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Zierahorn • Acer Palmatum Shaina
Zierahorn • Acer Palmatum Shaina
Beheimatet sind die Wildarten des Ahorns in China, Japan und Korea sowohl in den Bergwäldern, als auch im Tiefland. Es gibt nahezu 200 Arten weltweit, die als Zierpflanzen genutzt werden, in den Gärten sind meistens die japanischen...
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Fächerahorn Orange Dream • Acer palmatum Orange Dream
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Wie der Name des Fächerahorns Orange Dream bereits verrät, handelt es sich bei dieser Pflanze um einen Traum in orange. Der an Blättern reiche Fächerahorn hebt sich durch das leuchtende, goldorange bis rötliche Blattwerk von vielen...
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Japanischer Ahorn  • Acer palmatum Moonfire
Japanischer Ahorn • Acer palmatum Moonfire
Der Japanische Ahorn gehört zu den Laubgehölzen. Seinen Namen hat er nach den auffallend roten, gefiederten Blättern erhalten, welche er im Herbst abwirft. Die Blätter des Ahorns sind länglich und spitz zulaufend, am Austrieb rot und im...
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Dunkelroter Schlitzahorn Garnet • Acer palmatum Dissectum Garnet
Dunkelroter Schlitzahorn Garnet • Acer palmatum...
Nicht nur in japanischen Gärten ein Hingucker Acer palmatum Dissectum Garnet (Dunkelroter Schlitzahorn Dissectum Garnet) kommt ursprünglich aus dem fernen Ostasien und gehört zu den Großsträuchern. Er erreicht eine Wuchshöhe von 1,50 bis...
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Fächerahorn Inaba-shidare • Acer palmatum Inaba-shidare
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Inaba Shidare heißt übersetzt so viel wie “Blätter einer Reispflanze im Regen”. Der Name stammt von den tiefgeschlitzten Blättern, die an weit herunterhängenden Zweigen hängen. Sie ist eine neue Art unter den Fächerahornen. Die Blätter...
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Japanischer Goldahorn Aureum • Acer shirasawanum Aureum
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Asiatische Anmut Der Japanische Goldahorn Aureum ist ohne Zweifel ein ganz besonderes Gewächs. Die filigranen, gezackten Blätter des Baums wachsen zu ausladenden Fächern in die Breite und sind zu Beginn gelb mit roter Äderung. Im Laufe...
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Roter Fächerahorn Bloodgood • Acer palmatum Bloodgood
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Blutrotes Blattwerk Der Rote Fächerahorn Bloodgood hat, wie es der Name schon andeutet, tatsächlich blutrote Blätter. Diese edle Färbung macht ihn zu einem attraktiven Ziergewächs, das sich besonders in asiatischen Gärten gut ins Bild...
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Japanischer Feuerahorn • Acer japonicum Aconitifolium
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Japanischer Feuerahorn kaufen Aus den dichten Bergwäldern Nord-Japans stammend findet der Japanische Feuerahorn jetzt auch in unseren Breitengrad großen Anklang. Mit leuchtenden Farben und der beeindruckenden Größe schmückt er die...
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Fächerahorn • Acer palmatum
Fächerahorn • Acer palmatum
Die Acer Palmatum ist eine Pflanze, die ursprünglich aus Korea, China und Japan stammt. Sie ist bei uns als Fächer- Ahorn bekannt. Der Fächer-Ahorn ist ein großer Strauch oder kleiner Baum. Er gehört der Unterfamilie der...
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Japanische Zierahorne kaufen

 

Allgemeines über den japanischen Zierahorn

Trotz der unscheinbaren Blüten, ist der japanische Zierahorn mittlerweile einer der beliebtesten Ziergehölze in den Gärten und auf den Terrassen Europas. Sein filigranes Laub und dessen auffallende Farbenpracht machen ihn zu einem besonderen Hingucker. Auch dank seines niedrigen Wuchses erfreut er sich einer besonderen Beliebtheit.

Der japanische Zierahorn wird zur Gattung der Ahorne („Acer“) und zur Familie der Seifenbaumgewächse („Sapindaceae“) gezählt. Zudem ist der japanische Zierahorn unter dem Namen Thunbergs Fächer-Ahorn bekannt.

Der japanische Zierahorn stammt ursprünglich aus Asien, wo er insbesondere in den Wäldern der japanischen Inseln Hokkaido und Honshu sowie den ostasiatischen Provinzen Jiangsu und Liaoning zu finden ist.

Beschreibung des japanischen Zierahorns

Der japanische Zierahorn kann eine Wuchshöhe von bis zu zehn Metern und eine Kronenbreite zwischen fünf und sechs Metern erreichen. Meist bleibt er jedoch kleiner und ist somit ein niedrig wachsender Strauch bzw. Baum.

Der Strauch zeichnet sich durch seine purpurroten Blüten aus, welche insbesondere im Zeitraum von April bis Mai und bei einigen wenigen Sorten auch von Mai bis Juni blühen. Die Blätter des japanischen Zierahorns sind sieben- bis neunlapprig und haben eine grüne Farbe. Im Herbst färben die Blätter sich in ein leuchtendes orange bis rot.

 

Arten und Sorten japanischer Zierahorne

Zu den japanischen Zierahornen gehören die Sorten des Fächer Ahorns („Acer palmatum“), des Japan-Ahorns („Acer japonicum“) und der Gold-Ahorn („Acer shirasawanum Aureum“).

