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Apfelbaum Jonagored • Malus Jonagored
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Apfelbaum kaufen

Apfelbäume – Eine Bereicherung für Körper und Seele

„Auch wenn ich wüßte, daß die Welt morgen zugrunde ginge, würde ich noch heute einen Apfelbaum pflanzen“, sagte bereits Franz von Assisi. Und dafür gibt es auch eine Reihe guter Gründe. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, warum auch Sie einen Apfelbaum in Ihrem eigenen Zuhause beheimaten sollten und geben Ihnen hilfreiche Tipps, wie Sie lange Freude an diesem haben werden.

An apple a day keeps the doctor away

Dieses Sprichwort kommt nicht von ungefähr: Ein Apfel pro Tag hält den Arzt fern. Immer wieder wird durch verschiedene Untersuchungen die heilende Wirkung eines frischen Apfels, am besten aus dem heimischen Obstgarten, bestätigt. Ein Apfel beinhaltet mehr als 30 Vitamine, Spurenelemente und viele wichtige Mineralstoffe wie Calcium, Phosphor und Eisen, die chronischen Krankheiten vorbeugen. So reduzieren starke Antioxidantien wie Quercetin, Catechin und Phloridzin das Risiko an Krebs, Diabetes, Herz-Kreislauf-Störungen und Asthma zu erkranken. Phloridizin leistet neuesten Erkenntnissen zufolge auch einen positiven Beitrag zur Osteoporosevorbeugung. Daneben schützen die Polyphenole des Apfels die Leber und tragen zu einem gesunden Gleichgewicht der Darmflora bei. Auch unser Gehirn profitiert von einer apfelreichen Kost. So senken Äpfel bzw. auch naturtrüber Apfelsaft das Alzheimerrisiko. Sogar im fortgeschrittenen Stadium der Krankheit können Äpfel zu einem verbesserten Wohlbefinden der Patienten führen, da sie Ängste, Paranoia und Nervosität lindern. Nicht zuletzt können Äpfel sogar bei der Gewichtsabnahme helfen, wenn Sie vor jeder Mahlzeit einen ganzen Apfel, welcher lediglich 60 kcal hat, als Vorspeise zu sich nehmen.

Das Ausmaß der gesundheitlichen Vorteile ist jedoch von verschiedenen Faktoren abhängig. Es ist beispielsweise von erheblicher Bedeutung, welche Apfelsorte Sie verzehren. Denn jede enthält eine andere Zusammensetzung der Pflanzenstoffe, die ihrem Körper einen wertvollen Dienst erweisen. Auch der Reifegrad, die Verarbeitungsintensität der Apfelspeise bzw. des -getränks und die zugeführte Menge spielen hierbei eine entscheidende Rolle. Um den größtmöglichen Effekt zu erzielen, sollten Sie die Äpfel mit Schale verzehren, da diese ganze 70 Prozent der wertvollen Vitamine und Pflanzenstoffe enthält. Doch eines ist sicher: Besonders Äpfel aus eigenem Anbau sind kleine aber effektive Wundertäter, wenn es um die Gesundhaltung von Körper und Geist geht.

 

Apfelmus, Apfelsaft und Apfelkuchen 

Wenn Sie den Verzehr ganzer Äpfel nicht mögen, müssen Sie dennoch nicht auf den besonderen Geschmack und die positiven Auswirkungen auf die Gesundheit verzichten. Äpfel lassen sich auf verschiedenste Weise zu schmackhaften Gerichten und Getränken verarbeiten. Wir werden drei von uns favorisierte Rezepte mit Ihnen teilen, damit Sie sich selbst und Ihre Lieben mit Ihren selbst angebauten Äpfeln verwöhnen können.

Apfelmus Rezept

Für vier Portionen benötigen Sie

  • 2 kg Äpfel
  • 0,3 l frisch gepressten Apfelsaft
  • 3 EL Zucker oder Erythrit (kalorienfrei)
  • etwas Zitronensaft
  • gemahlenen Zimt

 

Zunächst werden die Äpfel geschält, in Stücke geschnitten und entkernt. Anschließend schmelzen Sie in einem Topf 2 gestrichene EL Zucker bis er karamellisiert (ca. 2 Minuten). Dann fügen Sie die Apfelstücke hinzu und bei reduzierter Hitze rühren Sie so lange kräftig um, bis sich der karamellisierte Zucker etwas vom Topfboden ablöst. Danach wird der Apfelsaft mit in den Topf gegossen und zum Kochen gebracht, bis die Äpfel vollständig weich sind. Im Nachgang verarbeiten Sie die Äpfel mit einem Kartoffelstampfer zu Püree. Je nach Belieben können Sie noch etwas Apfelsaft hinzugießen, um die gewünschte Konsistenz zu erhalten. Zum Schluss wird das Mus mit Zucker, Zitronensaft und Zimt abgeschmeckt. Der Arbeitsaufwand beträgt hier insgesamt ca. 30 Minuten.

Apfelsaft Rezept

Für einen Liter Apfelsaft benötigen Sie

  • 2 kg Äpfel
  • 1 l Wasser
  • 1/2 Packung Einmachhilfe
  • Zucker
  • Zitronensaft

 

Waschen Sie die Äpfel und schneiden Sie sie anschließend in Stücke. Danach geben Sie die Apfelstücke in einen Topf, bedecken sie mit Wasser und lassen sie bei mittlerer Hitze ca. 25 Minuten kochen. Auf einen weiteren Topf hängen Sie ein Sieb, welches mit einem Mulltuch ausgekleidet ist. Die gekochte Apfelmasse geben Sie auf das Sieb und wringen anschließend das Mulltuch kräftig aus. Den Saft lassen Sie weitere 20 - 25 Minuten köcheln und können ihn schließlich mit Zucker und Zitronensaft nach Belieben abschmecken. Nach dem Kochen nehmen Sie den Topf vom Herd und fügen die Einmachhilfe dem Apfelsaft hinzu. Nach nochmaligem kräftigen Umrühren füllen Sie den fertigen Saft in eine sterile Flasche. An einem kühlen und dunklen Ort ist dieser über ein Jahr haltbar.

Apfelkuchen Rezept

Für diesen schnellen Apfelkuchen benötigen Sie

  • 5 - 6 Äpfel
  • 250 g Zucker
  • 130 g Butter
  • 300 g Mehl
  • 100 ml Milch
  • 4 Eier
  • 3 TL Backpulver
  • Zimt, Zucker und Mandeln zum Bestreuen

 

Schlagen Sie die Eier mit dem Zucker schaumig. Anschließend bringen Sie Butter und Milch zum Kochen und geben dies noch heiß zur Schaummasse hinzu. Danach werden Mehl und Backpulver untergehoben. Legen Sie dann ein Backblech mit Backpapier aus und füllen darauf den Tag ein. Waschen Sie die Äpfel und schneiden Sie diese Scheiben. Mit diesen belegen Sie schließlich den Teig und lassen diesen bei 200 Grad ca. 25 - 30 Minuten backen. Nach dem Abkühlen können Sie ihren fertigen Kuchen nach Belieben mit Zimt, Zucker und Mandeln bestreuen.

