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Heckenrose Apfelrose • Rosa rugosa

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Eine besonders gesunde und widerstandsfähige Wildrose ist die Apfelrose (Rose rugosa). Auch... mehr
Produktinformationen "Heckenrose Apfelrose • Rosa rugosa"

Eine besonders gesunde und widerstandsfähige Wildrose ist die Apfelrose (Rose rugosa). Auch ist die Apfelrose unter der Bezeichnung Kartoffelrose, Dünenrose, Sylter Rose oder Hagebutte bekannt. Sie gehört zur Pflanzenfamilie der Rosengewächse (Rosaceae). Rosa rugosa kommt in natürlichen, wilden Beständen zum Beispiel in Japan, Korea, Nordchina und Ostrussland vor. Dort ist sie in Küstengebieten in einer Höhe von unter einhundert Metern anzutreffen. Die wilden Bestände werden jedoch durch Ausgrabungen bedroht. Ihren Namen verdankt die Apfelrose dem von den Blättern ausgehenden zarten Duft nach Äpfeln. Im Sommer wird die Apfelrose von einer schönen und vor allem duftenden Blütenpracht geschmückt. In dieser Zeit zieht sie die Bienen förmlich an und liefert ihnen eine wichtige Nahrungsquelle. Gleichzeitig wird durch die Insekten die Bestäubung der Rosa rugosa gewährleistet. Verwendung findet diese Wildrose zum Beispiel als Wildrosenhecke auf Steinwällen oder zur Grundstücksbegrenzung. Sogar in Autobahnmittelstreifen ist sie zu finden. Wildrosen sind durch ihre Robustheit und die schönen Blüten sehr beliebt. Weltweit zählen zur Gattung der Wildrosen (Rosa) etwa einhundertfünfzig Arten.

Apfelrose Erscheinungsbild

Die Kartoffelrose kann sich sogar mit sehr schwierigen Bodenverhältnissen arrangieren. Sie gedeiht auf sandigen, trockenen, mageren, sauren bis schwach alkalischen Böden. Sowohl starker Wind, als auch salzige Luft machen dieser Wildrose keine Probleme. Das erklärt wohl ihre dichte Verbreitung in den Küstenregionen. Sie ist also wirklich außergewöhnlich pflegeleicht. Auch was den Standort betrifft, sind ihre Ansprüche gering. Sie bevorzugt einen Platz in der vollen Sonne, wächst aber auch an halbschattigen Plätzen. Der Wuchs ist zu Beginn straff aufrecht, später dann überhängend. Die Apfelrose Rosa rugosa kann eine Wuchshöhe von einhundertzwanzig bis einhundertfünfzig Zentimetern erreichen. Die Wuchsbreite liegt bei achtzig bis einhundert Zentimetern. Die Kartoffelrose breitet sich sehr schnell über Ausläufer aus und ist sehr stachelig. Sie wächst mit einer Wuchsgeschwindigkeit von zehn bis dreißig Zentimetern pro Jahr. In Küstengebieten kann die Ausbreitung der Apfelrose fast schon invasiv sein. Von Juni bis Oktober können Sie sich an den wunderschönen dunkelrosa farbigen Blüten erfreuen. Manchmal sind die Blüten jedoch auch weiß gefärbt. Sie haben eine mittlere Blütengröße von fünf bis zehn Zentimetern. Jede Blüte hat fünf Blütenblätter. In der Mitte wächst der Fruchtsack, welcher mit seiner gelben Farbe einen schönen Akzent zu den Blüten setzt. Aus den Blüten reifen ungewöhnlich große, essbare Hagebutten. Die Kartoffelrose hat kurze starke Stacheln. Die glänzenden, grünen Blätter erfreuen sich bester Blattgesundheit und sind kaum anfällig für Schädlinge oder Krankheiten. Die Laublätter sind an der Rosa rugosa wechselständig angeordnet und werden acht bis fünfzehn Zentimeter lang. Außerdem sind die Blätter unpaarig mit fünf bis neun Fiederblättchen gefiedert. Die runzlige Oberfläche der Blätter hat der Pflanze den Namen Kartoffelrose eingebracht. Denn die Blätter erinnern unverkennbar an die Blätter einer Kartoffel. Zur Herbstzeit färben sich die Blätter goldgelb. Später dann werden sie abgeworfen.

