Aufgrund der Winterpause unserer Baumschulen werden Pflanzen-Bestellungen witterungsabhängig wieder ab Mitte Januar ausgeliefert.

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Allgemeines über die Eibe

Die Eibe wird botanisch als „Taxus“ bezeichnet (englisch: yew) und wird zu der Familie der Eiben-Gewächse („Taxaceae“) gezählt. In der botanischen Systematik wird die Eibe zudem der Klasse der Coniferopsida und der Ordnung der Koniferen („Coniferales“) zugeordnet. Es ist eine der ältesten Baumarten und wurde schon im Mittelalter gerne gepflanzt und verwendet. Der Name Eibe ist mit dem althochdeutschen Wort iwa verwandt, was Bogen bedeuten könnte (geschichtlich: Herstellung Eibe-Bögen), Taxus könnte für das lateinische taxare stehen, was „strafen“ bedeutet und auf die Giftigkeit der Pflanze anspielt. Es könnte aber auch aus dem neupersischen ta?š  abgeleitet sein, das Armbrust/ Pfeil bedeutet.

Bei der Eibe handelt sich um immergrüne Sträucher, beziehungsweise kleine Bäume, die natürlicherweise in der Strauchschicht feuchter Wälder (vor allem Laubmischwälder) auf kalkhaltigen Böden wachsen. Eiben kommen insgesamt eher in den gemäßigten Zonen der Nordhalbkugel vor, finden sich aber auch in den Tropen in Höhenlagen von 3000 Metern und in der Neuen Welt in Ländern wie Mexiko. Die Eibe wird nicht direkt zu den Nadelbaumarten (wie etwa die Fichten und Tannen) gerechnet, da sie sich in einigen Merkmalen von einem Nadelbaum unterscheidet. Sie besitzt keine Nadeln mit einem Harzkanal, bildet keine Zapfen sondern „Scheinfrüchte“ aus, hat einzeln stehende Samen, hat die Fähigkeit zum Stockausschlag und wächst zudem extrem langsam. Außerdem ist sie zweihäusig, das heißt ihre Samenpflanzen haben eine getrenntgeschlechtige Geschlechtsverteilung.

Aussehen und Eigenschaften der Eibe

Die Eibe wächst meist mehrstämmig als mittel-hoher Baum oder Großstrauch. Sie kann, je nach Sorte, zwischen 2 und 20 Meter hoch werden und einen Durchmesser von 5 bis 10 Metern erreichen. Zudem wächst sie entweder hoch oder eher breit kegelförmig (eiförmig) mit einer runden/ gewölbten Baumkrone (Wuchsgeschwindigkeit 2-25 cm pro Jahr, je nach Sorte). Die Eibe ist bis zum Boden beastet. Die Äste selbst haben einen eher unregelmäßigen und bogenförmigen Wuchs. Die Bäume können bis zu 1000 Jahre alt werden, daher handelt es sich beim ältesten Baum von Deutschland um eine Eibe. Es handelt sich hierbei um die Alte Eibe von Balderschwang im Oberallgäu. Dieser 7 Meter hohe Baum soll bis zu 1500 Jahre alt sein. 

 

Das genaue Alter eine Eibe zu schätzen ist nicht einfach, da durch den regelmäßigen Stockausschlag ganze (alte) Stammteile verschwinden können. Eine Jahresringanalyse ist deswegen nicht möglich, weswegen der Stammumfang als Parameter genutzt wird.
Der Umfang bei der alten Eibe von Balderschwang, die aus zwei Stammteilen besteht, liegt bei 8,1 Meter (Durchmesser 2,6m).

Das Eibenholz ist besonders zäh, fest (abriebfest) und elastisch zugleich. Aufgrund dieser außergewöhnlichen Eigenschaften wurde es früher für die Herstellung von Bögen und Armbrüsten verwendet.
Im Querschnitt ist das Eibenholz in der Mitte rotbraun und außen gelblich gefärbt.
Die Borke ist braun-grau, eher dünn, gefurcht und löst sich in kleineren Platten ab. Im Gegensatz zu den harten, stabilen Nadeln der Nadelbäume, sind die dunkelgrünen Nadeln der Eibe eher weich und breit. Sie sind ca. zwei bis drei Zentimeter lang und haben auf der Unterseite eine etwas hellere und matte Farbgebung.

Die Eibe ist ein sehr langsam wachsender Baum und gehört zu den schweren Hölzern. Ein Kubikmeter Eibenholz ist bis zu 800 Kilogramm schwer und somit schwerer als Eichenholz.

Die Wurzeln der Eibe entsprechen einem intensiven dichten Faserwurzelwerk, da sie zu den Herz- bis Tiefwurzlern gehört.
Ihre Pollen können Allergien hervorrufen. So gehören sie zwar nicht zu den Hauptallergenen, werden aber dennoch von wenigen sensiblen Allergikern nicht vertragen und lösen beispielsweise Schnupfen (Rhinitis) aus. Die Hauptblütezeit der Eibe liegt in den Monaten April bis Juni.

Die Eibe ist auch als Brennholz gut geeignet (Brennstoffklasse B). Sie brennt langsam und entwickelt eine hohe Hitze und die Giftstoffe verschwinden durch die Hitze ebenso. Das Einatmen von dem Rauch ist natürlich trotz allem, wie bei jedem Holz bei Verbrennung, auch hier gesundheitsschädlich.

