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Rispenhortensie Limelight • Hydrangea paniculata Limelight
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Die Rispenhortensie Limelight mit botanischem Namen Hydrangea paniculata Limelight zeichnet sich durch eine Vielzahl an kegelförmigen bis zu 30 cm großen Blüten aus . Es handelt sich um eine sehr robuste Sorte mit sehr langer Blütezeit...
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Ballhortensie Annabelle • Hydrangea arborescens Annabelle
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Die Ballhortensie Annabelle ist ein optisch sehr ansprechender Vertreter der Familie der Hortensien. Der mittelhohe, dichtbuschig wachsende Strauch mit vielen Grundtrieben trägt hellgrüne, eiförmige Blätter. Seine Blüten, die sich...
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Rispenhortensie Phantom • Hydrangea paniculata Phantom
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Die Hydrangea paniculata Phantom ist besser bekannt unter dem Namen Rispenhortensie. Mit ihrem kräftigen und aufrechten Wuchs kann diese Hortensien-Sorte bis zu 2,50 hoch werden. Die Pflanze wächst ca. zwei Meter in die Breite, kann aber...
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Woher kommt die Hortensie? – Herkunft und Vorkommen

Den meisten Menschen ist gar nicht bekannt, woher die Hortensie eigentlich kommt. Die Ursprünglich kommt die Hortensie aus Japan. Im 18. Jahrhundert fand die Hortensie ihren Weg nach Europa. In Japan züchtete man diese wunderschönen Pflanzen für die obere Gesellschaftsschicht, das gemeine Volk durfte die Hortensie nicht einmal ansehen. Die obere Schicht hatte die Pflanze in ihren Gärten gesetzt und wurde dort auch mit viel Fachwissen kultiviert. Besonders gerne wurde die Hortensie in der Nähe vom Meer und von Seen gepflanzt.

Wie und wann genau die Hortensie ihren Weg nach Europa gefunden hat, ist heute nicht mehr ganz nachvollziehbar. Man geht jedoch davon aus, dass diese ca. um das Jahr 1790 von Japan nach Europa gelangte. Die ersten Hortensien wurden sodann in botanischen Gärten kultiviert. Vorerst traf man die Hortensie auch in Europa in privaten Gärten nicht an. Erst Ende 1900 konnte die sich die Hortensie großer Popularität erfreuen. Sie wurde vermehrt im warm-gemäßigten Klima gepflanzt und es entstanden mit der Zeit immer Sorten aufgrund von Neuzüchtungen. Heute ist die Hortensie das Markenzeichen auf den Azoren.

Wie die Hortensie zu ihrem Namen kam

Die Hortensie wird mit botanischem Namen als „Hydrangea“ bezeichnet. Im Jahr 1739 gab der Botaniker Jan Frederik Gronovius ddisen Namen, denn er war der Auffassung, dass die Pflanze wie ein Wasserkrug aussieht. „Hydrangea“ setzt sich aus den lateinischen Begriffen „hydro“ und „angeion“ zusammen. Der Name passt auch deswegen so gut zur Hortensie, denn sie hat von Natur aus einen sehr hohen Bedarf an Wasser. Die Hydrangea hat aber auch noch einen anderen wunderschönen Namen, der allerding erst später entstand. Ganz klar ist nicht, wer den französischen Botaniker Philibert Commerson zu diesem Namen inspiriert hatte. Einer Legende nach war es jedoch eine Frau, nämlich der Tochter des Prinzen von Nassau, Hortense de Nassau. Der Botaniker und Hortense führten eine sehr innige und liebevolle Beziehung.

Abgesehen von diesen beiden Vermutungen, woher die Hortensie ihren Namen haben könnte, gibt es noch eine sehr banale und einfache Theorie über die Namensgebung. Der Name Hortensie soll eine freie Übersetzung aus dem Lateinischen sein. Der Begriff „hortensius“ bedeutet so viel wie „zum Garten gehörig“. Der Botaniker Commerson fand die Hortensie zum ersten Mal im Garten des Königs von Mauritius.

Wo fühlt sich die Hortensie am wohlsten? – Pflanzen und Pflege der Hortensie

Pflanzen

Der Gärtner muss zuerst einen Standort wählen und sich sodann für die entsprechende Hortensienart entscheiden, welche gepflanzt werden soll. Die ideale Zeit zum Pflanzen der Hortensie ist im Frühjahr. Grundsätzlich ist im Frühjahr kein Nachtfrost mehr zu befürchten. Die Hortensie hat dann die perfekten Bedingungen, um ihre Wurzeln in der Erde zu schlagen. Sommer und Herbst eignen sich genauso gut zum Pflanzen einer Hortensie. Ist es besonders heiß, muss beachtet werden, dass die Hortensie nach dem Pflanzen über ausreichend Wasser und Feuchtigkeit verfügt, sodass sie nicht austrocknen kann.

Pflegen

Die Hortensie ist ein Strauch, der kräftig und stark blüht. Gewisse Sorten blühen schon sehr früh, beeindrucken aber bis in den Herbst mit ihrer wunderschönen Blütenpracht. Wer sich gerne das ganze Jahr über an Hortensien in seinem Garten erfreut, der sollte verschiedene Sorten pflanzen, die unterschiedliche Blütezeiten und Blütedauern haben. Der wesentliche Vorteil ist, dass viele Sorten auf die gleiche Weise gepflegt werden und kaum unterschiedliche Ansprüche hinsichtlich ihrer Pflege haben. Lediglich können Unterschiede hinsichtlich des Rückschnittes auftreten. Am besten gedeihen Hortensien auf einem durchlässigen, humosen sowie nährstoffreichen Boden, der einen geringen Kalkanteil aufweist. Ist der Boden leicht sauer, führt dies dazu, dass sich die Blüten von rosa, blau verfärben, was viele Gärtner gerne sehen und gar wünschen. Besonders von Vorteil ist ein Standort im Halbschatten und ein feuchter Untergrund. Auf diese Weise kann die Pflege erleichtert werden, dann ein häufiges Gießen der Hortensie kann ausbleiben. Staunässe oder Austrocknung wird vorgebeugt. Auf keinen Fall sollte die Hortensie einen Platz direkt an der Sonne haben. Die Blüten und die empfindlichen Laubblätter könnten dann verbrennen.

Düngen

Zum Thema Düngen der Hortensie bestehen viele und unterschiedliche Meinungen. Einerseits gibt es Gärtner, die der Meinung sind, dass ein Langzeitdünger einmal im Jahr ausreichend ist. Andere Gärtner sind jedoch der Auffassung, dass die Hortensie während der Blütezeit mehrfach gedüngt werden kann. Einig sind sich die Gärtner lediglich darüber, wann die Düngung erfolgen soll, nämlich im Zeitraum von Anfang März bis Anfang April.

Schneiden

Der Rückschnitt ist Teil der optimalen Hortensienpflege. Mit einem Rückschnitt kann ein kräftiger Wuchs garantiert sowie die Blütenpracht erhöht werden. Wichtig ist, sich über den Rückschnitt für jede Hortensienart zu informieren und diesen auch bei der Pflege der Hortensie zu beachten und zu befolgen. Die Anlagen für die Blüten bilden alle Hortensiensorten bereits im Folgejahr aus. Nach der Abblüte sind die neuen Triebe bereits erkennbar. Dies ist auch der Grund, warum beim Rückschnitt der Hortensie besonders behutsam und sorgfältig gearbeitet werden muss.

