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Liguster Atrovirens • Ligustrum vulgare Atrovirens
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Gemeiner Liguster • Ligustrum vulgare
Gemeiner Liguster • Ligustrum vulgare
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Liguster Argenteum • Ligustrum ovalifolium Argenteum
Liguster Argenteum • Ligustrum ovalifolium...
Auffälliges Blattwerk für blickdichte Hecken Bei dem Liguster Argenteum handelt es sich um eine weiße Version des, aus Japan stammenden, Ligusters. Die winterharte Pflanze eignet sich sehr gut für Hecken, aber auch für die Bepflanzung...
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Ovalblättriger Liguster • Ligustrum ovalifolium
Ovalblättriger Liguster • Ligustrum ovalifolium
Der ovalblättrige Liguster ist eine Strauchart, die zu den Ölbaumgewächsen gehört. Er ist ein dankbarer und pflegeleichter Bewohner im Garten. Falls Sie eine Heckenbepflanzung geplant haben, dann haben Sie mit diesem ovalblättrigen...
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Goldliguster • Ligustrum ovalifolium Aureum
Goldliguster • Ligustrum ovalifolium Aureum
Der Ligustrum ovalifolium Aureum, auch als Goldliguster bekannt, ist eine winterharte Heckenpflanze, die schnell wächst. Ihren Namen hat sie von den goldgelben Blättern, die teilweise eine grüne Mitte haben. Die Blätter sind elliptisch...
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Zwergliguster • Ligustrum vulgare Lodense
Zwergliguster • Ligustrum vulgare Lodense
Mit dem Zwergliguster Lodense erhalten Sie eine Pflanze, die wunderbar als dekoratives Element in Ihr Gartenkonzept integriert werden kann. Mit einer Höhe von maximal 1 Meter eignet sich der Zwergliguster besonders gut für...
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Busch-Liguster • Ligustrum obtusifolium regelianum
Busch-Liguster • Ligustrum obtusifolium regelianum
Der Ligustrum obtusifolium regelianum ist ein breitbuschiger und dicht verzweigter Strauch der bis zu einer Höhe von 2 m und 2 m Breite wächst. Der Jahreszuwachs pro Jahr beträgt 10 bis 15 cm. Die Blätter vom Ligustrum obtusifolium...
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Liguster kaufen

 

Allgemeines über den Liguster

Der Liguster wird häufig auch als Rainweide, Beinholz oder Zaunriegel bezeichnet. Sein botanischer Name lautet „Ligustrum“, was wahrscheinlich von dem lateinischen Wort „ligare“ abgeleitet wurde, welches binden bedeutet. Diesen trägt der Liguster aufgrund seiner äußerst biegsamen Triebe, die früher zum Flechten von Körben oder anderen Gegenständen benutzt wurden.
Der Liguster ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Ölbaumgewächse („Oleaceae“). Die meisten Arten stammten aus dem östlichen Asien und wenige sind auch in Europa, Afrika und Australasien zuhause. In Asien liegt das Hauptverbreitungsgebiet in Japan und China.
Die einzige in Europa heimische Art ist der Gewöhnliche Liguster, auch Gemeiner Liguster genannt. Besonders beliebt in den Gärten ist die Sorte Atrovirens und auch der Ovalblättrige Liguster aus Japan wird gerne als Zierpflanze verwendet.
Nach der Blütezeit wachsen kleine, schwarze Beeren am Liguster, die für den Menschen giftig sind. Nach einem übermäßigen Verzehr kann es zu Übelkeit, Erbrechen und Durchfall kommen. Für einige Tiere, wie zum Beispiel Vögel, dienen diese Früchte jedoch als Nahrungsquelle.
Allgemein gilt der Liguster als sehr robust und anpassungsfähig.

