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Zwergweide • Salix boydii
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8,99 € *
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Bodendecker kaufen

 

Bodendecker – pflegeleichter, farbenprächtiger Pflanzenteppich

Je grüner ein Garten ist, desto wohler fühlen wir uns. Hier ein bezaubernder Rosenstrauch, dort ein paar Gartenkräuter und in der Mitte des Gartens ein großer Kirschbaum. Doch wenn Sträucher und Bäume sich ausbreiten, entstehen rasch lichtarme Flächen im Garten, in denen oft noch große Wurzelkonkurrenz herrscht. Wer diese tristen Plätze nicht einfach mit Mulch zuschütten will, für den sind Bodendecker-Pflanzen wie gemacht. Wie der Name bereits sagt, handelt es sich hierbei um niedrig wachsende Pflanzen oder Gehölze, die den Boden zuverlässig bedecken. Diese Pflanzen sind äußerst pflegeleicht und überzeugen durch ihre farbenfrohe Vielfalt. Sie haben im Lauf der Zeit eine Strategie entwickelt, um auch an lichtarmen Standorten wachsen zu können. Die Mischung von eher eintönigen Gehölzpflanzungen und lebendigen bodendeckenden Pflanzen schafft einen spannenden Kontrast im eigenen Garten. Dank der großen Auswahl an Bodendecker-Arten findet jeder passende Pflanzen, mit denen leblose, dunkle Flächen im eigenen Garten ein Ende haben.

 

Bodendecker schaffen optisch ansprechenden Schutz

Hauptgrund für die Pflanzung von Bodendecker-Pflanzen ist die optische Bereicherung im Garten, in Parkanlagen oder entlang an Hängen. Die Bodendecker sorgen für ein lebendiges, natürliches Erscheinungsbild – egal ob man sich für Bodendecker Stauden, Bodendecker Sträucher oder Bodendecker Rosen entscheidet. Doch das ist nicht der einzige Vorteil, die die meist immergrüne Bepflanzung mit sich bringt. Die Pflanzen bilden in der Regel schnell Triebe aus und schaffen es auf diese Weise, den kompletten Boden zu bedecken. Damit spenden sie diesem schließlich wohltuenden Schatten, sodass er nicht austrocknet. Der schützende Schatten vermeidet zusätzlich starke Temperaturschwankungen, sodass die Erde reich an Nährstoffen bleibt. Anders als bei einer geschlossenen Mulchdecke mit Kies oder Splitt wird der Boden nicht beeinflusst, sondern behält seine Mineralien, Nährstoffe und seinen pH-Wert bei. Darüber hinaus dienen die Wurzeln der Bodendecker einer Befestigung des Bodens, die sich besonders in Hanglagen oder Böschungen auszahlt. Die Erde wird nicht mehr einfach platt getreten, sondern dank der Wurzeln gut gelockert, was einen besseren Lufthaushalt möglich macht. Je höher die Bodendecker-Pflanzen wachsen, desto weniger muss man sich um die Beseitigung von Unkraut kümmern. Hochwachsende Stauden oder Sträucher halten die unterwünschten Pflanzen meist von alleine fern. Kurz nach der Verpflanzung im Freien müssen die Bodendecker zwar immer wieder gegossen und auf unerwünschten Bewuchs kontrolliert werden, doch später sind die meisten Bodendecker-Arten pflegeleichter als Rasen. Weiterhin sollte nicht vergessen werden, dass die Bodendecker Lebensraum für Insekten bieten und ein gutes Bodenleben ermöglichen.

 

Bodendecker Stauden für flächige Begrünung

Wer sich für Bodendecker Stauden entscheidet, der wird mit pflegeleichten Pflanzen belohnt, die sich besonders gut für Hanglagen oder Bereiche unter Gehölzen eignen. Überall dort, wo kein Rasen wachsen kann, sind solche Stauden die ideale Wahl. Wichtig ist, dass man sich je nach Standort nach passenden Stauden umsieht. Befinden sich die Pflanzen später unter Gehölzen im schattigen Bereich, so müssen sie beispielsweise Wurzeldruck vertragen und mit dem herabfallenden Laub der Bäume fertig werden. Geeignete Pflanzen für einen solchen Standort sind beispielsweise der heimische Haselwurz, die Breitblattsegge oder das Teppich-Fettblatt. Wer die tristen Plätze unter großen, schattenspenden Bäumen mit diesen Pflanzen verschönert, muss das Falllaub nicht mehr entfernen. Stattdessen sorgen die Stauden für eine ansprechende grüne Fläche. Je höher die Pflanzen wachsen, desto weniger muss man sich zudem um die Bekämpfung von Unkraut kümmern. Bei niedrig wachsenden Bodendeckern sollte man dagegen immer wieder kontrollieren, ob sich unerwünschte Pflanzen in den jeweiligen Flächen befinden. Je früher man den unerwünschten Bewuchs entfernt, desto schöner können sich die Bodendecker entfalten. Will man sonnenreiche Plätze wie Hanglagen mit Bodendecker Stauden bereichern, so empfehlen sich andere Bodendecker-Arten. Die Pflanzen müssen in diesem Fall viel Sonne vertragen und tiefreichende Wurzeln ausbilden, damit sie sich selbstständig an steilen Hängen festhalten können. Sehr gut eignen sich beispielsweise Stauden wie das Garten-Perlkörbchen, die Garten-Schaumkresse oder die Goldhaar-Aster. Sonnenliebende Stauden beeindrucken im Frühling oder Sommer meist mit einer farbenprächtigen Blütenvielfalt, sodass die bepflanzten Hänge noch ansprechender aussehen. Da die Pflanzen meist aus einem Stamm schnell mehrere Triebe entwickeln, dauert es nicht lange, bis der komplette Hang von einem blühenden Pflanzenteppich überzogen ist. Zusätzlich sorgen die Bodendecker Stauden für einen weiteren Vorteil: Ihr tiefreichendes Wurzelwerk befestigt den Boden, sodass dieser selbst bei anhaltendem Regen nicht abrutscht.

 

Bodendecker Sträucher als robuste Alternative

Obwohl es eine Vielzahl an winterharten Bodendecker Stauden gibt, wünschen sich einige Menschen noch robustere Pflanzen, die den Boden schützen und zur Optik des Gartens beitragen. Zu diesem Zweck bieten sich Bodendecker Sträucher an. Dabei handelt es sich um Sträucher mit niedrigem Wuchs, die aufgrund ihrer geringen Ansprüche sehr gut unter Bäumen gedeihen können. Zu solchen Sträuchern gehört beispielsweise die Heckenmyrthe, das kompakte Dickmännchen oder der goldgrüne Spindelstrauch. Insgesamt sind die Sträucher zwar etwas robuster als die Bodendecker Stauden, gleichzeitig muss ihnen allerdings ebenfalls ein Mehr an Pflege zuteil werden. Viele Sträucher müssen hin und wieder geschnitten werden, um ihre Form beizubehalten. Der beste Zeitpunkt für einen Rückschnitt ist meist im Frühjahr, wenn kein Frost mehr droht. Außerdem benötigen einige Sträucher Pflanzendünger, um mit ausreichend Nährstoffen versorgt zu werden. In der Regel genügen in diesem Fall ein Universal-Pflanzendünger oder Hornspäne.