Beim Schnitt gibt es einige Grundsätze, die beachtet werden sollten. Die Durchführung des Schnittes ist einfach. Wichtig ist, die Hortensienart sowie die Blütenbildung zu kennen. Es gibt zwei verschiedene Schnittgruppen, die Schnittgruppe 1 und die Schnittgruppe 2. Zur Schnittgruppe 1 werden alle Hortensienarten gezählt, bei denen der Rückschnitt besonders vorsichtig vorgenommen werden soll. Dazu gehören die Bauernhortensie, die Tellerhortensie, die Riesenblatthortensie, die Samthortensie, die Eichenblatthortensie sowie die Kletterhortensie. Diese Sorten brauchen einen kleinen Rückschnitt, ansonsten würden sie im Folgejahr nicht mehr blühen. Der beste Zeitpunkt für den Rückschnitt ist das Frühjahr, bevor die Hortensie austreibt.

Zur Schnittgruppe 2 zählen nur zwei Hortensienarten, nämlich die Schneeballhortensie und die Rispenhortensie. Diese zwei Sorten können sowohl im Frühjahr als auch im Sommer zurückgeschnitten werden. Insbesondere sollen alle Triebe und ein Drittel der Pflanze zurückgeschnitten werden.

Vorsicht beim Rückschnitt

Jede Hortensie bildet ihre Anlagen bereits im Herbst des kommenden Jahres. Daher ist beim Schneiden besondere Vorsicht und Sorgfalt geboten. Ein falscher Schnitt oder Schnittzeitpunkt kann dazu führen, dass die Hortensie im Folgejahr nicht mehr blühen wird. Grundsätzlich ist der Schnitt dicht oberhalb einer Knospe durchzuführen, bevorzugt im Frühjahr. Ein Rückschnitt ist eine Verletzung der Pflanze, daher sollte beim Schneiden sehr sorgfältig vorgegangen werden und die Pflanze nach dem Schnitt entsprechend geschützt werden.

Überwintern

Hortensien werden zu den mehrjährigen und winterharten Pflanzen gezählt. Hortensien können im Garten grundsätzlich in der Erde überwintern. Junge Sträucher bzw. als Kübelpflanze muss die Überwinterung entsprechend vorbereitet werden. In jedem Fall muss die frisch gepflanzte Hortensie vor starkem Forst mit Rindenmulch oder Reisig geschützt werden. Auch ein im Herbst durchgeführter Rückschnitt der Pflanze führt dazu, dass die Pflanze empfindlicher ist und dem Nachfrost nicht ausgesetzt werden darf. Kleine Sträucher können in Sackleinen gehüllt werden. Wird die Hortensie im Pflanzkübel gehalten, reicht es aus, wenn das Sackleinen über den Topf gewickelt wird.

Die Hortensie muss für die Überwinterung vorbereitet werden. Verwelkte Blüten und Laubblätter müssen entfernt werden. Ist der Übergang vom Herbst zu Winter eher radikal, wird es wohl nötig sein, Laub per Hand zu entfernen. Wichtig ist die Entfernung des verwelkten Laubes deswegen, weil unterhalb bereits neue Triebe ausgebildet werden. Bei einer Pflanzung im Kübel sollte die Pflanze auch nicht im Herbst zurückgeschnitten werden. Es empfiehlt sich, die Kübelpflanzen im Keller zu überwintern und nicht draußen stehen zu lassen. Starker Frost kann die Pflanze beschädigen, zu wenig Licht stört die Hortensie hingegen nicht.

Hortensien ruhen im Winter. Kübelpflanzen können ins Haus getragen werden. Gartenhortensien, die im Garten gepflanzt werden, müssen geschützt werden. Am besten schützt man diese mit einer dicken Reisig- oder Mulchschicht über der Wurzel. Der Boden sollte keinesfalls trocken sein. Bis zum ersten Frost sollte die Erde feucht gehalten werden, sodass die Hortensie ihre optimalen Bedingungen für ihre Winterruhe hat. Sollte der Winter kälter als erwartet ausfallen, kann der Strauch immer noch mit Sackleinen bedeckt werden.

Wie macht man aus einer Hortensie mehrere Hortensien? – Vermehren von Hortensien

Die benötigte Anzahl der Pflanzen kann problemlos aus einer Hortensie gezogen werden. Die Hortensie kann sehr leicht über Stecklinge vermehrt werden. Im Juli können einige neue und grüne Triebe ohne Blütenknospen abgeschnitten werden. Diese zerteilt man mit einer Schere oder mit einem scharfen Messer in kurze Teile und Abschnitte. Jeder Abschnitt sollte ein Blattpaar am oberen und am unteren Ende haben. Die unteren Blätter müssen vollständig entfernt werden. Die oberen Blätter müssen in der Mitte durchgeschnitten, also geteilt werden. Die Stecklinge brauchen auf diese Weise nur sehr wenig Platz im Gefäß.

Schritt für Schritt- Anleitung zur Vermehrung von Hortensien-Stecklingen

Schritt 1

Zuerst werden jene Triebe gewählt, welche noch keine Blüteknospen gebildet haben. Die Kopfstecklinge müssen unterhalb des dritten Blattpaares abgeschnitten werden. Dazu verwendet man am besten ein Messer oder eine Schere.

Schritt 2

Die beiden sich unten befindlichen Blätter werden abgeschnitten. Der Steckling muss unter den Blattknoten abgeschnitten werden. Der Trieb wird über dem mittleren Blattpaar abgeschnitten.

Schritt 3

Mit einer Schere werden die verbliebenen Blätter um die Hälfte gekürzt. Dieser Schritt ist für die Hortensie von großen Vorteil. Die Blätter verdunsten auf diese Weise weniger Wasser. Der Steckling bekommt damit die Chance besser und schneller zu wachsen.

Schritt 4

Der neue und frische Steckling ist kleiner als der abgeschnittene Trieb. All diese Pflanzenteile sind für die junge Hortensie nur unnötiger und überflüssiger Ballast.

Schritt 5

Mit einer Pflanzkelle oder einer kleinen Schaufel werden in kleine Töpfe Erde gefüllt. Am besten eignet sich hierfür Aussaaterde. Diese eignet sich besonders gut für die Stecklinge, da diese sehr reich an Nährstoffen ist, welche insbesondere die junge Pflanze für ihr Gedeihen benötigt.

Schritt 6

In einen Topf können bis zu zwei Stecklinge gesetzt werden. Bevor die Stecklinge in die Erde gesetzt werden, empfiehlt es sich, die Stecklinge mit Bewurzelungspulver zu tauchen. Die Erde muss zuerst befeuchtet werden. Am besten verwendet man zur Befeuchtung einer Sprühflasche. Die Stängel sollten sodann mit einem Pikierholz in das Substrat gesetzt werden. Die Stecklinge können sodann einige Zentimeter tief in die Erde gesteckt werden.

Schritt 7

Wichtig für das Heranwachsen der Hortensie ist feuchte Luft. Steckt man kleine Holzstäbe in die Erde und stülpt eine Plastiktüte über die Stecklinge, entsteht das perfekte Treibhausklima, sodass die junge Pflanze ideal gedeihen kann.

Schritt 8

Die Plastiktüten sollten mit einer Schnur oder einem Band am Topf festgebunden werden. Der ideale Standort für die Stecklinge ist ein Platz im Halbschatten. Nach einigen Wochen bilden sich sodann Wurzeln heraus. Dann kann die Plastiktüte wieder entfernt werden.