 

Die Früchte des eigenen Apfelbaumes

Wie Sie sehen, sollten Äpfel in jedem Fall nicht in Ihrem Ernährungsplan fehlen. Wäre es dann nicht fabelhaft, wenn Sie diese sogar selbst Zuhause anpflanzen, ihnen beim Wachsen und Gedeihen zuschauen und sie ernten könnten? Die Vorteile des Eigenanbaus liegen dabei auf der Hand.

An erster Stelle sei zu erwähnen, dass der Anbau eines eigenen Apfelbaumes für Ihre Gesundheit erhebliche Vorteile mit sich bringt. Denn Äpfel werden je nach Herkunft in der konventionellen Landwirtschaft mit einer nicht ungefährlichen Menge an Pestiziden besprüht, welche auch nach gründlichem Waschen auf der Schale zurückbleiben können. Zwar wird der Apfel dadurch von Schmutz befreit, von den Giftstoffen jedoch kaum. Um sicher zu gehen, schälen daher viele Menschen ihre Äpfel vor dem Essen und verzichten dadurch auf den für die Gesundheit wichtigsten Teil des Apfels – seine Schale. Aber auch unter der Schale können Giftstoffe bereits in den Apfel gedrungen sein. Zwar ist dies bei gemäßigtem Verzehr in den meisten Fällen nicht gesundheitsgefährdend, jedoch kann der Körper auch gut auf diese Stoffe verzichten. Die EU-Koordination zählt Pestizide zu den sechs gefährlichsten Stoffen der Welt. Biosiegel o. ä. sind ebenfalls kein Garant dafür, dass die Äpfel völlig unbelastet sind. Zwar ist der Einsatz von chemisch-synthetischen Pestiziden für Bio-Bauern verboten, eine hundertprozentige Sicherheit gibt es jedoch nicht.

Bauen Sie ihre Äpfel jedoch durch einen eigenen Apfelbaum an, können Sie selbst entscheiden, ob und welche Maßnahmen Sie ergreifen, um Ihren Baum oder seine Früchte vor Ungeziefer und Schädlingen zu schützen oder ihre Lagerfähigkeit zu erhöhen. Damit haben Sie es auch selbst in der Hand, welche Stoffe in Ihren Körper gelangen. Ein eigener Apfelbaum bringt in diesem Fall also eine wichtige Gewissheit. Sie können sicher sein, dass Ihr Apfel aus biologischem Anbau stammt und nicht „gespritzt“ ist. Damit ist Ihr Obst nicht nur gesünder und verträglicher, sondern überzeugt auch durch einen weitaus besseren und intensiveren Geschmack. Sie können also selbst kontrollieren und wählen, wie Sie mit diesen vielseitigen Früchten ihr eigenes Wohlergehen verbessern.

Darüber hinaus sorgen die Blüten Ihres Apfelbaumes nicht nur im Garten oder auf Ihrem Balkon für einen angenehmen Duft, welcher auch durch einen hübschen Strauß aus einigen Zweigen das heimische Wohnzimmer verzaubern kann. Sie tun damit auch den Bienen einen Gefallen, denn diese werden Ihren neuen Baum und dessen Blütennektar lieben. Durch den süßlichen Duft der Blüten werden die Bienen angelockt und bestäuben sie. Damit die Bestäubung noch erfolgreicher wird, können Sie durch ein kleines Insektenhotel die Bienen bei ihrer Arbeit unterstützen. Mit einem eigenen Apfelbaum leisten Sie also einen wichtigen Beitrag für den Erhalt der Bienen, welche für unser Leben eine unabdingbare Rolle spielen.

Nicht zuletzt sind Apfelbäume im Garten stets eine Augenweide und tragen zu einem wunderschönen Bild bei. Aber auch Balkon oder Terrasse können die kleinen Bäumchen prachtvoll verzieren und so den Wohlfühlfaktor im eigenen Zuhause erhöhen.

 

Apfelsorten 

So werden auch Sie zum erfolgreichen Apfel-Bauer

Sollten Sie nun davon überzeugt sein, dass auch Sie unbedingt einen eigenen Apfelbaum pflanzen möchten, dann freuen wir uns, unser Wissen an Sie weitergeben zu können. Mit unseren Tipps und Tricks können Sie sicher sein, dass Sie nicht nur die richtige Wahl der Apfelsorte und des Standortes treffen, sondern Ihr Baum auch lange und gesund in Ihrem Heim erhalten bleibt.

Welche Apfelsorte passt zu mir?

Um die für Sie in Frage kommende Apfelbaumsorte zu wählen, müssen Sie sich zuvor einige Fragen beantworten. Welche Vorstellungen haben Sie zum Beispiel über den Baumwuchs? Präferieren Sie einen kräftigen Hochstamm oder eher einen kleineren Säulenbaum? Wie viel Zeit können und möchten Sie in die Pflege investieren? Wann sollen Ihre Äpfel reif für die Ernte sein?

Grenzen Sie die Auswahl anhand dieser Antworten ein und passen Sie den Apfelbaum an die Gegebenheiten Ihres Grund und Bodens an. Die Eigenschaften der einzelnen Sorten sind dabei von besonderer Bedeutung. Wir geben Ihnen zunächst Informationen über die verschiedenen Wuchsformen und anschließend einen groben Überblick über gängige Sorten und deren Besonderheiten, die sich für den heimischen Anbau eignen.

Insgesamt haben Sie die Möglichkeit, Ihren Apfelbaum in Säulen- und Buschform, als Mittel- oder Hochstamm zu züchten. Apfelsäulen stellen die kleinste Wuchsform dar. Sie sind sehr schwachwüchsig und besitzen keinen definierten Stamm, sondern eine Mittelachse mit vielen kurzen Ästen und Zweigen. Säulenapfelbäume wachsen dabei streng in Säulenform nach oben und besitzen wenige Seitentriebe. Diese Formen eignen sich perfekt für Balkon und Terrasse. Apfelbuschbäume besitzen eine Länge von ca. 70 bis 80 Zentimetern, benötigen wenig Platz und können somit ebenfalls ideal auf dem Balkon oder der Terrasse im Kübel oder auch in Kleingärten angesetzt werden. Sie lassen sich als Spindel, Fächer, Hohlkrone oder Spalier bzw. Säule ziehen. Spalierobst wird durch einen speziellen Schnitt zu einem flachen Spalier geformt, welcher einige Queräste bildet. Durch ihre geringe Größe erleichtern Buschbäume die Pflege und Ernte. Die Mittelstammform weist eine Stammlänge von 80 bis 120 Zentimetern auf und besitzt damit ebenfalls eine überschaubare Wuchshöhe, wobei die Krone meist genauso ausladend wächst wie die eines Hochstammes. Hochstämme besitzen eine Mindeststammlänge von 1,70 Meter. Sie sind für größere Gärten und Streuobstwiesen zu empfehlen. Aufgrund ihrer Größe können Ernte und Pflege aufwendiger sein.

