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Gartenbambus Superjumbo • Fargesia murieliae Superjumbo
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Allgemeines über den Bambus

Der Bambus ist eine sehr außergewöhnliche und faszinierende Pflanze. Es gibt Vieles, wodurch er sich  auszeichnet und was ihn zu einer so beliebten Pflanze macht. Er kann sehr Vielseitig eingesetzt werden. Er macht in der Wohnung, auf dem Balkon, als Bodendecker und als Garten-Wald-Pflanze eine gute Figur.
Insbesondere aus Gärten sowie öffentlichen Parkanlagen ist der Bambus nicht mehr wegzudenken. Mit ihm kann eine wunderbare Atmosphäre geschaffen und ein Garten wunderschön dekoriert werden. Außerdem lässt er sich perfekt in ein Gartenarrangement integrieren.
Der Bambus eignet sich nicht nur als Dekoration sehr gut, sondern kann auch die Funktion als Zaun oder Sichtschutz erfüllen. Neben der Verwendung als Zierpflanze leistet er auch als Baustoff und zur Energieerzeugung sehr gute Dienste.

Weltweit gibt es mehr als 1000 verschiedene Bambussorten. 47 davon sind derart winterhart, dass sie sogar einen europäischen Winter locker überstehen können. Der Bambus wird zur Pflanzengattung der Gräser gezählt. Aufgrund der vielen existierenden Sorten, erreicht das Gras eine Höhe von zehn bis 30 Metern.

Eigenschaften des Bambus

Der Bambus hat viele Eigenschaften, die ihn vor allem für einen Garten interessant machen. Obwohl er seine Blätter einmal im Jahr abwirft, ist er immergrün. Denn dies geschieht erst im Laufe des Frühjahrs, wenn die neuen Blätter austreiben.
Bambusarten, die vor allem für den europäischen Raum besonders geeignet sind, zeichnen sich durch hohe Widerstandsfähigkeit und Vitalität aus.
Blätter, die nach einem sehr frostigen Winter beschädigt wurden, treiben im Frühjahr wieder aus dem Boden. Die ersten Pflanzen, die nach der Hiroshimazerstörung erneut aus dem Boden trieben, waren übrigens Bambuspflanzen. Umweltverschmutzungen schaden dem Bambus nicht, Schädlinge und Krankheiten der Bambuspflanzen sind bei uns nicht bekannt.

Den Bambus gibt es in unterschiedlichen Größen, sowohl große Pflanzen, die meterhoch wachsen und kleine Bambuspflanzen, die sich sehr gut als Bodendecker eignen.
Der große Bambus wächst horstig, treibt lange Ausläufer aus und breitet sich grundsätzlich rasch aus. Die Ausläufer bilden ein dichtes Geflecht aus Rhizomen und Wurzeln aus. Er eignet sich daher zur Sicherung von rutschgefährdeten Hängen.
Andererseits ist zu bedenken, dass der Bambus anderen Pflanzen Platz und Nahrung wegnehmen könnte. Der große Bambus hat sehr schöne und große Halme, welche entweder gerade oder gebogen wachsen und sehr dick werdem könne. Je nach Art können sich die Halme auch elegant nach Außen biegen.
In einem feuchten und tropischen Klima kann der Durchmesser eines Halmes bis zu 30 Zentimeter dick werden. In Europa erreichen die Halme einen Durchschnitt von bis zu fünf Zentimetern. Nodien nennt man die Knoten, die die Halme stabilisieren. Diese wechseln sich in gleichmäßigen Abständen ab. Manche Bambussorten tragen schräg gestellte Knoten. Der Bambushalm selbst ist in der Regel rund.
Alle Phyllostachys-Sorten haben eine flache Rinne, die sich oberhalb der Zweige am Knoten befindet und die Sulcus genannt wird. Sulcus und Halme haben bei besonders schönen und dekorativen Bambussorten unterschiedliche Farbe.
Die Bamuspflanze hat zarte und bewegliche Stiele, welche bereits beim geringsten Lüftchen hin und her schwingen. Bewegen sich die Blätter im Licht und im Schatten, ändert sich auch das Bild des Bambus.
Die Blätter können ebenfalls sehr unterschiedliche Formen und Ausgestaltungen haben: zumeist haben die Bambusarten sehr lange und schmale Blätter. Andere Bambusarten haben aber auch große und sehr breite Blätter.
Auch die Farben variieren: grundsätzlich sind die Blätter grün – zart, hell oder dunkelgrün. Andere Sorten können aber auch grün-weiße, grün-gelb gestreifte sowie hell geränderte Blätter haben.
Blüht der Bambus einmal, sind seine Blüten sehr unscheinbar. Die Blüte der Bambuspflanze ist ein sehr faszinierender und besonderer Vorgang. Die Blütezeit ist für den Bambus sehr anstrengend und schröpfend. So kann es passieren, dass die Bambuspflanze nach ihrer Blüte abstirbt. Früher behauptete man, dass der Bambus auf der ganzen Welt gleichzeitig blühen würde. Heute weiß man, dass es nicht so ist. Die Blütezeit des Bambus tritt in Abständen zwischen 60, 90 und 120 Jahren auf, ist aber stets abhängig von der Bambusart. In Europa blüht die Bambuspflanze in nur ganz seltenen Fällen. In Asien oder Südamerika kann der Bambus durchaus öfter blühen.

 

Sorten von Bambus

Der Bambus wird zur Gruppe der Gräser gezählt, genauer zur Gruppe der Süßgräser („Poaceae“). Hier werden insbesondere winterharte Bambussorten vorgestellt, welche vor allem im europäischen bzw. mitteleuropäischen Raum erhältlich sind und verwendet werden können. Bambus gibt es in verschiedenen Größen, vom Zwergbambus bis zum Riesenbambus.

Zwergbambus

Der Zwergbambus erreicht eine Wuchshöhe von bis zu 1,5 Metern. Beliebteste und die bekanntesten Sorten des Zwergbambus sind der Schirm-Bambus („Fagesie muierlae Bimbo“), Zwerg-Bambus („Sasa pumila“, „Pleioblastus chino pumilus“) sowie der Zwergbambus („Pleiblastus pygmaeus“). 

Der Zwergbambus stammt aus Japan und eignet sich insbesondere zur Bepflanzung von Gärten sowie auch als Kübelpflanze. Sämtliche Zwergbambus-Sorten sind robust und pflegeleicht. Außerdem breitet sich der Zwergbambus sehr rasch und aggressiv aus, was bedeutet, dass unbedingt an eine Wurzelsperre zu denken ist.
Alle Sorten des Zwergbambus gedeihen in jeder Art von Boden. Der Boden darf allerdings nicht zu verdichtet sein und nicht zu Staunässe neigen, denn das führt dazu, dass die Wurzeln des Bambus vermodern oder verfaulen.
Je nach Sorte des Zwergbambus kann dieser sowohl an einem sonnigen wie auch an einem halbschattigen Standort stehen. Der Zwergbambus blüht äußerst selten, je nach Art alle 20 bis 120 Jahre. Die Blütezeit selbst dauert zwischen zwei und drei Jahren. Ist die Blütezeit vorbei und haben sich Früchte gebildet, stirbt der Zwergbambus.
Wie jede Bambusart muss der Zwergbambus regelmäßig gedüngt und mäßig gegossen werden. Insbesondere im Frühjahr sollte man ihn schneiden, wobei der Rückschnitt auch stark ausfallen kann.