Wichtig ist, dass die Hortensie im ersten Winter an einem kühlen und frostfreien Ort, am besten im Haus, gelagert wird. Die junge Hortensie ist noch sehr frostempfindlich und könnte unter Umständen den Winter nicht überleben. Im folgenden Frühling kann die Hortensien schon in den Garten gepflanzt werden.

Wie wird die Hortensie am besten eingesetzt? – Einsatzgebiete und Verwendung der Hortensie

Die Hortensie eignet sich insbesondere für die Bepflanzung in Gruppen an halbschattigen Standorten vor allem unter größeren Bäumen. Besonders dekorativ sind Hortensien in Bauerngärten bzw. Landhausgärten. Insbesondere bilden sie einen guten Kontrast zu Rosen, die sonnige Standorte besonders lieben. Die Hortensie eignet sich auch hervorragend zur Bepflanzung von schmalen Pflanzstreifen, unter der Voraussetzung, dass der Standort vor Sonne geschützt ist.

Gerne werden Hortensien auch als Kübelpflanzung für Terrassen und Balkone eingesetzt. Zu beachten ist, dass die Hortensie auch auf der Terrasse und am Balkon einen halbschattigen Standort benötigt und einen hohen Wasserbedarf hat. Hortensien, die auf Terrassen stehen, müssen ausreichend gegossen werden.

Die Hortensie eignet sich auch sehr gut zur Bepflanzung von Beeten, die auch an einem halbschattigen Standort sein sollten. Insbesondere können Hortensien mit Buchsbaum, Funkien, Sterndolden und Astilben kombiniert werden. Schattengräser bilden eine wunderschöne Ergänzung zur Hortensie. Die Blüten der Hortensie sind ein wunderschöner Vasenschmuck und eignen sich auch für Trockensträuße.

Hortensie im Topf

Die sogenannte „Topfhortensie“ ist keine eigene Hortensiensorte, sondern lediglich ein Handelsname. Die Topfhortensie wird auch als „Muttertagsstock“ bezeichnet und wird zur Gruppe der Bauernhortensie gezählt, welche aus der Familie der Steinbrechgewächse stammt. Die Topfhortensie eignet sich sehr gut als Dekoration für die Fensterbank, als Kübelpflanze für Terrasse und Balkon oder zur Bepflanzung von Beeten im Garten. Es gibt zwei Arten von Topfhortensien: jene mit ballförmigen Blütendolden sowie Tellerhortensien, welche auch „Lacecap“ genannt werden.

Bei der Pflege gibt es einige Besonderheiten zu beachten: Einerseits verträgt die Hortensie nur wenig Kalk. Der Boden muss also kalkarm sein. Zum Setzen werden daher nur Rhododendron- oder Azaleenerde verwendet. Die Hortensie sollte nur mit weichem Wasser gegossen werden. Wenn das verwendete Wasser zur hart ist, werden die Blätter nach einiger Zeit gelb und chlorotisch. Für eine gute Entwicklung der Hortensie empfiehlt sich der Einsatz von Hortensiendünger. Dieser zeichnet sich dadurch aus, dass dieser kalkfrei und auf die besonderen Ansprüche der Hortensie abgestimmt ist.

Die großen grünen Blätter der Hortensie verdunstet viel Feuchtigkeit. Es muss viel gegossen werden und stets darauf geachtet werden, dass das Substrat stets feucht ist. Staunässe darf jedoch keine entstehen. Der perfekte Standort für die Topfhortensie ist ein halbschattiger bis schattiger Standort. Im Idealfall ist dieser auch noch vor Wind geschützt. Am schönsten präsentiert sich die Topfhortensie an einem Ort draußen vor dem Haus, in der Nähe des Hauses, am Eingang, am Balkon oder auf der Terrasse. Besonders gut zur Geltung kommt die Topfhortensie in Verbindung mit Stein oder Mobiliar. Die Topfhortensie sollte möglichst nicht in die Sonne gestellt werden, da dort ihre Blätter verbrennen könnten. Im Hausinneren hat die Topfhortensie gerne einen hellen Standort. Wenn die Blüte über Nacht an einen kühleren Standort gebracht wird, hält auch die Blüte länger.

Leider ist die Topfhortensie sehr anfällig für Pflanzenschädlinge. Sollte die Topfhortensie im Inneren aufbewahrt werden, sollte diese regelmäßig auf Spinnmilben untersucht werden. Insbesondere in den Wintermonaten vermehren sich Spinnmilben besonders gut. Die am Balkon oder auf der Terrasse aufgestellte Topfhortensie sollte vor dem Austrieb auf Blattläuse untersucht werden. Hortensien leiden auch gerne an Grauschimmel, Echtem Mehltau, Pilzen oder anderen Blattfleckenkrankheiten.

Welche Hortensien-Sorten gibt es?

Diese Übersicht soll einen Überblick über die bedeutendsten Hortensienarten und Hortensienzüchtungen für die heimischen Gärten in Europa geben. Weltweit sind über 70 Hortensienarten bekannt. Nur wenige davon haben tatsächlich Bedeutung für die gemäßigte Klimazone.

In den letzten 200 Jahren konnten die Hortensienzüchter eine beträchtliche Anzahl an neuen Hortensienarten züchten, welche sowohl in Gartenmärkten als auch in Spezialbaumschulen erhältlich sind. Und es werden auch weiterhin neue Hortensienarten gezüchtet, welche insbesondere aus den Niederlanden, USA, Frankreich sowie aus Japan Eingang nach Europa finden. Die beliebtesten Hortensienarten sind „Endless Summer®“ sowie Forever and Ever®“.

Die wichtigsten und bekanntesten Hortensiensorten sind:

Japanhortensien / Bauernhortensie

Die Japanhortensie bzw. Bauernhortensie ist unter der botanischen Bezeichnung „Hydrangea macrophylla“ bekannt und ist ein wunderschön prächtig blühender Strauch. Die Japanhortensie erreicht eine Wuchshöhe von bis zu zwei Metern. Wie ihr Name bereits verrät, stammt die Japanhortensie ursprünglich aus Japan. Viele Gartenhortensien blühen in blauer Farbe, dies aufgrund des Mineraliengehaltes sowie des niedrigen pH-Wertes.

Baumhortensie / Waldhortensie

Die Baumhortensie bzw. Waldhortensie ist unter der botanischen Bezeichnung „Hydrangea aborescens“ bekannt. Gerne wird sie auch als Schneeballhortensie bezeichnet. Die Baumhortensie erreicht eine Wuchshöhe von bis zu drei Metern und sie trägt sehr auffällige weiße bis grünlich weiße Blüten. Die Blütendolde werden zwischen fünf und zehn Zentimeter groß. Die Waldhortensie blüht in der Zeit von Juni bis September, sie trägt schlanke Zweige und ihre Blätter sind breit und eiförmig. Insbesondere bevorzugt die Baumhortensie einen halbschattigen Standort und sie braucht ausreichend Wasser. Am wohlsten fühlt sich die Hortensie, wenn der Boden über ausreichend Feuchtigkeit verfügt. Am beliebtesten ist die Schneeballhortensie. Drei der beliebtesten Hortensienarten sind die „Annabelle“, welche große weiße Blütenbälle trägt. Besonders beliebt ist auch die „Grandiflora“ mit grünlichweißen Blüten und die „Hayes Starburst“ mit weißen und gefüllten Blüten.