Fächerahorn („Acer palmatum“)

Der Fächerahorn stammt ursprünglich aus Korea, China und Japan und zählt zu den Klassikern des Japanischen Ahorns. Er trägt tief geschnitzte grüne Blätter, die sich im Herbst in ein kräftiges rot verfärben.
Am besten gedeiht der Fächerahorn an einem sonnigen bis halbschattigen Standort, der vor Wind geschützt ist. Zudem braucht er einen durchlässigen, leicht feuchten Lehmboden. In den ersten Jahren ist es ratsam den Baum vor Frost zu schützen. Ältere Bäume jedoch gelten als forsthart.
Die Sortenvielfalt unter dem Fächer Ahorn ist riesig.

Roter Fächerahorn Bloodgood („Acer palmatum Bloodgood”)

Wie der Name des Roten Fächerahorns Bloodgood es andeutet sind die Blätter das ganze Jahr über blutrot gefärbt. Er erreicht eine Höhe von bis zu fünf Metern und wir bis zu sechs Meter breit. Der Gartenklassiker ist besonders widerstandsfähig gegen Sonneneinstrahlung und hält Trockenperioden sehr gut aus. Neben einem Standort in der Sonne kann jedoch auch der Halbschatten gewählt werden.

Schlitzahorn („Acer palmatum Dissectum“)

Den Schlitzahorn gibt es mit grünen („Acer palmatum dissectum“) und mit dunkelroten Blättern („Acer palmatum dissectum garnet“). Auffällig ist hierbei, dass die Blätter fein zerteilt sind.
Der Schlitzahorn wächst sehr langsam und wird dabei kaum höher als zwei Meter, dafür aber doppelt so breit.

Japanischer Fächerahorn Higasayama („Acer palmatum Higasayama“)

Der Higasayama ist ein Zwergahorn und wird zu den Favoriten unter den Bonsai-Bäumen gezählt. Der Higasayama trägt rosa Knospen, die sich Knospen in creme, grün und fuchsia gefärbten Blättern öffnen. Diese Blätter verfärben sich im Herbst in eine goldene und gelbe Farbe.
Der Higasayama leibt einen halbschattigen Standort sowie einen feuchten und gut drainierten Boden. Diese Sorte erreicht eine Wuchshöhe und eine Wuchsbreite von 4,5 Metern. Der Higasayama eignet sich insbesondere für Gärtner, die bunt gefärbte Blätter mögen.

Zierahorn Shaina („Acer palmatum Shaina“)

Der Zierahorn Shaina ist eine neue, geschützte Zwergsorte und hat kleine, rote Blätter, die eng an den Ästen wachsen. Auch im Sommer behält der Ahorn seine rote Farbe.
Er ist ein kompakter, langsam wachsender Strauch, der nicht höher als zwei Meter wird. Er kann in der Sonne stehen, bevorzugt wird allerdings ein Standort im Halbschatten mit einem sauren, humusreichen Boden, der leichte Feuchtigkeit aufweist.

Fächerahorn Orange Dream („Acer palmatum Orange Dream“)

Den Fächerahorn Orange Dream zeichnet sich durch seine im Herbst leuchtenden goldorangenen bis rötlichen Blätter aus, die ihm seinen Namen verleihen. Um eine optimale Farbentwicklung gewährleisten zu können, sollte ein sonniger Standort für den Baum gewählt werden.  Orange Dream wird in zehn Jahren etwa zwei Meter hoch.

Fächerahorn Beni Kawa („Acer palmatum Beni kawa“)

Der Fächerahorn Beni Kawa ist ein Ahorn, der sich für jede Jahreszeit eignet. Diese Sorte trägt kleine grüne Blätter, welche sich im Herbst zu einer wunderschönen goldgelben Farbe verfärben. Im Winter verfärben sich die Stiele des Fächerahorns Beni kawa rot, was besonders im verschneiten Garten einen tollen, einzigartigen Anblick bietet.
Der Beni Kawa liebt einen Standort im Halbschatten und gedeiht besonders gut auf einem feuchten und gut drainierten Boden. Er erreicht eine Wuchshöhe von viereinhalb Metern und eine Wuchsbreite von dreieinhalb Metern. Diese Sorte eignet sich insbesondere für Gärtner, die im Winter einen besonderen Hingucker in ihrem Garten haben möchten.

 

Die Japan- Ahorne  („Acer japonicum“) sind etwas robuster und wüchsiger als die Fächer-Ahorne. Sie stammen aus den Bergwäldern der japanischen Inseln.

Japanischer Feuerahorn (“Acer japonicum Aconitifolium“)

Der japanische Feuerahorn stammt aus den dichten Bergwäldern im Norden von Japan. Ihn zeichnet ein langsamer Wuchs aus, wobei er eine Wuchshöhe von bis zu vier Metern und eine Wuchsbreite von bis zu zweieinhalb Metern erreichen kann. Seine sommergrünen Blätter färben sich in Herbst in ein feuriges- rot, was dem Baum seinen Namen verliehen hat. Im April trägt der japanische Feuerahorn kleine, purpurrote Blüten.
Am wohlsten fühlt der Baum sich an sonnigen bis halbschattigen Plätzen.

Weinblättriger Japan-Ahorn („Acer japonicum Vitifolium“)

Der „Acer japonicum Vitifolium“ gehört zu den hohen und robusten Ahornsorten. Er trägt breite und dunkelgrüne Blätter. Im Herbst verfärben sich diese in eine wunderschöne goldene, gelbe, orange sowie scharlachrote Farbe.
Der weinblättrige Japan-Ahorn liebt einen halbschattigen Standort und gedeiht besonders gut auf einem feuchten und gut drainierten Boden. Mit einer Wuchshöhe sowie einer Wuchsbreite von siebeneinhalb Metern, gehört er zu den großen Ahornsorten. Außerdem zeichnet er sich insbesondere die Toleranz von warmem sowie kaltem Wetter aus.