Die Apfelsorte Retina ist ein starkwüchsiger Baum, welcher regelmäßige, jedoch keine massenreichen Erträge liefert. Die Äpfel sind ab Mitte August erntereif, sind sehr saftig mit einem süß-säuerlichen Geschmack. Ihre Haltbarkeit ist jedoch begrenzt. Der Baum ist äußerst resistent gegen Schorf, Mehltau, Feuerbrand und Spinnmilben.

Gerlinde zeichnet sich durch einen mittelstarken Wuchs und regelmäßige sowie hohe Ernteerträge aus. Für Hochstämme ist diese Sorte jedoch weniger geeignet. Reif sind die Früchte ab Ende August bis Anfang September und können ca. zwei Monate gelagert werden. Die Äpfel sind knackig und süß mit einer feinen Säurenote. Der Baum ist insgesamt sehr resistent gegen Schorf und Mehltau.

Florina besitzt eine starkwüchsige und etwas sperrige Krone, dafür sind frühe und hohe Erträge garantiert. Die Reifezeit beginnt ab Ende Oktober, die Früchte können lange gelagert werden. Ihr Fruchtfleisch ist fest sowie süß und sehr saftig. Die Pflanze ist widerstandsfähig gegen Schorf und auch gegen Mehltau, Schalenbräune und Feuerbrand.

Piros hat eine mittelstarke Krone mit lockeren Verzweigungen und zeichnet sich durch hohe Erträge aus, die jedoch erst spät einsetzen. Die Früchte können frühestens Ende Juli geerntet werden und sind wenig lagerfähig. Der Geschmack ist sehr süß mit wenig Säure. Der Baum ist widerstandsfähig gegen Mehltau und Frost, jedoch nicht gegen Schorf.

Pilot wächst schwach bis mittelkräftig und ist nicht als Hochstamm geeignet. Mit dieser Sorte kann mit sehr frühen, hohen und regelmäßigen Erträgen gerechnet werden. Die Äpfel dieser Sorte eignen sich hervorragend für die Lagerung. Sie können ab Mitte Oktober gepflückt, sollten jedoch erst ab Februar verzehrt werden, um den vollen Geschmack zu erhalten. Dieser zeichnet sich durch ein kräftiges säuerlich-süßes Aroma aus, das Fleisch ist fest und saftig. Die Pflanze ist wenig anfällig für Schorf und Mehltau.

Goldparmäne besitzt einen mittelstarken Wuchs, welcher mit Ertragsbeginn schwächer wird. Der Baum altert ohne regelmäßigen Schnitt schnell. Er besticht durch frühe und hohe Erträge. Im September können die Früchte gepflückt und ab Oktober verzehrt werden. Eine Lagerung ist bis Januar möglich. Goldparmäne zählt geschmacklich zu den besten Tafelsorten; mit einem leicht nussigen Geschmack. Dank ihrem fruchtig-süßem Aroma, einem saftigen Fleisch und einem sehr ansprechenden Aussehen ist diese Sorte sehr beliebt. Der Baum ist nur relativ widerstandsfähig gegen Schorf und Mehltau, kann gelegentlich von Blutlaus- und Krebsbefall betroffen sein. Er ist für Streuobstwiesen und zur Befruchtung geeignet, jedoch etwas wärmebedürftig.

Schöner aus Boskoop ist ein starkwüchsiger Baum mit weit ausgedehnter Krone, die locker verzweigt ist. Der Ertrag ist mittelmäßig und kann variieren. Anfang Oktober kann geerntet werden, verzehrt jedoch erst einen Monat später. Die Lagerung kann bis April erfolgen. Diese Sorte zeichnet sich durch festes und grobzelliges Fleisch, einen hohen Anteil an Vitamin C sowie einen aromatischen Geschmack mit einer kraftvollen säuerlichen Note aus, wird jedoch schnell bräunlich. Der Baum ist ziemlich robust und widerstandsfähig gegen Schorf und Mehltau. Bei trockener Witterung kann vorzeitiger Fruchtfall eintreten.

Ballerina Bolero ist ein Säulenapfelbaum, welcher schmal und säulenförmig wächst und hohe Erträge liefert. Die Frucht ist Ende August pflückreif und kann ab September verzehrt werden. Eine Lagerung ist bis November möglich. Diese Sorte verfügt über ein festes und saftiges Fruchtfleisch sowie ein fein säuerliches Aroma. Die Pflanze ist wenig anfällig für Krankheiten und äußerst frosthart.

Arbat ist ebenfalls ein Säulenapfelbaum, welcher eine sehr schlanke Wuchsform mit geringer Höhe aufweist und einen regelmäßigen Ertrag bringt. Pflück- und genussreif sind seine Früchte im September und können bis November gelagert werden. Sie zeichnen sich durch einen frischen, saftigen und süßen Geschmack aus, sind reich an wertvollen Inhaltsstoffen und können vielseitig verarbeitet werden. Dieser Baum ist widerstandsfähig gegen Schorf, Mehltau und Frost.

 

Der richtige Standort für Apfelbäume

Apfelbäume sollten an sonnigen Plätzen gepflanzt werden, aber nicht in der prallen Hitze stehen. Aus diesem Grund ist ein Anlegen genau nach Süden hin zu vermeiden. Eine Südost- oder Südwestlage ist eher zu empfehlen. Achten Sie außerdem darauf, in welcher Region Sie Ihren Baum pflanzen wollen und welches Klima dort vorherrscht: In Gebieten mit spätem Frost ist beispielsweise einer spätblühenden Apfelbaumsorte der Vorzug zu geben. Ihren Baum sollten Sie mit Hecken oder dem Haus vor starkem Wind schützen. Bietet sich Ihnen dafür keinerlei Möglichkeit, sollten Sie auf eine hochwachsende Baumsorte, die dem Wind eine große Angriffsfläche bieten würde, verzichten. Achten Sie auf einen tiefgründigen und nicht zu sauren Boden. Bei Bedarf kann dieser mit Kalk entsäuert werden. Des Weiteren sollte der Boden weder zu feucht noch zu trocken und etwas gelockert sein.