Tellerhortensie

Die Tellerhortensie bzw. Berghortensie ist auch unter der botanischen „Hydrangea serrata“ bekannt. Neben der bereits sehr beliebten Bauernhortensie konnte sich die eher bescheiden wachsende Tellerhortensie nicht hervorheben. Züchter und Handel waren grundsätzlich mit der Bauernhortensie sehr zufrieden und die Nachfrage bestand eher nach Hortensien mit großen Blütenballen. Mittlerweile konnte sich die eher natürliche Tellerhortensie durchsetzen, wodurch auch ihre Popularität und Beliebtheit stieg. Gerne bezeichnet man die Tellerhortensie als eine Unterart der Hyndrangea macrophylla, also der Bauernhortensie. Nach durchgeführten DNA-Untersuchungen konnte man getrost die Hydrangea macrophylla und die Hydrangea serrata als eigene Hortensienarten bezeichnen und ihnen auch offiziell diesen Status verleihen. Im Vergleich zur Hydrangea macrophylla ist die Tellerhortensie kleiner, denn sie erreicht eine Wuchshöhe von maximal einem Meter. Die Tellerhortensie trägt große Scheinblüten, welche nur einen Kranz um die inneren Blüten bilden. Weiters ist für die Tellerhortensie typisch, dass die Blüten zweifärbig sind. Je nach pH-Wert des Bodens wechseln die Farben der Blüten zwischen blau und rosa. Beheimatet sind die Tellerhortensien insbesondere in den Wäldern von Korea sowie Südjapan. Die Tellerhortensie liebt einen schattigen Standort. Die beliebstesten Sorten der Tellerhortensie sind: Acuminata, Bluebird, Grayswood, Rosalba, Intermedia, Tiara und Miyama-yae-muarasaki.

Samthortensie

Die Samthortensie bzw. Raue Hortensie ist auch unter der botanischen Bezeichnung „Hydrangea aspera“ bekannt. Im Regelfall erreicht die Samthortensie eine Wuchshöhe von ungefähr zwei Metern, selten wird sie bis zu vier Meter hoch. Die Triebe und die Unterseite ihrer Blätter weisen eine weiße Behaarung auf. Die Blüten bilden sich zu flachen Dolden und erreichen einen Durchmesser zwischen zehn und 30 Zentimeter Durchmesser. Die Scheinblüten sind weiß. Die fertilen Blüten können blau, lila oder rosa sein. Die Blüten zeichnen sich insbesondere durch ihren süßlichen Duft aus, wodurch sie viele Insekten anlocken. Ursprünglich stammt die Samthortensie aus Ostasien. Die Samthortensie liebt einen halbschattigen Standort, die Mittagssonne sollte so gut wie möglich vermieden werden. Außerdem gedeiht sie besonders gut auf einem humosen und gut drainierten Boden. Die beliebtesten und bekanntesten Sorten sind: Mauvette, Macrophylla und Hydrandgea aspera ssp. Sargentiana.

Rispenhortensie

Die Rispenhortensie ist auch unter der botanischen Bezeichnung „Hydrangea paniculata“ bekannt und erreicht eine Wuchshöhe von zwei Metern. Beheimatet ist die Hydrangea paniculata vor allem im ostasiatischen Raum und in Nordamerika. Dort kann die Rispenhortensie sogar eine Wuchshöhe von über sieben Metern erreichen. Je nachdem, wie die Rispenhortensie geschnitten wird, kann diese zu einem kleinen Busch oder zu einem Baum heranwachsen. Die Hydrangea paniculata trägt weiße und rispenförmige Blüten, welche insbesondere im Sommer erscheinen und intensiv duften. Verblüht die Blüte, verfärbt sie sich zu einer wunderschönen rosa Farbe. Diese Hortensiensorte blüht als letzte im Jahr. Die Blätter der Rispenhortensie haben eine elliptische Form. Sie können aber auch eiförmig sein. Die Blätter sind werden zwischen fünf und 15 Zentimeter lang. An ihren Unterseiten sind die Blätter leicht borstig behaart und verfärben sich im Herbst leicht gelblich. Hinsichtlich des Bodens stellt die Rispenhortensie keine besonderen Ansprüche. Sie wächst sowohl auf einem sauren wie auch einem neutralen Boden und fühlt sich in jeder Lage besonders wohl. Obwohl die Hortensie grundsätzlich keine Trockenheit mag, toleriert die Rispenhortensie Trockenheit sehr gut. Diese Hortensienart ist winterhart und braucht keinen Winterschutz. Besonders bekannte und beliebte Hortensienarten sind: Grandiflora, Unique, Tardiva und Kyushu.

Kletterhortensie

Die Kletterhortensie ist auch unter ihrem botanischen Namen „Hydrangea petiolaris“ bekannt und wird zu den kletternd wachsenden Sträuchern gezählt. Die Kletterhortensie stammt vorwiegend aus dem asiatischen Raum. Dort wächst die Pflanze bis in die Krone von Bäumen hinein. Zum Klettern benutzt sie ihre Haftwurzeln, mit welchen sie sich an einem rauen Untergrund festhalten kann. Die Blätter werden ungefähr zehn Zentimeter groß und sind breit-eiförmig. Im Herbst verfärben sich die Blätter und sind dann gelb. Die Blüten der Kletterhortensie sind weiß. Sie werden bis zu 20 Zentimeter groß. Die Blütezeit ist im Mai. Die Blüte besteht aus weißen Randblüten, welche die fertilen Blüten in der Mitte umgeben. Die Blüten tragen einen süßlichen Duft, welcher an den Duft von Jasmin und Holunder erinnert. Gerne besuchen Hummeln und Bienen die Kletterhortensie. Selbst wenn die Blüten bereits befruchtet sind und keinen Samen mehr bilden, sind sie dennoch noch lange in den Herbst hinein attraktiv. Insbesondere eignet sich die Kletterhortensie zur Bepflanzung von Wänden, welchen insbesondere nord- und westseitig ausgerichtet sind. Kletterhortensien sind sehr langsam wachsende Pflanzen und sie brauchen teilweise mehrere Jahre, bis sie tatsächlich prächtig und voll blüht.

Eichblättrige Hortensie

Die Eichblättrige Hortensie bzw. Eichenblättrige Hortensie wird auch mit dem botanischen Namen „Hydrangea querifolia“ bezeichnet. Die Eichblättrige Hortensie wächst insbesondere im Südosten der USA. Die Eichblättrige Hortensie hat ihren Namen daher, da ihre Blätter an Eichenlaub erinnern. Diese Blätter haben zumeist drei, fünf oder gar sieben Lappen. Darüber hinaus verfärben sich ihre Blätter im Herbst rot, ähnlich wie amerikanische Eichenarten. Die Blütezeit der Eichblättrigen Hortensie ist im Frühsommer. Die Blüten sind in dieser Zeit weiß. Wenn die Blütezeit vorbei ist, verfärben sich die Blüten zu einer rosa Farbe. Die Blüten sind doldenförmig und erreichen eine Größe von 30 Zentimetern. Die Blüten der kleinblütigen Sorten haben aufrechtwachsende Rispen. Im Vergleich dazu neigen die Blüten der großblütigen Sorten herabzuhängen. Die Eichblättrige Hortensie hat keine besonderen Ansprüche an ihren Standort. Sie fühlt sich an einem sonnigen Standort gleich gut wie an einem schattigen oder halbschattigen. Wichtig ist jedoch, dass der Boden feucht gehalten wird. Trockenheit sowie Staunässe mag die Eichblättrige Hortensie nicht. Besonders gut gedeiht die Eichblättrige Hortensie auf einem kalkhaltigen Boden. Sie toleriert aber auch einen sauren Boden. Die Eichenblättrige Hortensie kann zur Winterzeit zurückgeschnitten werden, wobei in kalten Regionen auch Teile abfrieren können. Diese Hortensienartzeichnet sich dadurch aus, dass sie kaum für Krankheiten, Pilze oder Schädlinge anfällig ist. Besonders beliebte und bekannte Sorten der Eichblättrigen Hortensie sind die Harmony, Pee Wee, Snow Queen und Snow Flake.

