, wie der Durchmesser der Buchskugel. Das abgemessene Stück Schnur wird nun zwischen Daumen und Zeigefinger fixiert und an den Rand der Pappe gehalten. Dann ziehen Sie einen Halbkreis und zwar sollte dieser von der oberen Seite der Pappkartonkarte bis zur unteren Seite verlaufen. Zum Schluss wird der Halbkreis ausgeschnitten und schon ist die Schablone fertig. Diese hilft dabei, schnell und einfach schöne gleichmäßige Kugeln zu schneiden. Legen Sie die Schablone beim Schnitt des Buchsbaumes an verschiedenen Stellen an und schneiden Sie immer bis zum Rand der Pappe. Wenn man jedoch etwas mutiger sein möchte und ohne Hilfsmittel eine Kugel zaubern will, so geht man folgendermaßen vor. Zuerst schneidet man eine waagerechte Linie (Äquator) und vier senkrechte Längengerade in die Kugel hinein. Mit einem guten Augenmaß kann nun der Schnitt vollzogen werden.

Buchsbaum Krankheiten

Einige Arten von Schädlingen können dem Buchsbaum zusetzten. Zum Beispiel verschiedene Pilzinfektionen und Schädlinge. Eine Art ist zum Beispiel der Buchsbaumzünsler. Zur Vorbeuge sollte der Buchsbaum regelmäßig auf die Raupen des Buchsbaumzünslers untersucht werden. Die Raupen sorgen für schlimme Fraßschäden. Sie vertilgen fast alle Blätter des Buchsbaumes. Auch vor der Rinde schrecken diese gefräßigen Tiere nicht zurück. Es kann vorkommen, dass ganze Triebe des Buchsbaumes absterben können. Sie erkennen diese Raupe an ihrem schwarzen Kopf und der gelbgrünen Färbung des Körpers. Außerdem hat sie schwarze und weiße Streifen auf der Haut und wird bis zu fünf Zentimetern lang. Als Kübelpflanze braucht der Buchsbaum bei warmem, trockenem Wetter täglich Wasser. Während längerer Hitzeperioden können die Pflanzen zusätzlich abgebraust werden. So werden Staubablagerungen von den Blättern entfernt. Auch im Winter darf der Wurzelballen niemals austrocknen.

Buchsbaum vermehren

Wenn Sie Ihren Buchsbaum vermehren wollen so können Sie das zum Beispiel über Stecklingsvermehrung tun. Dafür muss man allerdings etwas Zeit und Geduld einplanen. Aber keine Sorge! Die Stecklinge des Buchsbaums wachsen zwar langsam, dafür aber zuverlässig. Wer schnell Erfolge sehen will, sollte besser große Stecklinge verwenden (zwanzig bis dreißig Zentimeter groß). Gute Erfolge liefern sogenannte Risslinge. Risslinge reißt man einfach im Juli bis August von der Mutterpflanze ab. Mit einem scharfen Messer entfernt man dann den überstehenden Rindenstreifen an der Riss Stelle. Danach kürzt man alle Triebe um etwa ein Drittel ein. Die Stecklinge kann man einfach direkt an einen halbschattigen, geschützten Platz direkt in humusreiche und lehmige Gartenerde stecken. Ein Profi würde auch empfehlen, das Beet vor dem Stecken mit schwarzer Folie abzudecken. Diese unterdrückt nicht nur Unkraut, sondern sie verhindert auch, dass der Boden austrocknet.

Buchsbaum in der Heilkunde

In der Volksheilkunde fand der Buchsbaum auch seinen Zuspruch. Beispielsweise fand er Verwendung bei Erkrankungen wie Rheuma, Gicht und Hauterkrankungen. Nach Europa kam der Buxus dann mit der Gründung der Klöster. In katholischen Gemeinden ist es Brauch, am Palmsonntag die Kreuze mit geweihten Zweigen des Buchsbaumes zu schmücken.

Wurzelsystem: Herzwurzler
Anheben der Bodenbeläge: selten
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