Fertig für den Anbau

Die bevorzugte Zeit für das Ansetzen eines Apfelbaumes ist im Herbst. Viele Sorten sind steril, das heißt, dass sie sich nicht selbst befruchten können und eine Bestäuberpflanze benötigen. Befindet sich eine solche nicht in der Umgebung, sollten Sie also mindestens einen weiteren Apfelbaum pflanzen. So können diese durch Bienen oder Hummeln gegenseitig bestäubt werden.

Im Garten sollte zwischen den einzelnen Bäumen ein Abstand von mindestens 3 Metern liegen. Zu Beginn befreien Sie den Boden in Ihrem Garten von Unkraut und heben ein Loch aus, welches größer als der Wurzelballen sein muss. Danach setzen Sie den Baum ein, breiten die Wurzeln aus und schneiden beschädigte Teile ab. Bei saurem Boden sollten Sie in das Loch noch einige Kalksteine legen. Schließlich füllen Sie dieses mit Erde auf und drücken den Boden dabei immer wieder fest. Pflanzen Sie einen jungen oder schwachen Baum oder befinden Sie sich in einer windigen Region, sollten Sie in jedem Fall einen Pfahl mit eingraben und Ihren Apfelbaum daran festbinden. Wichtig ist es, denn eingepflanzten Baum ausreichend mit Wasser und eventuell Kalium zu versorgen.

Auch wenn Sie keinen eigenen Garten zur Verfügung haben, sondern einen Balkon oder eine Terrasse, müssen Sie nicht auf die Freuden eines eigenen Apfelbaumes verzichten. Es besteht beispielsweise die Möglichkeit, einen Apfelbaum aus einem Kern heranzuziehen. Dies erfordert jedoch mehrere Jahre Geduld und es besteht das Risiko, dass der Baum besonders groß und wild wächst. Wenn Sie nur begrenzt Platz zur Verfügung haben, dann eignen sich für Balkon oder Terrasse Säulen- oder Spalierapfelbäume. Für Ihren Baum sollten Sie einen großzügigen Topf oder Kübel wählen und diesen unten mit einer Drainageschicht und kleinen Schlitzen versehen, um Staunässe zu vermeiden.

 

Tipps und Tricks für eine gute Pflege

Ihren Apfelbaum sollten Sie auch im Hochsommer nicht jeden Tag bewässern. Kübel- oder Topfpflanzen sind außerdem bei höherer Frostanfälligkeit im Winter insbesondere vor Nachtfrost zu schützen, damit ihre Wurzeln nicht erfrieren. Im Garten ist ein derartiger Winterschutz in der Regel nicht notwendig, da ihre Wurzeln im Freilandboden hierzulande keine Schäden durch Kälte tragen.

Damit Ihr Apfelbaum gedeihen kann und gesund bleibt, müssen Sie diesen von Zeit zu Zeit beschneiden. Dies sollte zwischen Dezember und Februar erfolgen, wobei die Temperaturen nicht unter 5 Grad liegen sollten. Als Faustregel gilt: Bei einer ertragreichen Vorjahresernte kann der Schnitt etwas zurückhaltender ausfallen, um junge Triebe nicht zu zerstören. Bei einer schwachen Ernte sollte die Schere oder Säge etwas großzügiger angesetzt werden, um das Wachstum neuer Triebe zu fördern. Achten Sie darauf, dass Sie keine Zweige mit hellerer Färbung abschneiden, da Sie sonst Ihre Ernte gefährden. Zweige und Triebe, die als Wasserschosse senkrecht in die Höhe ranken, sollten Sie vollständig vom Ast trennen. Der Rückschnitt von Ästen sollte etwas oberhalb einer nach außen treibenden Knospe erfolgen. Um auch innenliegende Äpfel mit ausreichend Sonnenlicht zu versorgen, lichten Sie ebenfalls die Baumkrone aus. Durch die zusätzliche Sauerstoff- und Luftzufuhr trocknen Blätter sowie Holz nach Regenperioden schneller und das Krankheitsrisiko sinkt. Eine lichte Baumkrone sorgt außerdem dafür, dass Baumschädlinge von ihren natürlichen Fressfeinden wie Vögeln und anderen Insekten leichter gefunden werden. Aber auch in den Sommermonaten ist ein weiterer Schnitt zu empfehlen, um Größe und Austrieb Ihres Baumes zu regulieren. Dieser sollte nicht bei zu starker Hitze erfolgen. Der Baum ist danach ausreichend zu bewässern. Um Ihren Apfelbaum vor Krankheiten zu schützen, können Sie neben dem regelmäßigen Baumschnitt und guter Düngung weitere Maßnahmen ergreifen, ohne dabei Chemikalien einsetzen zu müssen. Diese sollten lediglich als allerletztes Mittel fungieren.

Schädlingsbefall vorbeugen

Apfelbaumschädlinge wie der Apfelwickler können durch einen Wellpappenring ferngehalten werden, welcher im Frühjahr an den Stamm anzubringen ist. Die Larven dieses Schädlings nisten sich im Frühjahr unter dem Ring ein und können im Juni oder Juli mit diesem gemeinsam abgenommen und vernichtet werden. Sie erkennen einen Befall von Apfelwicklerlarven an bräunlichen Fraßstellen an Blüten und Äpfeln. Dem sog. Frostspinner können Sie am besten mit einem im Handel erhältlichen Leimring entgegenwirken. Mit diesem werden diese Tierchen an der Stammrinde eingefangen. Der Befall ist erkennbar an durchlöcherten Blättern und mit Gespinsten zusammenhängenden Blattaustrieben. Die Apfelfaltenlaus sorgt durch Saugvorgänge für Blattdeformationen. Befallene Stellen entfernen Sie mit dem Sommerschnitt.

Pilzbefall wie Mehltau, der sich durch einen weiß-mehligen Belag auf den Zweigen und Äpfeln zeigt, beugen Sie am besten durch eine regelmäßige Ausdünnung der Baumkrone vor. Befallene Stellen müssen Sie sofort großzügig ausschneiden. Apfelschorf erkennen Sie an braunen Flecken auf Blättern, welche im weiteren Verlauf wellig werden und frühzeitig abfallen. Die Äpfel sind ebenfalls mit braunen Flecken bedeckt und haben rissige Wundstellen. Zur Vorbeugung sollten Sie herabgefallenes Laub entfernen und für einen luftigen Standort und eine lichte Krone sorgen. Befallene Stellen sollten Sie umgehend ausschneiden und Topf- bzw. Kübelpflanzen mit einem Schwefelprodukt besprühen. Gartenbäume sind am besten mit einem Kupferpräparat zu behandeln.

Wenn Sie diese Tipps beherzigen, steht Ihnen ein langjähriges Vergnügen mit Ihrem neuen Apfelbaum nichts mehr entgegen. Wir von floranza stehen Ihnen bei diesem Vorhaben gern zur Seite.