Beschreibung des Ligusters

Der Liguster ist ein laubabwerfender oder immergrüner Strauch, der gerne als Hecke gepflanzt wird. Die meisten Arten können bei starken Frost im Winter ihre Blätter verlieren. Diese wachsen jedoch bei dem Laubwechsel im Frühjahr nach.
Der Wuchs des Ligusters ist aufrecht, schnell und dicht verzweigt. Er ist den Großteil des Jahres Blickdicht und eignet sich sehr gut für einen Formschnitt, was ihn zu einer hervorragenden Heckenpflanze macht. Er erreicht eine Wuchshöhe von eineinhalb bis vier Metern und hat einen Zuwachs von bis zu über 40 Zentimetern im Jahr.
Von Juli bis August bildet er kleine, weiße, trichterförmige Blüten aus, die oft in rispenförmigen Blütenständen zusammen stehen. Diese verströmen einen intensiven Duft, der im Sommer zahlreiche Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten anzieht.
Die Blüten werden anschließend zu kleinen, kugelförmigen, schwarzen Beeren. Bei einem jährlichen Rückschnitt trägt der Liguster allerdings weder Blüten noch Früchte.
Die Blätter des Strauches sind elliptisch und haben eine dunkelgrüne Farbe.
Als große Hecke zieht der Liguster viele Vögel und andere kleine Tiere an, die in dem dichten Wuchs des Strauches Schutz suchen und ihre Nester bauen.

 

Arten und Sortenvielfalt des Ligusters

Weltweit gibt es ungefähr 50 verschiedene Arten des Ligusters. Die meisten davon haben ihre Heimat in Asien. Im Folgenden werden zwei Arten vorgestellt, die in europäischen Gärten eine größere Bedeutung haben.

Ovalblättriger Liguster („Ligustrum ovafolium“)

Der Ovalblättrige Liguster stammt aus Südjapan, von den Inseln Honshu, Shikoku und Kyushu und aus dem südlichen Korea. Seine Blätter sind im Verhältnis zu anderen Arten sehr groß und haben eine ovalblättrige Form, was der Art ihren Namen verliehen hat.
Er erreicht eine Wuchshöhe von bis zu fünf Metern und eine Wuchsbreite von bis zu drei Metern. Normalerweise sind seine Blätter wintergrün. Bei zu starken Frösten kann der Strauch allerdings zurückfrieren und seine Blätter abwerfen.
Da der Ovalblättrige Liguster Verschmutzung gut verträgt, eignet er sich für das Stadtklima und kann dort problemlos gehalten werden.
Eine bekannte Sorte des Ovalblättrigen Ligusters ist der Goldliguster Aureum („Ligustrum ovafolium Aureum“). Seine Blätter haben eine Farbkombination aus gelb und grün. Diese wirken bei Sonneneinstrahlung Gold.

Gemeiner Liguster („Ligustrum vulgare“)

Der Gemeine Liguster wird auch gewöhnlicher Liguster genannt. Sein Verbreitungsgebiet liegt in Europa, Nordafrika und Kleinasien.
In Europa ist es die einzige heimische Art des Ligusters, dafür ist er fast auf dem ganzen Kontinent verbreitet.
Der Gemeine Liguster ist ein winterharter, laubabwerfender oder halbimmergrüner Strauch. Bei milden Temperaturen verliert er seine Blätter erst im Frühjahr beim Laubwechsel. Wenn der Frost allerdings zu stark ist, verliert er durch die Kälte seine Blätter. Seine dunkelgrünen Blätter sind relativ schmal und lang gestreckt und färben sich im Herbst etwas violett.
Er erreicht eine Wuchshöhe von zwei bis viereinhalb Metern und hat einen Zuwachs von bis zu 30 Zentimetern im Jahr.
Je nach Standort hat der Gemeine Liguster ganz unterschiedliche Wuchsformen. Während er im freien Stand ein aufrechter Großstrauch wird, bleibt er im Schatten größerer Gehölze eher klein, wächst in die Breite und entwickelt sich als dichtes Unterholz.

Eine beliebte Sorte des Gemeinen Ligusters ist der Liguster vulgare Atrovirens („Ligustrum vulgare Atrovirens“). Dieser wird besonders gerne als Heckenpflanze in den Gärten gepflanzt. Eine andere Bezeichnung für den Liguster vulgare Atrovirens ist Schwarzgrüner Liguster. Diesen Namen trägt er aufgrund seiner leicht schwarz gefärbten Blätter, die im Winter bronzebraun werden. Er erreicht eine Wuchshöhe und eine Wuchsbreite von ungefähr drei bis fünf Metern. Allgemein ist diese Sorte des Gemeinen Ligusters gut winterhart.

Den Gemeinen Liguster gibt es auch als Zwergform. Dieser heißt Zwerg Liguster („Ligustrum vulgare Lodense“) und erreicht eine Wuchshöhe von 50 bis 100 Zentimetern. Sein Wuchs ist kompakt, dichtbuschig, aufrecht und verhältnismäßig schwach. Diese Sorte ist halbwintergrün, blüht nicht und bildet keine Früchte aus. Der Zwerg Liguster eignet sich sehr gut für niedrige Hecken und Begrenzungen.