Kleiner Bambus

Der Kleine Bambus erreicht eine Wuchshöhe zwischen 1,5 und drei Metern. Zu den bekanntesten und beliebtesten Sorten des kleinen Bambus werden unter anderem „mulitplex Elegans“, „Chimonobambusa marmorea“, der Muriel-Bambus („Fargaseia murielae“), „Sasa latifolia“, „Sasa palmata Nebulosa“ sowie die „Sasa tessalata“ gezählt.

Insbesondere die Sasa-Gattungen zeichnen sich durch einen ausdauernden und strauchförmigen Wuchs aus. Der kleine Bambus kommt vor allem in China, Japan, Korea sowie Russland vor. Die Sasa-Gattungen bilden lange Triebe, die unterirdisch wachsen. Die Nodien der Sasa-Gattung sind dickwandig, stielrund und nicht behaart. Unterhalb ihrer Knoten sind die Nodien weiß bemehlt sowie leicht flaumig behaart. Äste und Halme des Sasa-Bambus sind in der Regel gleich lang. Die Blätter haben eine lanzettliche Form und haben zumeist keine Blattröhrchen. Die Blüten des Sasa-Bambus sind Rispen oder Trauben. Die Sasa-Gattung des Bambus stammt ursprünglich aus China, Japan, Korea sowie aus dem Osten Russlands.

Mittelgroßer Bambus

Der mittelgroße Bambus erreicht eine Wuchshöhe zwischen drei und neun Meter. Die wohl beliebtesten und bekanntesten mittelgroßen Bambussorten sind der Bisset-Bambus („Phyllostachys bissetii“), Krankichknie-Bambus / Goldrohrbambus („Phyllostachys aurea“), Japanischer Pfeilbambus („Pseudosasa japonica“), Rauher Gelbrinnen-Bambus („Phyllostachys aureosulcata“).

Mittelgroße Bambusse eignen sich vor allem zur Bepflanzung in Einzelstellung wie auch in Gruppen. Eine besonders gute Figur machen sie in Kombination mit Wasser, wie an einem Teich oder auf der Terrasse in einem Kübel. Der mittelgroße Bambus wird besonders gerne als Heckenpflanze eingesetzt, da er sich hervorragend als Sichtschutz eignet. Der Vorteil des mittelgroßen Bambus ist, dass dieser auch zurecht geschnitten werden kann. Die mittelgroßen Bambusarten haben unterschiedliche Formen und unterschiedliche Qualitäten von Blättern. Während manche feine Blätter haben, haben andere derbe und breite Blätter. Auch unterscheiden sie sich in der Farbe der Halme sowie in ihrem Wuchs. Mittelgroße Bambussorten können sowohl buschig wie auch in fontäneartigen Horsten oder in regelmäßigen Gruppen wachsen. Die mittelgroßen Bambusarten unterscheiden sich ebenfalls durch den bevorzugten Standort. Manche lieben einen sonnigen Standort, während andere keinen schattigen oder stark windigen Platz mögen.

Riesenbambus

Der Riesenbambus erreicht eine Wuchshöhe von mehr als neun Metern. Die bekanntesten und beliebtesten Bambusarten sind der Moso-Bambus („Phyllostachys edulis / Phyllostachys heterocycla pubescens“), Riesen-Bambus („Phyllostachys viriglaucescens“) und der Tigerbambus („Phyllostachys nigra Boryana“).

Der Bambus der hohen Gattungen kann sogar in eher kühlen Gebieten sehr groß werden. Es gibt Phyllostachys-Sorten, die an einem für den Bambus passenden Standort eine Wuchshöhe von 15 Metern erreichen können. Gerne wird der Riesenbambus im Garten eingesetzt, denn damit kann der Garten optisch aufgewertet werden. Aufgrund seiner Größe wirkt der hohe Bambus wie ein Baum. Er bildet Wurzelausläufer, sogenannte Rhizome, die sich im Garten sehr schnell ausbreiten können. Um dies zu verhindern empfiehlt sich eine Rhizomsperre.

Der weltweit größte existierende Bambus ist der „Dendrocalamus giganteus“. Dieser Riesenbambus ist keine winterfeste Pflanze. Beheimatet ist der Riesenbambus in China, Indien sowie Thailand.
In Europa, insbesondere in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist er eine sehr beliebte Zimmerpflanze. Das Besondere am Riesenbambus ist, dass dieser eine Wuchshöhe von bis zu 40 Metern erreichen kann. Seine Halme können einen Durchmesser bis zu 35 Zentimeter erreichen.

 

Lebensraum des Bambus

Der Bambus in all seinen Sorten und Arten kommt auf fast allen Kontinenten vor, insbesondere in Asien, Australien sowie Südamerika und Afrika. Lediglich in Europa sowie in der Antarktis findet sich kein natürlicher Lebensraum für die Bambuspflanze.
In Europa ist die Bambuspflanze erst seit ungefähr zwei Jahrhunderten bekannt. Erst als in den 1840er Jahren Seide aus China und Japan nach Europa importiert wurde, brachten die ersten französischen Handelsleute Bambusgräser nach Frankreich und somit nach Europa. Forscher konnten allerdings beweisen, dass der Bambus im tertiären Zeitalter auch in Europa natürlich vorgekommen ist. Er konnte aufgrund von einer extremen Trockenzeit anwachsen, ist aber ausgestorben.

Die Bambuspflanze bevorzugt ein konstantes Klima. In Gebieten mit extremen klimatischen Bedingungen gedeiht er schlecht. Entscheidend ist die Kombination aus Sonne, Schatten, Wärme, Kälte, Niederschlag sowie Luftfeuchtigkeit. Der Lebensraum des Bambus ist in der Regel sehr unterschiedlich und vielfältig, wodurch auch seine Ansprüche an die Umgebung entsprechend unterschiedlich sind. Allgemein kann über den Bambus lediglich gesagt werden, dass dieser keine extremen und einseitigen Wetterbedingungen mag.

Heutzutage wird die die Bambuspflanze in immer größeren Ausmaßen kommerziell verwendet. Es gibt zahlreiche Sorten, die auch in Europa ausgezeichnet gedeihen und kultiviert werden. Die mehr als 1000 bekannten Arten und Bambussorten gedeihen an den unterschiedlichsten Orten. Insbesondere ist der natürliche Lebensraum des Bambus am 40. Breitengrad südlich und nördlich des Äquators zu finden. Die meisten Bambusarten sind aus Asien, insbesondere aus China bekannt. Allein in China kennt man 500 Bambussorten, denn dort wird er kultiviert und als Baumaterial sowie zur Herstellung aller möglichen Gegenstände verwendet.