 

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Apfelbäume – Eine Bereicherung für Körper und Seele

„Auch wenn ich wüßte, daß die Welt morgen zugrunde ginge, würde ich noch heute einen Apfelbaum pflanzen“, sagte bereits Franz von Assisi. Und dafür gibt es auch eine Reihe guter Gründe. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, warum auch Sie einen Apfelbaum in Ihrem eigenen Zuhause beheimaten sollten und geben Ihnen hilfreiche Tipps, wie Sie lange Freude an diesem haben werden.

An apple a day keeps the doctor away

Dieses Sprichwort kommt nicht von ungefähr: Ein Apfel pro Tag hält den Arzt fern. Immer wieder wird durch verschiedene Untersuchungen die heilende Wirkung eines frischen Apfels, am besten aus dem heimischen Obstgarten, bestätigt. Ein Apfel beinhaltet mehr als 30 Vitamine, Spurenelemente und viele wichtige Mineralstoffe wie Calcium, Phosphor und Eisen, die chronischen Krankheiten vorbeugen. So reduzieren starke Antioxidantien wie Quercetin, Catechin und Phloridzin das Risiko an Krebs, Diabetes, Herz-Kreislauf-Störungen und Asthma zu erkranken. Phloridizin leistet neuesten Erkenntnissen zufolge auch einen positiven Beitrag zur Osteoporosevorbeugung. Daneben schützen die Polyphenole des Apfels die Leber und tragen zu einem gesunden Gleichgewicht der Darmflora bei. Auch unser Gehirn profitiert von einer apfelreichen Kost. So senken Äpfel bzw. auch naturtrüber Apfelsaft das Alzheimerrisiko. Sogar im fortgeschrittenen Stadium der Krankheit können Äpfel zu einem verbesserten Wohlbefinden der Patienten führen, da sie Ängste, Paranoia und Nervosität lindern. Nicht zuletzt können Äpfel sogar bei der Gewichtsabnahme helfen, wenn Sie vor jeder Mahlzeit einen ganzen Apfel, welcher lediglich 60 kcal hat, als Vorspeise zu sich nehmen.

Das Ausmaß der gesundheitlichen Vorteile ist jedoch von verschiedenen Faktoren abhängig. Es ist beispielsweise von erheblicher Bedeutung, welche Apfelsorte Sie verzehren. Denn jede enthält eine andere Zusammensetzung der Pflanzenstoffe, die ihrem Körper einen wertvollen Dienst erweisen. Auch der Reifegrad, die Verarbeitungsintensität der Apfelspeise bzw. des -getränks und die zugeführte Menge spielen hierbei eine entscheidende Rolle. Um den größtmöglichen Effekt zu erzielen, sollten Sie die Äpfel mit Schale verzehren, da diese ganze 70 Prozent der wertvollen Vitamine und Pflanzenstoffe enthält. Doch eines ist sicher: Besonders Äpfel aus eigenem Anbau sind kleine aber effektive Wundertäter, wenn es um die Gesundhaltung von Körper und Geist geht.

 

Apfelmus, Apfelsaft und Apfelkuchen 

Wenn Sie den Verzehr ganzer Äpfel nicht mögen, müssen Sie dennoch nicht auf den besonderen Geschmack und die positiven Auswirkungen auf die Gesundheit verzichten. Äpfel lassen sich auf verschiedenste Weise zu schmackhaften Gerichten und Getränken verarbeiten. Wir werden drei von uns favorisierte Rezepte mit Ihnen teilen, damit Sie sich selbst und Ihre Lieben mit Ihren selbst angebauten Äpfeln verwöhnen können.

Apfelmus Rezept

Für vier Portionen benötigen Sie

  • 2 kg Äpfel
  • 0,3 l frisch gepressten Apfelsaft
  • 3 EL Zucker oder Erythrit (kalorienfrei)
  • etwas Zitronensaft
  • gemahlenen Zimt

 

Zunächst werden die Äpfel geschält, in Stücke geschnitten und entkernt. Anschließend schmelzen Sie in einem Topf 2 gestrichene EL Zucker bis er karamellisiert (ca. 2 Minuten). Dann fügen Sie die Apfelstücke hinzu und bei reduzierter Hitze rühren Sie so lange kräftig um, bis sich der karamellisierte Zucker etwas vom Topfboden ablöst. Danach wird der Apfelsaft mit in den Topf gegossen und zum Kochen gebracht, bis die Äpfel vollständig weich sind. Im Nachgang verarbeiten Sie die Äpfel mit einem Kartoffelstampfer zu Püree. Je nach Belieben können Sie noch etwas Apfelsaft hinzugießen, um die gewünschte Konsistenz zu erhalten. Zum Schluss wird das Mus mit Zucker, Zitronensaft und Zimt abgeschmeckt. Der Arbeitsaufwand beträgt hier insgesamt ca. 30 Minuten.

Apfelsaft Rezept

Für einen Liter Apfelsaft benötigen Sie

  • 2 kg Äpfel
  • 1 l Wasser
  • 1/2 Packung Einmachhilfe
  • Zucker
  • Zitronensaft

 

Waschen Sie die Äpfel und schneiden Sie sie anschließend in Stücke. Danach geben Sie die Apfelstücke in einen Topf, bedecken sie mit Wasser und lassen sie bei mittlerer Hitze ca. 25 Minuten kochen. Auf einen weiteren Topf hängen Sie ein Sieb, welches mit einem Mulltuch ausgekleidet ist. Die gekochte Apfelmasse geben Sie auf das Sieb und wringen anschließend das Mulltuch kräftig aus. Den Saft lassen Sie weitere 20 - 25 Minuten köcheln und können ihn schließlich mit Zucker und Zitronensaft nach Belieben abschmecken. Nach dem Kochen nehmen Sie den Topf vom Herd und fügen die Einmachhilfe dem Apfelsaft hinzu. Nach nochmaligem kräftigen Umrühren füllen Sie den fertigen Saft in eine sterile Flasche. An einem kühlen und dunklen Ort ist dieser über ein Jahr haltbar.

Apfelkuchen Rezept

Für diesen schnellen Apfelkuchen benötigen Sie

  • 5 - 6 Äpfel
  • 250 g Zucker
  • 130 g Butter
  • 300 g Mehl
  • 100 ml Milch
  • 4 Eier
  • 3 TL Backpulver
  • Zimt, Zucker und Mandeln zum Bestreuen

 

Schlagen Sie die Eier mit dem Zucker schaumig. Anschließend bringen Sie Butter und Milch zum Kochen und geben dies noch heiß zur Schaummasse hinzu. Danach werden Mehl und Backpulver untergehoben. Legen Sie dann ein Backblech mit Backpapier aus und füllen darauf den Tag ein. Waschen Sie die Äpfel und schneiden Sie diese Scheiben. Mit diesen belegen Sie schließlich den Teig und lassen diesen bei 200 Grad ca. 25 - 30 Minuten backen. Nach dem Abkühlen können Sie ihren fertigen Kuchen nach Belieben mit Zimt, Zucker und Mandeln bestreuen.