Hagebutten der Apfelrose

Dir roten Hagebutten entwickeln sich aus den Blüten der Apfelrose. Sie sind sogenannte Scheinfrüchte. Hagebutten sind kleine, behaarte Nüsse die von einer roten, fleischigen Hülle ummantelt werden. An der Spitze der Hagebutten kann man fünf große Kelchblätter entdecken. Das bekannte Kinderlied „Ein Männlein steht im Walde“ hat Heinrich Hoffmann extra für die Hagebutten komponiert. Die Textzeile „es hat vor lauter Purpur ein Mäntlein um“ bezieht sich auf die roten Fruchtmäntel der Hagebutten. Geerntet werden können die Hagebutten etwa ab Mitte September. Wenn man sie direkt zu dieser Zeit erntet, sind sie noch fest und eignen sich gut für die „Marmeladenproduktion“. Hagebutten können auch roh verzehrt werden und enthalten wertvolles Vitamin C. Wer die Hagebutten roh essen möchte, sollte die Früchte aber lieber erst nach dem ersten Frost ernten (etwa Ende Oktober). Die Hagebutten werden durch den Frost weicher und süßer. Das Fruchtfleisch ist genießbar und sehr bleibt. Daraus kann zum Beispiel leckere Marmelade gekocht werden. Die übrig gebliebenen Teile werden getrocknet und zu Tee verarbeitet. Die Marmelade wird Hägenmark, Hiefenmus, Hetschepetsche oder Buttetee genannt. Auch Kinder haben ihren Spaß mit den Hagebutten. So ist wohl jedem bekannt, dass man daraus wunderbares Juck-Pulver herstellen kann. Das Fruchtfleisch der Hagebutten die an der Rosa rugosa wachsen, ist ergiebiger als das der deutlich kleineren „Hunds-Hagebutten“. Die Blüten und Früchte der Apfelrose wachsen an den Trieben des Vorjahres. Die Fruchttriebe für das darauffolgende Jahr bildet die Dünenrose während der Blüte. Wenn man die Rose zu diesem Zeitpunkt zurückschneidet, dann entfernt man wohlmöglich die Triebe fürs nächste Jahr. Außerdem können sich die Hagebutten nur bilden, wenn die welken Blüten stehen gelassen werden.

Pflege der Apfelrose

Wird die Apfelrose rugosa an einen geeigneten Standort gepflanzt, so ist sie sehr pflegeleicht. Außer, dass sie gern in der vollen Sonne oder im Halbschatten wächst, hat sie aber keine weiteren Ansprüche. Ein Rückschnitt ist zu empfehlen, aber nicht zwangsläufig notwendig. Nur während andauernder Trockenperioden ist es wichtig, die Wildrose zu gießen. Durch die tolle Robustheit, braucht die Dünenrose auch im Winter keine besondere Pflege oder Zuwendung.

Apfelrose pflanzen

Der beste Zeitpunkt für eine Pflanzung der Rosa rugosa ist im Frühjahr oder Herbst. Die wurzelnackten Pflanzen sollten direkt eingepflanzt werden. Wird der Pflanzzeitpunkt im Herbst gewählt, so besteht der Vorteil, dass die Wurzeln über den Winter austreiben und im Frühjahr direkt mit neuen Trieben los wachsen. Wenn im Frühjahr gepflanzt werden soll, werden am besten vorgezogenen Exemplare verwendet. Dafür sollten Sie ein Pflanzloch ausgraben, und die Erde gründlich auflockern. Nachdem die Wildrose gepflanzt ist, sollte sie die ersten Wochen regelmäßig gewässert werden.

Apfelrose als Hecke

Die Kartoffelrose eignet sich durch ihre Robustheit und die Schnittverträglichkeit wunderbar als Hecke. Durch ihre unterirdischen Ausläufer vermehrt sie sich außerdem recht schnell. Um die Apfelrose als Hecke zu pflanzen, sollte erstmal ein Pflanzgraben ausgehoben werden. Dabei sollte auch die Erde gründlich aufgelockert werden. Der Pflanzabstand beträgt einen Meter. Nach dem die Rosen gepflanzt wurden, ist auf eine regelmäßige Bewässerung zu achten. Wenn die Rose rugosa erstmal richtig angewachsen ist, muss sie kaum noch gegossen werden. Die Mühen des Anfangs machen sich also bezahlt. Die Apfelrose benötigt gewöhnlicher Weise keine zusätzlichen Düngergaben. Lediglich etwas Komposterde kann ab und zu dazugegeben werden. Schon nach weniger Zeit, wird sich eine schöne Hecke entwickelt haben. Sie hat einen dichten Wuchs, sodass wenige Lücken bleiben. Eignet sich also auch als Sicht- und Windschutz. Die spitzen Stacheln halten selbst Tiere fern.