 

Bodendecker richtig pflanzen und pflegen

Damit Bodendecker zu einem eindrucksvollen Pflanzenteppich im Garten werden, sollten bei der Pflanzung einige Dinge beachtet werden. Obwohl Bodenansprüche und die Herangehensweise bei der Pflanzung immer stark von der jeweiligen Bodendecker-Sorte abhängig sind, gleichen sich Bodendecker Stauden und Sträucher hier sehr. Für eine bodenbedeckende Wirkung werden rund 10 bis 15 Pflanzen pro Quadratmeter benötigt. Wichtig zu wissen ist jedoch, dass die geschlossene Decke erst nach etwa zwei bis drei Jahren gebildet wird. Die Pflanzen benötigen schließlich ein bisschen Zeit, um neue Triebe auszubilden. Es gibt aber auch Pflanzen, von denen weitaus weniger Exemplare benötigt werden, wie beispielsweise Efeu. Hier genügen drei Pflanzen pro Quadratmeter. Wichtig ist in jedem Fall, dass man sich vor dem Kauf ein bisschen mit der jeweiligen Bodendecker Pflanze auseinander setzt. Nur wenn man die konkreten Bedingungen an den Standort kennt, wird man mit der ausgesuchten Staude oder dem ausgewählten Strauch glücklich werden. Beide Bodendecker Arten überzeugen allerdings durch geringen Pflegeaufwand und überleben selbst an schwierigen Standorten. Die Pflanzzeit für Bodendecker ist zwischen Spätsommer und Herbst ideal gewählt. So haben die Bodendecker die Möglichkeit sich fest im Boden zu verwurzeln, bevor der Frost einsetzt. Allerdings können die Pflanzen auch im Frühjahr oder zu einem anderen Zeitpunkt des Jahres im Garten eingesetzt werden. Wichtig ist nur, dass kein Frost herrscht. Vor dem Einpflanzen sollte sämtliches Unkraut entfernt werden, damit dieses das Wachstum der Bodendecker nicht beeinträchtigt. Sind die Sträucher und Stauden später hoch genug, so braucht man sich nicht extra um die Entfernung des Unkrauts kümmern. In der Regel nehmen die Bodendecker Pflanzen dem unerwünschten Beiwuchs ganz von alleine die Lebensgrundlage, sobald eine gewisse Höhe erreicht ist. Zusätzlich ist die Erde aufzulockern und unter Umständen mit humusreicher Erde zu vermengen. Sollte die ausgesuchte Pflanze zu den Bodendeckern gehören, die kalkhaltige Erde bevorzugen, so wird dem Boden außerdem etwas Kalk beigemischt. Das Pflanzenloch sollte so tief und breit ausgegraben werden, dass der Wurzelballen der Bodendecker weder gequetscht noch anderweitig verletzt wird. Bei der Tiefe ist es sinnvoll sich am Container oder Topf zu orientieren. Je nachdem, wie tief die Pflanze im gelieferten Topf oder Container gestanden hat, sollte sie auch in die Erde gesetzt werden. Danach schüttet man das Loch mit der ausgegrabenen Erde zu, tritt diese vorsichtig fest und formt einen kleinen Erdwall rund um die Bodendecker. Dieser sorgt dafür, dass das Wasser nicht einfach fortläuft, wenn man die Pflanzen großzügig gießt.
Auch wenn der Abstand zwischen den einzelnen Pflanzen zunächst sehr groß erscheint, so wird sich im Laufe der Zeit eine geschlossene Pflanzendecke entwickeln, wenn man sich an die jeweiligen Empfehlungen der Bodendecker Sorte gehalten hat. Zwar kann das zufriedenstellende Ergebnis unter Umständen ein paar Jahre auf sich warten lassen, doch wenn man die Pflanzen zu eng setzt, so behindern sie sich gegenseitig in ihrem Wuchs. Statt in die Breite zu wachsen und den Boden zu bedecken, treiben die Bodendecker in die Höhe, was nicht unbedingt zum gewünschten Ergebnis an Hängen oder unter Gehölzen führt. Wer die kahlen Stellen in der ersten Zeit nach der Pflanzung vor Unkraut schützen möchte, sollte daher keine weitere Bodendecker pflanzen, sondern Rindenmulch auf den Boden geben, um diesen feucht zu halten. Ist die grüne Pflanzendecke irgendwann komplett, so können die Sträucher, Gehölze und Stauden nach Belieben zurückgeschnitten werden. Je nach Wuchsfreudigkeit kann ein Schnitt bis zu viermal im Jahr notwendig sein. Es gibt jedoch auch eine Menge Sorten, die kaum geschnitten werden müssen. Wer seine Bodendecker-Bepflanzung noch ein bisschen interessanter gestalten möchte, kann bei der Pflanzung auf Begleitpflanzen zurückgreifen. Besonders wenn man sich für immergrüne Stauden entschieden hat, bieten frühblühende Zwiebelpflanzen einen tollen Kontrast. Die Blumenzwiebeln werden im Idealfall zusammen mit den Bodendecker Stauden oder Sträuchern in den Boden gesetzt, sodass man im Frühjahr von faszinierenden Tulpen oder Narzissen mitten im grünen Pflanzenteppich überrascht wird. Ein harmonischeres Gesamtbild ergibt dagegen die Durchmischung von Bodendecker Pflanzen mit verschiedenen Gräsern. Diese sollten allerdings nicht zu hoch werden und dieselben Ansprüche an den Standort besitzen wie die jeweiligen Bodendecker. Weil die meisten Bodendecker selbst unter kargen Bedingungen wachsen und ihren Lebensraum erschließen, sind die wenigsten Sorten auf Dünger angewiesen. Wer die Pflanzen trotzdem zusätzlich unterstützen möchte, sollte sie nur sparsam düngen. Am besten man fängt mit der Düngung bereits im Frühjahr an und entscheidet sich für einen Langzeitdünger, der die Nährstoffe nach und nach in den Boden abgibt. Besonders gut eignen sich zum Beispiel Hornspäne oder Kompost. Sollten sich die Bodendecker unter hohen Sträuchern oder Bäumen befinden, genügt eventuell das herabfallende Laub als Dünger, das zwischen den Pflanzen verrottet und damit Nährstoffe abgibt.