 

Ansprüche des Ligusters an seinen Standort und den Boden

Der Liguster gilt als sehr anspruchslos und robust. Damit er sich jedoch an seinem Platz wohlfühlt und gut entfaltet, sind einige Kleinigkeiten zu beachten. Der Standort sollte in der Sonne oder im Halbschatten liegen. Denn während er in der Sonne besonders dicht wächst, kommt er im Schatten weniger gut zurecht.
Normalerweise wächst der Liguster auf jedem Gartenboden sehr gut. Er kann trocken bis mäßig feucht oder sandig bis lehmig sein. Alle Arten sind sehr tolerant bei dem pH-Wert, am liebsten haben sie jedoch kalkhaltige Böden.

 

Pflege, Schnitt und Überwinterung des Ligusters

Pflege

Der Liguster ist ein sehr pflegeleichter Strauch. Da seine Blätter sehr klein sind, wirkt das abfallende Laub sehr wenig und erfordert nicht viel Arbeit. Da der Strauch einen sehr starken Wuchs hat, ist ein regelmäßiger Formschnitt unausweichlich. Auch eine Düngung mit Kompost bekommt der Pflanze sehr gut. Auf keinen Fall darf die Pflanze jedoch mit Mineraldünger oder Stallmist gedüngt werden, da diese die Wurzeln des Ligusters verbrennen würden.

Wichtig ist es Jungpflanzen, besonders in der Zeit nach dem Einsetzen gut zu wässern. Bei älteren Pflanzen reicht der normale Niederschlag für eine gute Wasserversorgung aus. Diese sollten nur bei extremer und lang anhaltender Trockenheit gegossen werden.

Schnitt

Der Liguster zeichnet sich durch einen sehr schnellen Wuchs aus und gilt als sehr schnittfest. Ein häufiger und regelmäßig durchgeführter Schnitt regt das Wachstum der Pflanze an. Dieser Schnitt kann sowohl im Frühjahr als auch im Sommer oder im Herbst durchgeführt werden. Auch einen radikalen Verjüngungsschnitt verträgt die Pflanze sehr gut.
Da die Pflanze sehr schnell wächst, kann gerne zweimal pro Jahr ein Formschnitt erfolgen. Der erste Schnitt erfolgt hierbei am besten vor dem Austrieb der frischen Blätter, da diese dann frei von Schnittkanten sind. Hierbei werden auch alle erfrorenen Zweige entfernt.
Wichtig ist es, den Strauch oben nicht breiter werden zu lassen als unten, da dieser unten nicht mehr genug Licht bekommen und kahl werden würde.
Besser ist eine Trapezform, bei der der Strauch unten etwas breiter ist als am Boden. Zu beachten ist, dass bei einem jährlich durchgeführten Schnitt weder Blüten noch Früchte am Liguster wachsen.

Überwinterung und Winterschutz

Normalerweise ist der Liguster bis zu – 15 Grad Celsius winterhart. Bei Temperaturen, die darunter liegen kann es passieren, dass der Strauch sein Laub abwirft. Die Blätter treiben allerdings im Frühjahr direkt wieder aus.
Auch im Winter verträgt der Wurzelballen keine Trockenheit. Ein Austrocknen würde zum Absterben der Pflanze führen. Deshalb sollte die Pflanze an frostfreien Tagen gegossen werden.
Ligusterpflanzen im Kübel sollten im Winter mit einem Vlies umwickelt werden.

 