 

Früher wurde der japanische Goldahorn zu den Japan-Ahornen gezählt. Heutzutage bildet er jedoch eine eigene Art.

Japanischer Goldahorn („Acer shirasawanum Aureum“)

Der Japanische Goldahorn ist ohne Zweifel ein besonderer und außergewöhnlich schöner Baum. Im Sommer trägt der Ahorn goldgelbe Blätter, dessen Ränder sich im Herbst rot färben.
Wie all die anderen Sorten, gedeiht der Japanische Goldahorn an einem halbschattigen Standort und liebt einen feuchten und gut drainierten Boden. Der Ahorn erreicht eine Wuchshöhe und eine Wuchsbreite von sechs Metern.

Der Japanische Goldahorn gedeiht an einem schattigen Standort jedoch besser als an einem sonnigen oder halbschattigen Ort. Die Nähe zu Wasser liebt er besonders, da er mit ein wenig Feuchtigkeit besonders gut gedeihen kann. Auf trockenen Böden und in Staunässe fühlt er sich hingegen gar nicht wohl. Dies sollte nach Möglichkeit vermieden werden.
Am besten wird der Japanische Goldahorn an hohen Mauern, Hecken oder Hauswänden gepflanzt, wo er windgeschützt steht. Der gewählte Standort hat auch Einfluss auf die Winterhärte der Pflanze.

Japanischer Goldahorn Autumn Moon („Acer shirasawanum Autumn Moon“)

Der japanische Goldahorn Autumn Moon ist ein kleiner Strauch mit einem kompakten Wuchs, der bis zu zwei Meter hoch und genau so breit wird. Er bevorzugt sonnige Standorte und frische bis feuchte, durchlässige und humusreiche Böden.
Diese Sorte eignet sich insbesondere zur Ergänzung einer anderen Japanischen Ahornart.
Der Shirasawas Fächer-Ahorn trägt goldene Blättermit einem roten Rand. Diese trägt er bis in den Juli hinein. Danach werden sie grün und im Herbst verfärben sie sich orange oder rot. Der Shirawasa Fächer-Ahorn ist ein Zierstrauch. Er wächsst dicht, üppig und eignet sich für kleine Gärten, Balkons sowie Terrassen. Am besten kommen seine Blätter zur Geltung, wenn der Ahorn vor einem dunklen Hintergrund gepflanzt wird.

 

Japanischer Zierahorn als Bonsai

Der Japanische Zierahorn, insbesondere der Japanische Fächerahorn, eignet sich hervorragend für „Bonsai-Anfänger“. In Japan ist der Japanische Zierahorn ebenfalls als Bonsai sehr beliebt und wird dort gerne als solcher kultiviert. Der Japanische Zierahorn kann für die verschiedensten Stilarten und Gestaltungsformen eingesetzt werden. Dabei eignet er sich als Baum in Einzelstellung sowie als Doppel- oder als Mehrfachstamm. Eine sehr gute Figur macht der Japanische Zierahorn aber auch als Wald.

Der Japanische Zierahorn als Bonsai ist hinsichtlich seiner Standortbedingungen überaus anspruchsvoll. Sein Standort muss mit Bedacht und Sorgfalt gewählt werden, denn er benötigt sehr viel Licht. Die über 500 bekannten und bestehenden Zuchtsorten vertragen jedoch keine direkte Sonneneinstrahlung.

Nur mit ausreichend Licht kann er kräftig austreiben und seine wunderschöne und intensive Herbstfärbung entwickeln.
Der Japanische Zierahorn braucht also einen Platz an der Sonne, insbesondere im Herbst und im Frühjahr, dieser darf allerdings nicht der direkten Mittagssonne ausgesetzt werden. Im Sommer muss der Japanische Zierahorn einen Platz im Halbschatten bekommen. Der Standort muss außerdem vor Wind geschützt werden, da sonst die Blattspitzen des Japanischen Zierahorns braun werden.

Der Japanische Zierahorn als Bonsai gedeiht besonders gut auf einem lockeren, durchlässigen sowie leicht feuchten und nährstoffreichen Boden. Ideal ist ein sandiger Lehmboden. Diesen kann jeder aus Humuserde, Akadama und feinkörnigem mineralischem Substrat selber zusammen mischen.
Wichtig ist es, den Baum in jüngeren Jahren alle ein bis zwei Jahre umzutopfen. Die älteren Bäume müssen dann nicht öfter als alle fünf Jahre umgetopft werden.

Der Japanische Zierahorn als Bonsai mag einen leicht feuchten Boden. Staunässe verträgt er allerdings nicht, genauso wenig wie starke Wasserschwankungen. Ist der Boden im Wechsel nass und trocken, werden die Blätter des Ahorns an den Spitzen braun.

Es wird empfohlen, den Ballen leicht antrocknen zu lassen und diesen im Anschluss leicht zu wässern. Um eine Pilzinfektion zu verhindern, sollte es verhindert werden die Blätter und Triebe zu wässern. Im Zeitraum zwischen April und August sollte der Japanische Zierahorn im Zweiwochentakt mit einem organischen Dünger versorgt werden.

