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Allgemeines und Wissenswertes über die Thuja

Die Thuja ist ein Nadelgehölz, das in unseren Breitengraden auch als Lebensbaum bekannt ist. Sie gehört zu der Pflanzenordnung der Koniferen und zur Familie der Zypressengewächse.
Obwohl sie ein Nadelgehölz ist, befinden sich an ihren zahlreichen Ästen keine Nadeln, sondern schuppenartige Blätter, welche eng am Trieb anliegen. Mittlerweile gibt es eine große Vielfalt von über 120 verschiedenen Sorten und eine recht überschaubare Anzahl ist auch in deutschen Gärten und Baumschulen zu finden.

Die Thuja gehört zu den immergrünen und extrem winterharten Pflanzen mit sehr niedrigen Anforderungen an Standort und Pflege. Allerdings ist es für jeden Gartenbesitzer wichtig zu wissen, dass die Blätter, Zweige und Zapfen nicht zum Verzehr geeignet sind. Sie enthalten in allen Teilen ätherisches Öl, welches extrem giftig für Menschen und Tiere ist.

Außerdem ist auch das Holz der Thuja ist sehr beliebt. Das rotbraune Kernholz wird insbesondere in Nordamerika und Kanada weiter verarbeitet und hoch gehandelt.

Anwendung in der Naturheilkunde

Neben der großen Beliebtheit bei den Gartenfreunden, ist die Thuja auch in der Naturheilkunde sehr gefragt. Das ätherische Öl wird aus den Zapfen und Zweigen gewonnen und in eine Tinktur umgewandelt. Diese Tinktur wird gerne zur Behandlung von Warzen und Rheuma eingesetzt.
Darüber hinaus werden aus dem Lebensbaum auch Globuli hergestellt, welchen in der Homöopathie eine besondere Wirkung bei hartnäckigen Erkältungen nachgesagt wird. Zudem werden diese Globuli nach Impfungen verabreicht, damit diese vom Menschen besser vertragen wird.

Namensgebung

Der Name der Thuja entstammt dem griechischen Wort thýein und wird übersetzt mit „Rauchopfer darbringen“. Beim Verbrennen des Holzes und der Blätter der Thuja wird aufgrund des ätherischen Öls ein charakteristischer Duft freigesetzt. Die Namensgebung weist auf die Ähnlichkeit dieses Duftes mit Weihrauch hin.

Ihren deutschen Namen „Lebensbaum“ erhielt die Thuja von dem französischen Entdecker Jaques Cartier. Dieser wurde 1535 mit seiner Besatzung auf hoher See von der Krankheit Skorbut heimgesucht. Die Mitglieder eines indianischen Stammes zeigten Jaques Cartier und der Besatzung, wie man einen heilsamen Tee aus der Rinde der Thuja herstellt, der einen enormen Vitamin C Gehalt aufweist. Somit konnte die Besatzung dank des Stammes sehr schnell von der Krankheit geheilt werden.
Durch diesen Vorfall entstand für diesen „Wunderbaum“ der Name „Arbor vitae“, also Lebensbaum.

 

Herkunft und Vorkommen der Thuja

Die ursprüngliche Herkunft der Thuja ist Nordamerika. Das natürliche Vorkommen liegt in dem Gebiet vom Osten Kanadas bis hin zu den Großen Seen im Nordosten der USA. Hier sind die Arten Riesen-Lebensbaum und der Abendländische Lebensbaum beheimatet.

Außerdem kommt der Riesen-Lebensbaum auch im Westen Nordamerikas bis nach Alaska vor. Hier macht er seinem Namen alle Ehre und erreicht eine Höhe von bis zu 60m und einen Stammdurchmesser von 6m.

Erst rund um das Jahr 1536 wurde der sogenannte Lebensbaum nach Europa gebracht und dort angepflanzt.

Auch in Ostasien findet man verschiedene Arten der Thuja. Dazu zählen der koreanische Lebensbaum, der japanische Lebensbaum und der Sichuan-Lebensbaum. Auch in Europa waren im Tertiären Zeitalter Bäume dieser Gattung zu finden.

 

Thuja-Arten und ihre Sortenvielfalt

Insgesamt gibt es 120 Thuja-Sorten, welche sich in fünf Arten dieser Gattung unterteilen lassen.

Abendländischer Lebensbaum (Thuja occidentalis)

Wie bereits erwähnt hat der Abendländische Lebensbaum seinen Ursprung in Nordamerika. In Deutschland erfreut er sich großer Beliebtheit und wird bevorzugt als Heckenpflanze oder eigenständige Solitärpflanze eingesetzt.
Da sie gerade in die Höhe wächst und sich dort kegelförmig ausbreitet und durch ihre Erreichbaren Maße von  bis zu 20 Metern Höhe und bis zu Zwei Metern breite, bietet sie das ganze Jahr über hervorragenden Sichtschutz.
Dieser Lebensbaum gehört allerdings mit 20 bis 30cm Wachstum pro Jahr eher zu den langsam wachsenden Baumarten.
Die am häufigsten verwendeten Sorten des Abendländischen Lebensbaumes sind  Brabant und Smaragd, jedoch zählen noch diverse weitere Sorten hierzu. Sie alle unterscheiden sich hinsichtlich ihres Wuchses in Höhe, Form und Breite, sowie in Dichte ihrer Äste.
Die Blätter der Thuja occidentalis sind schuppenförmig und haben auf der Oberseite eine hellgrüne Färbung, während sie auf der Unterseite hellgrün bis gelblich sind. Beim Zerreiben der Blätter verströmen diese einen herrlichen Duft nach Apfelmus und Gewürznelken.
Die Triebe dieses Baumes werden von Zahlreichen Zapfen verziert. Bei genauerem Hinsehen fällt auf, dass diese sich hinsichtlich Farbe, Form und Größe etwas unterscheiden. Das liegt daran, dass am Abendländischen Lebensbaum sowohl weibliche als auch männliche Zapfen wachsen. Während die weiblichen Zapfen eine hellbraune Färbung aufweisen und bis zu 1,5 cm groß werden, sind die männlichen Zapfen rötlich und mit 1-2 mm Größe bedeutend kleiner.