Pflanzung und Vermehrung des Ligusters

Die beste Zeit zum Einpflanzen des Ligusters liegt in den Monaten September und Oktober, denn direkt nach der Einpflanzung verträgt dieser keine Trockenheit. Ab September sind die Temperaturen etwas kühler und der Boden ist durch regelmäßigen Niederschlag feucht.
Vor dem Ausheben eines Pflanzlochs sollte der Boden gut aufgelockert werden und mit etwas Kompost angereichert werden. Diese Maßnahmen erleichtern der Pflanze später das Wachstum und sorgen für ihr Wohlbefinden.
Nach der Vorbereitung des Bodens kann das Pflanzloch ausgehoben werden. Dieses sollte ausreichend tief und etwa doppelt so breit wie die Wurzelballen sein.
Bevor die Pflanze in die Erde kommt, müssen alle Bruchstellen herausgeschnitten werden und die Wurzel müssen um etwa 1/3 gekürzt werden. Wichtig ist es auch, den Wurzelballen vorher etwa eine Stunde lang ins Wasser zu stellen, da dieser trocken keine Verbindung zur Erde und zu den Nährstoffen finden würde.
Beim Einsetzen darf die Pflanze weder gedreht, noch geknickt werden, was die ausreichende Größe des Pflanzlochs erfordert. Der Wurzelhals sollte mit der Oberfläche des Bodens abschließen. Anschließend wird das Pflanzloch wieder mit der ausgehobenen Erde befüllt und leicht angetreten. Die Pflanze muss nach dem Einsetzen und in den darauffolgenden Wochen mit ausreichend Wasser versorgt werden.

Vermehrung des Ligusters

Vermehrung durch Stecklinge und Steckhölzer

Die Vermehrung des Ligusters durch Stecklinge und Steckhölzer ist die leichteste und am ehesten von Erfolg gekrönte Art. Der beste Zeitpunkt für die Durchführung ist im Herbst oder im Frühjahr, wenn kein Frost erwartet wird.
Hierfür werden Triebe am Liguster ausgewählt und bei einer Länge von ungefähr 15 bis 20 Zentimeter abgeschnitten. Der Schnitt erfolgt am besten direkt unterhalb eines Blattansatzes. Wichtig ist es, dafür ein scharfes Werkzeug zu verwenden und den Trieb auf keinen Fall abzureißen, da dieser sonst beschädigt werden würde.
Von dem Trieb werden anschließend alle Blätter, bis auf die oberen entfernt. Für die Pflanzung einer Hecke werden die Stecklinge im Abstand von ungefähr 10 bis 20 Zentimeter gesetzt. Zu beachten ist, dass diese tief in die Erde müssen, sodass nur noch die oberen Blätter heraus gucken. Damit kann sich die Wurzel am unteren Ende des Triebes sehr gut ausbilden.
Nach dem Einsetzen sollten die Stecklinge gut gewässert werden und anschließend alle zwei Tage gegossen werden. Sie dürfen auf keinen Fall austrocknen. Nach etwa zehn Wochen kann die obere Spitze des Ligusters entfernt werden, um einen buschigen Wuchs zu gewährleisten.
Es gibt keine Garantie, dass bei dieser Methode alle Stecklinge Wurzeln ausbilden. Außerdem sollte diese Art der Vermehrung nur gewählt werden, wenn viel Geduld aufgebracht werden kann. Denn es kann einige Jahre dauern bis sich die Stecklinge in eine hohe und dicht verzweigte Hecke verwandeln.

Vermehrung durch Absenker

Für die Vermehrung des Ligusters durch Absenker wird ein bodennaher Trieb ausgewählt und bis zum Boden gesenkt, bis dieser die Erde berührt. Anschließend werden die Blätter des Triebes entfernt. Lediglich an der Spitze können ein paar der Blätter stehen bleiben. Der Absenker wird dann auf der unteren Seite am Ende des Triebes leicht eingeritzt. Hierbei muss sehr vorsichtig vorgegangen werden, da er nicht beschädigt werden darf.
Der Trieb wird etwa fünf Zentimeter in den Boden gesteckt und dort befestigt. Die Befestigung kann gerne mithilfe einer Drahtklemme vorgenommen werden. Damit sich die Wurzeln gut ausbilden können, kann gerne etwas Kompost zugegeben werden. Wichtig ist es, den Absenker gut zu wässern. Die Verbindung zur Mutterpflanze bleibt erstmal bestehen, denn so kann er auch darüber mit Nährstoffen versorgt werden. Erst wenn er seine eigenen Wurzeln ausgebildet und sich gut entwickelt hat wird diese Verbindung getrennt. Anschließend kann der Absenker des Ligusters in einen Übergangstopf gepflanzt werden bis er an seinen endgültigen Standort kommt.

 

Krankheiten und Schädlinge

Blattfleckenkrankheit

Die Blattfleckenkrankheit äußert sich durch braune oder schwarze Flecken auf den Blättern des Ligusters. Häufig entsteht diese Krankheit bei feuchtem Sommerwetter. Die Behandlung erfolgt am besten mithilfe von kupferhaltigen Präparaten. Diese können die Ausbreitungsgeschwindigkeit abschwächen. Wichtig ist es, keinen Stickstoffhaltigen Dünger zu verwenden.