 

Bodendecker Rosen als beeindruckende Blütenmeere

Sollen die Bodendecker nicht nur kahle Stellen im Garten ersetzen, sondern mit farbenprächtigen Blüten Aufmerksamkeit erregen, so sind Bodendecker Rosen eine hervorragende Wahl. Die Rosen eignen sich ausgezeichnet, um große Flächen oder Böschungen in wundervolle Blütenmeere zu verwandeln. Geeignete Rosenarten sind äußerst pflegeleicht und sehr robust. Häufig werden sie auch als Kleinstrauchrosen bezeichnet. Trotzdem unterscheiden sich Bodendecker Rosen ein wenig von Stauden, Sträuchern und Gehölzen, wenn man sich Pflanzung, Pflege und Schnitt auseinandersetzt. Bevor man sich ansprechende Bodendecker Rosen bestellt, sollte man überlegen, wann man die Rosen verpflanzt. Denn die Pflanzen sind sowohl als Container- aber auch als Topf- oder Wurzelware erhältlich. Wer sich für die Wurzelware entscheidet, profitiert vom günstigen Preis, muss die Rose allerdings schnell verpflanzen. Da die Wurzelware nackt ohne Erde geliefert wird, verlangt sie irgendwann nach Nährstoffen, die sie nur durch Einpflanzen in die Erde erhält. Der ideale Zeitpunkt zum Einpflanzen von Bodendecker Rosen ist der Herbst. Zu dieser Zeit ist der Boden aufgrund des herabfallenden Laubs noch voller Nährstoffe und besitzt außerdem die richtige Temperatur, damit die Rosen ihre Wurzeln ausbilden können. Wichtig ist allerdings, dass noch kein Bodenfrost herrscht und auch in den folgenden Tagen nicht erwartet wird. Wer sich mit dem Einpflanzen ein bisschen länger Zeit lassen möchte, der entscheidet sich für Topfware. Hierbei wird der Rosenstrauch im Topf geliefert und verfügt über stärkere Wurzeln. Da der Topf mit nährstoffreicher Erde befüllt ist, wird die Rose auch ohne Verpflanzung einige Wochen überleben.
Am längsten hält die Container-Ware jedoch ohne Einpflanzung durch. Diese Variante ist zwar die teuerste, gleichzeitig verspricht sie bei geeigneter Pflege auch den besten Erfolg. Die Chance, dass verpflanzte Containerware im Garten wächst und gedeiht, liegt bei über 90 Prozent. Bevor die Rose nun ihren Weg in die Erde findet, sollte ein großes Pflanzenloch gegraben werden, in das der Wurzelballen problemlos hineinpasst und gleichzeitig rund um die Rose ein Freiraum von einer Handbreite bietet. Damit die Wurzeln ihren Weg einfacher durch die Erde finden, sollte diese mit einer Grabegabel gelockert werden. Ideal ist übrigens humusreicher Boden. Dieser enthält zahlreiche Nährstoffe, die die Bodendecker Rosen benötigen. Wer den Aushub deswegen mit ein bisschen Kompost, Rosenerde oder Hornspänen vermischt, wird mit noch prächtigeren Pflanzen belohnt werden.
Bevor der Rosenballen in das Loch eingesetzt wird, sollte er rund 20 Minuten gewässert werden, indem man ihn komplett ins Wasser stellt. Hat sich der Ballen vollständig vollgesogen, lockert man die Wurzeln noch etwas und stellt die Rose anschließend so senkrecht wie möglich in das ausgehobene Loch. Die Bodendecker Rose sollte ungefähr so tief im Boden sitzen, wie es im Topf bereits der Fall war. Um die Rose vor Bodenfrost zu schützen, sollte die Veredelungsstelle rund fünf Zentimeter tief unter der Erde liegen. Danach gibt man die ausgehobene Erde rund um den Wurzelballen zurück ins Erdloch und tritt sie leicht fest. Die Mulde, die dabei entsteht, vertieft man leicht, um einen besseren Wasserzulauf zu schaffen.
Wer später keine Mühe mit unschönem Unkraut haben möchte, sollte vor dem Verpflanzen unbedingt sämtlichen unerwünschten Bewuchs entfernen. Schafft man eine geschlossene Pflanzendecke, die mindestens eine Höhe von 40 Zentimeter erreicht, so hat Unkraut später keine Chance mehr. Wie viele Bodendecker Rosen auf einem Quadratmeter Platz finden lässt sich leider nicht pauschal sagen. Meist benötigt man zwischen zwei und sechs Rosen, um den Boden komplett zu bedecken. Genauere Infos lassen sich meist in den Beschreibungen der jeweiligen Rosen finden. Während der Pflanzbedarf bei der Zwergrose Clementine bei acht bis elf Pflanzen pro Quadratmeter liegt, genügen von der Bodendeckerrose Alpenglühen schon drei Exemplare pro Quadratmeter. Wer die Rosen Ende Herbst pflanzt, sollte die Pflanzen unbedingt vor Frost und Kälte schützen. Dazu häuft man einfach etwas Erde um die Pflanzen herum an oder deckt sie mit Tannenreisig ab. Die Rosen sollten nur bei trockener Witterung regelmäßig gegossen werden, wobei darauf zu achten ist, dass die Blätter nicht mit Wasser in Berührung kommen. Ansonsten fördert man die Entstehung von Krankheiten. Wer die Rosen zusätzlich unterstützen möchte, versorgt sie regelmäßig mit Dünger, um die Widerstandskraft zu stärken. Auch wenn Rosen unter schattigen Bedingungen wachsen, sind sonnige Standorte für die Bodendecker besser geeignet. Zudem sollten die Pflanzen ausreichend Luft erhalten, direkter Zugluft sollten sie dagegen nicht ausgesetzt sein. Sind die Bodendecker Rosen alle eingepflanzt und erfreuen im Sommer mit farbenprächtigen Blüten, müssen die Pflanzen hin und wieder etwas ausgelichtet werden. Die meisten Bodendecker Rosen sind jedoch so anspruchslos, dass ein Schnitt alle zwei bis vier Jahre genügt. Am besten ist es, die Rose im Frühjahr von totem und krankem Holz zu befreien, damit ein luftig-lockerer Wuchs erreicht wird. Ebenso sollten nach innen wachsende Triebe herausgeschnitten werden. Haben sich Wurzelunterlagen unterhalb der Veredelungsstelle oder Wildtriebe gebildet, so werden diese ebenso herausgeschnitten. Wer sich kompakte Rosensträucher wünscht, der schneidet die Pflanzen jedes Jahr auf rund 15 Zentimeter zurück. Ein Radikalschnitt alle fünf Jahre hört sich zwar gefährlich für die Pflanze an, regt sich jedoch zu neuen Trieben an und verspricht besonders schöne Rosenblüten im Sommer. Übrigens sollten die verwelkten Blüten regelmäßig entfernt werden, sodass sich neue Knospen schneller und einfacher entwickeln können.

 