Riesen-Lebensbaum (Thuja plicata)

Auch der Riesen-Lebensbaum ist in Deutschland stark verbeitet. Zu ihm gehören wie beim Abendländischen Lebensbaum mehrere Sorten. Am häufigsten finden die Thuja plicata Exelsa, sowie die Thuja plicata Atrovirens ihre Verwendung.
Der Riesen-Lebensbaum erreicht im Schnitt eine Höhe von 35 bis 40m und einen Stammdurchmesser von bis zu 6 Metern. Pro Jahr kann dieser Baum unter optimalen Bedingungen bis zu 90cm Zuwachs haben.
Als Solitärgehölz oder als Heckenpflanzung kann man den Riesen-Lebensbaum in einigen Gärten vorfinden. Aufgrund seiner extremen Ausmaße kommt er jedoch eher in Mischwäldern vor.
Typisch für diese Thuja Art sind ihre aromatisch duftenden Zweige, welche bereits ohne weitere Berührung einen zarten fruchtigen Duft von Ananas oder Apfel verbreiten.
Die Färbung der Blätter ist auf der Blattoberseite ein sattes und glänzendes Grün, auf der Unterseite hingegen ist der Grünton etwas heller als auf der Oberseite.
Von März bis in den Herbst hinein trägt der Riesen-Lebensbaum bis zu  einen Zentimeter große Zapfen, welche braun oder gelb sind.  Auch am Riesen-Lebensbaum findet man sowohl weibliche als auch männliche Zapfen. Die weiblichen Zapfen erreichen eine Größe von einem Zentimeter, sind im Sommer gelb und im Herbst braun gefärbt und befinden sich an den wesentlich kräftigeren Trieben. Die männlichen Zapfen sind wesentlich kleiner als die weiblichen und befinden sich entsprechend an den zarteren Zweigen. Sie haben eine blassgelbe Farbe.

Als Liebhaberpflanzen werden gerne der Japanische Lebensbaum (Thuja standishii), sowie der Morgenländische Lebensbaum (Thuja orientalis) eingesetzt. Der Morgenländische Lebensbaum hat seine Verbreitung eher im asiatischen Raum in China gefunden.
Beide zuletzt genannten Gattungen sind jedoch nicht allzu frosthart und brauchen entsprechenden Schutz und Pflege in den Wintermonaten. Daher sind sie eher selten in deutschen Gärten anzutreffen.

Bei verschieden Arten und Sorten der Thuja kann sich im Laufe der Zeit ein Farbwechsel vollziehen. Dies ist durchaus normal und muss nicht zwangsläufig eine Erkrankung als Ursache haben.
Im Winter nimmt der gesamte Lebensbaum zum Beispiel einen bronzefarbenen Ton an. Besonders die beiden Arten Abendländischer Lebensbaum und Riesen-Lebensbaum vollziehen diesen Wechsel in der Farbgebung. Hierbei kann in Sorten wie  „Brabant“ oder „Holstrup“, welche sich weniger stark verfärben, und Sorten wie „Smaragd“, die das ganze Jahr ihre grüne Farbe behalten unterschieden werden.

Einsatzmöglichkeiten der Thuja

Die Thuja findet zumeist als Heckenpflanze in Hausgärten Verwendung, allerdings wird sie auch gern als Solitärgehölz genutzt, da sie auch für sich allein stehend oder in der Gesellschaft anderer Pflanzen eine gute Figur macht. Da der Lebensbaum insgesamt als sehr pflegeleicht gilt ist er auch für unerfahrene Garteneinsteiger gut geeignet.
Hat sie eine gewisse Größe erreicht, ist sie in heißen Sommertagen in Gärten und Grünanlagen ein willkommener Schattenspender. Ihr dichtes Laub, welches auch im Winter nicht abgeworfen wird, bietet Schutz vor unerwünschten Einblicken in den eigenen Garten. Häufig ist die Thuja aufgrund ihrer Pflegeleichtigkeit auch auf Friedhöfen oder in Parkanlagen anzutreffen.
Vereinzelt kann man den Lebensbaum mittlerweile auch in den deutschen Mischwäldern finden, jedoch handelt es sich dabei meist um Versuchsreihen.
Das Holz der Thuja wird in Deutschland bisher eher weniger verarbeitet.

Pflanzung, Pflege und Ansprüche der Thuja

Pflanzung

Der günstigste Zeitpunkt zum Auspflanzen der Thuja ist das Frühjahr, insbesondere die Monate März und April oder der Spätsommer in den Monaten August und September. In dieser Zeit haben die Pflanzen ausreichend Zeit sich entsprechend gut zu verwurzeln bevor sie der Hitze des Sommers bzw. der Kälte des Winters ausgesetzt sind. Somit kann sichergestellt werden, dass sie keine Hitze- oder Frostschäden davon tragen. Auch die empfindlichen jungen Wurzeln haben so ein paar Monate Zeit sich zu entwickeln und zu stärken.

Der Boden sollte, damit die Pflanze gut anwächst entsprechend vorbereitet werden. Zum Anpflanzen der Thuja muss ein Loch in der Erde ausgehoben werden, was den  doppelt Umfang und die doppelte Tiefe des Wurzelballens haben sollte. Dieses sollte mit einem Nährstoffgemisch angereichert werden und die Wurzel der Pflanze sollte zum Einpflanzen komplett mit Wasser durchtränkt sein.
Nach dem Einsetzen der Pflanze muss das Erdloch wieder aufgefüllt werden. Wichtig ist es, den Lebensbaum im Anschluss an das Einpflanzen gut zu wässern. Auch in den darauf folgenden Tagen und Wochen, bis sich feine Wurzeln gebildet haben, sollte auf ständige Wasserzufuhr geachtet werden. Wenn die Thuja in den ersten Wochen nicht richtig gewässert wird, kann die Pflanze bis in den Wurzelballen austrocknen.

Auf einem Quadratmeter finden maximal eine bis drei Bäume Platz. Ein Abstand von mindestens 40 Zentimetern sollte eingehalten werden. Allerdings ist hierbei je nach Sorte zu verfahren und auf das maximale Breitenwachstum zu achten, da sich die Pflanzen ansonsten mit fortschreitendem Wachstum ordentlich ineinander verzweigen werden.


Pflege und Ansprüche

Die Thuja ist sehr Pflegeleicht und stellt nur sehr wenig Ansprüche an ihren Standort.
Obwohl es verschiedene Arten gibt, weisen alle sehr ähnliche Anforderungen auf. Der Lebensbaum liebt sonnige Standorte, gedeiht jedoch auch wunderbar im Halbschatten, sofern die Bodenbeschaffenheit entsprechend locker und humusreich ist.