Beim Schneiden des Japanischen Zierahornes ist besondere Sorgfalt sowie Vorsicht geboten, denn er neigt zum Bluten. Darüber hinaus besteht eine erhöhte Gefahr einer Pilzinfektion. Der Japanische Zierahorn ist grundsätzlich sehr anfällig für Pilzinfektionen. Der Rückschnitt sollte daher vor allem im Herbst durchgeführt werden, wenn der Saftdruck nicht mehr ganz so stark ist. Im Frühjahr sollten kranke bzw. abgestorbene Triebe entfernt werden und es empfiehlt sich, Schnittwunden immer zu verschließen. Ein Blattschnitt bzw. ein Pinzieren ist zu jeder Zeit möglich. Das Drahten sollte im Juni durchgeführt werden.

Der Japanische Zierahorn als Bonsai ist grundsätzlich winterhart. Dennoch kann es vorkommen, dass er in seinen flachen Bonsaischalen den einen oder anderen Frostschaden erleidet. Damit die Überwinterung frostfrei erfolgt, sollte diese bei maximal sechs Grad Celsius erfolgen.

 

Pflegen, Pflanzen, Rückschnitt und Düngen des japanischen Zierahorns

Pflegen & Pflanzen

An sich ist der Japanische Zierahorn eine sehr pflegeleichte Pflanze. Dennoch ist ein gut gewählter Standort sehr wichtig. Außerdem muss der Boden gut vorbereitet und gewässert werden. Ist der Standort für den Japanischen Zierahorn jedoch zu nass gewählt, kann es vorkommen, dass die Triebspitzen absterben. Diese können sich allerdings schnell wieder regenerieren.

Zur Pflege des Japanischen Zierahornes empfiehlt sich eine langsam dosierte Nährstoffversorgung, welche insbesondere im Zeitraum zwischen April und Mai verwendet werden sollte.
Insbesondere der Einsatz von mineralischem Depotdünger zu empfehlen, da dieser den Vorteil hat, dass seine Nährstoffe nicht so rasch durch den Regen rausgewaschen werden. Er wird somit über die Wachstumsmonate im Sommer gespeichert und versorgt den japanischen Zierahorn mit ausreichend Nährstoffen.

In Hitzeperioden sollte der Japanische Zierahorn ausschließlich im Bereich der Wurzeln gegossen werden, da bei viel Kontakt mit Wasser Blattschäden am Laub auftreten können.

Wird der Japanische Zierahorn in einer Kübelpflanze gehalten, muss der Kübel ausreichend groß sein. Nach fünf Jahren hat der Japanische Zierahorn einen entsprechenden Zuwachs und muss daher in einen größeren Topf umgetopft werden.

Rückschnitt

Der Japanische Zierahorn leidet häufig an Zweigsterben. Die befallenen Zweige sollten sofort zurückgeschnitten werden. Am besten erfolgt dieser im März, da der japanische Zierahorn zu diesem Zeitpunkt neue Knospen austreibt.
Die Zweige sollten nur bis an das lebende Holz zurückgeschnitten werden. Wenn mehr entfernt wird, würden die Zierahorne ausbluten. Für das bereits entfernte tote Holz gilt das nicht.

Auch im Sommermonat Juni kann ein Rückschnitt des japanischen Zierahorns erfolgen. Dieser ist nicht zwingend notwendig, kann aber zur Erhaltung der Form sehr nützlich sein.
Dabei können die Zweige einfach so weit wie gewünscht zurück geschnitten werden. Allerdings empfiehlt es sich darauf zu achten, dass die natürliche Form beibehalten wird. Es sollten daher einzelne Zweige heraus- und abgeschnitten werden. Wichtig zu beachten ist es, keine Löcher in den Strauch zu schneiden.

Einen besonders schönen Anblick bietet ein japanischer Zierahorn mit sehr langen, großen Ästen und Zweigen. Jedoch kann ein zurückschneiden der langen Zweige notwendig werden.
Dieser Rückschnitt sollte dann in dem Zeitraum zwischen Oktober und Dezember stattfinden. Insbesondere ist dabei zu beachten, dass der Baum nicht glatt abgesägt werden sollte. Außerdem sollte auf keinen Fall der Astkragen beschädigt werden, denn das würde dem japanischen Zierahorn nicht gut tun.

Um beim Sägen Schäden an den Zweigen zu verhindern, müssen mehrere Schritte beachtet werden. Bei einem Radikalschnitt kann es unter Umständen zu einem Abriss des Astes kommen.
Im ersten Schritt muss an der Unterseite des Astes ein großer Schnitt vorgenommen werden. Hierbei muss von ein dicker Ast auf  eine Länge von ungefähr zehn Zentimeter abgeschnitten werden. Bei dünnen Zweigen sind auch fünf Zentimeter vollkommen ausreichend.

Nach dem Absägen der Äste, bleibt nur noch ein Stumpf übrig. Dieser sollte ruhig noch etwas weiter gekürzt werden. Hierbei muss jedoch darauf geachtet werden, dass noch genügend Abstand zum Stamm eingehalten wird, damit der Astkragen nicht beschädigt wird. Entstandene Sägewunden sollten am besten mit einem Wundmittel abgedeckt werden.

Bei einem Rückschnitt im Herbst und Winter ist der japanische Zierahorn in den Schnittstellen sehr anfällig für Pilzerkrankungen.

Düngen & Gießen

Der Japanische Zierahorn ist ein Flachwurzler. Dies bedeutet, dass sehr viel Wasser einfach verdunstet. Junge Bäume vertragen einen Wassermangel nicht sehr gut, während dieser älteren Pflanzen nicht mehr so zusetzen kann.

Insbesondere in den Sommermonaten braucht der Japanische Zierahorn ausreichend Wasser. Im Idealfall gießt man ihn morgens oder am Abend. Es ist nicht zu empfehlen die Blätter zu gießen, da diese schnell verbrennen können.