Blattläuse, Ligusterblattläuse und Dickmaulrüssler

Gerne befallen Blattläuse, Ligusterblattläuse sowie der Dickmaulrüssler den Liguster. Allerdings stellen diese Schädlinge in den meisten Fällen keine ernsthafte Gefahr für die Pflanze dar, sodass eine Behandlung in der Regel nicht notwendig ist.

Blattläuse

Blattläuse sind weltweit verbreitet und befallen fast jede Art von Pflanzen. Ein Befall wird durch sich einrollende Blätter sichtbar. Diese sterben später ab. Da es verschiedene Hausmittel zur Bekämpfung gibt, muss nicht gleich auf chemisches Pflanzenschutzmittel zurückgegriffen werden. Zum Beispiel kann eine Brühe aus Brennnessel-Sud oder bei kleineren Pflanzen eine Seifenlauge gegen die Schädlinge helfen. Auch ihre natürlichen Fressfeinde der Marienkäfer oder Florfliegenlarven können bei einer Bekämpfung helfen.

Dickmaulrüssler

Der Dickmaulrüssler ist ein nachtaktiver Schädling und wird deshalb nicht immer gleich entdeckt. Er kann einen sehr großen Schaden am Liguster anrichten. Ein Befall äußert sich durch löchrige und angefressene Blätter.
Zur Bekämpfung können sichtbare Dickmaulrüssler abgesammelt werden oder es kann auf Nematoden zurückgegriffen werden. Größere Hecken können entstandene Schäden durch ihr starkes Wachstum sehr gut kompensieren.

Echter Mehltau

Echter Mehltau ist eine Pilzkrankheit. Dieser Pilz befällt von der Hitze und Trockenheit geschwächte Pflanzen. Der Befall äußert sich durch einen weißen Belag auf den Blättern und anderen grünen Pflanzenteilen, der sich später bräunlich oder gräulich färbt. Ein bewährtes Hausmittel zur Bekämpfung ist eine Mischung aus Wasser und Milch, die auf die Pflanze aufgesprüht wird. Befallene Triebe können abgeschnitten und über den Kompost entsorgt werden, da sich der Pilz nur über lebendes Gewebe verbreiten kann.
Zur Vorbeugung sollte die Pflanze besonders in den heißen und trockenen Sommermonaten immer ausreichend gewässert werden.

Liguster kaufen Allgemeines über den Liguster Arten und Sortenvielfalt des Ligusters Ovalblättriger Liguster („Ligustrum ovafolium“) Gemeiner Liguster... mehr erfahren »
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Allgemeines über den Liguster

Der Liguster wird häufig auch als Rainweide, Beinholz oder Zaunriegel bezeichnet. Sein botanischer Name lautet „Ligustrum“, was wahrscheinlich von dem lateinischen Wort „ligare“ abgeleitet wurde, welches binden bedeutet. Diesen trägt der Liguster aufgrund seiner äußerst biegsamen Triebe, die früher zum Flechten von Körben oder anderen Gegenständen benutzt wurden.
Der Liguster ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Ölbaumgewächse („Oleaceae“). Die meisten Arten stammten aus dem östlichen Asien und wenige sind auch in Europa, Afrika und Australasien zuhause. In Asien liegt das Hauptverbreitungsgebiet in Japan und China.
Die einzige in Europa heimische Art ist der Gewöhnliche Liguster, auch Gemeiner Liguster genannt. Besonders beliebt in den Gärten ist die Sorte Atrovirens und auch der Ovalblättrige Liguster aus Japan wird gerne als Zierpflanze verwendet.
Nach der Blütezeit wachsen kleine, schwarze Beeren am Liguster, die für den Menschen giftig sind. Nach einem übermäßigen Verzehr kann es zu Übelkeit, Erbrechen und Durchfall kommen. Für einige Tiere, wie zum Beispiel Vögel, dienen diese Früchte jedoch als Nahrungsquelle.
Allgemein gilt der Liguster als sehr robust und anpassungsfähig.