Kletterpflanzen als Bodendecker einsetzen

Möchte man die jeweiligen Stellen im Garten mit Pflanzen ausstatten, die überhaupt nicht in die Höhe wachsen, so bieten sich außerdem praktische Kletterpflanzen als Bodendecker an. Typisches Beispiel ist hier der Efeu, von dem es zahlreiche Unterarten gibt. Auch Clematis ist eine beliebte Pflanze zum  Bedecken des Bodens, die zudem mit wunderschönen Blüten jede noch so kahle Stelle in ein faszinierendes Gartenhighlight verwandelt. Obwohl man bei den Kletterpflanzen wahrscheinlich zunächst an begrünte Hauswände denkt, sind Efeu und Co. ebenso in der Lage, den Lebensraum am Boden zu erschließen. Innerhalb von nur zwei bis drei Jahren schaffen es die Kletterpflanzen beinahe an allen Standorten - ob sonnig, halbschattig, schattig oder feucht – sich auszubreiten und einen grünen, dichten Teppich zu schaffen. Wichtig ist bei buntlaubigem Efeu darauf zu achten, dass die Pflanze wenigsten hin und wieder Sonnenlicht erhält. Bei einem Standort unter dichten Gehölzen sollte man sich besser für eine andere Sorte entscheiden.
Bevor der Efeu als Bodendecker in die Erde gesetzt wird, sollte diese gut aufgelockert werden. Wichtig ist außerdem, dass man alle anderen Pflanzen, insbesondere Wurzelunkräuter entfernt. Obwohl Efeu feuchten Boden bevorzugt, verträgt er keine Staunässe. Sollte die Erde zu feucht sein, lässt sie sich unkompliziert mit ein bisschen Kies und Sand umgraben, sodass der Efeu sich mit Sicherheit wohlfühlen wird. Der ideale Zeitpunkt zum Pflanzen für Efeu liegt im Frühjahr, bevor er neue Triebe entwickelt. Allerdings bietet sich auch der Herbst zum Verpflanzen an, wenn der Boden noch voller Nährstoffe ist. Die Erde sollte nicht ausgetrocknet, sondern gut feucht sein. Damit die Kletterpflanzen später eine dichte Fläche ergeben, sollten sie im Abstand von 25 Zentimetern gepflanzt werden. Auch wenn die Abstände zwischen den einzelnen Pflanzen zunächst sehr groß erscheinen, so wird der Efeu bereits im nächsten Jahr die Lücken zu großen Teilen mit seinen neuen Austrieben bedeckt haben. Entscheidet man sich für die Verpflanzung im Herbst, ist es wichtig, die jungen Pflanzen mit Tannenreisig vor dem ersten Frost zu schützen. Haben die Kletterpflanzen ihren ersten Winter überstanden, werden sie schnell austreiben und zu buschigen Bodendeckern heranwachsen. Damit sich die Kletterpflanzen schön verzweigen können, darf der schnittverträgliche Efeu regelmäßig gekürzt werden. Sollte der Sommer mit heißen Temperaturen einhergehen und für Trockenheit sorgen, empfiehlt es sich, den Efeu zu gießen, sodass der Boden nie austrocknet. Unter Umständen kann es sogar sinnvoll sein, die Kletterpflanzen auch im Winter an frostfreien Tagen zu gießen.

 

Bodendecker erfreuen im Winter

Da die meisten Bodendecker rund zwei bis drei Jahre brauchen, um eine flächendeckende Wirkung zu erzielen, handelt es sich in der Regel um winterharte Pflanzen. Dennoch sollte man im Zweifelsfall in der Beschreibung der jeweils ausgesuchten Pflanze nachsehen, ob diese Eigenschaft zutrifft. Des Weiteren sollte man sich bewusst sein, dass gerade junge Pflanzen – ob winterhart oder nicht – besonderen Schutz brauchen. Kältefrost ist immer eine Bedrohung, sodass man sich um ausreichend Schutz kümmern sollte. Zu Beginn der kalten Jahreszeit sollten die eingepflanzten Bodendecker daher mit einer Laubdecke abgedeckt werden. Um die zarten Pflanzen nicht zu schädigen, sollte diese Decke nicht dicker als drei bis vier Zentimeter sein. Achtung bei immergrünen Bodendeckern: Diese Pflanzen sind auch im Winter auf etwas Sonnenlicht angewiesen, sodass diese nur zweitweise abzudecken sind. Sobald die Temperaturen ansteigen, wird die Laubdecke entfernt, damit die Bodendecker uneingeschränkt Sonne tanken können. Erfrorene und abgestorbene Triebe werden erst im Frühjahr entfernt, um die Pflanze nicht zusätzlich zu belasten. Auch wenn die Schutzmaßnahmen zunächst nach einem zusätzlich Mehr an Arbeit klingen, so zahlt sich diese aus. Sind die Bodendecker erst einmal stark genug, so benötigen sie kaum mehr Pflege und erfreuen auch im Winter mit ihrem flächigen Wuchs.

 

Bodendecker vermehren

Wer mit der ausgewählten Bodendecker-Sorte bereits eine triste Stelle im Garten verschönert hat, will dies nun vielleicht an einem anderen Platz wiederholen. Ob und wie sich Bodendecker vermehren lassen, hängt immer von der jeweiligen Pflanzensorte ab. Pauschalaussagen lassen sich hier leider nicht treffen.
So gestaltet sich die Vermehrung von Efeu als Bodendecker beispielsweise sehr einfach: Zunächst sucht man nach geeigneten Trieben, die weder verholzt sind noch Haftwuzeln ausgebildet haben, allerdings sollten die Triebe auch nicht zu weich sein. Die Triebe werden in einer Länge von rund zehn Zentimetern abgeschnitten und anschließend in ein Gefäß mit Wasser gestellt. Die Blätter am Trieb sollten soweit entfernt werden, dass keines davon ins Wasser ragt. Sobald die Pflanze nach zwei bis drei Wochen Wurzeln ausbildet, kann sie an den gewünschten Ort im Garten verpflanzt werden.
Anders sieht die Vermehrung bei der Teppichmispel aus, die zu den Bodendecker Gehölzen zählt: Zur Vermehrung verwendet man entweder die Samen oder ebenfalls abgeschnittene Triebe der Pflanze. Während die Samen für zwei bis drei Wochen in Töpfen mit Aussaaterde herangezogen werden, müssen die abgeschnittenen Triebe mit Bewurzelungspulver behandelt werden, bevor sie den Weg in die Anzuchterde finden. Wichtig ist für die Vermehrung von Bodeckern immer, die jeweilige Pflanzenbeschreibung zu lesen. Beachtet man die einzelnen Besonderheiten mit großer Sorgfalt, lassen sich zahlreiche Bodendecker-Pflanzen erfolgreich vermehren.

 

Bodendecker Krankheiten

Da die Bodendecker im Laufe der Zeit gelernt haben, unter schwierigen Bedingungen zu wachsen und sich zu entwickeln, sind sie kaum von Krankheiten betroffen oder werden von Schädlingen bedroht. Allerdings lässt sich auch hier wieder keine Pauschalaussage treffen. Bei einigen Bodendecker-Arten gibt es spezielle Hinweise zu beachten, damit diese nicht krank werden.
So ist die Kletterpflanze Clematis, die gerne als blühender Bodendecker eingesetzt wird, besonders von Schnecken im Garten bedroht. Die Schnecken ernähren sich von den jungen Trieben der Pflanze, sodass diese kaum mehr wachsen kann und im schlimmsten Fall sogar abstirbt.
Die niedrige Purpurbeere besitzt dagegen keine gefährlichen Feinde in der Natur und leidet auch äußerst selten unter Krankheiten. Zudem lassen sich die meisten Schädlinge wie Blattläuse oder Schnecken mit gängigen mechanischen und chemischen Bekämpfungsmitteln in Schach halten, sodass die Bodendecker nur wenig bedroht sind. Wie bei allen Pflanzen ist allerdings ebenfalls bei Bodendeckern wichtig, sich mit der jeweiligen Sorte auseinander zu setzen. Die meisten Bodendecker überzeugen durch unkomplizierte Standortbedingungen, einfache Pflege und Robustheit. Dennoch sollte man sich vor dem Kauf über den jeweiligen Bodendecker informieren, um hinterher auch vollkommen zufrieden zu sein. Hat man sich erst einmal für einen Bodendecker entschieden, der hervorragend mit den Bedingungen im eigenen Garten zurechtkommt, so wird man mit einer mehrjährigen Pflanze belohnt, die aus jedem kahlen Fleck eine ansprechende Stelle im Garten zaubert.