Schattige Standorte können durchaus etwas komplizierter sein und weniger geduldet werden, dies hängt jedoch individuell von der jeweiligen Sorte ab. Im Schatten fällt der Wuchs dann allerdings nicht so dicht aus wie normalerweise.

Optimale Bedingungen für die Thuja sind ein schwach-saurer Boden mit ausreichend Bodenfeuchte. Außerdem bevorzugt sie eine hohe Luftfeuchtigkeit, jedoch kommt sie auch mit trockener Luftfeuchte zurecht. Ein weiterer wichtiger Faktor ist das Nährstoffangebot. Auf eine ausreichende Nährstoffzufuhr sollte geachtet werden, dementsprechend muss jährlich an eine Düngung der Thuja gedacht werden. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass eine Heckenpflanzung mehr Dünger benötigt als eine Solitärpflanze, da sich die Pflanzen untereinander die Nährstoffe wegnehmen. Im Fachhandel gibt es speziellen Dünger, welcher auf die Ansprüche des Lebensbaums abgestimmt ist.

Die erste Düngergabe hängt davon ab, in welchem Zustand die Pflanze gekauft wird. Containerware ist zumeist ausreichend vorgedüngt und benötigt zunächst keine weitere Nährstoffgabe. Eine Pflanze mit nacktem Wurzelballen hingegen benötigt recht zügig den ersten Dünger. Empfehlenswert ist eine Wartezeit von gut 4 Wochen bis zur ersten Düngergabe, da sich in dieser Zeit die ersten feinen Wurzeln der Pflanze ausgebildet haben und die zugeführten Nährstoffe besser durch die Pflanze aufgenommen werden können.

Je nachdem welcher Dünger verwendet wird, sollte die Ausbringung des Düngers in die Monate des Frühjahres fallen. Die meisten Düngemittel sind als Langzeitdünger eingesetzt und es bedarf dementsprechend etwas Zeit, bis alle Nährstoffe vollständig im Boden und somit bei den Wurzeln der Pflanze angekommen sind.
Auch auf die Gabe von Hornspänen, Hornmehl oder Gartenkompost kann zurückgegriffen werden. Sollte ein chemischer Dünger eingebracht werden muss darauf geachtet werden, dass das Düngemittel keinen Kontakt mit den Blättern des Baumes bekomment, da diese ansonsten verbrennen würden.

Die Thuja ist recht windfest, weshalb sie hervorragend für den Windwschutz an der Windseite des Gartens angepflanzt werden kann. Jüngere Bäume benötigen allerdings aufgrund ihres gering ausgeprägten und flachen Wurzelwerks noch einen geringen Schutz und etwas Unterstützung in zugigen Ecken.

Die Thuja erfüllt insgesamt alle Anforderungen die üblicherweise an eine Heckenpflanze gestellt werden. Auch als Vogelschutzgehölz wird der Lebensbaum gern genutzt, da diverse Vogelarten den dichten Wuchs und den damit entstehenden Schutzraum gerne für sich nutzen.

Rückschnitt

Da die Berührung mit den Trieben der Thuja Hautreizungen auslösen kann, ist es sinnvoll bei Arbeiten rund um die Pflanze Handschuhe anzuziehen.
Ein regelmäßiger Rückschnitt, insbesondere wenn die Thuja als Hecke gepflanzt ist, ist durchaus angebracht. Jedoch muss hier mit Bedacht vorgegangen werden, da die Pflanze keinen starken Rückschnitt verträgt. Ein Radikalschnitt, falls mehrere Jahre nicht geschnitten wurde, ist somit nicht ratsam und sollte dringend vermieden werden. Bis in das alte Holz sollte entsprechend nicht geschnitten werden, denn dies quittiert der Lebensbaum mit mangelndem Wuchs und Lücken in ihren Trieben. Eine Verkahlung des Baumes von unten wäre die Folge.
Der Rückschnitt darf am Zweig soweit erfolgen, wie noch kleine grüne Blattschuppen vorhanden sind. Sollte die Thuja zu groß geraten sein, so können einzelne Stämmchen entsprechend gestutzt werden. Diese Kahlstellen werden dann im Laufe der folgenden Jahre von neuen, aufrecht wachsenden Zweigen überdeckt.

Der Rück- und Formschnitt kann prinzipiell zu jeder Jahreszeit vorgenommen werden, auch im Winter. In den Sommermonaten sollte auf einen zu starken Einsatz der Heckenschere jedoch verzichtet werden, da die Pflanze bei zu starker Sonneneinstrahlung entsprechend mit Sonnenbrand reagieren kann.

Der Rückschnitt beeinflusst den Lebensbaum in seinem Wuchs hinsichtlich Höhe und Breite ganz enorm. Wird z.B. die Thuja occidentalis Smaragd nicht zurückgeschnitten erreicht sie lediglich eine Höhe von unter 6m. Der regelmäßig Rück- und Formschnitt hingegen regt weiteres Wachstum an und es können noch ein paar Meter mehr im Laufe des Baumlebens erwartet werden. Dies gilt auch für weitere Thuja-Arten und Sorten. Auch dankt der Lebensbaum den regelmäßigen Schnitt mit einem dichteren Wuchs.

Je nach Sorte bringt der Lebensbaum von Natur aus eine andere Form mit sich. Es gibt zum einen die stark aufrecht oder buschig wachsenden, oder auch kugelig wachsenden Thuja-Sorten. Diese von Natur aus vorgegebene Form kann durch einen regelmäßig vorgenommenen Rückschnitt gut und ohne größeren Aufwand beibehalten werden.

 

Schädlingsbefall und Pilzerkrankungen

Obwohl der Lebensbaum zu den sehr robusten Baumarten gehört, kann es zu einem Befall durch verschiedene Pilze oder Insekten kommen. Diese müssen den Baum jedoch nicht zwingend nachhaltig schädigen.

Die drei bei der Thuja am häufigsten diagnostizierten Pilzerkrankungen sind das Pestalotia-Triebsterben, der Pilzbefall Didymascella thujina, sowie das Kabanita-Triebsterben.