Der Japanische Zierahorn sollte im Frühjahr gedüngt werden. Am besten verwendet man dafür Depotdünger, sodass der Dünger das ganze Jahr über gespeichert wird.
Im Herbst kann zum Düngen Patentkali verwendet werden. Mit dem diesem übersteht der Japanische Zierahorn den Winter sehr gut.

Bei einer Pflanzung im Kübel, muss der japanische Zierahorn anders gedüngt werden. Hierfür wird am besten ein Langzeitdünger verwendet.

Boden & Substrat

Bei der Wahl des Substrates beziehungsweise des Bodens muss die Wahl sehr sorgfältig getroffen werden. Wichtig ist, dass der Boden locker und durchlässig ist.
Der Japanische Zierahorn liebt einen leicht feuchten Boden, Staunässe jedoch verträgt der Ahorn überhaupt nicht.

Der Boden muss frisch, feucht, sauer bis neutral, nährstoffreich, sandig bis lehmig-humusreich sein. Ein schwerer Lehmboden muss mit Sand bzw. Torf vermischt werden. Ein normaler Gartenboden kann mit verrottetem Laubkompost vermischt werden.

Wenn der japanische Zierahorn im Kübel steht, ist es wichtig zu beachten, dass der Topfboden eine Drainage hat. Denn mit einer solchen kann die Staunässe im Kübel verhindert werden. Damit die Blätter nicht verbrennen, ist besonders darauf zu achten, dass die Luftfeuchtigkeit hoch ist. Es empfiehlt sich daher, eine Schicht aus Mulch über die Erde zu legen.

Japanische Zierahorne kaufen Allgemeines über den japanischen Zierahorn Arten und Sorten japanischer Zierahorne... mehr erfahren »
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Japanische Zierahorne kaufen

 

Allgemeines über den japanischen Zierahorn

Trotz der unscheinbaren Blüten, ist der japanische Zierahorn mittlerweile einer der beliebtesten Ziergehölze in den Gärten und auf den Terrassen Europas. Sein filigranes Laub und dessen auffallende Farbenpracht machen ihn zu einem besonderen Hingucker. Auch dank seines niedrigen Wuchses erfreut er sich einer besonderen Beliebtheit.

Der japanische Zierahorn wird zur Gattung der Ahorne („Acer“) und zur Familie der Seifenbaumgewächse („Sapindaceae“) gezählt. Zudem ist der japanische Zierahorn unter dem Namen Thunbergs Fächer-Ahorn bekannt.

Der japanische Zierahorn stammt ursprünglich aus Asien, wo er insbesondere in den Wäldern der japanischen Inseln Hokkaido und Honshu sowie den ostasiatischen Provinzen Jiangsu und Liaoning zu finden ist.

Beschreibung des japanischen Zierahorns

Der japanische Zierahorn kann eine Wuchshöhe von bis zu zehn Metern und eine Kronenbreite zwischen fünf und sechs Metern erreichen. Meist bleibt er jedoch kleiner und ist somit ein niedrig wachsender Strauch bzw. Baum.

Der Strauch zeichnet sich durch seine purpurroten Blüten aus, welche insbesondere im Zeitraum von April bis Mai und bei einigen wenigen Sorten auch von Mai bis Juni blühen. Die Blätter des japanischen Zierahorns sind sieben- bis neunlapprig und haben eine grüne Farbe. Im Herbst färben die Blätter sich in ein leuchtendes orange bis rot.

 

Arten und Sorten japanischer Zierahorne

Zu den japanischen Zierahornen gehören die Sorten des Fächer Ahorns („Acer palmatum“), des Japan-Ahorns („Acer japonicum“) und der Gold-Ahorn („Acer shirasawanum Aureum“).

Fächerahorn („Acer palmatum“)

Der Fächerahorn stammt ursprünglich aus Korea, China und Japan und zählt zu den Klassikern des Japanischen Ahorns. Er trägt tief geschnitzte grüne Blätter, die sich im Herbst in ein kräftiges rot verfärben.
Am besten gedeiht der Fächerahorn an einem sonnigen bis halbschattigen Standort, der vor Wind geschützt ist. Zudem braucht er einen durchlässigen, leicht feuchten Lehmboden. In den ersten Jahren ist es ratsam den Baum vor Frost zu schützen. Ältere Bäume jedoch gelten als forsthart.
Die Sortenvielfalt unter dem Fächer Ahorn ist riesig.

Roter Fächerahorn Bloodgood („Acer palmatum Bloodgood”)

Wie der Name des Roten Fächerahorns Bloodgood es andeutet sind die Blätter das ganze Jahr über blutrot gefärbt. Er erreicht eine Höhe von bis zu fünf Metern und wir bis zu sechs Meter breit. Der Gartenklassiker ist besonders widerstandsfähig gegen Sonneneinstrahlung und hält Trockenperioden sehr gut aus. Neben einem Standort in der Sonne kann jedoch auch der Halbschatten gewählt werden.

Schlitzahorn („Acer palmatum Dissectum“)

Den Schlitzahorn gibt es mit grünen („Acer palmatum dissectum“) und mit dunkelroten Blättern („Acer palmatum dissectum garnet“). Auffällig ist hierbei, dass die Blätter fein zerteilt sind.
Der Schlitzahorn wächst sehr langsam und wird dabei kaum höher als zwei Meter, dafür aber doppelt so breit.