Woher kommt die Hortensie? – Herkunft und Vorkommen Den meisten Menschen ist gar nicht bekannt, woher die Hortensie eigentlich kommt. Die Ursprünglich kommt die Hortensie aus... mehr erfahren »
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Woher kommt die Hortensie? – Herkunft und Vorkommen

Den meisten Menschen ist gar nicht bekannt, woher die Hortensie eigentlich kommt. Die Ursprünglich kommt die Hortensie aus Japan. Im 18. Jahrhundert fand die Hortensie ihren Weg nach Europa. In Japan züchtete man diese wunderschönen Pflanzen für die obere Gesellschaftsschicht, das gemeine Volk durfte die Hortensie nicht einmal ansehen. Die obere Schicht hatte die Pflanze in ihren Gärten gesetzt und wurde dort auch mit viel Fachwissen kultiviert. Besonders gerne wurde die Hortensie in der Nähe vom Meer und von Seen gepflanzt.

Wie und wann genau die Hortensie ihren Weg nach Europa gefunden hat, ist heute nicht mehr ganz nachvollziehbar. Man geht jedoch davon aus, dass diese ca. um das Jahr 1790 von Japan nach Europa gelangte. Die ersten Hortensien wurden sodann in botanischen Gärten kultiviert. Vorerst traf man die Hortensie auch in Europa in privaten Gärten nicht an. Erst Ende 1900 konnte die sich die Hortensie großer Popularität erfreuen. Sie wurde vermehrt im warm-gemäßigten Klima gepflanzt und es entstanden mit der Zeit immer Sorten aufgrund von Neuzüchtungen. Heute ist die Hortensie das Markenzeichen auf den Azoren.

Wie die Hortensie zu ihrem Namen kam

Die Hortensie wird mit botanischem Namen als „Hydrangea“ bezeichnet. Im Jahr 1739 gab der Botaniker Jan Frederik Gronovius ddisen Namen, denn er war der Auffassung, dass die Pflanze wie ein Wasserkrug aussieht. „Hydrangea“ setzt sich aus den lateinischen Begriffen „hydro“ und „angeion“ zusammen. Der Name passt auch deswegen so gut zur Hortensie, denn sie hat von Natur aus einen sehr hohen Bedarf an Wasser. Die Hydrangea hat aber auch noch einen anderen wunderschönen Namen, der allerding erst später entstand. Ganz klar ist nicht, wer den französischen Botaniker Philibert Commerson zu diesem Namen inspiriert hatte. Einer Legende nach war es jedoch eine Frau, nämlich der Tochter des Prinzen von Nassau, Hortense de Nassau. Der Botaniker und Hortense führten eine sehr innige und liebevolle Beziehung.

Abgesehen von diesen beiden Vermutungen, woher die Hortensie ihren Namen haben könnte, gibt es noch eine sehr banale und einfache Theorie über die Namensgebung. Der Name Hortensie soll eine freie Übersetzung aus dem Lateinischen sein. Der Begriff „hortensius“ bedeutet so viel wie „zum Garten gehörig“. Der Botaniker Commerson fand die Hortensie zum ersten Mal im Garten des Königs von Mauritius.

Wo fühlt sich die Hortensie am wohlsten? – Pflanzen und Pflege der Hortensie

Pflanzen

Der Gärtner muss zuerst einen Standort wählen und sich sodann für die entsprechende Hortensienart entscheiden, welche gepflanzt werden soll. Die ideale Zeit zum Pflanzen der Hortensie ist im Frühjahr. Grundsätzlich ist im Frühjahr kein Nachtfrost mehr zu befürchten. Die Hortensie hat dann die perfekten Bedingungen, um ihre Wurzeln in der Erde zu schlagen. Sommer und Herbst eignen sich genauso gut zum Pflanzen einer Hortensie. Ist es besonders heiß, muss beachtet werden, dass die Hortensie nach dem Pflanzen über ausreichend Wasser und Feuchtigkeit verfügt, sodass sie nicht austrocknen kann.

Pflegen

Die Hortensie ist ein Strauch, der kräftig und stark blüht. Gewisse Sorten blühen schon sehr früh, beeindrucken aber bis in den Herbst mit ihrer wunderschönen Blütenpracht. Wer sich gerne das ganze Jahr über an Hortensien in seinem Garten erfreut, der sollte verschiedene Sorten pflanzen, die unterschiedliche Blütezeiten und Blütedauern haben. Der wesentliche Vorteil ist, dass viele Sorten auf die gleiche Weise gepflegt werden und kaum unterschiedliche Ansprüche hinsichtlich ihrer Pflege haben. Lediglich können Unterschiede hinsichtlich des Rückschnittes auftreten. Am besten gedeihen Hortensien auf einem durchlässigen, humosen sowie nährstoffreichen Boden, der einen geringen Kalkanteil aufweist. Ist der Boden leicht sauer, führt dies dazu, dass sich die Blüten von rosa, blau verfärben, was viele Gärtner gerne sehen und gar wünschen. Besonders von Vorteil ist ein Standort im Halbschatten und ein feuchter Untergrund. Auf diese Weise kann die Pflege erleichtert werden, dann ein häufiges Gießen der Hortensie kann ausbleiben. Staunässe oder Austrocknung wird vorgebeugt. Auf keinen Fall sollte die Hortensie einen Platz direkt an der Sonne haben. Die Blüten und die empfindlichen Laubblätter könnten dann verbrennen.

Düngen

Zum Thema Düngen der Hortensie bestehen viele und unterschiedliche Meinungen. Einerseits gibt es Gärtner, die der Meinung sind, dass ein Langzeitdünger einmal im Jahr ausreichend ist. Andere Gärtner sind jedoch der Auffassung, dass die Hortensie während der Blütezeit mehrfach gedüngt werden kann. Einig sind sich die Gärtner lediglich darüber, wann die Düngung erfolgen soll, nämlich im Zeitraum von Anfang März bis Anfang April.

Schneiden

Der Rückschnitt ist Teil der optimalen Hortensienpflege. Mit einem Rückschnitt kann ein kräftiger Wuchs garantiert sowie die Blütenpracht erhöht werden. Wichtig ist, sich über den Rückschnitt für jede Hortensienart zu informieren und diesen auch bei der Pflege der Hortensie zu beachten und zu befolgen. Die Anlagen für die Blüten bilden alle Hortensiensorten bereits im Folgejahr aus. Nach der Abblüte sind die neuen Triebe bereits erkennbar. Dies ist auch der Grund, warum beim Rückschnitt der Hortensie besonders behutsam und sorgfältig gearbeitet werden muss.

Beim Schnitt gibt es einige Grundsätze, die beachtet werden sollten. Die Durchführung des Schnittes ist einfach. Wichtig ist, die Hortensienart sowie die Blütenbildung zu kennen. Es gibt zwei verschiedene Schnittgruppen, die Schnittgruppe 1 und die Schnittgruppe 2. Zur Schnittgruppe 1 werden alle Hortensienarten gezählt, bei denen der Rückschnitt besonders vorsichtig vorgenommen werden soll. Dazu gehören die Bauernhortensie, die Tellerhortensie, die Riesenblatthortensie, die Samthortensie, die Eichenblatthortensie sowie die Kletterhortensie. Diese Sorten brauchen einen kleinen Rückschnitt, ansonsten würden sie im Folgejahr nicht mehr blühen. Der beste Zeitpunkt für den Rückschnitt ist das Frühjahr, bevor die Hortensie austreibt.