 

Die Früchte des eigenen Apfelbaumes

Wie Sie sehen, sollten Äpfel in jedem Fall nicht in Ihrem Ernährungsplan fehlen. Wäre es dann nicht fabelhaft, wenn Sie diese sogar selbst Zuhause anpflanzen, ihnen beim Wachsen und Gedeihen zuschauen und sie ernten könnten? Die Vorteile des Eigenanbaus liegen dabei auf der Hand.

An erster Stelle sei zu erwähnen, dass der Anbau eines eigenen Apfelbaumes für Ihre Gesundheit erhebliche Vorteile mit sich bringt. Denn Äpfel werden je nach Herkunft in der konventionellen Landwirtschaft mit einer nicht ungefährlichen Menge an Pestiziden besprüht, welche auch nach gründlichem Waschen auf der Schale zurückbleiben können. Zwar wird der Apfel dadurch von Schmutz befreit, von den Giftstoffen jedoch kaum. Um sicher zu gehen, schälen daher viele Menschen ihre Äpfel vor dem Essen und verzichten dadurch auf den für die Gesundheit wichtigsten Teil des Apfels – seine Schale. Aber auch unter der Schale können Giftstoffe bereits in den Apfel gedrungen sein. Zwar ist dies bei gemäßigtem Verzehr in den meisten Fällen nicht gesundheitsgefährdend, jedoch kann der Körper auch gut auf diese Stoffe verzichten. Die EU-Koordination zählt Pestizide zu den sechs gefährlichsten Stoffen der Welt. Biosiegel o. ä. sind ebenfalls kein Garant dafür, dass die Äpfel völlig unbelastet sind. Zwar ist der Einsatz von chemisch-synthetischen Pestiziden für Bio-Bauern verboten, eine hundertprozentige Sicherheit gibt es jedoch nicht.

Bauen Sie ihre Äpfel jedoch durch einen eigenen Apfelbaum an, können Sie selbst entscheiden, ob und welche Maßnahmen Sie ergreifen, um Ihren Baum oder seine Früchte vor Ungeziefer und Schädlingen zu schützen oder ihre Lagerfähigkeit zu erhöhen. Damit haben Sie es auch selbst in der Hand, welche Stoffe in Ihren Körper gelangen. Ein eigener Apfelbaum bringt in diesem Fall also eine wichtige Gewissheit. Sie können sicher sein, dass Ihr Apfel aus biologischem Anbau stammt und nicht „gespritzt“ ist. Damit ist Ihr Obst nicht nur gesünder und verträglicher, sondern überzeugt auch durch einen weitaus besseren und intensiveren Geschmack. Sie können also selbst kontrollieren und wählen, wie Sie mit diesen vielseitigen Früchten ihr eigenes Wohlergehen verbessern.

Darüber hinaus sorgen die Blüten Ihres Apfelbaumes nicht nur im Garten oder auf Ihrem Balkon für einen angenehmen Duft, welcher auch durch einen hübschen Strauß aus einigen Zweigen das heimische Wohnzimmer verzaubern kann. Sie tun damit auch den Bienen einen Gefallen, denn diese werden Ihren neuen Baum und dessen Blütennektar lieben. Durch den süßlichen Duft der Blüten werden die Bienen angelockt und bestäuben sie. Damit die Bestäubung noch erfolgreicher wird, können Sie durch ein kleines Insektenhotel die Bienen bei ihrer Arbeit unterstützen. Mit einem eigenen Apfelbaum leisten Sie also einen wichtigen Beitrag für den Erhalt der Bienen, welche für unser Leben eine unabdingbare Rolle spielen.

Nicht zuletzt sind Apfelbäume im Garten stets eine Augenweide und tragen zu einem wunderschönen Bild bei. Aber auch Balkon oder Terrasse können die kleinen Bäumchen prachtvoll verzieren und so den Wohlfühlfaktor im eigenen Zuhause erhöhen.

 

Apfelsorten 

So werden auch Sie zum erfolgreichen Apfel-Bauer

Sollten Sie nun davon überzeugt sein, dass auch Sie unbedingt einen eigenen Apfelbaum pflanzen möchten, dann freuen wir uns, unser Wissen an Sie weitergeben zu können. Mit unseren Tipps und Tricks können Sie sicher sein, dass Sie nicht nur die richtige Wahl der Apfelsorte und des Standortes treffen, sondern Ihr Baum auch lange und gesund in Ihrem Heim erhalten bleibt.

Welche Apfelsorte passt zu mir?

Um die für Sie in Frage kommende Apfelbaumsorte zu wählen, müssen Sie sich zuvor einige Fragen beantworten. Welche Vorstellungen haben Sie zum Beispiel über den Baumwuchs? Präferieren Sie einen kräftigen Hochstamm oder eher einen kleineren Säulenbaum? Wie viel Zeit können und möchten Sie in die Pflege investieren? Wann sollen Ihre Äpfel reif für die Ernte sein?

Grenzen Sie die Auswahl anhand dieser Antworten ein und passen Sie den Apfelbaum an die Gegebenheiten Ihres Grund und Bodens an. Die Eigenschaften der einzelnen Sorten sind dabei von besonderer Bedeutung. Wir geben Ihnen zunächst Informationen über die verschiedenen Wuchsformen und anschließend einen groben Überblick über gängige Sorten und deren Besonderheiten, die sich für den heimischen Anbau eignen.

Insgesamt haben Sie die Möglichkeit, Ihren Apfelbaum in Säulen- und Buschform, als Mittel- oder Hochstamm zu züchten. Apfelsäulen stellen die kleinste Wuchsform dar. Sie sind sehr schwachwüchsig und besitzen keinen definierten Stamm, sondern eine Mittelachse mit vielen kurzen Ästen und Zweigen. Säulenapfelbäume wachsen dabei streng in Säulenform nach oben und besitzen wenige Seitentriebe. Diese Formen eignen sich perfekt für Balkon und Terrasse. Apfelbuschbäume besitzen eine Länge von ca. 70 bis 80 Zentimetern, benötigen wenig Platz und können somit ebenfalls ideal auf dem Balkon oder der Terrasse im Kübel oder auch in Kleingärten angesetzt werden. Sie lassen sich als Spindel, Fächer, Hohlkrone oder Spalier bzw. Säule ziehen. Spalierobst wird durch einen speziellen Schnitt zu einem flachen Spalier geformt, welcher einige Queräste bildet. Durch ihre geringe Größe erleichtern Buschbäume die Pflege und Ernte. Die Mittelstammform weist eine Stammlänge von 80 bis 120 Zentimetern auf und besitzt damit ebenfalls eine überschaubare Wuchshöhe, wobei die Krone meist genauso ausladend wächst wie die eines Hochstammes. Hochstämme besitzen eine Mindeststammlänge von 1,70 Meter. Sie sind für größere Gärten und Streuobstwiesen zu empfehlen. Aufgrund ihrer Größe können Ernte und Pflege aufwendiger sein.

