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Rotbuche • Fagus sylvatica

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Rotbuchenhecke kaufen Die Rotbuche , deren lateinische Bezeichnung „ Fatus sylvatica “... mehr
Produktinformationen "Rotbuche • Fagus sylvatica"

Rotbuchenhecke kaufen

Die Rotbuche, deren lateinische Bezeichnung „Fatus sylvatica“ lautet, gehört in Deutschland zu den häufigsten Laubbäumen, die man im Wald finden kann. Die Rotbuche hat ihren Ursprung in Mitteleuropa und ist damit die einzige heimische Buchenart in Deutschland. Ihren Namen verdankt die Rotbuche einerseits ihrer Zugehörigkeit zur Gattung der Buchen, andererseits der leicht rötlichen Färbung, die ihr Holz besitzt. Die Rotbuche kann bis zu 30 Meter hoch werden, in dichten Wäldern erreicht sie sogar eine Größe von bis zu 45 Metern. Die Rotbuche kann bis zu 300 Jahre alt werden, wobei auch einige Einzelfälle bekannt sind, bei denen noch ältere Bäume gefunden worden sind. Während der Baum im Frühling mit zartgrünen Trieben und Blättern beeindruckt, verfärben sich diese im Herbst ockerfarben. Diese Eigenschaft sowie die Mächtigkeit, die eine freistehende Rotbuche ausstrahlt, machen den Baum besonders für die Gestaltung von Parks beliebt. Damit erklärt sich ebenso, warum sich die Rotbuche als Hecke hervorragend eignet. Sie bezaubert nicht nur optisch durch ihr dichtes Laub, sondern bietet zusätzlich erstklassigen Sichtschutz. Wichtig ist, die Rotbuchenhecke einmal jährlich zu schneiden, da sie sonst mehrere Meter Länge erreichen kann. Wer seinen Garten mit einer Rotbuchenhecke versieht, wird mit einer sommergrünen Bepflanzung belohnt, die zwischen April und Mai immer wieder mit jungen Austrieben erfreut. Da die Zweige allerdings zunächst kaum Lignin besitzen, hängen sie in den ersten Wochen herab, was das Schneiden der Hecke äußerst einfach macht. Hin und wieder lässt sich gegen Ende Juni außerdem der sogenannte „Johannistrieb“ beobachten. Ein weiterer Vorteil der Buchenhecke ist ihre Winterhärte. Die Hecken überstehen problemlos Winter, in denen Temperaturen von bis zu minus 30 Grad herrschen. Es empfiehlt sich sogar, die Hecke an trockenen Wintertagen zu gießen. Während Besitzer von älteren Rotbuchenhecken keine Vorbereitungen für den Winter treffen müssen, sollten frisch gepflanzte Junghecken mit einer Mulchdecke versehen werden. Diese schützt einerseits den Boden vor Austrocknung und versorgt die Wurzeln der Hecke mit Nährstoffen, andererseits verhindert sie das Entstehen von Unkraut. Weil die Rotbuche in vielerlei Hinsicht überzeugt, hat man 1990 entschieden, sie in Deutschland zum „Baum des Jahres“ zu küren, in Österreich erhielt der Baum diese Auszeichnung im Jahr 2014. Wie viele andere Bäume gehört die Fagus sylvatica dem keltischen Baumkalender an. Dieser Kalender ist mit dem heutigen chinesischen Kalender zu vergleichen, bei dem jedes Geburtsdatum einem bestimmten Tier zugeordnet wird. Wer am 22. Dezember geboren ist, gilt laut des keltischen Baumhoroskops als Buche. Eine Buche wird auch als „Das Gestalterische“ bezeichnet und ist damit eine der wenigen Ausnahmen, deren Sternzeichen nur an einem Tag im Jahr zugeteilt wird. Denn viele andere Bäume besitzen einen Zeitraum von mehreren Tagen oder Wochen, in denen sie als Sternzeichen gelten. Da Buchen großen Wert auf ihr Äußeres legen, neigen sie manchmal zu Übertreibung und Perfektion. Ihr guter Geschmack für alles Edle spiegelt sich nicht nur in der Kleiderauswahl, sondern ebenso in der Wohnungseinrichtung oder anderen Lebensbereichen wider. Allerdings benötigt die Buche dafür einen bestimmte materielle Sicherheit, die sie sich jedoch selbst gibt: Die Buche kann sehr gut haushalten und plant stets erfolgsversprechende Projekte, die sie pflichtbewusst und zuverlässig durchführt. Trotz dieser materialistischen Einstellung, ist die Buche ebenso in der Lage, große Gefühle zu empfinden. Sie gilt zwar eher als vernünftig, wagt aber dennoch hin und wieder einen kleinen Flirt. Als Lebenspartner ist die Buche zuverlässig, loyal und sehr familienbezogen. Ob man nun die Fagus sylvatica aufgrund der keltischen Mythologie als Hecke anlegt oder einfach, weil sie optisch zu beeindrucken weiß: Damit man lange mit seiner Rotbuchenhecke Freude hat, ist es sinnvoll weitere Fakten über den Baum zu kennen. Deswegen beantwortet der folgende Abschnitt Fragen zu den Schädlingen oder Krankheiten der Rotbuche, liefert Allergie-Informationen und gibt hilfreiche Informationen zu Pflege und Vermehrung. Wer sich übrigens nicht sicher ist, ob er bereits eine Rotbuche im Garten hat, der sollte einen Blick auf die Blätter werfen. Diese besitzen eine ovale Form, die am Grund keilförmig verläuft und eine kurze Spitze besitzt. Die Blätter sind bis zu 10 cm lang, während die Breite bis zu 5 cm beträgt. Der Rand der Blätter ist mit feinen Wellen versehen und leicht behaart. Im Frühling sorgt die Buche mit blassgrünen Blättern für ein zartes Erscheinungsbild, das im Sommer einem glänzend dunkelgrünen Gewand weicht. Im Herbst verfärben sich die Blätter schließlich zu orangenem bis rotbraunem Laub, das über den Winter an den Zweigen haften bleibt.