Bambus stammt nicht nur aus China, sondern ist auch in Japan sehr beliebt. Aus Japan stammen mehr als 100 eher kleinwüchsige Sorten. Die restlichen Bambusarten stammen aus Nord- und Südamerika, Afrika und Australien. Insbesondere im Gebiet der Anden, in Südamerika, gibt es interessante Arten. Diese zeichnen sich durch ihren hängenden und kletternden Wuchs aus. Diese Bambusarten werden jedoch vorwiegend als Dekoration verwendet. Von wirtschaftlicher Bedeutung sind diese Bambusarten nicht.

Der Bambus liebt ein warmes Klima. Er bevorzugt Temperaturen zwischen 8 und 36 Grad Celsius. Es gibt jedoch auch sehr winterharte und frostbeständige Bambusarten, die vor allem im Gebiet der Anden vorkommen. Eine Bambusart, die Chusquea aristata, wächst auf einer Höhe von 4700 Meter und ist über der Schneegrenze anzutreffen.

 

Pflege und Bepflanzung des Bambus

Im Allgemeinen ist die Bambuspflanze eine sehr pflegeleichte und robuste Pflanze. Diese Pflegetipps beziehen sich insbesondere auf Bambussorten, die im europäischen Raum wachsen und gedeihen.

Der Bambus hat seine stärkste und am ehesten wahrnehmbare Wachstumsphase im Frühsommer. In dieser Zeit schießt eine neue Generation von Rohren aus den Rhizomen. Diese verzweigen sich im Laufe des Sommers noch weiter. Aus den Rhizomen stammt auch die Energie, die der Bambus für sein Wachstum braucht.

In der Gruppe der holzartigen Bambusarten gibt es zwei große Gruppen: den winterharten Bambus und den tropischen bzw. subtropischen Bambus. Während der winterharte Bambus sogar sehr strenge Winter überstehen kann und immergrün ist, erträgt der tropische Bambus diese kalten Temperaturen kaum oder gar nicht.

Düngen und Wässern

Der Bambus hat einen sehr hohen Bedarf an Nährstoffen. Deshalb ist es wichtig, diesen von April bis August ausreichend und regelmäßig zu düngen. Der verwendete Dünger sollte stickstoffbetont sein und über einen geringen Salzgehalt verfügen. Ebenfalls wichtig für das Düngen des Bambus ist Silizium, welches auch in herabfallenden Blättern erhalten bleibt. Der Bambus sollte zumindest zwei Mal pro Jahr gedüngt werden, auf feuchtem Boden insbesondere im Frühjahr, wenn er austreibt. Das zweite Mal empfiehlt sich im Spätsommer, sodass der Bambus genügend Kraft für den Winter hat. Am besten sollte der Dünger flach in den Boden gearbeitet werden, welcher im Anschluss gut gegossen werden muss. Der Dünger verleiht dem Bambus mehr Vitalität, besseres Wachstum und die Halme wachsen schneller und schöner.

Insbesondere, wenn der Bambus als Kübelpflanze eingesetzt wird, muss er vor allem an heißen Tagen regelmäßig und ausreichend gegossen werden. Der Zeitpunkt zum Gießen lässt sich an den Blättern vom Bambus erkennen, denn diese rollt er bei Trockenheit ein.
Haben die Bambusblätter genug Wasser, entfalten sich die Blätter sehr rasch wieder. Die Wasserversorgung sollte nicht nur an heißen Tagen gewährleistet werden, sondern muss auch im Winter regelmäßig erfolgen. Denn auch im Winter verdunstet Wasser und der Bambus könnte in dieser Zeit vertrocknen.

Pflanzzeit

Der Bambus kann grundsätzlich zu jeder Jahreszeit gepflanzt werden. Wird der Bambus im Winter gepflanzt, muss auch für den entsprechenden Winterschutz gesorgt werden, zum Beispiel mit angehäuften Blättern oder Stroh. Erfolgt die Pflanzung im Sommer, benötigt der Bambus mehr Wasser und muss daher vermehrt gegossen werden.

Um ein unkontrolliertes Ausbreiten der Wurzeln zu verhindern, sollte eine sogenannte Wurzelsperre eingebaut werden. Bei der Pflanzung in einem Kübel sollte der Topf ungefähr drei Mal so groß sein wie der bisherige. Um den Bambus vor dem Winter zu schützen, empfiehlt sich die Pflanzung in ein Keramikgefäß.

Pflanztipps

Der ideale Ort für die Pflanzung eines Bambus hängt stark von der jeweiligen Art ab, sollte jedoch  gegen Nord- und Ostwind geschützt sein.
Einige Sorten bevorzugen sonnige Plätze, während andere besser in eher halbschattigen bis schattigen Standorten wachsen. Der Bambus gedeiht besonders gut auf einem wasserdurchlässigen und humusreichen Boden. Nasse oder lehmige Böden mag er im Gegensatz dazu gar nicht.

Für das Pflanzen eines Bambus muss ein ausreichend großes Pflanzloch gegraben werden, sodass sich die Wurzeln darin entsprechend entfalten können. Dies ist besonders wichtig für die Entwicklung des Bambus in den ersten beiden Jahren nach der Pflanzung. Wie groß das Pflanzloch sein muss, hängt auch von der Qualität der Erde an der Pflanzstelle ab. Je besser die Erde, desto kleiner das Pflanzloch. Ebenfalls muss beachtet werden, dass die Sohle und die Seiten des Pflanzloches nicht verdichtet sind. Auf diese Weise kann Wasser nach allen Richtungen entweichen. Außerdem kann verhindert werden, dass sich Staunässe bildet.

Zusätzlich ist auf die gute Bewässerung des Wurzelballens zu achten. Nachdem der Bambus gepflanzt wurde, muss dieser ausreichend gegossen werden. In trockenen Perioden muss dies mehrfach geschehen, so lange, bis die Wurzeln über ausreichend Wasser verfügen. Wichtig ist, dass der Bambus nicht jeden Tag gegossen wird, denn er braucht einige Zeit, um das Wasser aufzunehmen. Die Wurzeln dürfen nicht austrocknen. Sie brauchen einige Zeit, um sich im Boden zu verbreiten und zu verankern.

Winterschutz – den Bambus durch den Winter bringen

Je nachdem, wie der Bambus gepflanzt wird, muss für einen entsprechenden Winterschutz gesorgt werden. Im Kübel muss darauf geachtet werden, dass der Wurzelballen des Bambus nicht durchfriert. Die Pflanze würde sonst vertrocknen. Wichtig ist eine entsprechende Größe des Pflanzgefäßes.
Im Idealfall wird der Bambus bereits im Herbst für den Winter vorbereitet. Der Kübel sollte in Luftpolsterfolie eingepackt werden und mit einem Wintervlies abgedeckt werden. Außerdem kann der Bambus mit einem Frostschutz-Heizkabel geschützt werden. Der Kübel muss so platziert werden, dass er vor kaltem Wind geschützt wird. Am besten eignet sich ein Platz an einer Hauswand, zusätzlich sollte der Bambus zusammengebunden werden. Der Bambus muss auch im Winter ausreichend gewässert werden, sodass keine Schäden an der Pflanze entstehen können. Gibt es lange Frostperioden, kann der Bambus auch mit lauwarmem Wasser gewässert werden.