Zur Schnittgruppe 2 zählen nur zwei Hortensienarten, nämlich die Schneeballhortensie und die Rispenhortensie. Diese zwei Sorten können sowohl im Frühjahr als auch im Sommer zurückgeschnitten werden. Insbesondere sollen alle Triebe und ein Drittel der Pflanze zurückgeschnitten werden.

Vorsicht beim Rückschnitt

Jede Hortensie bildet ihre Anlagen bereits im Herbst des kommenden Jahres. Daher ist beim Schneiden besondere Vorsicht und Sorgfalt geboten. Ein falscher Schnitt oder Schnittzeitpunkt kann dazu führen, dass die Hortensie im Folgejahr nicht mehr blühen wird. Grundsätzlich ist der Schnitt dicht oberhalb einer Knospe durchzuführen, bevorzugt im Frühjahr. Ein Rückschnitt ist eine Verletzung der Pflanze, daher sollte beim Schneiden sehr sorgfältig vorgegangen werden und die Pflanze nach dem Schnitt entsprechend geschützt werden.

Überwintern

Hortensien werden zu den mehrjährigen und winterharten Pflanzen gezählt. Hortensien können im Garten grundsätzlich in der Erde überwintern. Junge Sträucher bzw. als Kübelpflanze muss die Überwinterung entsprechend vorbereitet werden. In jedem Fall muss die frisch gepflanzte Hortensie vor starkem Forst mit Rindenmulch oder Reisig geschützt werden. Auch ein im Herbst durchgeführter Rückschnitt der Pflanze führt dazu, dass die Pflanze empfindlicher ist und dem Nachfrost nicht ausgesetzt werden darf. Kleine Sträucher können in Sackleinen gehüllt werden. Wird die Hortensie im Pflanzkübel gehalten, reicht es aus, wenn das Sackleinen über den Topf gewickelt wird.

Die Hortensie muss für die Überwinterung vorbereitet werden. Verwelkte Blüten und Laubblätter müssen entfernt werden. Ist der Übergang vom Herbst zu Winter eher radikal, wird es wohl nötig sein, Laub per Hand zu entfernen. Wichtig ist die Entfernung des verwelkten Laubes deswegen, weil unterhalb bereits neue Triebe ausgebildet werden. Bei einer Pflanzung im Kübel sollte die Pflanze auch nicht im Herbst zurückgeschnitten werden. Es empfiehlt sich, die Kübelpflanzen im Keller zu überwintern und nicht draußen stehen zu lassen. Starker Frost kann die Pflanze beschädigen, zu wenig Licht stört die Hortensie hingegen nicht.

Hortensien ruhen im Winter. Kübelpflanzen können ins Haus getragen werden. Gartenhortensien, die im Garten gepflanzt werden, müssen geschützt werden. Am besten schützt man diese mit einer dicken Reisig- oder Mulchschicht über der Wurzel. Der Boden sollte keinesfalls trocken sein. Bis zum ersten Frost sollte die Erde feucht gehalten werden, sodass die Hortensie ihre optimalen Bedingungen für ihre Winterruhe hat. Sollte der Winter kälter als erwartet ausfallen, kann der Strauch immer noch mit Sackleinen bedeckt werden.

Wie macht man aus einer Hortensie mehrere Hortensien? – Vermehren von Hortensien

Die benötigte Anzahl der Pflanzen kann problemlos aus einer Hortensie gezogen werden. Die Hortensie kann sehr leicht über Stecklinge vermehrt werden. Im Juli können einige neue und grüne Triebe ohne Blütenknospen abgeschnitten werden. Diese zerteilt man mit einer Schere oder mit einem scharfen Messer in kurze Teile und Abschnitte. Jeder Abschnitt sollte ein Blattpaar am oberen und am unteren Ende haben. Die unteren Blätter müssen vollständig entfernt werden. Die oberen Blätter müssen in der Mitte durchgeschnitten, also geteilt werden. Die Stecklinge brauchen auf diese Weise nur sehr wenig Platz im Gefäß.

Schritt für Schritt- Anleitung zur Vermehrung von Hortensien-Stecklingen

Schritt 1

Zuerst werden jene Triebe gewählt, welche noch keine Blüteknospen gebildet haben. Die Kopfstecklinge müssen unterhalb des dritten Blattpaares abgeschnitten werden. Dazu verwendet man am besten ein Messer oder eine Schere.

Schritt 2

Die beiden sich unten befindlichen Blätter werden abgeschnitten. Der Steckling muss unter den Blattknoten abgeschnitten werden. Der Trieb wird über dem mittleren Blattpaar abgeschnitten.

Schritt 3

Mit einer Schere werden die verbliebenen Blätter um die Hälfte gekürzt. Dieser Schritt ist für die Hortensie von großen Vorteil. Die Blätter verdunsten auf diese Weise weniger Wasser. Der Steckling bekommt damit die Chance besser und schneller zu wachsen.

Schritt 4

Der neue und frische Steckling ist kleiner als der abgeschnittene Trieb. All diese Pflanzenteile sind für die junge Hortensie nur unnötiger und überflüssiger Ballast.

Schritt 5

Mit einer Pflanzkelle oder einer kleinen Schaufel werden in kleine Töpfe Erde gefüllt. Am besten eignet sich hierfür Aussaaterde. Diese eignet sich besonders gut für die Stecklinge, da diese sehr reich an Nährstoffen ist, welche insbesondere die junge Pflanze für ihr Gedeihen benötigt.

Schritt 6

In einen Topf können bis zu zwei Stecklinge gesetzt werden. Bevor die Stecklinge in die Erde gesetzt werden, empfiehlt es sich, die Stecklinge mit Bewurzelungspulver zu tauchen. Die Erde muss zuerst befeuchtet werden. Am besten verwendet man zur Befeuchtung einer Sprühflasche. Die Stängel sollten sodann mit einem Pikierholz in das Substrat gesetzt werden. Die Stecklinge können sodann einige Zentimeter tief in die Erde gesteckt werden.

Schritt 7

Wichtig für das Heranwachsen der Hortensie ist feuchte Luft. Steckt man kleine Holzstäbe in die Erde und stülpt eine Plastiktüte über die Stecklinge, entsteht das perfekte Treibhausklima, sodass die junge Pflanze ideal gedeihen kann.

Schritt 8

Die Plastiktüten sollten mit einer Schnur oder einem Band am Topf festgebunden werden. Der ideale Standort für die Stecklinge ist ein Platz im Halbschatten. Nach einigen Wochen bilden sich sodann Wurzeln heraus. Dann kann die Plastiktüte wieder entfernt werden.

Wichtig ist, dass die Hortensie im ersten Winter an einem kühlen und frostfreien Ort, am besten im Haus, gelagert wird. Die junge Hortensie ist noch sehr frostempfindlich und könnte unter Umständen den Winter nicht überleben. Im folgenden Frühling kann die Hortensien schon in den Garten gepflanzt werden.