Apfelrose schneiden

Die Apfelrose rugosa muss nicht zwangsläufig geschnitten werden. Ein regelmäßiger Stutzschnitt wird aber empfohlen. So wird die Rose angeregt und erhält ihre Gesundheit und Blühfreude. Wenn die Apfelrose nicht geschnitten wird, so kann sie wild wuchernd etwa zwei Meter hoch werden. Dann ist der Wuchs eher überhängend. Gerade wenn man die Rose rugosa als Hecke pflanzen möchte, empfiehlt sich ein regelmäßiger Stutzschnitt. Der beste Zeitpunkt für einen Rückschnitt ist das Frühjahr. Ungefähr zum Ende des Monats März herrschen die besten Bedingungen. So ein Schnitt muss allerdings nicht jedes Jahr erfolgen. Wenn die Apfelrose in die Jahre gekommen ist und vielleicht die Blühkraft etwas nachgelassen hat, kann ein radikaler Rückschnitt helfen. Dieser haucht dem Gehölz neues Leben ein, da er eine verjüngende Wirkung hat. Dafür werden zuerst die ältesten Triebe entfernt. Verholzte und kahle Zweige werden am besten so bodennah wie möglich abgeschnitten. Dann werden einzelne, herausstehende Triebe und beschädigte Pflanzenteile entfernt. Danach sollte die Hecke insgesamt ausgelichtet sein. Die Gelegenheit kann gleich genutzt werden, um der Apfelrose einen Formschnitt zu verpassen. Nach diesem „Eingriff“ braucht die Pflanze neue Kraft und sollte regelmäßig gewässert und vielleicht auch etwas gedüngt werden.

Apfelrose vermehren

Eine bewährte Methode zur Vermehrung der Rosa rugosa ist die Stecklingsvermehrung. Das ist für gewöhnlich ein unkomplizierter Vorgang zur Vermehrung von Wildrosen. Am besten benutzen Sie dafür einen verholzten Trieb. Dieser wird von der Pflanze geschnitten und sollte ungefähr fünfzehn bis zwanzig Zentimeter lang sein. Dann werden die Blätter am unteren Teil des Triebs entfernt. Am oberen Ende muss aber mindestens ein Blattpaar vorhanden sein. Der Steckling sollte nun in ein Wasserglas gesetzt werden. Dann brauchen Sie etwas Geduld, denn es muss gewartet werden, bis sich kleine Wurzeln gebildet haben. Wenn dies der Fall ist, kann der Steckling in aufgelockerten humusreichen Boden gesetzt werden. Auf eine regelmäßige Bewässerung ist in der Anwachszeit zu achten! Auch ist eine Vermehrung durch ausgraben und wiedereinpflanzen der Ausläufer möglich. Die Ausläufer werden im Frühjahr oder Herbst mit einem Spaten abgetrennt und auf 1/3 eingekürzt. Dann können sie wieder an einer passenden Stelle eingepflanzt werden. Außerdem kann man die Kartoffelrose auch durch eine Aussaat vermehren. Dafür muss jedoch viel Geduld mitgebracht werden. Für die Aussaat werden die reifen Hagebuttenfrüchte nach dem ersten Frost (also etwa Ende Oktober) geerntet. Dann werden die vom Fruchtmantel umgebenden Nüsse vom Fruchtmark und der Schale getrennt. Die Samen benötigen eine Ruhepause bevor sie keimfähig werden. Am besten man bewahrt sie also getrocknet bis zum Frühjahr in einem Behältnis auf. Im Frühjahr können die Samen denn ausgesät werden. Dann werden sie circa fünf Millimeter dick mit Erde bedeckt. Wichtig ist es, die Samen regelmäßig etwas zu wässern. Die Keimdauer kann bis zu zwei Jahre betragen.

Blütezeit: August, Juli, Juni, Mai, Oktober, September
Dornen und Stacheln am: Zweig
Wuchsform: aufrecht
Lichtansprüche: sonnig
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