Pestalotia- Triebsterben

Das Pestalotia-Triebsterben äußert sich durch ein Verfärben der Zweige in ein Braun. Dies geschieht in einem schleichenden Prozess und signalisiert das langsame Absterben der Zweige. Hinzu kommen deutlich sichtbare, stecknadelkopfgroße Fruchtkörper auf den Trieben, welche schwarzbraun sind. Von hier aus werden weitere Pilzsporen auf andere, gesunde Pflanzenteile übertragen.

Didymascella thujina

Der Pilz Didymascella thujina löst die sogenannte Schuppenbräune aus. Hierbei verfärben sich die Blattschuppen bräunlich und sterben ab. Auf den befallenen Blättern sind insbesondere im Frühjahr braunschwarze Fruchtkörper zu beobachten. Auch in diesem Fall befinden sich in diesen Fruchtkörpern Pilzsporen, welche andere Pflanzenteile und Pflanzen besiedeln.

Kabatina-Triebsterben

Das Kabatina-Triebsterben befällt insbesondere junge Triebe und lässt diese absterben.

Ist die Thuja von einer dieser Blatt- und Triebkrankheit betroffen, so sollten die Pflanze entsprechend des Befalls zurückgeschnitten werden. Jedoch muss auch hierbei beachtet werden, dass das alte Holz unberührt bleibt. Im Anschluss sollte der Baum mit einem geeigneten Fungizid aus dem Fachhandel behandelt werden und die Bodenqualität aufgearbeitet werden, da durch einen Nährstoffmangel Erkrankungen dieser Art ausgelöst werden.  

Phytophtora cinnamomi

Eine unter den Thuja-Besitzern gefürchtete Erkrankung ist der Befall mit dem Pilz Phytophtora cinnamomi, welcher zur Thuja-Wurzelfäule führt und den Baum komplett absterben lässt. Die Triebe verfärben sich bei Befall zunächst fahlgelb, im weiteren Verlauf der Krankheit dann braun.  Da sich der Pilz rasant ausbreiten kann und auch andere Pflanzenarten befällt, ist schnelles Handeln wichtig. Der befallene Baum sollte mitsamt Wurzelballen entfernt und direkt entsorgt werden. In seltenen Fällen reichen ein entsprechender Rückschnitt und Nährstoffzugabe aus um den Baum noch zu retten.

 

Ansprüche an den Boden

Wie bereits erwähnt sollte der optimale Boden leicht sauer sein. Verschiedene Umstände bei der Bodenbeschaffenheit können zu Problemen mit dem Lebensbaum führen.

Übersalzung des Boden

Eine Übersalzung des Bodens in Nähe der Thuja hat eine Verfärbung der Zweigspitzen in einen braunen Ton zur Folge. Bespielsweise das Verteilen von Streusalz im Winter oder zu viel Mineraldünger können eine solche Übersalzung hervorrufen.
Dieser Übersalzung kann durch eine kräftige Wässerung des Bodens entgegen gewirkt werden. Zudem sollten alle erkrankten Triebspitzen des Baumes abgeschnitten werden.

Übersäuerung des Bodens

Ein zu saurer Boden kann ebenfalls eine Farbänderung der Blätter zur Folge haben. Ändert sich die Blattfarbe des Baumes von grün zu braunschwarz, so ist häufig ein zu hoher Mangan-Gehalt im Boden hierfür verantwortlich. Mithilfe von pH-Wert Streifen kann eine solche Übersäuerung festgestellt werden. Gegenmaßnahmen sind hierbei zunächst das Hinzufügen von Kalk und ein paar Monate später das  Aufbringen von reifem Kompost auf den Boden. In Folge ergibt sich ein ausgewogenes Nährstoffverhältnis im Boden, welches die Thuja dankend annehmen wird.

 

Wasserbedarf/ Bewässerung

Große Trockenheit kann der Thuja enorm zusetzen und sollte dementsprechend vermieden werden. Diese macht sich durch gelbraune Triebe bemerkbar. Bei ersten Anzeichen sollte eine ausreichende Menge Wasser zugeführt werden und über eine Mulchung des Bodens z.B. mittels Rindenmulch nachgedacht werden. Diese Maßnahme reduziert die Gefahr einer erneuten Austrocknung der Thuja, da die Mulchschicht eine schnelle Verdunstung des im Boden aufgenommenen Wassers verhindert.

 

Umpflanzung

Die Umpflanzung einer Thuja oder einer ganzen Thuja-Hecke stellt in der Regel kein Problem dar. Der Lebensbaum nimmt dies nicht weiter übel, sofern ein paar Regeln eingehalten werden.

Zunächst ist es am einfachsten junge Pflanzen umzusetzen, da diese noch kein weit reichendes Wurzelwerk ausgebildet haben und auch noch wenig Masse aufweisen. Ist der Baum erst mehrere Jahre am gleichen Ort gepflanzt gewesen, hat sich bereits ein enormes Wurzelwerk dieser flachwurzelnden Pflanze ausgebildet.

Wichtig ist auch der Zeitpunkt des Umpflanzens. Hier gilt, wie auch bei der Pflanzung generell, dass das Frühjahr und der Spätsommer bis frühe Herbst am besten geeignet sind. Im Frühjahr sollte jedoch darauf geachtet werden, dass sich Vögel in der Hecke eingenistet haben könnten. Dies lässt sich durch beobachten jedoch schnell feststellen.
Im Fall einer Einnistung kann die Hecke aus naturschutzrechtlichen Gründen eine Umsetzung nicht durchgeführt werden. Es bleibt keine andere Wahl als bis zum Herbst zu warten.

Bevor die Pflanze ausgegraben wird, sollte ein Rückschnitt erfolgen. Da nicht das komplette Wurzelwerk des Baumes mit umziehen kann, stehen Versorgung durch die Wurzeln und vorhandenes Blattwerk nicht mehr im optimalen Verhältnis zueinander. Dementsprechend muss dies bestmöglich angepasst werden. Das Wurzelwerk an sich wird auf einen kompakten Ballen eingekürzt. Weitergehend wird wie gewöhnlich bei der Auspflanzung des Lebensbaumes verfahren. Auf ausreichend Wasserzufuhr im Anschluss ist auch hier zu achten, da auch bei älteren Bäumen die Gefahr der Austrocknung nun wieder gegeben ist.