Japanischer Fächerahorn Higasayama („Acer palmatum Higasayama“)

Der Higasayama ist ein Zwergahorn und wird zu den Favoriten unter den Bonsai-Bäumen gezählt. Der Higasayama trägt rosa Knospen, die sich Knospen in creme, grün und fuchsia gefärbten Blättern öffnen. Diese Blätter verfärben sich im Herbst in eine goldene und gelbe Farbe.
Der Higasayama leibt einen halbschattigen Standort sowie einen feuchten und gut drainierten Boden. Diese Sorte erreicht eine Wuchshöhe und eine Wuchsbreite von 4,5 Metern. Der Higasayama eignet sich insbesondere für Gärtner, die bunt gefärbte Blätter mögen.

Zierahorn Shaina („Acer palmatum Shaina“)

Der Zierahorn Shaina ist eine neue, geschützte Zwergsorte und hat kleine, rote Blätter, die eng an den Ästen wachsen. Auch im Sommer behält der Ahorn seine rote Farbe.
Er ist ein kompakter, langsam wachsender Strauch, der nicht höher als zwei Meter wird. Er kann in der Sonne stehen, bevorzugt wird allerdings ein Standort im Halbschatten mit einem sauren, humusreichen Boden, der leichte Feuchtigkeit aufweist.

Fächerahorn Orange Dream („Acer palmatum Orange Dream“)

Den Fächerahorn Orange Dream zeichnet sich durch seine im Herbst leuchtenden goldorangenen bis rötlichen Blätter aus, die ihm seinen Namen verleihen. Um eine optimale Farbentwicklung gewährleisten zu können, sollte ein sonniger Standort für den Baum gewählt werden.  Orange Dream wird in zehn Jahren etwa zwei Meter hoch.

Fächerahorn Beni Kawa („Acer palmatum Beni kawa“)

Der Fächerahorn Beni Kawa ist ein Ahorn, der sich für jede Jahreszeit eignet. Diese Sorte trägt kleine grüne Blätter, welche sich im Herbst zu einer wunderschönen goldgelben Farbe verfärben. Im Winter verfärben sich die Stiele des Fächerahorns Beni kawa rot, was besonders im verschneiten Garten einen tollen, einzigartigen Anblick bietet.
Der Beni Kawa liebt einen Standort im Halbschatten und gedeiht besonders gut auf einem feuchten und gut drainierten Boden. Er erreicht eine Wuchshöhe von viereinhalb Metern und eine Wuchsbreite von dreieinhalb Metern. Diese Sorte eignet sich insbesondere für Gärtner, die im Winter einen besonderen Hingucker in ihrem Garten haben möchten.

 

Die Japan- Ahorne  („Acer japonicum“) sind etwas robuster und wüchsiger als die Fächer-Ahorne. Sie stammen aus den Bergwäldern der japanischen Inseln.

Japanischer Feuerahorn (“Acer japonicum Aconitifolium“)

Der japanische Feuerahorn stammt aus den dichten Bergwäldern im Norden von Japan. Ihn zeichnet ein langsamer Wuchs aus, wobei er eine Wuchshöhe von bis zu vier Metern und eine Wuchsbreite von bis zu zweieinhalb Metern erreichen kann. Seine sommergrünen Blätter färben sich in Herbst in ein feuriges- rot, was dem Baum seinen Namen verliehen hat. Im April trägt der japanische Feuerahorn kleine, purpurrote Blüten.
Am wohlsten fühlt der Baum sich an sonnigen bis halbschattigen Plätzen.

Weinblättriger Japan-Ahorn („Acer japonicum Vitifolium“)

Der „Acer japonicum Vitifolium“ gehört zu den hohen und robusten Ahornsorten. Er trägt breite und dunkelgrüne Blätter. Im Herbst verfärben sich diese in eine wunderschöne goldene, gelbe, orange sowie scharlachrote Farbe.
Der weinblättrige Japan-Ahorn liebt einen halbschattigen Standort und gedeiht besonders gut auf einem feuchten und gut drainierten Boden. Mit einer Wuchshöhe sowie einer Wuchsbreite von siebeneinhalb Metern, gehört er zu den großen Ahornsorten. Außerdem zeichnet er sich insbesondere die Toleranz von warmem sowie kaltem Wetter aus.

 

Früher wurde der japanische Goldahorn zu den Japan-Ahornen gezählt. Heutzutage bildet er jedoch eine eigene Art.

Japanischer Goldahorn („Acer shirasawanum Aureum“)

Der Japanische Goldahorn ist ohne Zweifel ein besonderer und außergewöhnlich schöner Baum. Im Sommer trägt der Ahorn goldgelbe Blätter, dessen Ränder sich im Herbst rot färben.
Wie all die anderen Sorten, gedeiht der Japanische Goldahorn an einem halbschattigen Standort und liebt einen feuchten und gut drainierten Boden. Der Ahorn erreicht eine Wuchshöhe und eine Wuchsbreite von sechs Metern.

Der Japanische Goldahorn gedeiht an einem schattigen Standort jedoch besser als an einem sonnigen oder halbschattigen Ort. Die Nähe zu Wasser liebt er besonders, da er mit ein wenig Feuchtigkeit besonders gut gedeihen kann. Auf trockenen Böden und in Staunässe fühlt er sich hingegen gar nicht wohl. Dies sollte nach Möglichkeit vermieden werden.
Am besten wird der Japanische Goldahorn an hohen Mauern, Hecken oder Hauswänden gepflanzt, wo er windgeschützt steht. Der gewählte Standort hat auch Einfluss auf die Winterhärte der Pflanze.