Beschreibung des Ligusters

Der Liguster ist ein laubabwerfender oder immergrüner Strauch, der gerne als Hecke gepflanzt wird. Die meisten Arten können bei starken Frost im Winter ihre Blätter verlieren. Diese wachsen jedoch bei dem Laubwechsel im Frühjahr nach.
Der Wuchs des Ligusters ist aufrecht, schnell und dicht verzweigt. Er ist den Großteil des Jahres Blickdicht und eignet sich sehr gut für einen Formschnitt, was ihn zu einer hervorragenden Heckenpflanze macht. Er erreicht eine Wuchshöhe von eineinhalb bis vier Metern und hat einen Zuwachs von bis zu über 40 Zentimetern im Jahr.
Von Juli bis August bildet er kleine, weiße, trichterförmige Blüten aus, die oft in rispenförmigen Blütenständen zusammen stehen. Diese verströmen einen intensiven Duft, der im Sommer zahlreiche Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten anzieht.
Die Blüten werden anschließend zu kleinen, kugelförmigen, schwarzen Beeren. Bei einem jährlichen Rückschnitt trägt der Liguster allerdings weder Blüten noch Früchte.
Die Blätter des Strauches sind elliptisch und haben eine dunkelgrüne Farbe.
Als große Hecke zieht der Liguster viele Vögel und andere kleine Tiere an, die in dem dichten Wuchs des Strauches Schutz suchen und ihre Nester bauen.

 

Arten und Sortenvielfalt des Ligusters

Weltweit gibt es ungefähr 50 verschiedene Arten des Ligusters. Die meisten davon haben ihre Heimat in Asien. Im Folgenden werden zwei Arten vorgestellt, die in europäischen Gärten eine größere Bedeutung haben.

Ovalblättriger Liguster („Ligustrum ovafolium“)

Der Ovalblättrige Liguster stammt aus Südjapan, von den Inseln Honshu, Shikoku und Kyushu und aus dem südlichen Korea. Seine Blätter sind im Verhältnis zu anderen Arten sehr groß und haben eine ovalblättrige Form, was der Art ihren Namen verliehen hat.
Er erreicht eine Wuchshöhe von bis zu fünf Metern und eine Wuchsbreite von bis zu drei Metern. Normalerweise sind seine Blätter wintergrün. Bei zu starken Frösten kann der Strauch allerdings zurückfrieren und seine Blätter abwerfen.
Da der Ovalblättrige Liguster Verschmutzung gut verträgt, eignet er sich für das Stadtklima und kann dort problemlos gehalten werden.
Eine bekannte Sorte des Ovalblättrigen Ligusters ist der Goldliguster Aureum („Ligustrum ovafolium Aureum“). Seine Blätter haben eine Farbkombination aus gelb und grün. Diese wirken bei Sonneneinstrahlung Gold.

Gemeiner Liguster („Ligustrum vulgare“)

Der Gemeine Liguster wird auch gewöhnlicher Liguster genannt. Sein Verbreitungsgebiet liegt in Europa, Nordafrika und Kleinasien.
In Europa ist es die einzige heimische Art des Ligusters, dafür ist er fast auf dem ganzen Kontinent verbreitet.
Der Gemeine Liguster ist ein winterharter, laubabwerfender oder halbimmergrüner Strauch. Bei milden Temperaturen verliert er seine Blätter erst im Frühjahr beim Laubwechsel. Wenn der Frost allerdings zu stark ist, verliert er durch die Kälte seine Blätter. Seine dunkelgrünen Blätter sind relativ schmal und lang gestreckt und färben sich im Herbst etwas violett.
Er erreicht eine Wuchshöhe von zwei bis viereinhalb Metern und hat einen Zuwachs von bis zu 30 Zentimetern im Jahr.
Je nach Standort hat der Gemeine Liguster ganz unterschiedliche Wuchsformen. Während er im freien Stand ein aufrechter Großstrauch wird, bleibt er im Schatten größerer Gehölze eher klein, wächst in die Breite und entwickelt sich als dichtes Unterholz.

Eine beliebte Sorte des Gemeinen Ligusters ist der Liguster vulgare Atrovirens („Ligustrum vulgare Atrovirens“). Dieser wird besonders gerne als Heckenpflanze in den Gärten gepflanzt. Eine andere Bezeichnung für den Liguster vulgare Atrovirens ist Schwarzgrüner Liguster. Diesen Namen trägt er aufgrund seiner leicht schwarz gefärbten Blätter, die im Winter bronzebraun werden. Er erreicht eine Wuchshöhe und eine Wuchsbreite von ungefähr drei bis fünf Metern. Allgemein ist diese Sorte des Gemeinen Ligusters gut winterhart.