Rückschnitt

Beim Rückschnitt kommt es darauf an, ob es sich um einen niedrigen, bodenbedeckenden Bambus oder um eine höherwachsende Bambusart handelt. Niedrige Bambusarten benötigen insbesondere vor Beginn der Vegetationsperiode einen starken Rückschnitt. Bei den höheren Bambusarten sollten die vier bis fünf Jahre alten Halme abgeschnitten werden, um auf diese Weise den Bambus auszulichten. Auch können die Halme der Höhe nach verkürzt werden, wodurch der Bambus buschiger wird. In der Regel werden jedoch hohe Halme heraus geschnitten.

 

Symbolik des Bambus

Der Bambus ist Teil der sogenannten „Drei Freunde der kalten Jahreszeit“. Zu diesen Freunden zählen der Bambus, die Pflaume und der Kiefer. Sie werden deshalb so bezeichnet, weil die drei Pflanzen auch großer Kälte trotzen können. Die Kiefer und der Bambus sind im Winter immergrün, die Pflaume blüht, bevor der Winter endet.

In der chinesischen Malerei hat der Bambus ebenfalls eine sehr große Bedeutung: Bambus, Chrysantheme, Orchidee und Pflaume zählen zu den „Vier Edlen“ Motiven der chinesischen Malerei.

Der Bambus ist eine immergrüne Pflanze, daher hat er für die Chinesen eine wesentliche symbolische Bedeutung. Er steht für langes Leben, Reichtum sowie Stärke. Aufgrund seines geraden und aufrechten Wuchses steht der Bambus für den Weg zur Bescheidenheit und der Erleuchtung.

Nicht nur in China, genießt der Bambus eine wesentliche symbolische Bedeutung. In Indien steht er für Freundschaft, in Japan für Reinheit und auf den Philippinen für Glück.

Einsatzgebiete des Bambus in der Gartengestaltung und Gartenkunst

Insbesondere in der chinesischen Gartenkunst des Feng Shui spielt der Bambus eine wesentliche Rolle. Dort ist der Bambus, ganz gleich ob groß oder klein, eines der wesentlichsten Elemente der Gartengestaltung.

Der Bambus eignet sich, je nach Größe, als Heckenpflanze und Sichtschutz. Vor allem die großen Bambussorten sind hierfür sehr gut geeignet. Darüber hinaus eignet sich der kleine Bambus als Bodendecker. Einige andere Sorten machen sich sehr gut als Zimmerpflanzen. Gerne wird der Bambus auch als Glücksbringer verschenkt.

 

Verwendungsgebiete des Bambus

Der Bambus wird nicht nur im Bereich des Gartens als Pflanze eingesetzt. Der Bambus hat darüber hinaus noch zahlreiche andere Einsatzgebiete. So wird der Bambus als Baustoff eingesetzt. Außerdem kann er auch zur Herstellung von Gebrauchsgegenständen verwendet werden. Darüber hinaus ist der Bambus aber auch essbar.

Lebensmittel

Insbesondere die jungen Sprösslinge des Bambusrohrs können gegessen werden. In der Regel werden diese in Gemüse oder in Essig eingelegt. Vor allem die Gattungen Bambus, Dendrocalamus sowie der Phyllostachys eignen sich dafür. Bambussprossen, die frisch geerntet wurden, haben ein festes und hellgelbes Fleisch. Die Sprossen werden aus dem Boden ausgegraben. Die Blätter, die die Sprossen umgeben, werden entfernt. Zu beachten ist, dass diese ein Gift enthalten, welches nur durch Kochen entfernt werden kann und hierbei verdampft. Viele Bambussorten enthalten auch Bitterstoffe, die ebenfalls beim Kochen aus den Sprösslingen verdampfen.

Das haferähnliche Korn eignet sich ebenfalls zum Verzehr. Daraus wird Tee hergestellt, der reich an Kohlenhydraten, Ballaststoffen, Proteinen, Fetten sowie Mineralstoffen und Vitaminen ist. Man spricht davon, dass dieser Tee ein gutes Hilfsmittel gegen Migräne sein soll. In Südkorea wird aus Bambus medizinischer Wein gewonnen sowie Bambussalz hergestellt, welches als Desinfektionsmittel eingesetzt wird.

Baustoff

Bambus ist ein sehr hochwertiger Baustoff. Den Bambus zeichnen gegenüber vielen Holzarten viele Vorteile aus. Er ist zäher als Hartholz, aber dennoch elastisch und leicht. In Asien ist Bambus das Holz der armen Leute. In Europa hingegen ist Bambus ein sehr exklusiver Baustoff, der insbesondere für die Herstellung von Gegenständen für die Innenausstattung von Wohnungen verwendet wird.

Das Einsatzgebiet von Bambus als Baustoff ist vielseitig: Bambus wird für die Errichtung von temporären Bauten, Herstellung von Möbeln, aber auch für technische Konstruktionen verwendet. Soll der Bambus als Baumaterial eingesetzt werden, muss das Bambusrohr dafür auch die entsprechende Größe haben sowie über einen entsprechenden Durchmesser verfügen.

Gebrauchsgegenstände

Bambus wird auch zur Herstellung von alltäglichen Gegenständen verwendet. Insbesondere nutzt man Bambus zur Herstellung von Möbeln, Hausgeräten, Körben, Dosen oder auch als Trägermaterial für Lackkunst. Bambus dient zur Herstellung von Gegenständen des alltäglichen Gebrauches.

In China wird Bambus als Schreibmaterial verwendet. Dafür werden Bambusstreifen zusammengebunden. Bambussplint wird zerklopft und kann als Pinsel verwendet werden. Kletternde Bambusarten werden gerne als Flechtwerk, zu Säcken sowie zu Jacken verarbeitet. Bambus eignet sich sogar zur Herstellung von Fahrrädern.

In vielen Teilen der Welt wird Bambus auch zur Herstellung von Musikinstrumenten eingesetzt. In Indonesien wird aus Bambus das Schüttelidiophon hergestellt. Dieses Instrument ähnelt einer Trommel. In Neuguinea nutzt man Bambus für die Herstellung von Rasseln und in Japan und Indien wird der Bambus zur Flöte verarbeitet.

Der Bambus wurde aber auch zur Herstellung von Waffen verwendet, insbesondere eignet sich der Bambus für die Herstellung von Blasrohren, Pfeilschäften, Pfeilspitzen, Lanzen und Palisaden. In Japan verwendeten vor allem die Samurai den Bambus zur Herstellung der Yumi-Bögen, deren Herstellungsverfahren eine traditionelle und komplizierte Prozedur darstellt. Auch im Vietnamkrieg wurde der Bambus im Krieg als Waffe eingesetzt. Die Vietnamesen bestückten ihre Fallen mit Bambusspitzen.