Japanischer Goldahorn Autumn Moon („Acer shirasawanum Autumn Moon“)

Der japanische Goldahorn Autumn Moon ist ein kleiner Strauch mit einem kompakten Wuchs, der bis zu zwei Meter hoch und genau so breit wird. Er bevorzugt sonnige Standorte und frische bis feuchte, durchlässige und humusreiche Böden.
Diese Sorte eignet sich insbesondere zur Ergänzung einer anderen Japanischen Ahornart.
Der Shirasawas Fächer-Ahorn trägt goldene Blättermit einem roten Rand. Diese trägt er bis in den Juli hinein. Danach werden sie grün und im Herbst verfärben sie sich orange oder rot. Der Shirawasa Fächer-Ahorn ist ein Zierstrauch. Er wächsst dicht, üppig und eignet sich für kleine Gärten, Balkons sowie Terrassen. Am besten kommen seine Blätter zur Geltung, wenn der Ahorn vor einem dunklen Hintergrund gepflanzt wird.

 

Japanischer Zierahorn als Bonsai

Der Japanische Zierahorn, insbesondere der Japanische Fächerahorn, eignet sich hervorragend für „Bonsai-Anfänger“. In Japan ist der Japanische Zierahorn ebenfalls als Bonsai sehr beliebt und wird dort gerne als solcher kultiviert. Der Japanische Zierahorn kann für die verschiedensten Stilarten und Gestaltungsformen eingesetzt werden. Dabei eignet er sich als Baum in Einzelstellung sowie als Doppel- oder als Mehrfachstamm. Eine sehr gute Figur macht der Japanische Zierahorn aber auch als Wald.

Der Japanische Zierahorn als Bonsai ist hinsichtlich seiner Standortbedingungen überaus anspruchsvoll. Sein Standort muss mit Bedacht und Sorgfalt gewählt werden, denn er benötigt sehr viel Licht. Die über 500 bekannten und bestehenden Zuchtsorten vertragen jedoch keine direkte Sonneneinstrahlung.

Nur mit ausreichend Licht kann er kräftig austreiben und seine wunderschöne und intensive Herbstfärbung entwickeln.
Der Japanische Zierahorn braucht also einen Platz an der Sonne, insbesondere im Herbst und im Frühjahr, dieser darf allerdings nicht der direkten Mittagssonne ausgesetzt werden. Im Sommer muss der Japanische Zierahorn einen Platz im Halbschatten bekommen. Der Standort muss außerdem vor Wind geschützt werden, da sonst die Blattspitzen des Japanischen Zierahorns braun werden.

Der Japanische Zierahorn als Bonsai gedeiht besonders gut auf einem lockeren, durchlässigen sowie leicht feuchten und nährstoffreichen Boden. Ideal ist ein sandiger Lehmboden. Diesen kann jeder aus Humuserde, Akadama und feinkörnigem mineralischem Substrat selber zusammen mischen.
Wichtig ist es, den Baum in jüngeren Jahren alle ein bis zwei Jahre umzutopfen. Die älteren Bäume müssen dann nicht öfter als alle fünf Jahre umgetopft werden.

Der Japanische Zierahorn als Bonsai mag einen leicht feuchten Boden. Staunässe verträgt er allerdings nicht, genauso wenig wie starke Wasserschwankungen. Ist der Boden im Wechsel nass und trocken, werden die Blätter des Ahorns an den Spitzen braun.

Es wird empfohlen, den Ballen leicht antrocknen zu lassen und diesen im Anschluss leicht zu wässern. Um eine Pilzinfektion zu verhindern, sollte es verhindert werden die Blätter und Triebe zu wässern. Im Zeitraum zwischen April und August sollte der Japanische Zierahorn im Zweiwochentakt mit einem organischen Dünger versorgt werden.

Beim Schneiden des Japanischen Zierahornes ist besondere Sorgfalt sowie Vorsicht geboten, denn er neigt zum Bluten. Darüber hinaus besteht eine erhöhte Gefahr einer Pilzinfektion. Der Japanische Zierahorn ist grundsätzlich sehr anfällig für Pilzinfektionen. Der Rückschnitt sollte daher vor allem im Herbst durchgeführt werden, wenn der Saftdruck nicht mehr ganz so stark ist. Im Frühjahr sollten kranke bzw. abgestorbene Triebe entfernt werden und es empfiehlt sich, Schnittwunden immer zu verschließen. Ein Blattschnitt bzw. ein Pinzieren ist zu jeder Zeit möglich. Das Drahten sollte im Juni durchgeführt werden.

Der Japanische Zierahorn als Bonsai ist grundsätzlich winterhart. Dennoch kann es vorkommen, dass er in seinen flachen Bonsaischalen den einen oder anderen Frostschaden erleidet. Damit die Überwinterung frostfrei erfolgt, sollte diese bei maximal sechs Grad Celsius erfolgen.

 

Pflegen, Pflanzen, Rückschnitt und Düngen des japanischen Zierahorns

Pflegen & Pflanzen

An sich ist der Japanische Zierahorn eine sehr pflegeleichte Pflanze. Dennoch ist ein gut gewählter Standort sehr wichtig. Außerdem muss der Boden gut vorbereitet und gewässert werden. Ist der Standort für den Japanischen Zierahorn jedoch zu nass gewählt, kann es vorkommen, dass die Triebspitzen absterben. Diese können sich allerdings schnell wieder regenerieren.