 

Thuja kaufen Allgemeines und Wissenswertes über die Thuja Herkunft und Vorkommen der Thuja... mehr erfahren »
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Allgemeines und Wissenswertes über die Thuja

Die Thuja ist ein Nadelgehölz, das in unseren Breitengraden auch als Lebensbaum bekannt ist. Sie gehört zu der Pflanzenordnung der Koniferen und zur Familie der Zypressengewächse.
Obwohl sie ein Nadelgehölz ist, befinden sich an ihren zahlreichen Ästen keine Nadeln, sondern schuppenartige Blätter, welche eng am Trieb anliegen. Mittlerweile gibt es eine große Vielfalt von über 120 verschiedenen Sorten und eine recht überschaubare Anzahl ist auch in deutschen Gärten und Baumschulen zu finden.

Die Thuja gehört zu den immergrünen und extrem winterharten Pflanzen mit sehr niedrigen Anforderungen an Standort und Pflege. Allerdings ist es für jeden Gartenbesitzer wichtig zu wissen, dass die Blätter, Zweige und Zapfen nicht zum Verzehr geeignet sind. Sie enthalten in allen Teilen ätherisches Öl, welches extrem giftig für Menschen und Tiere ist.

Außerdem ist auch das Holz der Thuja ist sehr beliebt. Das rotbraune Kernholz wird insbesondere in Nordamerika und Kanada weiter verarbeitet und hoch gehandelt.

Anwendung in der Naturheilkunde

Neben der großen Beliebtheit bei den Gartenfreunden, ist die Thuja auch in der Naturheilkunde sehr gefragt. Das ätherische Öl wird aus den Zapfen und Zweigen gewonnen und in eine Tinktur umgewandelt. Diese Tinktur wird gerne zur Behandlung von Warzen und Rheuma eingesetzt.
Darüber hinaus werden aus dem Lebensbaum auch Globuli hergestellt, welchen in der Homöopathie eine besondere Wirkung bei hartnäckigen Erkältungen nachgesagt wird. Zudem werden diese Globuli nach Impfungen verabreicht, damit diese vom Menschen besser vertragen wird.

Namensgebung

Der Name der Thuja entstammt dem griechischen Wort thýein und wird übersetzt mit „Rauchopfer darbringen“. Beim Verbrennen des Holzes und der Blätter der Thuja wird aufgrund des ätherischen Öls ein charakteristischer Duft freigesetzt. Die Namensgebung weist auf die Ähnlichkeit dieses Duftes mit Weihrauch hin.

Ihren deutschen Namen „Lebensbaum“ erhielt die Thuja von dem französischen Entdecker Jaques Cartier. Dieser wurde 1535 mit seiner Besatzung auf hoher See von der Krankheit Skorbut heimgesucht. Die Mitglieder eines indianischen Stammes zeigten Jaques Cartier und der Besatzung, wie man einen heilsamen Tee aus der Rinde der Thuja herstellt, der einen enormen Vitamin C Gehalt aufweist. Somit konnte die Besatzung dank des Stammes sehr schnell von der Krankheit geheilt werden.
Durch diesen Vorfall entstand für diesen „Wunderbaum“ der Name „Arbor vitae“, also Lebensbaum.

 

Herkunft und Vorkommen der Thuja

Die ursprüngliche Herkunft der Thuja ist Nordamerika. Das natürliche Vorkommen liegt in dem Gebiet vom Osten Kanadas bis hin zu den Großen Seen im Nordosten der USA. Hier sind die Arten Riesen-Lebensbaum und der Abendländische Lebensbaum beheimatet.

Außerdem kommt der Riesen-Lebensbaum auch im Westen Nordamerikas bis nach Alaska vor. Hier macht er seinem Namen alle Ehre und erreicht eine Höhe von bis zu 60m und einen Stammdurchmesser von 6m.

Erst rund um das Jahr 1536 wurde der sogenannte Lebensbaum nach Europa gebracht und dort angepflanzt.

Auch in Ostasien findet man verschiedene Arten der Thuja. Dazu zählen der koreanische Lebensbaum, der japanische Lebensbaum und der Sichuan-Lebensbaum. Auch in Europa waren im Tertiären Zeitalter Bäume dieser Gattung zu finden.

 

Thuja-Arten und ihre Sortenvielfalt

Insgesamt gibt es 120 Thuja-Sorten, welche sich in fünf Arten dieser Gattung unterteilen lassen.

Abendländischer Lebensbaum (Thuja occidentalis)

Wie bereits erwähnt hat der Abendländische Lebensbaum seinen Ursprung in Nordamerika. In Deutschland erfreut er sich großer Beliebtheit und wird bevorzugt als Heckenpflanze oder eigenständige Solitärpflanze eingesetzt.
Da sie gerade in die Höhe wächst und sich dort kegelförmig ausbreitet und durch ihre Erreichbaren Maße von  bis zu 20 Metern Höhe und bis zu Zwei Metern breite, bietet sie das ganze Jahr über hervorragenden Sichtschutz.
Dieser Lebensbaum gehört allerdings mit 20 bis 30cm Wachstum pro Jahr eher zu den langsam wachsenden Baumarten.
Die am häufigsten verwendeten Sorten des Abendländischen Lebensbaumes sind  Brabant und Smaragd, jedoch zählen noch diverse weitere Sorten hierzu. Sie alle unterscheiden sich hinsichtlich ihres Wuchses in Höhe, Form und Breite, sowie in Dichte ihrer Äste.
Die Blätter der Thuja occidentalis sind schuppenförmig und haben auf der Oberseite eine hellgrüne Färbung, während sie auf der Unterseite hellgrün bis gelblich sind. Beim Zerreiben der Blätter verströmen diese einen herrlichen Duft nach Apfelmus und Gewürznelken.
Die Triebe dieses Baumes werden von Zahlreichen Zapfen verziert. Bei genauerem Hinsehen fällt auf, dass diese sich hinsichtlich Farbe, Form und Größe etwas unterscheiden. Das liegt daran, dass am Abendländischen Lebensbaum sowohl weibliche als auch männliche Zapfen wachsen. Während die weiblichen Zapfen eine hellbraune Färbung aufweisen und bis zu 1,5 cm groß werden, sind die männlichen Zapfen rötlich und mit 1-2 mm Größe bedeutend kleiner.