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Allgemeines über den Bambus

Der Bambus ist eine sehr außergewöhnliche und faszinierende Pflanze. Es gibt Vieles, wodurch er sich  auszeichnet und was ihn zu einer so beliebten Pflanze macht. Er kann sehr Vielseitig eingesetzt werden. Er macht in der Wohnung, auf dem Balkon, als Bodendecker und als Garten-Wald-Pflanze eine gute Figur.
Insbesondere aus Gärten sowie öffentlichen Parkanlagen ist der Bambus nicht mehr wegzudenken. Mit ihm kann eine wunderbare Atmosphäre geschaffen und ein Garten wunderschön dekoriert werden. Außerdem lässt er sich perfekt in ein Gartenarrangement integrieren.
Der Bambus eignet sich nicht nur als Dekoration sehr gut, sondern kann auch die Funktion als Zaun oder Sichtschutz erfüllen. Neben der Verwendung als Zierpflanze leistet er auch als Baustoff und zur Energieerzeugung sehr gute Dienste.

Weltweit gibt es mehr als 1000 verschiedene Bambussorten. 47 davon sind derart winterhart, dass sie sogar einen europäischen Winter locker überstehen können. Der Bambus wird zur Pflanzengattung der Gräser gezählt. Aufgrund der vielen existierenden Sorten, erreicht das Gras eine Höhe von zehn bis 30 Metern.

Eigenschaften des Bambus

Der Bambus hat viele Eigenschaften, die ihn vor allem für einen Garten interessant machen. Obwohl er seine Blätter einmal im Jahr abwirft, ist er immergrün. Denn dies geschieht erst im Laufe des Frühjahrs, wenn die neuen Blätter austreiben.
Bambusarten, die vor allem für den europäischen Raum besonders geeignet sind, zeichnen sich durch hohe Widerstandsfähigkeit und Vitalität aus.
Blätter, die nach einem sehr frostigen Winter beschädigt wurden, treiben im Frühjahr wieder aus dem Boden. Die ersten Pflanzen, die nach der Hiroshimazerstörung erneut aus dem Boden trieben, waren übrigens Bambuspflanzen. Umweltverschmutzungen schaden dem Bambus nicht, Schädlinge und Krankheiten der Bambuspflanzen sind bei uns nicht bekannt.

Den Bambus gibt es in unterschiedlichen Größen, sowohl große Pflanzen, die meterhoch wachsen und kleine Bambuspflanzen, die sich sehr gut als Bodendecker eignen.
Der große Bambus wächst horstig, treibt lange Ausläufer aus und breitet sich grundsätzlich rasch aus. Die Ausläufer bilden ein dichtes Geflecht aus Rhizomen und Wurzeln aus. Er eignet sich daher zur Sicherung von rutschgefährdeten Hängen.
Andererseits ist zu bedenken, dass der Bambus anderen Pflanzen Platz und Nahrung wegnehmen könnte. Der große Bambus hat sehr schöne und große Halme, welche entweder gerade oder gebogen wachsen und sehr dick werdem könne. Je nach Art können sich die Halme auch elegant nach Außen biegen.
In einem feuchten und tropischen Klima kann der Durchmesser eines Halmes bis zu 30 Zentimeter dick werden. In Europa erreichen die Halme einen Durchschnitt von bis zu fünf Zentimetern. Nodien nennt man die Knoten, die die Halme stabilisieren. Diese wechseln sich in gleichmäßigen Abständen ab. Manche Bambussorten tragen schräg gestellte Knoten. Der Bambushalm selbst ist in der Regel rund.
Alle Phyllostachys-Sorten haben eine flache Rinne, die sich oberhalb der Zweige am Knoten befindet und die Sulcus genannt wird. Sulcus und Halme haben bei besonders schönen und dekorativen Bambussorten unterschiedliche Farbe.
Die Bamuspflanze hat zarte und bewegliche Stiele, welche bereits beim geringsten Lüftchen hin und her schwingen. Bewegen sich die Blätter im Licht und im Schatten, ändert sich auch das Bild des Bambus.
Die Blätter können ebenfalls sehr unterschiedliche Formen und Ausgestaltungen haben: zumeist haben die Bambusarten sehr lange und schmale Blätter. Andere Bambusarten haben aber auch große und sehr breite Blätter.
Auch die Farben variieren: grundsätzlich sind die Blätter grün – zart, hell oder dunkelgrün. Andere Sorten können aber auch grün-weiße, grün-gelb gestreifte sowie hell geränderte Blätter haben.
Blüht der Bambus einmal, sind seine Blüten sehr unscheinbar. Die Blüte der Bambuspflanze ist ein sehr faszinierender und besonderer Vorgang. Die Blütezeit ist für den Bambus sehr anstrengend und schröpfend. So kann es passieren, dass die Bambuspflanze nach ihrer Blüte abstirbt. Früher behauptete man, dass der Bambus auf der ganzen Welt gleichzeitig blühen würde. Heute weiß man, dass es nicht so ist. Die Blütezeit des Bambus tritt in Abständen zwischen 60, 90 und 120 Jahren auf, ist aber stets abhängig von der Bambusart. In Europa blüht die Bambuspflanze in nur ganz seltenen Fällen. In Asien oder Südamerika kann der Bambus durchaus öfter blühen.

 

Sorten von Bambus

Der Bambus wird zur Gruppe der Gräser gezählt, genauer zur Gruppe der Süßgräser („Poaceae“). Hier werden insbesondere winterharte Bambussorten vorgestellt, welche vor allem im europäischen bzw. mitteleuropäischen Raum erhältlich sind und verwendet werden können. Bambus gibt es in verschiedenen Größen, vom Zwergbambus bis zum Riesenbambus.

Zwergbambus

Der Zwergbambus erreicht eine Wuchshöhe von bis zu 1,5 Metern. Beliebteste und die bekanntesten Sorten des Zwergbambus sind der Schirm-Bambus („Fagesie muierlae Bimbo“), Zwerg-Bambus („Sasa pumila“, „Pleioblastus chino pumilus“) sowie der Zwergbambus („Pleiblastus pygmaeus“). 

Der Zwergbambus stammt aus Japan und eignet sich insbesondere zur Bepflanzung von Gärten sowie auch als Kübelpflanze. Sämtliche Zwergbambus-Sorten sind robust und pflegeleicht. Außerdem breitet sich der Zwergbambus sehr rasch und aggressiv aus, was bedeutet, dass unbedingt an eine Wurzelsperre zu denken ist.
Alle Sorten des Zwergbambus gedeihen in jeder Art von Boden. Der Boden darf allerdings nicht zu verdichtet sein und nicht zu Staunässe neigen, denn das führt dazu, dass die Wurzeln des Bambus vermodern oder verfaulen.
Je nach Sorte des Zwergbambus kann dieser sowohl an einem sonnigen wie auch an einem halbschattigen Standort stehen. Der Zwergbambus blüht äußerst selten, je nach Art alle 20 bis 120 Jahre. Die Blütezeit selbst dauert zwischen zwei und drei Jahren. Ist die Blütezeit vorbei und haben sich Früchte gebildet, stirbt der Zwergbambus.
Wie jede Bambusart muss der Zwergbambus regelmäßig gedüngt und mäßig gegossen werden. Insbesondere im Frühjahr sollte man ihn schneiden, wobei der Rückschnitt auch stark ausfallen kann.