Rotbuchenhecke Allergie

Obwohl die Rotbuche selbst nur ein mäßig allergenes Potential besitzt, kann der Baum ein allergisches Asthma herbeiführen. Dieser Fall ist allerdings extrem selten. Bekannter sind dagegen allergische Reaktionen wie die allergische Rhinitis, saisonal-allergische Rhinokonjunktivitis oder Heuschnupfen als Reaktion auf den Pollenflug der Rotbuche. Der Pollenflug ist von der Region abhängig, sodass die Bäume im Süden schon zwischen März und Mai blühen. Im Norden setzt der Pollenflug dagegen ein wenig später ein. Insgesamt verursacht die Rotbuche eher selten Allergien und falls doch, sind die Symptome nur schwach ausgeprägt. Damit eignen sich Rotbuchenhecken auch für Allergiker sehr gut, insofern sich die Hecke nicht in unmittelbarer Nähe Fenstern, Terrasse oder Balkon befindet. Überdies ist es interessant zu wissen, dass die Pollen der Rotbuche in der Regel nicht allein für eine Allergie verantwortlich sind. Vielmehr führt eine andere Pollenallergie dazu, dass das Immunsystem auf die Pollen der Fagus sylvatica reagiert. Das ist beispielsweise der Fall, wenn man allergisch die die Baumarten Birke, Eiche oder Erle reagiert. Auch die Hasel oder Ulme gehören zu den sogenannten Kreuzallergenen. Die Pollen der Rotbuche werden wie bei allen anderen Bäumen in der Blüte gebildet. Allerdings blüht eine Rotbuche erst in einem Alter von 30 Jahren. Die Knospen besitzen eine schmale Form, die einer Spindel ähnelt und sind hellbraun gefärbt. Bis zur Blüte, die gleichzeitig mit dem Blattaustrieb von April bis Mai stattfindet, sind die Knospen in feine Blätter eingehüllt. Ab einem Alter von etwa 40 Jahren entwickeln die Bäume nach der Blüte außerdem Früchte. Dabei handelt es sich um dreieckige Nüsse, die auch als Bucheckern bekannt sind. Leider kann der übermäßige Verzehr von Bucheckern zu Vergiftungserscheinungen führen, weil die Nüsse Fagin und Oxalsäure enthalten. Jedoch können ein paar wenige Nüsse problemlos verzehrt werden. Das Sammeln lohnt, denn im Supermarkt werden die Nüsse nur äußerst selten angeboten. Wer sein Zuhause mit einer ansprechenden Rotbuchenhecke bereichern möchte, sollte mindestens eine Breite von 40 bis 50 Zentimetern zur Verfügung haben. Wer sich eine breitere Hecke wünscht, hält sich beim Schneiden einfach ein wenig zurück. Die Wuchshöhe der Rotbuchenhecke beträgt rund 70 Zentimeter. Schneiden Sie die Hecke nicht zurück, kann sie eine maximale Höhe von 4 Metern erreichen. Da ihre Wuchsgeschwindigkeit mit 30-50 Zentimeter pro Jahr eher langsam ist, braucht es ein paar Jahre, bis diese maximale Höhe erreicht ist. Neben der Verwendung als Hecke ist die Rotbuche außerdem ein beliebter Baum in Parks oder Wäldern. Gerade in Parkanlagen wird der Baum aufgrund seiner ausladenden Form und Erhabenheit geschätzt. In Wäldern legt man Rotbuchen aufgrund ihrer unkomplizierten Pflege und des qualitativ hochwertigen Holzes an. Das Holz der Rotbuche schimmert leicht rötlich und verfärbt sich beim Dämpfen sogar tiefrot. Die große Härte von 34 N/mm² macht das Holz zum beliebten Material für Parkettböden oder Möbel. Als Baum erreichen Rotbuchen eine Höhe von bis zu 30 Metern, sie kann bis zu 300 Jahre alt werden.