Riesen-Lebensbaum (Thuja plicata)

Auch der Riesen-Lebensbaum ist in Deutschland stark verbeitet. Zu ihm gehören wie beim Abendländischen Lebensbaum mehrere Sorten. Am häufigsten finden die Thuja plicata Exelsa, sowie die Thuja plicata Atrovirens ihre Verwendung.
Der Riesen-Lebensbaum erreicht im Schnitt eine Höhe von 35 bis 40m und einen Stammdurchmesser von bis zu 6 Metern. Pro Jahr kann dieser Baum unter optimalen Bedingungen bis zu 90cm Zuwachs haben.
Als Solitärgehölz oder als Heckenpflanzung kann man den Riesen-Lebensbaum in einigen Gärten vorfinden. Aufgrund seiner extremen Ausmaße kommt er jedoch eher in Mischwäldern vor.
Typisch für diese Thuja Art sind ihre aromatisch duftenden Zweige, welche bereits ohne weitere Berührung einen zarten fruchtigen Duft von Ananas oder Apfel verbreiten.
Die Färbung der Blätter ist auf der Blattoberseite ein sattes und glänzendes Grün, auf der Unterseite hingegen ist der Grünton etwas heller als auf der Oberseite.
Von März bis in den Herbst hinein trägt der Riesen-Lebensbaum bis zu  einen Zentimeter große Zapfen, welche braun oder gelb sind.  Auch am Riesen-Lebensbaum findet man sowohl weibliche als auch männliche Zapfen. Die weiblichen Zapfen erreichen eine Größe von einem Zentimeter, sind im Sommer gelb und im Herbst braun gefärbt und befinden sich an den wesentlich kräftigeren Trieben. Die männlichen Zapfen sind wesentlich kleiner als die weiblichen und befinden sich entsprechend an den zarteren Zweigen. Sie haben eine blassgelbe Farbe.

Als Liebhaberpflanzen werden gerne der Japanische Lebensbaum (Thuja standishii), sowie der Morgenländische Lebensbaum (Thuja orientalis) eingesetzt. Der Morgenländische Lebensbaum hat seine Verbreitung eher im asiatischen Raum in China gefunden.
Beide zuletzt genannten Gattungen sind jedoch nicht allzu frosthart und brauchen entsprechenden Schutz und Pflege in den Wintermonaten. Daher sind sie eher selten in deutschen Gärten anzutreffen.

Bei verschieden Arten und Sorten der Thuja kann sich im Laufe der Zeit ein Farbwechsel vollziehen. Dies ist durchaus normal und muss nicht zwangsläufig eine Erkrankung als Ursache haben.
Im Winter nimmt der gesamte Lebensbaum zum Beispiel einen bronzefarbenen Ton an. Besonders die beiden Arten Abendländischer Lebensbaum und Riesen-Lebensbaum vollziehen diesen Wechsel in der Farbgebung. Hierbei kann in Sorten wie  „Brabant“ oder „Holstrup“, welche sich weniger stark verfärben, und Sorten wie „Smaragd“, die das ganze Jahr ihre grüne Farbe behalten unterschieden werden.

Einsatzmöglichkeiten der Thuja

Die Thuja findet zumeist als Heckenpflanze in Hausgärten Verwendung, allerdings wird sie auch gern als Solitärgehölz genutzt, da sie auch für sich allein stehend oder in der Gesellschaft anderer Pflanzen eine gute Figur macht. Da der Lebensbaum insgesamt als sehr pflegeleicht gilt ist er auch für unerfahrene Garteneinsteiger gut geeignet.
Hat sie eine gewisse Größe erreicht, ist sie in heißen Sommertagen in Gärten und Grünanlagen ein willkommener Schattenspender. Ihr dichtes Laub, welches auch im Winter nicht abgeworfen wird, bietet Schutz vor unerwünschten Einblicken in den eigenen Garten. Häufig ist die Thuja aufgrund ihrer Pflegeleichtigkeit auch auf Friedhöfen oder in Parkanlagen anzutreffen.
Vereinzelt kann man den Lebensbaum mittlerweile auch in den deutschen Mischwäldern finden, jedoch handelt es sich dabei meist um Versuchsreihen.
Das Holz der Thuja wird in Deutschland bisher eher weniger verarbeitet.

Pflanzung, Pflege und Ansprüche der Thuja

Pflanzung

Der günstigste Zeitpunkt zum Auspflanzen der Thuja ist das Frühjahr, insbesondere die Monate März und April oder der Spätsommer in den Monaten August und September. In dieser Zeit haben die Pflanzen ausreichend Zeit sich entsprechend gut zu verwurzeln bevor sie der Hitze des Sommers bzw. der Kälte des Winters ausgesetzt sind. Somit kann sichergestellt werden, dass sie keine Hitze- oder Frostschäden davon tragen. Auch die empfindlichen jungen Wurzeln haben so ein paar Monate Zeit sich zu entwickeln und zu stärken.

Der Boden sollte, damit die Pflanze gut anwächst entsprechend vorbereitet werden. Zum Anpflanzen der Thuja muss ein Loch in der Erde ausgehoben werden, was den  doppelt Umfang und die doppelte Tiefe des Wurzelballens haben sollte. Dieses sollte mit einem Nährstoffgemisch angereichert werden und die Wurzel der Pflanze sollte zum Einpflanzen komplett mit Wasser durchtränkt sein.
Nach dem Einsetzen der Pflanze muss das Erdloch wieder aufgefüllt werden. Wichtig ist es, den Lebensbaum im Anschluss an das Einpflanzen gut zu wässern. Auch in den darauf folgenden Tagen und Wochen, bis sich feine Wurzeln gebildet haben, sollte auf ständige Wasserzufuhr geachtet werden. Wenn die Thuja in den ersten Wochen nicht richtig gewässert wird, kann die Pflanze bis in den Wurzelballen austrocknen.

Auf einem Quadratmeter finden maximal eine bis drei Bäume Platz. Ein Abstand von mindestens 40 Zentimetern sollte eingehalten werden. Allerdings ist hierbei je nach Sorte zu verfahren und auf das maximale Breitenwachstum zu achten, da sich die Pflanzen ansonsten mit fortschreitendem Wachstum ordentlich ineinander verzweigen werden.