Kleiner Bambus

Der Kleine Bambus erreicht eine Wuchshöhe zwischen 1,5 und drei Metern. Zu den bekanntesten und beliebtesten Sorten des kleinen Bambus werden unter anderem „mulitplex Elegans“, „Chimonobambusa marmorea“, der Muriel-Bambus („Fargaseia murielae“), „Sasa latifolia“, „Sasa palmata Nebulosa“ sowie die „Sasa tessalata“ gezählt.

Insbesondere die Sasa-Gattungen zeichnen sich durch einen ausdauernden und strauchförmigen Wuchs aus. Der kleine Bambus kommt vor allem in China, Japan, Korea sowie Russland vor. Die Sasa-Gattungen bilden lange Triebe, die unterirdisch wachsen. Die Nodien der Sasa-Gattung sind dickwandig, stielrund und nicht behaart. Unterhalb ihrer Knoten sind die Nodien weiß bemehlt sowie leicht flaumig behaart. Äste und Halme des Sasa-Bambus sind in der Regel gleich lang. Die Blätter haben eine lanzettliche Form und haben zumeist keine Blattröhrchen. Die Blüten des Sasa-Bambus sind Rispen oder Trauben. Die Sasa-Gattung des Bambus stammt ursprünglich aus China, Japan, Korea sowie aus dem Osten Russlands.

Mittelgroßer Bambus

Der mittelgroße Bambus erreicht eine Wuchshöhe zwischen drei und neun Meter. Die wohl beliebtesten und bekanntesten mittelgroßen Bambussorten sind der Bisset-Bambus („Phyllostachys bissetii“), Krankichknie-Bambus / Goldrohrbambus („Phyllostachys aurea“), Japanischer Pfeilbambus („Pseudosasa japonica“), Rauher Gelbrinnen-Bambus („Phyllostachys aureosulcata“).

Mittelgroße Bambusse eignen sich vor allem zur Bepflanzung in Einzelstellung wie auch in Gruppen. Eine besonders gute Figur machen sie in Kombination mit Wasser, wie an einem Teich oder auf der Terrasse in einem Kübel. Der mittelgroße Bambus wird besonders gerne als Heckenpflanze eingesetzt, da er sich hervorragend als Sichtschutz eignet. Der Vorteil des mittelgroßen Bambus ist, dass dieser auch zurecht geschnitten werden kann. Die mittelgroßen Bambusarten haben unterschiedliche Formen und unterschiedliche Qualitäten von Blättern. Während manche feine Blätter haben, haben andere derbe und breite Blätter. Auch unterscheiden sie sich in der Farbe der Halme sowie in ihrem Wuchs. Mittelgroße Bambussorten können sowohl buschig wie auch in fontäneartigen Horsten oder in regelmäßigen Gruppen wachsen. Die mittelgroßen Bambusarten unterscheiden sich ebenfalls durch den bevorzugten Standort. Manche lieben einen sonnigen Standort, während andere keinen schattigen oder stark windigen Platz mögen.

Riesenbambus

Der Riesenbambus erreicht eine Wuchshöhe von mehr als neun Metern. Die bekanntesten und beliebtesten Bambusarten sind der Moso-Bambus („Phyllostachys edulis / Phyllostachys heterocycla pubescens“), Riesen-Bambus („Phyllostachys viriglaucescens“) und der Tigerbambus („Phyllostachys nigra Boryana“).

Der Bambus der hohen Gattungen kann sogar in eher kühlen Gebieten sehr groß werden. Es gibt Phyllostachys-Sorten, die an einem für den Bambus passenden Standort eine Wuchshöhe von 15 Metern erreichen können. Gerne wird der Riesenbambus im Garten eingesetzt, denn damit kann der Garten optisch aufgewertet werden. Aufgrund seiner Größe wirkt der hohe Bambus wie ein Baum. Er bildet Wurzelausläufer, sogenannte Rhizome, die sich im Garten sehr schnell ausbreiten können. Um dies zu verhindern empfiehlt sich eine Rhizomsperre.

Der weltweit größte existierende Bambus ist der „Dendrocalamus giganteus“. Dieser Riesenbambus ist keine winterfeste Pflanze. Beheimatet ist der Riesenbambus in China, Indien sowie Thailand.
In Europa, insbesondere in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist er eine sehr beliebte Zimmerpflanze. Das Besondere am Riesenbambus ist, dass dieser eine Wuchshöhe von bis zu 40 Metern erreichen kann. Seine Halme können einen Durchmesser bis zu 35 Zentimeter erreichen.

 

Lebensraum des Bambus

Der Bambus in all seinen Sorten und Arten kommt auf fast allen Kontinenten vor, insbesondere in Asien, Australien sowie Südamerika und Afrika. Lediglich in Europa sowie in der Antarktis findet sich kein natürlicher Lebensraum für die Bambuspflanze.
In Europa ist die Bambuspflanze erst seit ungefähr zwei Jahrhunderten bekannt. Erst als in den 1840er Jahren Seide aus China und Japan nach Europa importiert wurde, brachten die ersten französischen Handelsleute Bambusgräser nach Frankreich und somit nach Europa. Forscher konnten allerdings beweisen, dass der Bambus im tertiären Zeitalter auch in Europa natürlich vorgekommen ist. Er konnte aufgrund von einer extremen Trockenzeit anwachsen, ist aber ausgestorben.

Die Bambuspflanze bevorzugt ein konstantes Klima. In Gebieten mit extremen klimatischen Bedingungen gedeiht er schlecht. Entscheidend ist die Kombination aus Sonne, Schatten, Wärme, Kälte, Niederschlag sowie Luftfeuchtigkeit. Der Lebensraum des Bambus ist in der Regel sehr unterschiedlich und vielfältig, wodurch auch seine Ansprüche an die Umgebung entsprechend unterschiedlich sind. Allgemein kann über den Bambus lediglich gesagt werden, dass dieser keine extremen und einseitigen Wetterbedingungen mag.

Heutzutage wird die die Bambuspflanze in immer größeren Ausmaßen kommerziell verwendet. Es gibt zahlreiche Sorten, die auch in Europa ausgezeichnet gedeihen und kultiviert werden. Die mehr als 1000 bekannten Arten und Bambussorten gedeihen an den unterschiedlichsten Orten. Insbesondere ist der natürliche Lebensraum des Bambus am 40. Breitengrad südlich und nördlich des Äquators zu finden. Die meisten Bambusarten sind aus Asien, insbesondere aus China bekannt. Allein in China kennt man 500 Bambussorten, denn dort wird er kultiviert und als Baumaterial sowie zur Herstellung aller möglichen Gegenstände verwendet.