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Bodendecker – pflegeleichter, farbenprächtiger Pflanzenteppich

Je grüner ein Garten ist, desto wohler fühlen wir uns. Hier ein bezaubernder Rosenstrauch, dort ein paar Gartenkräuter und in der Mitte des Gartens ein großer Kirschbaum. Doch wenn Sträucher und Bäume sich ausbreiten, entstehen rasch lichtarme Flächen im Garten, in denen oft noch große Wurzelkonkurrenz herrscht. Wer diese tristen Plätze nicht einfach mit Mulch zuschütten will, für den sind Bodendecker-Pflanzen wie gemacht. Wie der Name bereits sagt, handelt es sich hierbei um niedrig wachsende Pflanzen oder Gehölze, die den Boden zuverlässig bedecken. Diese Pflanzen sind äußerst pflegeleicht und überzeugen durch ihre farbenfrohe Vielfalt. Sie haben im Lauf der Zeit eine Strategie entwickelt, um auch an lichtarmen Standorten wachsen zu können. Die Mischung von eher eintönigen Gehölzpflanzungen und lebendigen bodendeckenden Pflanzen schafft einen spannenden Kontrast im eigenen Garten. Dank der großen Auswahl an Bodendecker-Arten findet jeder passende Pflanzen, mit denen leblose, dunkle Flächen im eigenen Garten ein Ende haben.

 

Bodendecker schaffen optisch ansprechenden Schutz

Hauptgrund für die Pflanzung von Bodendecker-Pflanzen ist die optische Bereicherung im Garten, in Parkanlagen oder entlang an Hängen. Die Bodendecker sorgen für ein lebendiges, natürliches Erscheinungsbild – egal ob man sich für Bodendecker Stauden, Bodendecker Sträucher oder Bodendecker Rosen entscheidet. Doch das ist nicht der einzige Vorteil, die die meist immergrüne Bepflanzung mit sich bringt. Die Pflanzen bilden in der Regel schnell Triebe aus und schaffen es auf diese Weise, den kompletten Boden zu bedecken. Damit spenden sie diesem schließlich wohltuenden Schatten, sodass er nicht austrocknet. Der schützende Schatten vermeidet zusätzlich starke Temperaturschwankungen, sodass die Erde reich an Nährstoffen bleibt. Anders als bei einer geschlossenen Mulchdecke mit Kies oder Splitt wird der Boden nicht beeinflusst, sondern behält seine Mineralien, Nährstoffe und seinen pH-Wert bei. Darüber hinaus dienen die Wurzeln der Bodendecker einer Befestigung des Bodens, die sich besonders in Hanglagen oder Böschungen auszahlt. Die Erde wird nicht mehr einfach platt getreten, sondern dank der Wurzeln gut gelockert, was einen besseren Lufthaushalt möglich macht. Je höher die Bodendecker-Pflanzen wachsen, desto weniger muss man sich um die Beseitigung von Unkraut kümmern. Hochwachsende Stauden oder Sträucher halten die unterwünschten Pflanzen meist von alleine fern. Kurz nach der Verpflanzung im Freien müssen die Bodendecker zwar immer wieder gegossen und auf unerwünschten Bewuchs kontrolliert werden, doch später sind die meisten Bodendecker-Arten pflegeleichter als Rasen. Weiterhin sollte nicht vergessen werden, dass die Bodendecker Lebensraum für Insekten bieten und ein gutes Bodenleben ermöglichen.

 

Bodendecker Stauden für flächige Begrünung

Wer sich für Bodendecker Stauden entscheidet, der wird mit pflegeleichten Pflanzen belohnt, die sich besonders gut für Hanglagen oder Bereiche unter Gehölzen eignen. Überall dort, wo kein Rasen wachsen kann, sind solche Stauden die ideale Wahl. Wichtig ist, dass man sich je nach Standort nach passenden Stauden umsieht. Befinden sich die Pflanzen später unter Gehölzen im schattigen Bereich, so müssen sie beispielsweise Wurzeldruck vertragen und mit dem herabfallenden Laub der Bäume fertig werden. Geeignete Pflanzen für einen solchen Standort sind beispielsweise der heimische Haselwurz, die Breitblattsegge oder das Teppich-Fettblatt. Wer die tristen Plätze unter großen, schattenspenden Bäumen mit diesen Pflanzen verschönert, muss das Falllaub nicht mehr entfernen. Stattdessen sorgen die Stauden für eine ansprechende grüne Fläche. Je höher die Pflanzen wachsen, desto weniger muss man sich zudem um die Bekämpfung von Unkraut kümmern. Bei niedrig wachsenden Bodendeckern sollte man dagegen immer wieder kontrollieren, ob sich unerwünschte Pflanzen in den jeweiligen Flächen befinden. Je früher man den unerwünschten Bewuchs entfernt, desto schöner können sich die Bodendecker entfalten. Will man sonnenreiche Plätze wie Hanglagen mit Bodendecker Stauden bereichern, so empfehlen sich andere Bodendecker-Arten. Die Pflanzen müssen in diesem Fall viel Sonne vertragen und tiefreichende Wurzeln ausbilden, damit sie sich selbstständig an steilen Hängen festhalten können. Sehr gut eignen sich beispielsweise Stauden wie das Garten-Perlkörbchen, die Garten-Schaumkresse oder die Goldhaar-Aster. Sonnenliebende Stauden beeindrucken im Frühling oder Sommer meist mit einer farbenprächtigen Blütenvielfalt, sodass die bepflanzten Hänge noch ansprechender aussehen. Da die Pflanzen meist aus einem Stamm schnell mehrere Triebe entwickeln, dauert es nicht lange, bis der komplette Hang von einem blühenden Pflanzenteppich überzogen ist. Zusätzlich sorgen die Bodendecker Stauden für einen weiteren Vorteil: Ihr tiefreichendes Wurzelwerk befestigt den Boden, sodass dieser selbst bei anhaltendem Regen nicht abrutscht.

 

Bodendecker Sträucher als robuste Alternative

Obwohl es eine Vielzahl an winterharten Bodendecker Stauden gibt, wünschen sich einige Menschen noch robustere Pflanzen, die den Boden schützen und zur Optik des Gartens beitragen. Zu diesem Zweck bieten sich Bodendecker Sträucher an. Dabei handelt es sich um Sträucher mit niedrigem Wuchs, die aufgrund ihrer geringen Ansprüche sehr gut unter Bäumen gedeihen können. Zu solchen Sträuchern gehört beispielsweise die Heckenmyrthe, das kompakte Dickmännchen oder der goldgrüne Spindelstrauch. Insgesamt sind die Sträucher zwar etwas robuster als die Bodendecker Stauden, gleichzeitig muss ihnen allerdings ebenfalls ein Mehr an Pflege zuteil werden. Viele Sträucher müssen hin und wieder geschnitten werden, um ihre Form beizubehalten. Der beste Zeitpunkt für einen Rückschnitt ist meist im Frühjahr, wenn kein Frost mehr droht. Außerdem benötigen einige Sträucher Pflanzendünger, um mit ausreichend Nährstoffen versorgt zu werden. In der Regel genügen in diesem Fall ein Universal-Pflanzendünger oder Hornspäne.