Pflege und Ansprüche

Die Thuja ist sehr Pflegeleicht und stellt nur sehr wenig Ansprüche an ihren Standort.
Obwohl es verschiedene Arten gibt, weisen alle sehr ähnliche Anforderungen auf. Der Lebensbaum liebt sonnige Standorte, gedeiht jedoch auch wunderbar im Halbschatten, sofern die Bodenbeschaffenheit entsprechend locker und humusreich ist.

Schattige Standorte können durchaus etwas komplizierter sein und weniger geduldet werden, dies hängt jedoch individuell von der jeweiligen Sorte ab. Im Schatten fällt der Wuchs dann allerdings nicht so dicht aus wie normalerweise.

Optimale Bedingungen für die Thuja sind ein schwach-saurer Boden mit ausreichend Bodenfeuchte. Außerdem bevorzugt sie eine hohe Luftfeuchtigkeit, jedoch kommt sie auch mit trockener Luftfeuchte zurecht. Ein weiterer wichtiger Faktor ist das Nährstoffangebot. Auf eine ausreichende Nährstoffzufuhr sollte geachtet werden, dementsprechend muss jährlich an eine Düngung der Thuja gedacht werden. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass eine Heckenpflanzung mehr Dünger benötigt als eine Solitärpflanze, da sich die Pflanzen untereinander die Nährstoffe wegnehmen. Im Fachhandel gibt es speziellen Dünger, welcher auf die Ansprüche des Lebensbaums abgestimmt ist.

Die erste Düngergabe hängt davon ab, in welchem Zustand die Pflanze gekauft wird. Containerware ist zumeist ausreichend vorgedüngt und benötigt zunächst keine weitere Nährstoffgabe. Eine Pflanze mit nacktem Wurzelballen hingegen benötigt recht zügig den ersten Dünger. Empfehlenswert ist eine Wartezeit von gut 4 Wochen bis zur ersten Düngergabe, da sich in dieser Zeit die ersten feinen Wurzeln der Pflanze ausgebildet haben und die zugeführten Nährstoffe besser durch die Pflanze aufgenommen werden können.

Je nachdem welcher Dünger verwendet wird, sollte die Ausbringung des Düngers in die Monate des Frühjahres fallen. Die meisten Düngemittel sind als Langzeitdünger eingesetzt und es bedarf dementsprechend etwas Zeit, bis alle Nährstoffe vollständig im Boden und somit bei den Wurzeln der Pflanze angekommen sind.
Auch auf die Gabe von Hornspänen, Hornmehl oder Gartenkompost kann zurückgegriffen werden. Sollte ein chemischer Dünger eingebracht werden muss darauf geachtet werden, dass das Düngemittel keinen Kontakt mit den Blättern des Baumes bekomment, da diese ansonsten verbrennen würden.

Die Thuja ist recht windfest, weshalb sie hervorragend für den Windwschutz an der Windseite des Gartens angepflanzt werden kann. Jüngere Bäume benötigen allerdings aufgrund ihres gering ausgeprägten und flachen Wurzelwerks noch einen geringen Schutz und etwas Unterstützung in zugigen Ecken.

Die Thuja erfüllt insgesamt alle Anforderungen die üblicherweise an eine Heckenpflanze gestellt werden. Auch als Vogelschutzgehölz wird der Lebensbaum gern genutzt, da diverse Vogelarten den dichten Wuchs und den damit entstehenden Schutzraum gerne für sich nutzen.

Rückschnitt

Da die Berührung mit den Trieben der Thuja Hautreizungen auslösen kann, ist es sinnvoll bei Arbeiten rund um die Pflanze Handschuhe anzuziehen.
Ein regelmäßiger Rückschnitt, insbesondere wenn die Thuja als Hecke gepflanzt ist, ist durchaus angebracht. Jedoch muss hier mit Bedacht vorgegangen werden, da die Pflanze keinen starken Rückschnitt verträgt. Ein Radikalschnitt, falls mehrere Jahre nicht geschnitten wurde, ist somit nicht ratsam und sollte dringend vermieden werden. Bis in das alte Holz sollte entsprechend nicht geschnitten werden, denn dies quittiert der Lebensbaum mit mangelndem Wuchs und Lücken in ihren Trieben. Eine Verkahlung des Baumes von unten wäre die Folge.
Der Rückschnitt darf am Zweig soweit erfolgen, wie noch kleine grüne Blattschuppen vorhanden sind. Sollte die Thuja zu groß geraten sein, so können einzelne Stämmchen entsprechend gestutzt werden. Diese Kahlstellen werden dann im Laufe der folgenden Jahre von neuen, aufrecht wachsenden Zweigen überdeckt.

Der Rück- und Formschnitt kann prinzipiell zu jeder Jahreszeit vorgenommen werden, auch im Winter. In den Sommermonaten sollte auf einen zu starken Einsatz der Heckenschere jedoch verzichtet werden, da die Pflanze bei zu starker Sonneneinstrahlung entsprechend mit Sonnenbrand reagieren kann.

Der Rückschnitt beeinflusst den Lebensbaum in seinem Wuchs hinsichtlich Höhe und Breite ganz enorm. Wird z.B. die Thuja occidentalis Smaragd nicht zurückgeschnitten erreicht sie lediglich eine Höhe von unter 6m. Der regelmäßig Rück- und Formschnitt hingegen regt weiteres Wachstum an und es können noch ein paar Meter mehr im Laufe des Baumlebens erwartet werden. Dies gilt auch für weitere Thuja-Arten und Sorten. Auch dankt der Lebensbaum den regelmäßigen Schnitt mit einem dichteren Wuchs.

Je nach Sorte bringt der Lebensbaum von Natur aus eine andere Form mit sich. Es gibt zum einen die stark aufrecht oder buschig wachsenden, oder auch kugelig wachsenden Thuja-Sorten. Diese von Natur aus vorgegebene Form kann durch einen regelmäßig vorgenommenen Rückschnitt gut und ohne größeren Aufwand beibehalten werden.

 

Schädlingsbefall und Pilzerkrankungen

Obwohl der Lebensbaum zu den sehr robusten Baumarten gehört, kann es zu einem Befall durch verschiedene Pilze oder Insekten kommen. Diese müssen den Baum jedoch nicht zwingend nachhaltig schädigen.

Die drei bei der Thuja am häufigsten diagnostizierten Pilzerkrankungen sind das Pestalotia-Triebsterben, der Pilzbefall Didymascella thujina, sowie das Kabanita-Triebsterben.