Bambus stammt nicht nur aus China, sondern ist auch in Japan sehr beliebt. Aus Japan stammen mehr als 100 eher kleinwüchsige Sorten. Die restlichen Bambusarten stammen aus Nord- und Südamerika, Afrika und Australien. Insbesondere im Gebiet der Anden, in Südamerika, gibt es interessante Arten. Diese zeichnen sich durch ihren hängenden und kletternden Wuchs aus. Diese Bambusarten werden jedoch vorwiegend als Dekoration verwendet. Von wirtschaftlicher Bedeutung sind diese Bambusarten nicht.

Der Bambus liebt ein warmes Klima. Er bevorzugt Temperaturen zwischen 8 und 36 Grad Celsius. Es gibt jedoch auch sehr winterharte und frostbeständige Bambusarten, die vor allem im Gebiet der Anden vorkommen. Eine Bambusart, die Chusquea aristata, wächst auf einer Höhe von 4700 Meter und ist über der Schneegrenze anzutreffen.

 

Pflege und Bepflanzung des Bambus

Im Allgemeinen ist die Bambuspflanze eine sehr pflegeleichte und robuste Pflanze. Diese Pflegetipps beziehen sich insbesondere auf Bambussorten, die im europäischen Raum wachsen und gedeihen.

Der Bambus hat seine stärkste und am ehesten wahrnehmbare Wachstumsphase im Frühsommer. In dieser Zeit schießt eine neue Generation von Rohren aus den Rhizomen. Diese verzweigen sich im Laufe des Sommers noch weiter. Aus den Rhizomen stammt auch die Energie, die der Bambus für sein Wachstum braucht.

In der Gruppe der holzartigen Bambusarten gibt es zwei große Gruppen: den winterharten Bambus und den tropischen bzw. subtropischen Bambus. Während der winterharte Bambus sogar sehr strenge Winter überstehen kann und immergrün ist, erträgt der tropische Bambus diese kalten Temperaturen kaum oder gar nicht.

Düngen und Wässern

Der Bambus hat einen sehr hohen Bedarf an Nährstoffen. Deshalb ist es wichtig, diesen von April bis August ausreichend und regelmäßig zu düngen. Der verwendete Dünger sollte stickstoffbetont sein und über einen geringen Salzgehalt verfügen. Ebenfalls wichtig für das Düngen des Bambus ist Silizium, welches auch in herabfallenden Blättern erhalten bleibt. Der Bambus sollte zumindest zwei Mal pro Jahr gedüngt werden, auf feuchtem Boden insbesondere im Frühjahr, wenn er austreibt. Das zweite Mal empfiehlt sich im Spätsommer, sodass der Bambus genügend Kraft für den Winter hat. Am besten sollte der Dünger flach in den Boden gearbeitet werden, welcher im Anschluss gut gegossen werden muss. Der Dünger verleiht dem Bambus mehr Vitalität, besseres Wachstum und die Halme wachsen schneller und schöner.

Insbesondere, wenn der Bambus als Kübelpflanze eingesetzt wird, muss er vor allem an heißen Tagen regelmäßig und ausreichend gegossen werden. Der Zeitpunkt zum Gießen lässt sich an den Blättern vom Bambus erkennen, denn diese rollt er bei Trockenheit ein.
Haben die Bambusblätter genug Wasser, entfalten sich die Blätter sehr rasch wieder. Die Wasserversorgung sollte nicht nur an heißen Tagen gewährleistet werden, sondern muss auch im Winter regelmäßig erfolgen. Denn auch im Winter verdunstet Wasser und der Bambus könnte in dieser Zeit vertrocknen.

Pflanzzeit

Der Bambus kann grundsätzlich zu jeder Jahreszeit gepflanzt werden. Wird der Bambus im Winter gepflanzt, muss auch für den entsprechenden Winterschutz gesorgt werden, zum Beispiel mit angehäuften Blättern oder Stroh. Erfolgt die Pflanzung im Sommer, benötigt der Bambus mehr Wasser und muss daher vermehrt gegossen werden.

Um ein unkontrolliertes Ausbreiten der Wurzeln zu verhindern, sollte eine sogenannte Wurzelsperre eingebaut werden. Bei der Pflanzung in einem Kübel sollte der Topf ungefähr drei Mal so groß sein wie der bisherige. Um den Bambus vor dem Winter zu schützen, empfiehlt sich die Pflanzung in ein Keramikgefäß.

Pflanztipps

Der ideale Ort für die Pflanzung eines Bambus hängt stark von der jeweiligen Art ab, sollte jedoch  gegen Nord- und Ostwind geschützt sein.
Einige Sorten bevorzugen sonnige Plätze, während andere besser in eher halbschattigen bis schattigen Standorten wachsen. Der Bambus gedeiht besonders gut auf einem wasserdurchlässigen und humusreichen Boden. Nasse oder lehmige Böden mag er im Gegensatz dazu gar nicht.

Für das Pflanzen eines Bambus muss ein ausreichend großes Pflanzloch gegraben werden, sodass sich die Wurzeln darin entsprechend entfalten können. Dies ist besonders wichtig für die Entwicklung des Bambus in den ersten beiden Jahren nach der Pflanzung. Wie groß das Pflanzloch sein muss, hängt auch von der Qualität der Erde an der Pflanzstelle ab. Je besser die Erde, desto kleiner das Pflanzloch. Ebenfalls muss beachtet werden, dass die Sohle und die Seiten des Pflanzloches nicht verdichtet sind. Auf diese Weise kann Wasser nach allen Richtungen entweichen. Außerdem kann verhindert werden, dass sich Staunässe bildet.

Zusätzlich ist auf die gute Bewässerung des Wurzelballens zu achten. Nachdem der Bambus gepflanzt wurde, muss dieser ausreichend gegossen werden. In trockenen Perioden muss dies mehrfach geschehen, so lange, bis die Wurzeln über ausreichend Wasser verfügen. Wichtig ist, dass der Bambus nicht jeden Tag gegossen wird, denn er braucht einige Zeit, um das Wasser aufzunehmen. Die Wurzeln dürfen nicht austrocknen. Sie brauchen einige Zeit, um sich im Boden zu verbreiten und zu verankern.

Winterschutz – den Bambus durch den Winter bringen

Je nachdem, wie der Bambus gepflanzt wird, muss für einen entsprechenden Winterschutz gesorgt werden. Im Kübel muss darauf geachtet werden, dass der Wurzelballen des Bambus nicht durchfriert. Die Pflanze würde sonst vertrocknen. Wichtig ist eine entsprechende Größe des Pflanzgefäßes.
Im Idealfall wird der Bambus bereits im Herbst für den Winter vorbereitet. Der Kübel sollte in Luftpolsterfolie eingepackt werden und mit einem Wintervlies abgedeckt werden. Außerdem kann der Bambus mit einem Frostschutz-Heizkabel geschützt werden. Der Kübel muss so platziert werden, dass er vor kaltem Wind geschützt wird. Am besten eignet sich ein Platz an einer Hauswand, zusätzlich sollte der Bambus zusammengebunden werden. Der Bambus muss auch im Winter ausreichend gewässert werden, sodass keine Schäden an der Pflanze entstehen können. Gibt es lange Frostperioden, kann der Bambus auch mit lauwarmem Wasser gewässert werden.