Eibe kaufen Allgemeines über die Eibe Die Giftstoffe der Eibe und deren Wirkung Vermehrung und Verbreitung der Eibe... mehr erfahren »
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Allgemeines über die Eibe

Die Eibe wird botanisch als „Taxus“ bezeichnet (englisch: yew) und wird zu der Familie der Eiben-Gewächse („Taxaceae“) gezählt. In der botanischen Systematik wird die Eibe zudem der Klasse der Coniferopsida und der Ordnung der Koniferen („Coniferales“) zugeordnet. Es ist eine der ältesten Baumarten und wurde schon im Mittelalter gerne gepflanzt und verwendet. Der Name Eibe ist mit dem althochdeutschen Wort iwa verwandt, was Bogen bedeuten könnte (geschichtlich: Herstellung Eibe-Bögen), Taxus könnte für das lateinische taxare stehen, was „strafen“ bedeutet und auf die Giftigkeit der Pflanze anspielt. Es könnte aber auch aus dem neupersischen ta?š  abgeleitet sein, das Armbrust/ Pfeil bedeutet.

Bei der Eibe handelt sich um immergrüne Sträucher, beziehungsweise kleine Bäume, die natürlicherweise in der Strauchschicht feuchter Wälder (vor allem Laubmischwälder) auf kalkhaltigen Böden wachsen. Eiben kommen insgesamt eher in den gemäßigten Zonen der Nordhalbkugel vor, finden sich aber auch in den Tropen in Höhenlagen von 3000 Metern und in der Neuen Welt in Ländern wie Mexiko. Die Eibe wird nicht direkt zu den Nadelbaumarten (wie etwa die Fichten und Tannen) gerechnet, da sie sich in einigen Merkmalen von einem Nadelbaum unterscheidet. Sie besitzt keine Nadeln mit einem Harzkanal, bildet keine Zapfen sondern „Scheinfrüchte“ aus, hat einzeln stehende Samen, hat die Fähigkeit zum Stockausschlag und wächst zudem extrem langsam. Außerdem ist sie zweihäusig, das heißt ihre Samenpflanzen haben eine getrenntgeschlechtige Geschlechtsverteilung.

Aussehen und Eigenschaften der Eibe

Die Eibe wächst meist mehrstämmig als mittel-hoher Baum oder Großstrauch. Sie kann, je nach Sorte, zwischen 2 und 20 Meter hoch werden und einen Durchmesser von 5 bis 10 Metern erreichen. Zudem wächst sie entweder hoch oder eher breit kegelförmig (eiförmig) mit einer runden/ gewölbten Baumkrone (Wuchsgeschwindigkeit 2-25 cm pro Jahr, je nach Sorte). Die Eibe ist bis zum Boden beastet. Die Äste selbst haben einen eher unregelmäßigen und bogenförmigen Wuchs. Die Bäume können bis zu 1000 Jahre alt werden, daher handelt es sich beim ältesten Baum von Deutschland um eine Eibe. Es handelt sich hierbei um die Alte Eibe von Balderschwang im Oberallgäu. Dieser 7 Meter hohe Baum soll bis zu 1500 Jahre alt sein. 

 

Das genaue Alter eine Eibe zu schätzen ist nicht einfach, da durch den regelmäßigen Stockausschlag ganze (alte) Stammteile verschwinden können. Eine Jahresringanalyse ist deswegen nicht möglich, weswegen der Stammumfang als Parameter genutzt wird.
Der Umfang bei der alten Eibe von Balderschwang, die aus zwei Stammteilen besteht, liegt bei 8,1 Meter (Durchmesser 2,6m).

Das Eibenholz ist besonders zäh, fest (abriebfest) und elastisch zugleich. Aufgrund dieser außergewöhnlichen Eigenschaften wurde es früher für die Herstellung von Bögen und Armbrüsten verwendet.
Im Querschnitt ist das Eibenholz in der Mitte rotbraun und außen gelblich gefärbt.
Die Borke ist braun-grau, eher dünn, gefurcht und löst sich in kleineren Platten ab. Im Gegensatz zu den harten, stabilen Nadeln der Nadelbäume, sind die dunkelgrünen Nadeln der Eibe eher weich und breit. Sie sind ca. zwei bis drei Zentimeter lang und haben auf der Unterseite eine etwas hellere und matte Farbgebung.

Die Eibe ist ein sehr langsam wachsender Baum und gehört zu den schweren Hölzern. Ein Kubikmeter Eibenholz ist bis zu 800 Kilogramm schwer und somit schwerer als Eichenholz.

Die Wurzeln der Eibe entsprechen einem intensiven dichten Faserwurzelwerk, da sie zu den Herz- bis Tiefwurzlern gehört.
Ihre Pollen können Allergien hervorrufen. So gehören sie zwar nicht zu den Hauptallergenen, werden aber dennoch von wenigen sensiblen Allergikern nicht vertragen und lösen beispielsweise Schnupfen (Rhinitis) aus. Die Hauptblütezeit der Eibe liegt in den Monaten April bis Juni.

Die Eibe ist auch als Brennholz gut geeignet (Brennstoffklasse B). Sie brennt langsam und entwickelt eine hohe Hitze und die Giftstoffe verschwinden durch die Hitze ebenso. Das Einatmen von dem Rauch ist natürlich trotz allem, wie bei jedem Holz bei Verbrennung, auch hier gesundheitsschädlich.

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