 

Bodendecker richtig pflanzen und pflegen

Damit Bodendecker zu einem eindrucksvollen Pflanzenteppich im Garten werden, sollten bei der Pflanzung einige Dinge beachtet werden. Obwohl Bodenansprüche und die Herangehensweise bei der Pflanzung immer stark von der jeweiligen Bodendecker-Sorte abhängig sind, gleichen sich Bodendecker Stauden und Sträucher hier sehr. Für eine bodenbedeckende Wirkung werden rund 10 bis 15 Pflanzen pro Quadratmeter benötigt. Wichtig zu wissen ist jedoch, dass die geschlossene Decke erst nach etwa zwei bis drei Jahren gebildet wird. Die Pflanzen benötigen schließlich ein bisschen Zeit, um neue Triebe auszubilden. Es gibt aber auch Pflanzen, von denen weitaus weniger Exemplare benötigt werden, wie beispielsweise Efeu. Hier genügen drei Pflanzen pro Quadratmeter. Wichtig ist in jedem Fall, dass man sich vor dem Kauf ein bisschen mit der jeweiligen Bodendecker Pflanze auseinander setzt. Nur wenn man die konkreten Bedingungen an den Standort kennt, wird man mit der ausgesuchten Staude oder dem ausgewählten Strauch glücklich werden. Beide Bodendecker Arten überzeugen allerdings durch geringen Pflegeaufwand und überleben selbst an schwierigen Standorten. Die Pflanzzeit für Bodendecker ist zwischen Spätsommer und Herbst ideal gewählt. So haben die Bodendecker die Möglichkeit sich fest im Boden zu verwurzeln, bevor der Frost einsetzt. Allerdings können die Pflanzen auch im Frühjahr oder zu einem anderen Zeitpunkt des Jahres im Garten eingesetzt werden. Wichtig ist nur, dass kein Frost herrscht. Vor dem Einpflanzen sollte sämtliches Unkraut entfernt werden, damit dieses das Wachstum der Bodendecker nicht beeinträchtigt. Sind die Sträucher und Stauden später hoch genug, so braucht man sich nicht extra um die Entfernung des Unkrauts kümmern. In der Regel nehmen die Bodendecker Pflanzen dem unerwünschten Beiwuchs ganz von alleine die Lebensgrundlage, sobald eine gewisse Höhe erreicht ist. Zusätzlich ist die Erde aufzulockern und unter Umständen mit humusreicher Erde zu vermengen. Sollte die ausgesuchte Pflanze zu den Bodendeckern gehören, die kalkhaltige Erde bevorzugen, so wird dem Boden außerdem etwas Kalk beigemischt. Das Pflanzenloch sollte so tief und breit ausgegraben werden, dass der Wurzelballen der Bodendecker weder gequetscht noch anderweitig verletzt wird. Bei der Tiefe ist es sinnvoll sich am Container oder Topf zu orientieren. Je nachdem, wie tief die Pflanze im gelieferten Topf oder Container gestanden hat, sollte sie auch in die Erde gesetzt werden. Danach schüttet man das Loch mit der ausgegrabenen Erde zu, tritt diese vorsichtig fest und formt einen kleinen Erdwall rund um die Bodendecker. Dieser sorgt dafür, dass das Wasser nicht einfach fortläuft, wenn man die Pflanzen großzügig gießt.
Auch wenn der Abstand zwischen den einzelnen Pflanzen zunächst sehr groß erscheint, so wird sich im Laufe der Zeit eine geschlossene Pflanzendecke entwickeln, wenn man sich an die jeweiligen Empfehlungen der Bodendecker Sorte gehalten hat. Zwar kann das zufriedenstellende Ergebnis unter Umständen ein paar Jahre auf sich warten lassen, doch wenn man die Pflanzen zu eng setzt, so behindern sie sich gegenseitig in ihrem Wuchs. Statt in die Breite zu wachsen und den Boden zu bedecken, treiben die Bodendecker in die Höhe, was nicht unbedingt zum gewünschten Ergebnis an Hängen oder unter Gehölzen führt. Wer die kahlen Stellen in der ersten Zeit nach der Pflanzung vor Unkraut schützen möchte, sollte daher keine weitere Bodendecker pflanzen, sondern Rindenmulch auf den Boden geben, um diesen feucht zu halten. Ist die grüne Pflanzendecke irgendwann komplett, so können die Sträucher, Gehölze und Stauden nach Belieben zurückgeschnitten werden. Je nach Wuchsfreudigkeit kann ein Schnitt bis zu viermal im Jahr notwendig sein. Es gibt jedoch auch eine Menge Sorten, die kaum geschnitten werden müssen. Wer seine Bodendecker-Bepflanzung noch ein bisschen interessanter gestalten möchte, kann bei der Pflanzung auf Begleitpflanzen zurückgreifen. Besonders wenn man sich für immergrüne Stauden entschieden hat, bieten frühblühende Zwiebelpflanzen einen tollen Kontrast. Die Blumenzwiebeln werden im Idealfall zusammen mit den Bodendecker Stauden oder Sträuchern in den Boden gesetzt, sodass man im Frühjahr von faszinierenden Tulpen oder Narzissen mitten im grünen Pflanzenteppich überrascht wird. Ein harmonischeres Gesamtbild ergibt dagegen die Durchmischung von Bodendecker Pflanzen mit verschiedenen Gräsern. Diese sollten allerdings nicht zu hoch werden und dieselben Ansprüche an den Standort besitzen wie die jeweiligen Bodendecker. Weil die meisten Bodendecker selbst unter kargen Bedingungen wachsen und ihren Lebensraum erschließen, sind die wenigsten Sorten auf Dünger angewiesen. Wer die Pflanzen trotzdem zusätzlich unterstützen möchte, sollte sie nur sparsam düngen. Am besten man fängt mit der Düngung bereits im Frühjahr an und entscheidet sich für einen Langzeitdünger, der die Nährstoffe nach und nach in den Boden abgibt. Besonders gut eignen sich zum Beispiel Hornspäne oder Kompost. Sollten sich die Bodendecker unter hohen Sträuchern oder Bäumen befinden, genügt eventuell das herabfallende Laub als Dünger, das zwischen den Pflanzen verrottet und damit Nährstoffe abgibt.