Pestalotia- Triebsterben

Das Pestalotia-Triebsterben äußert sich durch ein Verfärben der Zweige in ein Braun. Dies geschieht in einem schleichenden Prozess und signalisiert das langsame Absterben der Zweige. Hinzu kommen deutlich sichtbare, stecknadelkopfgroße Fruchtkörper auf den Trieben, welche schwarzbraun sind. Von hier aus werden weitere Pilzsporen auf andere, gesunde Pflanzenteile übertragen.

Didymascella thujina

Der Pilz Didymascella thujina löst die sogenannte Schuppenbräune aus. Hierbei verfärben sich die Blattschuppen bräunlich und sterben ab. Auf den befallenen Blättern sind insbesondere im Frühjahr braunschwarze Fruchtkörper zu beobachten. Auch in diesem Fall befinden sich in diesen Fruchtkörpern Pilzsporen, welche andere Pflanzenteile und Pflanzen besiedeln.

Kabatina-Triebsterben

Das Kabatina-Triebsterben befällt insbesondere junge Triebe und lässt diese absterben.

Ist die Thuja von einer dieser Blatt- und Triebkrankheit betroffen, so sollten die Pflanze entsprechend des Befalls zurückgeschnitten werden. Jedoch muss auch hierbei beachtet werden, dass das alte Holz unberührt bleibt. Im Anschluss sollte der Baum mit einem geeigneten Fungizid aus dem Fachhandel behandelt werden und die Bodenqualität aufgearbeitet werden, da durch einen Nährstoffmangel Erkrankungen dieser Art ausgelöst werden.  

Phytophtora cinnamomi

Eine unter den Thuja-Besitzern gefürchtete Erkrankung ist der Befall mit dem Pilz Phytophtora cinnamomi, welcher zur Thuja-Wurzelfäule führt und den Baum komplett absterben lässt. Die Triebe verfärben sich bei Befall zunächst fahlgelb, im weiteren Verlauf der Krankheit dann braun.  Da sich der Pilz rasant ausbreiten kann und auch andere Pflanzenarten befällt, ist schnelles Handeln wichtig. Der befallene Baum sollte mitsamt Wurzelballen entfernt und direkt entsorgt werden. In seltenen Fällen reichen ein entsprechender Rückschnitt und Nährstoffzugabe aus um den Baum noch zu retten.

 

Ansprüche an den Boden

Wie bereits erwähnt sollte der optimale Boden leicht sauer sein. Verschiedene Umstände bei der Bodenbeschaffenheit können zu Problemen mit dem Lebensbaum führen.

Übersalzung des Boden

Eine Übersalzung des Bodens in Nähe der Thuja hat eine Verfärbung der Zweigspitzen in einen braunen Ton zur Folge. Bespielsweise das Verteilen von Streusalz im Winter oder zu viel Mineraldünger können eine solche Übersalzung hervorrufen.
Dieser Übersalzung kann durch eine kräftige Wässerung des Bodens entgegen gewirkt werden. Zudem sollten alle erkrankten Triebspitzen des Baumes abgeschnitten werden.

Übersäuerung des Bodens

Ein zu saurer Boden kann ebenfalls eine Farbänderung der Blätter zur Folge haben. Ändert sich die Blattfarbe des Baumes von grün zu braunschwarz, so ist häufig ein zu hoher Mangan-Gehalt im Boden hierfür verantwortlich. Mithilfe von pH-Wert Streifen kann eine solche Übersäuerung festgestellt werden. Gegenmaßnahmen sind hierbei zunächst das Hinzufügen von Kalk und ein paar Monate später das  Aufbringen von reifem Kompost auf den Boden. In Folge ergibt sich ein ausgewogenes Nährstoffverhältnis im Boden, welches die Thuja dankend annehmen wird.

 

Wasserbedarf/ Bewässerung

Große Trockenheit kann der Thuja enorm zusetzen und sollte dementsprechend vermieden werden. Diese macht sich durch gelbraune Triebe bemerkbar. Bei ersten Anzeichen sollte eine ausreichende Menge Wasser zugeführt werden und über eine Mulchung des Bodens z.B. mittels Rindenmulch nachgedacht werden. Diese Maßnahme reduziert die Gefahr einer erneuten Austrocknung der Thuja, da die Mulchschicht eine schnelle Verdunstung des im Boden aufgenommenen Wassers verhindert.

 

Umpflanzung

Die Umpflanzung einer Thuja oder einer ganzen Thuja-Hecke stellt in der Regel kein Problem dar. Der Lebensbaum nimmt dies nicht weiter übel, sofern ein paar Regeln eingehalten werden.

Zunächst ist es am einfachsten junge Pflanzen umzusetzen, da diese noch kein weit reichendes Wurzelwerk ausgebildet haben und auch noch wenig Masse aufweisen. Ist der Baum erst mehrere Jahre am gleichen Ort gepflanzt gewesen, hat sich bereits ein enormes Wurzelwerk dieser flachwurzelnden Pflanze ausgebildet.

Wichtig ist auch der Zeitpunkt des Umpflanzens. Hier gilt, wie auch bei der Pflanzung generell, dass das Frühjahr und der Spätsommer bis frühe Herbst am besten geeignet sind. Im Frühjahr sollte jedoch darauf geachtet werden, dass sich Vögel in der Hecke eingenistet haben könnten. Dies lässt sich durch beobachten jedoch schnell feststellen.
Im Fall einer Einnistung kann die Hecke aus naturschutzrechtlichen Gründen eine Umsetzung nicht durchgeführt werden. Es bleibt keine andere Wahl als bis zum Herbst zu warten.

Bevor die Pflanze ausgegraben wird, sollte ein Rückschnitt erfolgen. Da nicht das komplette Wurzelwerk des Baumes mit umziehen kann, stehen Versorgung durch die Wurzeln und vorhandenes Blattwerk nicht mehr im optimalen Verhältnis zueinander. Dementsprechend muss dies bestmöglich angepasst werden. Das Wurzelwerk an sich wird auf einen kompakten Ballen eingekürzt. Weitergehend wird wie gewöhnlich bei der Auspflanzung des Lebensbaumes verfahren. Auf ausreichend Wasserzufuhr im Anschluss ist auch hier zu achten, da auch bei älteren Bäumen die Gefahr der Austrocknung nun wieder gegeben ist.

 

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