Wie wird die Hortensie am besten eingesetzt? – Einsatzgebiete und Verwendung der Hortensie

Die Hortensie eignet sich insbesondere für die Bepflanzung in Gruppen an halbschattigen Standorten vor allem unter größeren Bäumen. Besonders dekorativ sind Hortensien in Bauerngärten bzw. Landhausgärten. Insbesondere bilden sie einen guten Kontrast zu Rosen, die sonnige Standorte besonders lieben. Die Hortensie eignet sich auch hervorragend zur Bepflanzung von schmalen Pflanzstreifen, unter der Voraussetzung, dass der Standort vor Sonne geschützt ist.

Gerne werden Hortensien auch als Kübelpflanzung für Terrassen und Balkone eingesetzt. Zu beachten ist, dass die Hortensie auch auf der Terrasse und am Balkon einen halbschattigen Standort benötigt und einen hohen Wasserbedarf hat. Hortensien, die auf Terrassen stehen, müssen ausreichend gegossen werden.

Die Hortensie eignet sich auch sehr gut zur Bepflanzung von Beeten, die auch an einem halbschattigen Standort sein sollten. Insbesondere können Hortensien mit Buchsbaum, Funkien, Sterndolden und Astilben kombiniert werden. Schattengräser bilden eine wunderschöne Ergänzung zur Hortensie. Die Blüten der Hortensie sind ein wunderschöner Vasenschmuck und eignen sich auch für Trockensträuße.

Hortensie im Topf

Die sogenannte „Topfhortensie“ ist keine eigene Hortensiensorte, sondern lediglich ein Handelsname. Die Topfhortensie wird auch als „Muttertagsstock“ bezeichnet und wird zur Gruppe der Bauernhortensie gezählt, welche aus der Familie der Steinbrechgewächse stammt. Die Topfhortensie eignet sich sehr gut als Dekoration für die Fensterbank, als Kübelpflanze für Terrasse und Balkon oder zur Bepflanzung von Beeten im Garten. Es gibt zwei Arten von Topfhortensien: jene mit ballförmigen Blütendolden sowie Tellerhortensien, welche auch „Lacecap“ genannt werden.

Bei der Pflege gibt es einige Besonderheiten zu beachten: Einerseits verträgt die Hortensie nur wenig Kalk. Der Boden muss also kalkarm sein. Zum Setzen werden daher nur Rhododendron- oder Azaleenerde verwendet. Die Hortensie sollte nur mit weichem Wasser gegossen werden. Wenn das verwendete Wasser zur hart ist, werden die Blätter nach einiger Zeit gelb und chlorotisch. Für eine gute Entwicklung der Hortensie empfiehlt sich der Einsatz von Hortensiendünger. Dieser zeichnet sich dadurch aus, dass dieser kalkfrei und auf die besonderen Ansprüche der Hortensie abgestimmt ist.

Die großen grünen Blätter der Hortensie verdunstet viel Feuchtigkeit. Es muss viel gegossen werden und stets darauf geachtet werden, dass das Substrat stets feucht ist. Staunässe darf jedoch keine entstehen. Der perfekte Standort für die Topfhortensie ist ein halbschattiger bis schattiger Standort. Im Idealfall ist dieser auch noch vor Wind geschützt. Am schönsten präsentiert sich die Topfhortensie an einem Ort draußen vor dem Haus, in der Nähe des Hauses, am Eingang, am Balkon oder auf der Terrasse. Besonders gut zur Geltung kommt die Topfhortensie in Verbindung mit Stein oder Mobiliar. Die Topfhortensie sollte möglichst nicht in die Sonne gestellt werden, da dort ihre Blätter verbrennen könnten. Im Hausinneren hat die Topfhortensie gerne einen hellen Standort. Wenn die Blüte über Nacht an einen kühleren Standort gebracht wird, hält auch die Blüte länger.

Leider ist die Topfhortensie sehr anfällig für Pflanzenschädlinge. Sollte die Topfhortensie im Inneren aufbewahrt werden, sollte diese regelmäßig auf Spinnmilben untersucht werden. Insbesondere in den Wintermonaten vermehren sich Spinnmilben besonders gut. Die am Balkon oder auf der Terrasse aufgestellte Topfhortensie sollte vor dem Austrieb auf Blattläuse untersucht werden. Hortensien leiden auch gerne an Grauschimmel, Echtem Mehltau, Pilzen oder anderen Blattfleckenkrankheiten.

Welche Hortensien-Sorten gibt es?

Diese Übersicht soll einen Überblick über die bedeutendsten Hortensienarten und Hortensienzüchtungen für die heimischen Gärten in Europa geben. Weltweit sind über 70 Hortensienarten bekannt. Nur wenige davon haben tatsächlich Bedeutung für die gemäßigte Klimazone.

In den letzten 200 Jahren konnten die Hortensienzüchter eine beträchtliche Anzahl an neuen Hortensienarten züchten, welche sowohl in Gartenmärkten als auch in Spezialbaumschulen erhältlich sind. Und es werden auch weiterhin neue Hortensienarten gezüchtet, welche insbesondere aus den Niederlanden, USA, Frankreich sowie aus Japan Eingang nach Europa finden. Die beliebtesten Hortensienarten sind „Endless Summer®“ sowie Forever and Ever®“.

Die wichtigsten und bekanntesten Hortensiensorten sind:

Japanhortensien / Bauernhortensie

Die Japanhortensie bzw. Bauernhortensie ist unter der botanischen Bezeichnung „Hydrangea macrophylla“ bekannt und ist ein wunderschön prächtig blühender Strauch. Die Japanhortensie erreicht eine Wuchshöhe von bis zu zwei Metern. Wie ihr Name bereits verrät, stammt die Japanhortensie ursprünglich aus Japan. Viele Gartenhortensien blühen in blauer Farbe, dies aufgrund des Mineraliengehaltes sowie des niedrigen pH-Wertes.

Baumhortensie / Waldhortensie

Die Baumhortensie bzw. Waldhortensie ist unter der botanischen Bezeichnung „Hydrangea aborescens“ bekannt. Gerne wird sie auch als Schneeballhortensie bezeichnet. Die Baumhortensie erreicht eine Wuchshöhe von bis zu drei Metern und sie trägt sehr auffällige weiße bis grünlich weiße Blüten. Die Blütendolde werden zwischen fünf und zehn Zentimeter groß. Die Waldhortensie blüht in der Zeit von Juni bis September, sie trägt schlanke Zweige und ihre Blätter sind breit und eiförmig. Insbesondere bevorzugt die Baumhortensie einen halbschattigen Standort und sie braucht ausreichend Wasser. Am wohlsten fühlt sich die Hortensie, wenn der Boden über ausreichend Feuchtigkeit verfügt. Am beliebtesten ist die Schneeballhortensie. Drei der beliebtesten Hortensienarten sind die „Annabelle“, welche große weiße Blütenbälle trägt. Besonders beliebt ist auch die „Grandiflora“ mit grünlichweißen Blüten und die „Hayes Starburst“ mit weißen und gefüllten Blüten.