 

Bodendecker Rosen als beeindruckende Blütenmeere

Sollen die Bodendecker nicht nur kahle Stellen im Garten ersetzen, sondern mit farbenprächtigen Blüten Aufmerksamkeit erregen, so sind Bodendecker Rosen eine hervorragende Wahl. Die Rosen eignen sich ausgezeichnet, um große Flächen oder Böschungen in wundervolle Blütenmeere zu verwandeln. Geeignete Rosenarten sind äußerst pflegeleicht und sehr robust. Häufig werden sie auch als Kleinstrauchrosen bezeichnet. Trotzdem unterscheiden sich Bodendecker Rosen ein wenig von Stauden, Sträuchern und Gehölzen, wenn man sich Pflanzung, Pflege und Schnitt auseinandersetzt. Bevor man sich ansprechende Bodendecker Rosen bestellt, sollte man überlegen, wann man die Rosen verpflanzt. Denn die Pflanzen sind sowohl als Container- aber auch als Topf- oder Wurzelware erhältlich. Wer sich für die Wurzelware entscheidet, profitiert vom günstigen Preis, muss die Rose allerdings schnell verpflanzen. Da die Wurzelware nackt ohne Erde geliefert wird, verlangt sie irgendwann nach Nährstoffen, die sie nur durch Einpflanzen in die Erde erhält. Der ideale Zeitpunkt zum Einpflanzen von Bodendecker Rosen ist der Herbst. Zu dieser Zeit ist der Boden aufgrund des herabfallenden Laubs noch voller Nährstoffe und besitzt außerdem die richtige Temperatur, damit die Rosen ihre Wurzeln ausbilden können. Wichtig ist allerdings, dass noch kein Bodenfrost herrscht und auch in den folgenden Tagen nicht erwartet wird. Wer sich mit dem Einpflanzen ein bisschen länger Zeit lassen möchte, der entscheidet sich für Topfware. Hierbei wird der Rosenstrauch im Topf geliefert und verfügt über stärkere Wurzeln. Da der Topf mit nährstoffreicher Erde befüllt ist, wird die Rose auch ohne Verpflanzung einige Wochen überleben.
Am längsten hält die Container-Ware jedoch ohne Einpflanzung durch. Diese Variante ist zwar die teuerste, gleichzeitig verspricht sie bei geeigneter Pflege auch den besten Erfolg. Die Chance, dass verpflanzte Containerware im Garten wächst und gedeiht, liegt bei über 90 Prozent. Bevor die Rose nun ihren Weg in die Erde findet, sollte ein großes Pflanzenloch gegraben werden, in das der Wurzelballen problemlos hineinpasst und gleichzeitig rund um die Rose ein Freiraum von einer Handbreite bietet. Damit die Wurzeln ihren Weg einfacher durch die Erde finden, sollte diese mit einer Grabegabel gelockert werden. Ideal ist übrigens humusreicher Boden. Dieser enthält zahlreiche Nährstoffe, die die Bodendecker Rosen benötigen. Wer den Aushub deswegen mit ein bisschen Kompost, Rosenerde oder Hornspänen vermischt, wird mit noch prächtigeren Pflanzen belohnt werden.
Bevor der Rosenballen in das Loch eingesetzt wird, sollte er rund 20 Minuten gewässert werden, indem man ihn komplett ins Wasser stellt. Hat sich der Ballen vollständig vollgesogen, lockert man die Wurzeln noch etwas und stellt die Rose anschließend so senkrecht wie möglich in das ausgehobene Loch. Die Bodendecker Rose sollte ungefähr so tief im Boden sitzen, wie es im Topf bereits der Fall war. Um die Rose vor Bodenfrost zu schützen, sollte die Veredelungsstelle rund fünf Zentimeter tief unter der Erde liegen. Danach gibt man die ausgehobene Erde rund um den Wurzelballen zurück ins Erdloch und tritt sie leicht fest. Die Mulde, die dabei entsteht, vertieft man leicht, um einen besseren Wasserzulauf zu schaffen.
Wer später keine Mühe mit unschönem Unkraut haben möchte, sollte vor dem Verpflanzen unbedingt sämtlichen unerwünschten Bewuchs entfernen. Schafft man eine geschlossene Pflanzendecke, die mindestens eine Höhe von 40 Zentimeter erreicht, so hat Unkraut später keine Chance mehr. Wie viele Bodendecker Rosen auf einem Quadratmeter Platz finden lässt sich leider nicht pauschal sagen. Meist benötigt man zwischen zwei und sechs Rosen, um den Boden komplett zu bedecken. Genauere Infos lassen sich meist in den Beschreibungen der jeweiligen Rosen finden. Während der Pflanzbedarf bei der Zwergrose Clementine bei acht bis elf Pflanzen pro Quadratmeter liegt, genügen von der Bodendeckerrose Alpenglühen schon drei Exemplare pro Quadratmeter. Wer die Rosen Ende Herbst pflanzt, sollte die Pflanzen unbedingt vor Frost und Kälte schützen. Dazu häuft man einfach etwas Erde um die Pflanzen herum an oder deckt sie mit Tannenreisig ab. Die Rosen sollten nur bei trockener Witterung regelmäßig gegossen werden, wobei darauf zu achten ist, dass die Blätter nicht mit Wasser in Berührung kommen. Ansonsten fördert man die Entstehung von Krankheiten. Wer die Rosen zusätzlich unterstützen möchte, versorgt sie regelmäßig mit Dünger, um die Widerstandskraft zu stärken. Auch wenn Rosen unter schattigen Bedingungen wachsen, sind sonnige Standorte für die Bodendecker besser geeignet. Zudem sollten die Pflanzen ausreichend Luft erhalten, direkter Zugluft sollten sie dagegen nicht ausgesetzt sein. Sind die Bodendecker Rosen alle eingepflanzt und erfreuen im Sommer mit farbenprächtigen Blüten, müssen die Pflanzen hin und wieder etwas ausgelichtet werden. Die meisten Bodendecker Rosen sind jedoch so anspruchslos, dass ein Schnitt alle zwei bis vier Jahre genügt. Am besten ist es, die Rose im Frühjahr von totem und krankem Holz zu befreien, damit ein luftig-lockerer Wuchs erreicht wird. Ebenso sollten nach innen wachsende Triebe herausgeschnitten werden. Haben sich Wurzelunterlagen unterhalb der Veredelungsstelle oder Wildtriebe gebildet, so werden diese ebenso herausgeschnitten. Wer sich kompakte Rosensträucher wünscht, der schneidet die Pflanzen jedes Jahr auf rund 15 Zentimeter zurück. Ein Radikalschnitt alle fünf Jahre hört sich zwar gefährlich für die Pflanze an, regt sich jedoch zu neuen Trieben an und verspricht besonders schöne Rosenblüten im Sommer. Übrigens sollten die verwelkten Blüten regelmäßig entfernt werden, sodass sich neue Knospen schneller und einfacher entwickeln können.

 