Rotbuchenhecke pflanzen

Wie bereits erwähnt, ist die Rotbuchenhecke sehr pflegeleicht und hat nur wenige Ansprüche. Sie fühlt sich sowohl im Sonnenschein, als auch im Halbschatten wohl. Die Rotbuchenhecke wird in alkalischem Boden genauso gut wie in saurem Boden gedeihen. Wichtig ist, dass der Boden nicht tonhaltig ist und nicht zu viel Feuchtigkeit aufweist, wie es unter einem Sprinkler oder an einem Hang der Fall ist. Der ideale Zeitpunkt zum Pflanzen reicht von Mitte Oktober bis Anfang Dezember. Wer lieber im Frühjahr mit der Gestaltung einer neuen Hecke beginnen möchte, sollte die Pflanzen im März oder April pflanzen. Wichtig ist natürlich, dass der Boden frostfrei ist. Damit die Rotbuchenhecke, die als Containerware, Topfware, Ballenware oder als Wurzelware bestellt werden können, erfolgreich wächst und gedeiht, sollte der Boden vor dem Pflanzen ein wenig bearbeitet werden. Wichtig ist, den Boden eine Jahreszeit vor der Pflanzung gründlich umzugraben und mit geeignetem Dünger zu versehen. Überdies sollte jegliches Unkraut entfernt werden, damit die Jungpflanzen sich voll entfalten können. Wer dabei auf einen chemischen Unkrautvernichter zurückgreift, sollte darauf achten, dass die Substanz sich nach der Anwendung neutralisiert. Andernfalls werden die jungen Pflanzen Schaden nehmen. Wer beim Pflanzen Geld sparen möchte, kann sich unbesorgt für wurzelnackte, einmal verpflanze Setzlinge entscheiden. Besonders im Herbst, wenn der Boden noch voller Nährstoffe ist, werden sich die Setzlinge hervorragend entwickeln. Wer die bestellten Pflanzen nicht direkt in den Boden setzen kann, sollte dagegen auf Topfware zurückgreifen. Diese Pflanzen sind ein wenig toleranter und lassen sich auch noch einige Tage nach Erhalt der Bestellung problemlos in den Boden einsetzen. Ballenware hat dagegen den Vorteil, dass der Rückschnitt geringer ausfällt und rund 95 Prozent der Pflanzen anwachsen. Der Ausfall solcher Pflanzen ist damit äußerst gering. Bei Conatinerware ist davon auszugehen, dass keine Wurzelmasse verloren wird und die Pflanzen bei guter Pflege praktisch keine Ausfallquote besitzen. Außerdem lassen sich Containterpflanzen das ganze Jahr über einsetzen. Der Preis von Containerpflanzen ist jedoch unter Umständen achtmal so hoch wie der Preis von wurzelnackten Setzlingen. Ideal für die Pflanzung ist ein windstiller, bedeckter Tag, damit die Hecke nicht direkt praller Sonne oder starkem Wind ausgesetzt ist. Der Boden sollte nicht mehr gefroren oder komplett durchnässt sein. Damit die Rotbuchenhecke später einen schönen Sichtschutz bietet, empfiehlt es sich, die Pflanzen in einer Doppelreihe zu setzen. Wer sich für wurzelnackte Setzlinge entschieden hat, sollte 3 bis 7 Pflanzen pro Meter setzen. Da die Ausfallquote bei Topfpflanzen geringer ist, genügen hier 4 bis sechs Pflanzen pro Meter. In der Regel finden sich detaillierte Informationen auf dem Etikett der Heckenpflanzen. Wichtig ist weiterhin, dass die Pflanzen nicht zu dicht an Mauern oder Grundstücksgrenzen gepflanzt werden. Auch wenn sich die Rotbuchenhecke sehr gut zurückschneiden lässt, ist das bei den Wurzeln nicht so einfach möglich. Die Wurzeln der Fagus sylvatica können unter Umständen sehr stark werden und sogar Steinplatten aus dem Boden heben, was womöglich zu Ärger mit den Nachbarn oder der Gemeinde führt. Wer seinen Jungpflanzen noch etwas Gutes tun möchte, sollte die Wurzeln vor dem Einpflanzen in einem Eimer wässern. Damit haftet später die Erde besser an den Wurzeln und Nährstoffe werden besser aufgenommen. Optimal sind flache, breite Löcher für die Bäumchen. In der Mitte des Loches sollte ein kleiner Erdhügel aufgehäuft werden, auf dem die Pflanze gesetzt wird. Die Wurzeln werden darum herum gelegt, anschließend wird die Erde über die Wurzeln gelegt. Anschließend darf keine Wurzel mehr aus der Erde herausragen. Nach der Pflanzung sollten die Bäumchen sofort gewässert werden, damit Luftblasen aus der Erde entweichen. Zusätzlich ist die Düngung mit Mulch ratsam. Auch Rasenschnitt oder verrotteter Mist halten die Pflanzen warm und liefern Nährstoffe. Wichtig ist, die Bäumchen in den ersten beiden Jahren regelmäßig zu bewässern, um das Wachstum zu fördern.