Die Apfelsorte Retina ist ein starkwüchsiger Baum, welcher regelmäßige, jedoch keine massenreichen Erträge liefert. Die Äpfel sind ab Mitte August erntereif, sind sehr saftig mit einem süß-säuerlichen Geschmack. Ihre Haltbarkeit ist jedoch begrenzt. Der Baum ist äußerst resistent gegen Schorf, Mehltau, Feuerbrand und Spinnmilben.

Gerlinde zeichnet sich durch einen mittelstarken Wuchs und regelmäßige sowie hohe Ernteerträge aus. Für Hochstämme ist diese Sorte jedoch weniger geeignet. Reif sind die Früchte ab Ende August bis Anfang September und können ca. zwei Monate gelagert werden. Die Äpfel sind knackig und süß mit einer feinen Säurenote. Der Baum ist insgesamt sehr resistent gegen Schorf und Mehltau.

Florina besitzt eine starkwüchsige und etwas sperrige Krone, dafür sind frühe und hohe Erträge garantiert. Die Reifezeit beginnt ab Ende Oktober, die Früchte können lange gelagert werden. Ihr Fruchtfleisch ist fest sowie süß und sehr saftig. Die Pflanze ist widerstandsfähig gegen Schorf und auch gegen Mehltau, Schalenbräune und Feuerbrand.

Piros hat eine mittelstarke Krone mit lockeren Verzweigungen und zeichnet sich durch hohe Erträge aus, die jedoch erst spät einsetzen. Die Früchte können frühestens Ende Juli geerntet werden und sind wenig lagerfähig. Der Geschmack ist sehr süß mit wenig Säure. Der Baum ist widerstandsfähig gegen Mehltau und Frost, jedoch nicht gegen Schorf.

Pilot wächst schwach bis mittelkräftig und ist nicht als Hochstamm geeignet. Mit dieser Sorte kann mit sehr frühen, hohen und regelmäßigen Erträgen gerechnet werden. Die Äpfel dieser Sorte eignen sich hervorragend für die Lagerung. Sie können ab Mitte Oktober gepflückt, sollten jedoch erst ab Februar verzehrt werden, um den vollen Geschmack zu erhalten. Dieser zeichnet sich durch ein kräftiges säuerlich-süßes Aroma aus, das Fleisch ist fest und saftig. Die Pflanze ist wenig anfällig für Schorf und Mehltau.

Goldparmäne besitzt einen mittelstarken Wuchs, welcher mit Ertragsbeginn schwächer wird. Der Baum altert ohne regelmäßigen Schnitt schnell. Er besticht durch frühe und hohe Erträge. Im September können die Früchte gepflückt und ab Oktober verzehrt werden. Eine Lagerung ist bis Januar möglich. Goldparmäne zählt geschmacklich zu den besten Tafelsorten; mit einem leicht nussigen Geschmack. Dank ihrem fruchtig-süßem Aroma, einem saftigen Fleisch und einem sehr ansprechenden Aussehen ist diese Sorte sehr beliebt. Der Baum ist nur relativ widerstandsfähig gegen Schorf und Mehltau, kann gelegentlich von Blutlaus- und Krebsbefall betroffen sein. Er ist für Streuobstwiesen und zur Befruchtung geeignet, jedoch etwas wärmebedürftig.

Schöner aus Boskoop ist ein starkwüchsiger Baum mit weit ausgedehnter Krone, die locker verzweigt ist. Der Ertrag ist mittelmäßig und kann variieren. Anfang Oktober kann geerntet werden, verzehrt jedoch erst einen Monat später. Die Lagerung kann bis April erfolgen. Diese Sorte zeichnet sich durch festes und grobzelliges Fleisch, einen hohen Anteil an Vitamin C sowie einen aromatischen Geschmack mit einer kraftvollen säuerlichen Note aus, wird jedoch schnell bräunlich. Der Baum ist ziemlich robust und widerstandsfähig gegen Schorf und Mehltau. Bei trockener Witterung kann vorzeitiger Fruchtfall eintreten.

Ballerina Bolero ist ein Säulenapfelbaum, welcher schmal und säulenförmig wächst und hohe Erträge liefert. Die Frucht ist Ende August pflückreif und kann ab September verzehrt werden. Eine Lagerung ist bis November möglich. Diese Sorte verfügt über ein festes und saftiges Fruchtfleisch sowie ein fein säuerliches Aroma. Die Pflanze ist wenig anfällig für Krankheiten und äußerst frosthart.

Arbat ist ebenfalls ein Säulenapfelbaum, welcher eine sehr schlanke Wuchsform mit geringer Höhe aufweist und einen regelmäßigen Ertrag bringt. Pflück- und genussreif sind seine Früchte im September und können bis November gelagert werden. Sie zeichnen sich durch einen frischen, saftigen und süßen Geschmack aus, sind reich an wertvollen Inhaltsstoffen und können vielseitig verarbeitet werden. Dieser Baum ist widerstandsfähig gegen Schorf, Mehltau und Frost.

 

Der richtige Standort für Apfelbäume

Apfelbäume sollten an sonnigen Plätzen gepflanzt werden, aber nicht in der prallen Hitze stehen. Aus diesem Grund ist ein Anlegen genau nach Süden hin zu vermeiden. Eine Südost- oder Südwestlage ist eher zu empfehlen. Achten Sie außerdem darauf, in welcher Region Sie Ihren Baum pflanzen wollen und welches Klima dort vorherrscht: In Gebieten mit spätem Frost ist beispielsweise einer spätblühenden Apfelbaumsorte der Vorzug zu geben. Ihren Baum sollten Sie mit Hecken oder dem Haus vor starkem Wind schützen. Bietet sich Ihnen dafür keinerlei Möglichkeit, sollten Sie auf eine hochwachsende Baumsorte, die dem Wind eine große Angriffsfläche bieten würde, verzichten. Achten Sie auf einen tiefgründigen und nicht zu sauren Boden. Bei Bedarf kann dieser mit Kalk entsäuert werden. Des Weiteren sollte der Boden weder zu feucht noch zu trocken und etwas gelockert sein.