Zur Pflege des Japanischen Zierahornes empfiehlt sich eine langsam dosierte Nährstoffversorgung, welche insbesondere im Zeitraum zwischen April und Mai verwendet werden sollte.
Insbesondere der Einsatz von mineralischem Depotdünger zu empfehlen, da dieser den Vorteil hat, dass seine Nährstoffe nicht so rasch durch den Regen rausgewaschen werden. Er wird somit über die Wachstumsmonate im Sommer gespeichert und versorgt den japanischen Zierahorn mit ausreichend Nährstoffen.

In Hitzeperioden sollte der Japanische Zierahorn ausschließlich im Bereich der Wurzeln gegossen werden, da bei viel Kontakt mit Wasser Blattschäden am Laub auftreten können.

Wird der Japanische Zierahorn in einer Kübelpflanze gehalten, muss der Kübel ausreichend groß sein. Nach fünf Jahren hat der Japanische Zierahorn einen entsprechenden Zuwachs und muss daher in einen größeren Topf umgetopft werden.

Rückschnitt

Der Japanische Zierahorn leidet häufig an Zweigsterben. Die befallenen Zweige sollten sofort zurückgeschnitten werden. Am besten erfolgt dieser im März, da der japanische Zierahorn zu diesem Zeitpunkt neue Knospen austreibt.
Die Zweige sollten nur bis an das lebende Holz zurückgeschnitten werden. Wenn mehr entfernt wird, würden die Zierahorne ausbluten. Für das bereits entfernte tote Holz gilt das nicht.

Auch im Sommermonat Juni kann ein Rückschnitt des japanischen Zierahorns erfolgen. Dieser ist nicht zwingend notwendig, kann aber zur Erhaltung der Form sehr nützlich sein.
Dabei können die Zweige einfach so weit wie gewünscht zurück geschnitten werden. Allerdings empfiehlt es sich darauf zu achten, dass die natürliche Form beibehalten wird. Es sollten daher einzelne Zweige heraus- und abgeschnitten werden. Wichtig zu beachten ist es, keine Löcher in den Strauch zu schneiden.

Einen besonders schönen Anblick bietet ein japanischer Zierahorn mit sehr langen, großen Ästen und Zweigen. Jedoch kann ein zurückschneiden der langen Zweige notwendig werden.
Dieser Rückschnitt sollte dann in dem Zeitraum zwischen Oktober und Dezember stattfinden. Insbesondere ist dabei zu beachten, dass der Baum nicht glatt abgesägt werden sollte. Außerdem sollte auf keinen Fall der Astkragen beschädigt werden, denn das würde dem japanischen Zierahorn nicht gut tun.

Um beim Sägen Schäden an den Zweigen zu verhindern, müssen mehrere Schritte beachtet werden. Bei einem Radikalschnitt kann es unter Umständen zu einem Abriss des Astes kommen.
Im ersten Schritt muss an der Unterseite des Astes ein großer Schnitt vorgenommen werden. Hierbei muss von ein dicker Ast auf  eine Länge von ungefähr zehn Zentimeter abgeschnitten werden. Bei dünnen Zweigen sind auch fünf Zentimeter vollkommen ausreichend.

Nach dem Absägen der Äste, bleibt nur noch ein Stumpf übrig. Dieser sollte ruhig noch etwas weiter gekürzt werden. Hierbei muss jedoch darauf geachtet werden, dass noch genügend Abstand zum Stamm eingehalten wird, damit der Astkragen nicht beschädigt wird. Entstandene Sägewunden sollten am besten mit einem Wundmittel abgedeckt werden.

Bei einem Rückschnitt im Herbst und Winter ist der japanische Zierahorn in den Schnittstellen sehr anfällig für Pilzerkrankungen.

Düngen & Gießen

Der Japanische Zierahorn ist ein Flachwurzler. Dies bedeutet, dass sehr viel Wasser einfach verdunstet. Junge Bäume vertragen einen Wassermangel nicht sehr gut, während dieser älteren Pflanzen nicht mehr so zusetzen kann.

Insbesondere in den Sommermonaten braucht der Japanische Zierahorn ausreichend Wasser. Im Idealfall gießt man ihn morgens oder am Abend. Es ist nicht zu empfehlen die Blätter zu gießen, da diese schnell verbrennen können.

Der Japanische Zierahorn sollte im Frühjahr gedüngt werden. Am besten verwendet man dafür Depotdünger, sodass der Dünger das ganze Jahr über gespeichert wird.
Im Herbst kann zum Düngen Patentkali verwendet werden. Mit dem diesem übersteht der Japanische Zierahorn den Winter sehr gut.

Bei einer Pflanzung im Kübel, muss der japanische Zierahorn anders gedüngt werden. Hierfür wird am besten ein Langzeitdünger verwendet.

Boden & Substrat

Bei der Wahl des Substrates beziehungsweise des Bodens muss die Wahl sehr sorgfältig getroffen werden. Wichtig ist, dass der Boden locker und durchlässig ist.
Der Japanische Zierahorn liebt einen leicht feuchten Boden, Staunässe jedoch verträgt der Ahorn überhaupt nicht.

Der Boden muss frisch, feucht, sauer bis neutral, nährstoffreich, sandig bis lehmig-humusreich sein. Ein schwerer Lehmboden muss mit Sand bzw. Torf vermischt werden. Ein normaler Gartenboden kann mit verrottetem Laubkompost vermischt werden.

Wenn der japanische Zierahorn im Kübel steht, ist es wichtig zu beachten, dass der Topfboden eine Drainage hat. Denn mit einer solchen kann die Staunässe im Kübel verhindert werden. Damit die Blätter nicht verbrennen, ist besonders darauf zu achten, dass die Luftfeuchtigkeit hoch ist. Es empfiehlt sich daher, eine Schicht aus Mulch über die Erde zu legen.

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