Den Gemeinen Liguster gibt es auch als Zwergform. Dieser heißt Zwerg Liguster („Ligustrum vulgare Lodense“) und erreicht eine Wuchshöhe von 50 bis 100 Zentimetern. Sein Wuchs ist kompakt, dichtbuschig, aufrecht und verhältnismäßig schwach. Diese Sorte ist halbwintergrün, blüht nicht und bildet keine Früchte aus. Der Zwerg Liguster eignet sich sehr gut für niedrige Hecken und Begrenzungen.

 

Ansprüche des Ligusters an seinen Standort und den Boden

Der Liguster gilt als sehr anspruchslos und robust. Damit er sich jedoch an seinem Platz wohlfühlt und gut entfaltet, sind einige Kleinigkeiten zu beachten. Der Standort sollte in der Sonne oder im Halbschatten liegen. Denn während er in der Sonne besonders dicht wächst, kommt er im Schatten weniger gut zurecht.
Normalerweise wächst der Liguster auf jedem Gartenboden sehr gut. Er kann trocken bis mäßig feucht oder sandig bis lehmig sein. Alle Arten sind sehr tolerant bei dem pH-Wert, am liebsten haben sie jedoch kalkhaltige Böden.

 

Pflege, Schnitt und Überwinterung des Ligusters

Pflege

Der Liguster ist ein sehr pflegeleichter Strauch. Da seine Blätter sehr klein sind, wirkt das abfallende Laub sehr wenig und erfordert nicht viel Arbeit. Da der Strauch einen sehr starken Wuchs hat, ist ein regelmäßiger Formschnitt unausweichlich. Auch eine Düngung mit Kompost bekommt der Pflanze sehr gut. Auf keinen Fall darf die Pflanze jedoch mit Mineraldünger oder Stallmist gedüngt werden, da diese die Wurzeln des Ligusters verbrennen würden.

Wichtig ist es Jungpflanzen, besonders in der Zeit nach dem Einsetzen gut zu wässern. Bei älteren Pflanzen reicht der normale Niederschlag für eine gute Wasserversorgung aus. Diese sollten nur bei extremer und lang anhaltender Trockenheit gegossen werden.

Schnitt

Der Liguster zeichnet sich durch einen sehr schnellen Wuchs aus und gilt als sehr schnittfest. Ein häufiger und regelmäßig durchgeführter Schnitt regt das Wachstum der Pflanze an. Dieser Schnitt kann sowohl im Frühjahr als auch im Sommer oder im Herbst durchgeführt werden. Auch einen radikalen Verjüngungsschnitt verträgt die Pflanze sehr gut.
Da die Pflanze sehr schnell wächst, kann gerne zweimal pro Jahr ein Formschnitt erfolgen. Der erste Schnitt erfolgt hierbei am besten vor dem Austrieb der frischen Blätter, da diese dann frei von Schnittkanten sind. Hierbei werden auch alle erfrorenen Zweige entfernt.
Wichtig ist es, den Strauch oben nicht breiter werden zu lassen als unten, da dieser unten nicht mehr genug Licht bekommen und kahl werden würde.
Besser ist eine Trapezform, bei der der Strauch unten etwas breiter ist als am Boden. Zu beachten ist, dass bei einem jährlich durchgeführten Schnitt weder Blüten noch Früchte am Liguster wachsen.

Überwinterung und Winterschutz

Normalerweise ist der Liguster bis zu – 15 Grad Celsius winterhart. Bei Temperaturen, die darunter liegen kann es passieren, dass der Strauch sein Laub abwirft. Die Blätter treiben allerdings im Frühjahr direkt wieder aus.
Auch im Winter verträgt der Wurzelballen keine Trockenheit. Ein Austrocknen würde zum Absterben der Pflanze führen. Deshalb sollte die Pflanze an frostfreien Tagen gegossen werden.
Ligusterpflanzen im Kübel sollten im Winter mit einem Vlies umwickelt werden.