Fertig für den Anbau

Die bevorzugte Zeit für das Ansetzen eines Apfelbaumes ist im Herbst. Viele Sorten sind steril, das heißt, dass sie sich nicht selbst befruchten können und eine Bestäuberpflanze benötigen. Befindet sich eine solche nicht in der Umgebung, sollten Sie also mindestens einen weiteren Apfelbaum pflanzen. So können diese durch Bienen oder Hummeln gegenseitig bestäubt werden.

Im Garten sollte zwischen den einzelnen Bäumen ein Abstand von mindestens 3 Metern liegen. Zu Beginn befreien Sie den Boden in Ihrem Garten von Unkraut und heben ein Loch aus, welches größer als der Wurzelballen sein muss. Danach setzen Sie den Baum ein, breiten die Wurzeln aus und schneiden beschädigte Teile ab. Bei saurem Boden sollten Sie in das Loch noch einige Kalksteine legen. Schließlich füllen Sie dieses mit Erde auf und drücken den Boden dabei immer wieder fest. Pflanzen Sie einen jungen oder schwachen Baum oder befinden Sie sich in einer windigen Region, sollten Sie in jedem Fall einen Pfahl mit eingraben und Ihren Apfelbaum daran festbinden. Wichtig ist es, denn eingepflanzten Baum ausreichend mit Wasser und eventuell Kalium zu versorgen.

Auch wenn Sie keinen eigenen Garten zur Verfügung haben, sondern einen Balkon oder eine Terrasse, müssen Sie nicht auf die Freuden eines eigenen Apfelbaumes verzichten. Es besteht beispielsweise die Möglichkeit, einen Apfelbaum aus einem Kern heranzuziehen. Dies erfordert jedoch mehrere Jahre Geduld und es besteht das Risiko, dass der Baum besonders groß und wild wächst. Wenn Sie nur begrenzt Platz zur Verfügung haben, dann eignen sich für Balkon oder Terrasse Säulen- oder Spalierapfelbäume. Für Ihren Baum sollten Sie einen großzügigen Topf oder Kübel wählen und diesen unten mit einer Drainageschicht und kleinen Schlitzen versehen, um Staunässe zu vermeiden.

 

Tipps und Tricks für eine gute Pflege

Ihren Apfelbaum sollten Sie auch im Hochsommer nicht jeden Tag bewässern. Kübel- oder Topfpflanzen sind außerdem bei höherer Frostanfälligkeit im Winter insbesondere vor Nachtfrost zu schützen, damit ihre Wurzeln nicht erfrieren. Im Garten ist ein derartiger Winterschutz in der Regel nicht notwendig, da ihre Wurzeln im Freilandboden hierzulande keine Schäden durch Kälte tragen.

Damit Ihr Apfelbaum gedeihen kann und gesund bleibt, müssen Sie diesen von Zeit zu Zeit beschneiden. Dies sollte zwischen Dezember und Februar erfolgen, wobei die Temperaturen nicht unter 5 Grad liegen sollten. Als Faustregel gilt: Bei einer ertragreichen Vorjahresernte kann der Schnitt etwas zurückhaltender ausfallen, um junge Triebe nicht zu zerstören. Bei einer schwachen Ernte sollte die Schere oder Säge etwas großzügiger angesetzt werden, um das Wachstum neuer Triebe zu fördern. Achten Sie darauf, dass Sie keine Zweige mit hellerer Färbung abschneiden, da Sie sonst Ihre Ernte gefährden. Zweige und Triebe, die als Wasserschosse senkrecht in die Höhe ranken, sollten Sie vollständig vom Ast trennen. Der Rückschnitt von Ästen sollte etwas oberhalb einer nach außen treibenden Knospe erfolgen. Um auch innenliegende Äpfel mit ausreichend Sonnenlicht zu versorgen, lichten Sie ebenfalls die Baumkrone aus. Durch die zusätzliche Sauerstoff- und Luftzufuhr trocknen Blätter sowie Holz nach Regenperioden schneller und das Krankheitsrisiko sinkt. Eine lichte Baumkrone sorgt außerdem dafür, dass Baumschädlinge von ihren natürlichen Fressfeinden wie Vögeln und anderen Insekten leichter gefunden werden. Aber auch in den Sommermonaten ist ein weiterer Schnitt zu empfehlen, um Größe und Austrieb Ihres Baumes zu regulieren. Dieser sollte nicht bei zu starker Hitze erfolgen. Der Baum ist danach ausreichend zu bewässern. Um Ihren Apfelbaum vor Krankheiten zu schützen, können Sie neben dem regelmäßigen Baumschnitt und guter Düngung weitere Maßnahmen ergreifen, ohne dabei Chemikalien einsetzen zu müssen. Diese sollten lediglich als allerletztes Mittel fungieren.

Schädlingsbefall vorbeugen

Apfelbaumschädlinge wie der Apfelwickler können durch einen Wellpappenring ferngehalten werden, welcher im Frühjahr an den Stamm anzubringen ist. Die Larven dieses Schädlings nisten sich im Frühjahr unter dem Ring ein und können im Juni oder Juli mit diesem gemeinsam abgenommen und vernichtet werden. Sie erkennen einen Befall von Apfelwicklerlarven an bräunlichen Fraßstellen an Blüten und Äpfeln. Dem sog. Frostspinner können Sie am besten mit einem im Handel erhältlichen Leimring entgegenwirken. Mit diesem werden diese Tierchen an der Stammrinde eingefangen. Der Befall ist erkennbar an durchlöcherten Blättern und mit Gespinsten zusammenhängenden Blattaustrieben. Die Apfelfaltenlaus sorgt durch Saugvorgänge für Blattdeformationen. Befallene Stellen entfernen Sie mit dem Sommerschnitt.

Pilzbefall wie Mehltau, der sich durch einen weiß-mehligen Belag auf den Zweigen und Äpfeln zeigt, beugen Sie am besten durch eine regelmäßige Ausdünnung der Baumkrone vor. Befallene Stellen müssen Sie sofort großzügig ausschneiden. Apfelschorf erkennen Sie an braunen Flecken auf Blättern, welche im weiteren Verlauf wellig werden und frühzeitig abfallen. Die Äpfel sind ebenfalls mit braunen Flecken bedeckt und haben rissige Wundstellen. Zur Vorbeugung sollten Sie herabgefallenes Laub entfernen und für einen luftigen Standort und eine lichte Krone sorgen. Befallene Stellen sollten Sie umgehend ausschneiden und Topf- bzw. Kübelpflanzen mit einem Schwefelprodukt besprühen. Gartenbäume sind am besten mit einem Kupferpräparat zu behandeln.

Wenn Sie diese Tipps beherzigen, steht Ihnen ein langjähriges Vergnügen mit Ihrem neuen Apfelbaum nichts mehr entgegen. Wir von floranza stehen Ihnen bei diesem Vorhaben gern zur Seite.

 

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