Kletterpflanzen als Bodendecker einsetzen

Möchte man die jeweiligen Stellen im Garten mit Pflanzen ausstatten, die überhaupt nicht in die Höhe wachsen, so bieten sich außerdem praktische Kletterpflanzen als Bodendecker an. Typisches Beispiel ist hier der Efeu, von dem es zahlreiche Unterarten gibt. Auch Clematis ist eine beliebte Pflanze zum  Bedecken des Bodens, die zudem mit wunderschönen Blüten jede noch so kahle Stelle in ein faszinierendes Gartenhighlight verwandelt. Obwohl man bei den Kletterpflanzen wahrscheinlich zunächst an begrünte Hauswände denkt, sind Efeu und Co. ebenso in der Lage, den Lebensraum am Boden zu erschließen. Innerhalb von nur zwei bis drei Jahren schaffen es die Kletterpflanzen beinahe an allen Standorten - ob sonnig, halbschattig, schattig oder feucht – sich auszubreiten und einen grünen, dichten Teppich zu schaffen. Wichtig ist bei buntlaubigem Efeu darauf zu achten, dass die Pflanze wenigsten hin und wieder Sonnenlicht erhält. Bei einem Standort unter dichten Gehölzen sollte man sich besser für eine andere Sorte entscheiden.
Bevor der Efeu als Bodendecker in die Erde gesetzt wird, sollte diese gut aufgelockert werden. Wichtig ist außerdem, dass man alle anderen Pflanzen, insbesondere Wurzelunkräuter entfernt. Obwohl Efeu feuchten Boden bevorzugt, verträgt er keine Staunässe. Sollte die Erde zu feucht sein, lässt sie sich unkompliziert mit ein bisschen Kies und Sand umgraben, sodass der Efeu sich mit Sicherheit wohlfühlen wird. Der ideale Zeitpunkt zum Pflanzen für Efeu liegt im Frühjahr, bevor er neue Triebe entwickelt. Allerdings bietet sich auch der Herbst zum Verpflanzen an, wenn der Boden noch voller Nährstoffe ist. Die Erde sollte nicht ausgetrocknet, sondern gut feucht sein. Damit die Kletterpflanzen später eine dichte Fläche ergeben, sollten sie im Abstand von 25 Zentimetern gepflanzt werden. Auch wenn die Abstände zwischen den einzelnen Pflanzen zunächst sehr groß erscheinen, so wird der Efeu bereits im nächsten Jahr die Lücken zu großen Teilen mit seinen neuen Austrieben bedeckt haben. Entscheidet man sich für die Verpflanzung im Herbst, ist es wichtig, die jungen Pflanzen mit Tannenreisig vor dem ersten Frost zu schützen. Haben die Kletterpflanzen ihren ersten Winter überstanden, werden sie schnell austreiben und zu buschigen Bodendeckern heranwachsen. Damit sich die Kletterpflanzen schön verzweigen können, darf der schnittverträgliche Efeu regelmäßig gekürzt werden. Sollte der Sommer mit heißen Temperaturen einhergehen und für Trockenheit sorgen, empfiehlt es sich, den Efeu zu gießen, sodass der Boden nie austrocknet. Unter Umständen kann es sogar sinnvoll sein, die Kletterpflanzen auch im Winter an frostfreien Tagen zu gießen.

 

Bodendecker erfreuen im Winter

Da die meisten Bodendecker rund zwei bis drei Jahre brauchen, um eine flächendeckende Wirkung zu erzielen, handelt es sich in der Regel um winterharte Pflanzen. Dennoch sollte man im Zweifelsfall in der Beschreibung der jeweils ausgesuchten Pflanze nachsehen, ob diese Eigenschaft zutrifft. Des Weiteren sollte man sich bewusst sein, dass gerade junge Pflanzen – ob winterhart oder nicht – besonderen Schutz brauchen. Kältefrost ist immer eine Bedrohung, sodass man sich um ausreichend Schutz kümmern sollte. Zu Beginn der kalten Jahreszeit sollten die eingepflanzten Bodendecker daher mit einer Laubdecke abgedeckt werden. Um die zarten Pflanzen nicht zu schädigen, sollte diese Decke nicht dicker als drei bis vier Zentimeter sein. Achtung bei immergrünen Bodendeckern: Diese Pflanzen sind auch im Winter auf etwas Sonnenlicht angewiesen, sodass diese nur zweitweise abzudecken sind. Sobald die Temperaturen ansteigen, wird die Laubdecke entfernt, damit die Bodendecker uneingeschränkt Sonne tanken können. Erfrorene und abgestorbene Triebe werden erst im Frühjahr entfernt, um die Pflanze nicht zusätzlich zu belasten. Auch wenn die Schutzmaßnahmen zunächst nach einem zusätzlich Mehr an Arbeit klingen, so zahlt sich diese aus. Sind die Bodendecker erst einmal stark genug, so benötigen sie kaum mehr Pflege und erfreuen auch im Winter mit ihrem flächigen Wuchs.

 

Bodendecker vermehren

Wer mit der ausgewählten Bodendecker-Sorte bereits eine triste Stelle im Garten verschönert hat, will dies nun vielleicht an einem anderen Platz wiederholen. Ob und wie sich Bodendecker vermehren lassen, hängt immer von der jeweiligen Pflanzensorte ab. Pauschalaussagen lassen sich hier leider nicht treffen.
So gestaltet sich die Vermehrung von Efeu als Bodendecker beispielsweise sehr einfach: Zunächst sucht man nach geeigneten Trieben, die weder verholzt sind noch Haftwuzeln ausgebildet haben, allerdings sollten die Triebe auch nicht zu weich sein. Die Triebe werden in einer Länge von rund zehn Zentimetern abgeschnitten und anschließend in ein Gefäß mit Wasser gestellt. Die Blätter am Trieb sollten soweit entfernt werden, dass keines davon ins Wasser ragt. Sobald die Pflanze nach zwei bis drei Wochen Wurzeln ausbildet, kann sie an den gewünschten Ort im Garten verpflanzt werden.
Anders sieht die Vermehrung bei der Teppichmispel aus, die zu den Bodendecker Gehölzen zählt: Zur Vermehrung verwendet man entweder die Samen oder ebenfalls abgeschnittene Triebe der Pflanze. Während die Samen für zwei bis drei Wochen in Töpfen mit Aussaaterde herangezogen werden, müssen die abgeschnittenen Triebe mit Bewurzelungspulver behandelt werden, bevor sie den Weg in die Anzuchterde finden. Wichtig ist für die Vermehrung von Bodeckern immer, die jeweilige Pflanzenbeschreibung zu lesen. Beachtet man die einzelnen Besonderheiten mit großer Sorgfalt, lassen sich zahlreiche Bodendecker-Pflanzen erfolgreich vermehren.

 

Bodendecker Krankheiten

Da die Bodendecker im Laufe der Zeit gelernt haben, unter schwierigen Bedingungen zu wachsen und sich zu entwickeln, sind sie kaum von Krankheiten betroffen oder werden von Schädlingen bedroht. Allerdings lässt sich auch hier wieder keine Pauschalaussage treffen. Bei einigen Bodendecker-Arten gibt es spezielle Hinweise zu beachten, damit diese nicht krank werden.
So ist die Kletterpflanze Clematis, die gerne als blühender Bodendecker eingesetzt wird, besonders von Schnecken im Garten bedroht. Die Schnecken ernähren sich von den jungen Trieben der Pflanze, sodass diese kaum mehr wachsen kann und im schlimmsten Fall sogar abstirbt.
Die niedrige Purpurbeere besitzt dagegen keine gefährlichen Feinde in der Natur und leidet auch äußerst selten unter Krankheiten. Zudem lassen sich die meisten Schädlinge wie Blattläuse oder Schnecken mit gängigen mechanischen und chemischen Bekämpfungsmitteln in Schach halten, sodass die Bodendecker nur wenig bedroht sind. Wie bei allen Pflanzen ist allerdings ebenfalls bei Bodendeckern wichtig, sich mit der jeweiligen Sorte auseinander zu setzen. Die meisten Bodendecker überzeugen durch unkomplizierte Standortbedingungen, einfache Pflege und Robustheit. Dennoch sollte man sich vor dem Kauf über den jeweiligen Bodendecker informieren, um hinterher auch vollkommen zufrieden zu sein. Hat man sich erst einmal für einen Bodendecker entschieden, der hervorragend mit den Bedingungen im eigenen Garten zurechtkommt, so wird man mit einer mehrjährigen Pflanze belohnt, die aus jedem kahlen Fleck eine ansprechende Stelle im Garten zaubert.

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