Rotbuchenhecke schneiden

Die Rotbuchenhecke muss jedes Jahr geschnitten werden, um in die gewünschte Form gebracht zu werden. In den ersten beiden Jahren sollte die Hecke mit einer Gartenschere zurückgeschnitten werden. Die längeren Triebe sollten dabei zurückgeschnitten werden, während bei den kürzeren Trieben die Spitzen abgeschnitten werden. Dadurch wird die Hecke mit der Zeit schön dicht. Ab dem dritten Jahr können dann die Seiten der Hecke geschnitten werden. Beim Schneiden sollte versucht werden, eine A-Form mit flacher Oberseite zu gestalten. Dadurch erreicht das Licht alle Bereiche der Hecke gleichermaßen, sodass ein optimales Wachstum ermöglicht wird. An der Unterseite sollten die Bäume auf rund einen Meter Breite zurückgeschnitten werden. Bei Zurückschneiden muss man sich keine Sorgen machen, der Hecke zu viel zu nehmen. Denn gerade das führt dazu, dass sie stärker austreibt und immer dichter wird. Der beste Zeitpunkt, um die Hecke zurückzuschneiden liegt dabei gegen Ende des Sommers oder im frühen Herbst. Wichtig ist, keine Vögel bei Nisten oder Brüten zu stören. Daher bietet sich der Herbst als sehr guter Zeitpunkt für den Schnitt an.