Rückschnitt

Beim Rückschnitt kommt es darauf an, ob es sich um einen niedrigen, bodenbedeckenden Bambus oder um eine höherwachsende Bambusart handelt. Niedrige Bambusarten benötigen insbesondere vor Beginn der Vegetationsperiode einen starken Rückschnitt. Bei den höheren Bambusarten sollten die vier bis fünf Jahre alten Halme abgeschnitten werden, um auf diese Weise den Bambus auszulichten. Auch können die Halme der Höhe nach verkürzt werden, wodurch der Bambus buschiger wird. In der Regel werden jedoch hohe Halme heraus geschnitten.

 

Symbolik des Bambus

Der Bambus ist Teil der sogenannten „Drei Freunde der kalten Jahreszeit“. Zu diesen Freunden zählen der Bambus, die Pflaume und der Kiefer. Sie werden deshalb so bezeichnet, weil die drei Pflanzen auch großer Kälte trotzen können. Die Kiefer und der Bambus sind im Winter immergrün, die Pflaume blüht, bevor der Winter endet.

In der chinesischen Malerei hat der Bambus ebenfalls eine sehr große Bedeutung: Bambus, Chrysantheme, Orchidee und Pflaume zählen zu den „Vier Edlen“ Motiven der chinesischen Malerei.

Der Bambus ist eine immergrüne Pflanze, daher hat er für die Chinesen eine wesentliche symbolische Bedeutung. Er steht für langes Leben, Reichtum sowie Stärke. Aufgrund seines geraden und aufrechten Wuchses steht der Bambus für den Weg zur Bescheidenheit und der Erleuchtung.

Nicht nur in China, genießt der Bambus eine wesentliche symbolische Bedeutung. In Indien steht er für Freundschaft, in Japan für Reinheit und auf den Philippinen für Glück.

Einsatzgebiete des Bambus in der Gartengestaltung und Gartenkunst

Insbesondere in der chinesischen Gartenkunst des Feng Shui spielt der Bambus eine wesentliche Rolle. Dort ist der Bambus, ganz gleich ob groß oder klein, eines der wesentlichsten Elemente der Gartengestaltung.

Der Bambus eignet sich, je nach Größe, als Heckenpflanze und Sichtschutz. Vor allem die großen Bambussorten sind hierfür sehr gut geeignet. Darüber hinaus eignet sich der kleine Bambus als Bodendecker. Einige andere Sorten machen sich sehr gut als Zimmerpflanzen. Gerne wird der Bambus auch als Glücksbringer verschenkt.

 

Verwendungsgebiete des Bambus

Der Bambus wird nicht nur im Bereich des Gartens als Pflanze eingesetzt. Der Bambus hat darüber hinaus noch zahlreiche andere Einsatzgebiete. So wird der Bambus als Baustoff eingesetzt. Außerdem kann er auch zur Herstellung von Gebrauchsgegenständen verwendet werden. Darüber hinaus ist der Bambus aber auch essbar.

Lebensmittel

Insbesondere die jungen Sprösslinge des Bambusrohrs können gegessen werden. In der Regel werden diese in Gemüse oder in Essig eingelegt. Vor allem die Gattungen Bambus, Dendrocalamus sowie der Phyllostachys eignen sich dafür. Bambussprossen, die frisch geerntet wurden, haben ein festes und hellgelbes Fleisch. Die Sprossen werden aus dem Boden ausgegraben. Die Blätter, die die Sprossen umgeben, werden entfernt. Zu beachten ist, dass diese ein Gift enthalten, welches nur durch Kochen entfernt werden kann und hierbei verdampft. Viele Bambussorten enthalten auch Bitterstoffe, die ebenfalls beim Kochen aus den Sprösslingen verdampfen.

Das haferähnliche Korn eignet sich ebenfalls zum Verzehr. Daraus wird Tee hergestellt, der reich an Kohlenhydraten, Ballaststoffen, Proteinen, Fetten sowie Mineralstoffen und Vitaminen ist. Man spricht davon, dass dieser Tee ein gutes Hilfsmittel gegen Migräne sein soll. In Südkorea wird aus Bambus medizinischer Wein gewonnen sowie Bambussalz hergestellt, welches als Desinfektionsmittel eingesetzt wird.

Baustoff

Bambus ist ein sehr hochwertiger Baustoff. Den Bambus zeichnen gegenüber vielen Holzarten viele Vorteile aus. Er ist zäher als Hartholz, aber dennoch elastisch und leicht. In Asien ist Bambus das Holz der armen Leute. In Europa hingegen ist Bambus ein sehr exklusiver Baustoff, der insbesondere für die Herstellung von Gegenständen für die Innenausstattung von Wohnungen verwendet wird.

Das Einsatzgebiet von Bambus als Baustoff ist vielseitig: Bambus wird für die Errichtung von temporären Bauten, Herstellung von Möbeln, aber auch für technische Konstruktionen verwendet. Soll der Bambus als Baumaterial eingesetzt werden, muss das Bambusrohr dafür auch die entsprechende Größe haben sowie über einen entsprechenden Durchmesser verfügen.

Gebrauchsgegenstände

Bambus wird auch zur Herstellung von alltäglichen Gegenständen verwendet. Insbesondere nutzt man Bambus zur Herstellung von Möbeln, Hausgeräten, Körben, Dosen oder auch als Trägermaterial für Lackkunst. Bambus dient zur Herstellung von Gegenständen des alltäglichen Gebrauches.

In China wird Bambus als Schreibmaterial verwendet. Dafür werden Bambusstreifen zusammengebunden. Bambussplint wird zerklopft und kann als Pinsel verwendet werden. Kletternde Bambusarten werden gerne als Flechtwerk, zu Säcken sowie zu Jacken verarbeitet. Bambus eignet sich sogar zur Herstellung von Fahrrädern.

In vielen Teilen der Welt wird Bambus auch zur Herstellung von Musikinstrumenten eingesetzt. In Indonesien wird aus Bambus das Schüttelidiophon hergestellt. Dieses Instrument ähnelt einer Trommel. In Neuguinea nutzt man Bambus für die Herstellung von Rasseln und in Japan und Indien wird der Bambus zur Flöte verarbeitet.

Der Bambus wurde aber auch zur Herstellung von Waffen verwendet, insbesondere eignet sich der Bambus für die Herstellung von Blasrohren, Pfeilschäften, Pfeilspitzen, Lanzen und Palisaden. In Japan verwendeten vor allem die Samurai den Bambus zur Herstellung der Yumi-Bögen, deren Herstellungsverfahren eine traditionelle und komplizierte Prozedur darstellt. Auch im Vietnamkrieg wurde der Bambus im Krieg als Waffe eingesetzt. Die Vietnamesen bestückten ihre Fallen mit Bambusspitzen.

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