Tellerhortensie

Die Tellerhortensie bzw. Berghortensie ist auch unter der botanischen „Hydrangea serrata“ bekannt. Neben der bereits sehr beliebten Bauernhortensie konnte sich die eher bescheiden wachsende Tellerhortensie nicht hervorheben. Züchter und Handel waren grundsätzlich mit der Bauernhortensie sehr zufrieden und die Nachfrage bestand eher nach Hortensien mit großen Blütenballen. Mittlerweile konnte sich die eher natürliche Tellerhortensie durchsetzen, wodurch auch ihre Popularität und Beliebtheit stieg. Gerne bezeichnet man die Tellerhortensie als eine Unterart der Hyndrangea macrophylla, also der Bauernhortensie. Nach durchgeführten DNA-Untersuchungen konnte man getrost die Hydrangea macrophylla und die Hydrangea serrata als eigene Hortensienarten bezeichnen und ihnen auch offiziell diesen Status verleihen. Im Vergleich zur Hydrangea macrophylla ist die Tellerhortensie kleiner, denn sie erreicht eine Wuchshöhe von maximal einem Meter. Die Tellerhortensie trägt große Scheinblüten, welche nur einen Kranz um die inneren Blüten bilden. Weiters ist für die Tellerhortensie typisch, dass die Blüten zweifärbig sind. Je nach pH-Wert des Bodens wechseln die Farben der Blüten zwischen blau und rosa. Beheimatet sind die Tellerhortensien insbesondere in den Wäldern von Korea sowie Südjapan. Die Tellerhortensie liebt einen schattigen Standort. Die beliebstesten Sorten der Tellerhortensie sind: Acuminata, Bluebird, Grayswood, Rosalba, Intermedia, Tiara und Miyama-yae-muarasaki.

Samthortensie

Die Samthortensie bzw. Raue Hortensie ist auch unter der botanischen Bezeichnung „Hydrangea aspera“ bekannt. Im Regelfall erreicht die Samthortensie eine Wuchshöhe von ungefähr zwei Metern, selten wird sie bis zu vier Meter hoch. Die Triebe und die Unterseite ihrer Blätter weisen eine weiße Behaarung auf. Die Blüten bilden sich zu flachen Dolden und erreichen einen Durchmesser zwischen zehn und 30 Zentimeter Durchmesser. Die Scheinblüten sind weiß. Die fertilen Blüten können blau, lila oder rosa sein. Die Blüten zeichnen sich insbesondere durch ihren süßlichen Duft aus, wodurch sie viele Insekten anlocken. Ursprünglich stammt die Samthortensie aus Ostasien. Die Samthortensie liebt einen halbschattigen Standort, die Mittagssonne sollte so gut wie möglich vermieden werden. Außerdem gedeiht sie besonders gut auf einem humosen und gut drainierten Boden. Die beliebtesten und bekanntesten Sorten sind: Mauvette, Macrophylla und Hydrandgea aspera ssp. Sargentiana.

Rispenhortensie

Die Rispenhortensie ist auch unter der botanischen Bezeichnung „Hydrangea paniculata“ bekannt und erreicht eine Wuchshöhe von zwei Metern. Beheimatet ist die Hydrangea paniculata vor allem im ostasiatischen Raum und in Nordamerika. Dort kann die Rispenhortensie sogar eine Wuchshöhe von über sieben Metern erreichen. Je nachdem, wie die Rispenhortensie geschnitten wird, kann diese zu einem kleinen Busch oder zu einem Baum heranwachsen. Die Hydrangea paniculata trägt weiße und rispenförmige Blüten, welche insbesondere im Sommer erscheinen und intensiv duften. Verblüht die Blüte, verfärbt sie sich zu einer wunderschönen rosa Farbe. Diese Hortensiensorte blüht als letzte im Jahr. Die Blätter der Rispenhortensie haben eine elliptische Form. Sie können aber auch eiförmig sein. Die Blätter sind werden zwischen fünf und 15 Zentimeter lang. An ihren Unterseiten sind die Blätter leicht borstig behaart und verfärben sich im Herbst leicht gelblich. Hinsichtlich des Bodens stellt die Rispenhortensie keine besonderen Ansprüche. Sie wächst sowohl auf einem sauren wie auch einem neutralen Boden und fühlt sich in jeder Lage besonders wohl. Obwohl die Hortensie grundsätzlich keine Trockenheit mag, toleriert die Rispenhortensie Trockenheit sehr gut. Diese Hortensienart ist winterhart und braucht keinen Winterschutz. Besonders bekannte und beliebte Hortensienarten sind: Grandiflora, Unique, Tardiva und Kyushu.

Kletterhortensie

Die Kletterhortensie ist auch unter ihrem botanischen Namen „Hydrangea petiolaris“ bekannt und wird zu den kletternd wachsenden Sträuchern gezählt. Die Kletterhortensie stammt vorwiegend aus dem asiatischen Raum. Dort wächst die Pflanze bis in die Krone von Bäumen hinein. Zum Klettern benutzt sie ihre Haftwurzeln, mit welchen sie sich an einem rauen Untergrund festhalten kann. Die Blätter werden ungefähr zehn Zentimeter groß und sind breit-eiförmig. Im Herbst verfärben sich die Blätter und sind dann gelb. Die Blüten der Kletterhortensie sind weiß. Sie werden bis zu 20 Zentimeter groß. Die Blütezeit ist im Mai. Die Blüte besteht aus weißen Randblüten, welche die fertilen Blüten in der Mitte umgeben. Die Blüten tragen einen süßlichen Duft, welcher an den Duft von Jasmin und Holunder erinnert. Gerne besuchen Hummeln und Bienen die Kletterhortensie. Selbst wenn die Blüten bereits befruchtet sind und keinen Samen mehr bilden, sind sie dennoch noch lange in den Herbst hinein attraktiv. Insbesondere eignet sich die Kletterhortensie zur Bepflanzung von Wänden, welchen insbesondere nord- und westseitig ausgerichtet sind. Kletterhortensien sind sehr langsam wachsende Pflanzen und sie brauchen teilweise mehrere Jahre, bis sie tatsächlich prächtig und voll blüht.

Eichblättrige Hortensie

Die Eichblättrige Hortensie bzw. Eichenblättrige Hortensie wird auch mit dem botanischen Namen „Hydrangea querifolia“ bezeichnet. Die Eichblättrige Hortensie wächst insbesondere im Südosten der USA. Die Eichblättrige Hortensie hat ihren Namen daher, da ihre Blätter an Eichenlaub erinnern. Diese Blätter haben zumeist drei, fünf oder gar sieben Lappen. Darüber hinaus verfärben sich ihre Blätter im Herbst rot, ähnlich wie amerikanische Eichenarten. Die Blütezeit der Eichblättrigen Hortensie ist im Frühsommer. Die Blüten sind in dieser Zeit weiß. Wenn die Blütezeit vorbei ist, verfärben sich die Blüten zu einer rosa Farbe. Die Blüten sind doldenförmig und erreichen eine Größe von 30 Zentimetern. Die Blüten der kleinblütigen Sorten haben aufrechtwachsende Rispen. Im Vergleich dazu neigen die Blüten der großblütigen Sorten herabzuhängen. Die Eichblättrige Hortensie hat keine besonderen Ansprüche an ihren Standort. Sie fühlt sich an einem sonnigen Standort gleich gut wie an einem schattigen oder halbschattigen. Wichtig ist jedoch, dass der Boden feucht gehalten wird. Trockenheit sowie Staunässe mag die Eichblättrige Hortensie nicht. Besonders gut gedeiht die Eichblättrige Hortensie auf einem kalkhaltigen Boden. Sie toleriert aber auch einen sauren Boden. Die Eichenblättrige Hortensie kann zur Winterzeit zurückgeschnitten werden, wobei in kalten Regionen auch Teile abfrieren können. Diese Hortensienartzeichnet sich dadurch aus, dass sie kaum für Krankheiten, Pilze oder Schädlinge anfällig ist. Besonders beliebte und bekannte Sorten der Eichblättrigen Hortensie sind die Harmony, Pee Wee, Snow Queen und Snow Flake.

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