Rotbuchenhecke vermehren

Wer gerne mehr von seiner Rotbuchenhecke im Garten sehen möchte, hat die Möglichkeit, die Pflanze zu vermehren. Dies ist auf zwei verschiedenen Wegen möglich: entweder durch die Anzucht von Samen oder man entnimmt Triebstecklinge. Gerade letztere Möglichkeit gilt allerdings als besonders zeitaufwendig und verspricht nicht immer Erfolg. Wer seine Rotbuchenhecke auf diese Weise vermehren möchte, entnimmt im Frühjahr (Februar oder März) zunächst mehrjährige Triebe von dem jeweiligen Baum und kürzt sie mit einem scharfen Messer auf eine Länge zwischen acht und zwölf Zentimeter. Dabei ist darauf zu achten, dass die oberen sechs bis acht Blätter erhalten bleiben, die restlichen Blätter werden entfernt. Der Trieb wird anschließend in einen Topf gepflanzt, um während der Wurzelbildung sicher vor Schädlingen zu sein. Damit sich keine Staunässe bildet, ist eine Drainage sinnvoll. Anders als viele andere Pflanzen, benötigen die heimischen Rotbuchen weder hohe Luftfeuchtigkeit noch besonders warme Temperaturen. Deswegen dürfen die Blumentöpfe mit den Stecklingen einfach im Freien aufgezogen werden. Nach gut einer Woche werden sich die ersten feinen Wurzeln gebildet haben, sodass die Pflanzen an den eigentlichen Standort versetzt werden können. Einfacher ist dagegen die Anzucht mit Bucheckern. Sollte die eigene Hecke noch keine 30 Jahre alt sein, lassen sich die Früchte einfach in nahe gelegenen Wäldern einsammeln. Vor dem Austrieb benötigen die Nüsse eine Kältephase, da die Rotbuche ein Dunkelkeimer ist. Besonders vielversprechend ist es, die Bucheckern für sechs Wochen im Kühlschrank zu stratifizieren. Danach werden die Bucheckern ein bis zwei Zentimeter tief in ein nährstoffarmes Substrat wie Sand gegeben. Wer möchte kann dies direkt im Beet oder Freiland tun, jedoch sollten die Bucheckern vor Eichhörnchen und Vögeln geschützt werden. War die Anzucht erfolgreich, werden im nächsten Frühjahr erste Triebspitzen zu sehen sein. Sobald die Pflanzen ihre ersten Blätter besitzen, sind sie bereit für die Umsetzung an den eigentlichen Standort.

Rotbuchenhecke Krankheiten

Auch wenn die Fagus sylvatica zu den heimischen Gehölzen zählt, ist sie nicht vor allen Krankheiten gefeit. Die Pilzerkrankung „Apiognomonia“ entsteht beispielsweise häufig nach langen Regenperioden im Sommer. Der Pilzbefall sorgt dafür, dass der Baum frühzeitig sein Laub verliert, eine nachhaltige Schädigung wird allerdings nicht verursacht. Spezielle Fungizide aus dem Fachhandel sorgen dafür, dass der Befall ein Ende nimmt. Darüber hinaus gehören die Buchblattlaus sowie Buchenblatt-Gallmücke zu den natürlichen Feinden der Rotbuche. Um die Insekten dauerhaft loszuwerden, empfiehlt sich gerade gegen die Gallmücke die Verwendung von chemischen Insektiziden. Die Blattläuse können ebenso durch natürliche Fressfeinde wie Marienkäfer oder Schlupfwespen bekämpft werden. Auch Brennnesselbrühe hat sich als erfolgreiches Mittel gegen die Schädlinge bewährt.

 

Blütezeit: April, Mai
Anwendung: Einzelpflanzung, Hecken, Sichtschutz, Windschutz
Wuchsform: ausladend, dicht, rundkronig
Pflanzenart: Fagus sylvatica
Bodenansprüche: kalkhaltig, tonig-lehmig
Lichtansprüche: Halbschatten, sonnig, Vollschatten
Vogelschutzgehölze: ja
Laubfarbe: grün
Zuwachs pro Jahr: 30 - 50 cm
Wuchshöhe: 20 bis 30 m, Großbäume
Belaubung: Herbstfärbung
Heimische Gehölze: allgemeine Verbreitung
Aufzuchtart: Freiland, Im Topf
Anheben der Bodenbeläge: möglich
Wurzelsystem: flach/Herz
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13.07.2017

Sehr gute Ware!

Meine Frau und ich haben Wurzelware bestellt und waren sehr zufrieden. Die Ware ist vollständig und schnell angewachsen und Lieferung hat auch nur wenige Tage gedauert.

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