 

Pflanzung und Vermehrung des Ligusters

Die beste Zeit zum Einpflanzen des Ligusters liegt in den Monaten September und Oktober, denn direkt nach der Einpflanzung verträgt dieser keine Trockenheit. Ab September sind die Temperaturen etwas kühler und der Boden ist durch regelmäßigen Niederschlag feucht.
Vor dem Ausheben eines Pflanzlochs sollte der Boden gut aufgelockert werden und mit etwas Kompost angereichert werden. Diese Maßnahmen erleichtern der Pflanze später das Wachstum und sorgen für ihr Wohlbefinden.
Nach der Vorbereitung des Bodens kann das Pflanzloch ausgehoben werden. Dieses sollte ausreichend tief und etwa doppelt so breit wie die Wurzelballen sein.
Bevor die Pflanze in die Erde kommt, müssen alle Bruchstellen herausgeschnitten werden und die Wurzel müssen um etwa 1/3 gekürzt werden. Wichtig ist es auch, den Wurzelballen vorher etwa eine Stunde lang ins Wasser zu stellen, da dieser trocken keine Verbindung zur Erde und zu den Nährstoffen finden würde.
Beim Einsetzen darf die Pflanze weder gedreht, noch geknickt werden, was die ausreichende Größe des Pflanzlochs erfordert. Der Wurzelhals sollte mit der Oberfläche des Bodens abschließen. Anschließend wird das Pflanzloch wieder mit der ausgehobenen Erde befüllt und leicht angetreten. Die Pflanze muss nach dem Einsetzen und in den darauffolgenden Wochen mit ausreichend Wasser versorgt werden.

Vermehrung des Ligusters

Vermehrung durch Stecklinge und Steckhölzer

Die Vermehrung des Ligusters durch Stecklinge und Steckhölzer ist die leichteste und am ehesten von Erfolg gekrönte Art. Der beste Zeitpunkt für die Durchführung ist im Herbst oder im Frühjahr, wenn kein Frost erwartet wird.
Hierfür werden Triebe am Liguster ausgewählt und bei einer Länge von ungefähr 15 bis 20 Zentimeter abgeschnitten. Der Schnitt erfolgt am besten direkt unterhalb eines Blattansatzes. Wichtig ist es, dafür ein scharfes Werkzeug zu verwenden und den Trieb auf keinen Fall abzureißen, da dieser sonst beschädigt werden würde.
Von dem Trieb werden anschließend alle Blätter, bis auf die oberen entfernt. Für die Pflanzung einer Hecke werden die Stecklinge im Abstand von ungefähr 10 bis 20 Zentimeter gesetzt. Zu beachten ist, dass diese tief in die Erde müssen, sodass nur noch die oberen Blätter heraus gucken. Damit kann sich die Wurzel am unteren Ende des Triebes sehr gut ausbilden.
Nach dem Einsetzen sollten die Stecklinge gut gewässert werden und anschließend alle zwei Tage gegossen werden. Sie dürfen auf keinen Fall austrocknen. Nach etwa zehn Wochen kann die obere Spitze des Ligusters entfernt werden, um einen buschigen Wuchs zu gewährleisten.
Es gibt keine Garantie, dass bei dieser Methode alle Stecklinge Wurzeln ausbilden. Außerdem sollte diese Art der Vermehrung nur gewählt werden, wenn viel Geduld aufgebracht werden kann. Denn es kann einige Jahre dauern bis sich die Stecklinge in eine hohe und dicht verzweigte Hecke verwandeln.

Vermehrung durch Absenker

Für die Vermehrung des Ligusters durch Absenker wird ein bodennaher Trieb ausgewählt und bis zum Boden gesenkt, bis dieser die Erde berührt. Anschließend werden die Blätter des Triebes entfernt. Lediglich an der Spitze können ein paar der Blätter stehen bleiben. Der Absenker wird dann auf der unteren Seite am Ende des Triebes leicht eingeritzt. Hierbei muss sehr vorsichtig vorgegangen werden, da er nicht beschädigt werden darf.
Der Trieb wird etwa fünf Zentimeter in den Boden gesteckt und dort befestigt. Die Befestigung kann gerne mithilfe einer Drahtklemme vorgenommen werden. Damit sich die Wurzeln gut ausbilden können, kann gerne etwas Kompost zugegeben werden. Wichtig ist es, den Absenker gut zu wässern. Die Verbindung zur Mutterpflanze bleibt erstmal bestehen, denn so kann er auch darüber mit Nährstoffen versorgt werden. Erst wenn er seine eigenen Wurzeln ausgebildet und sich gut entwickelt hat wird diese Verbindung getrennt. Anschließend kann der Absenker des Ligusters in einen Übergangstopf gepflanzt werden bis er an seinen endgültigen Standort kommt.

 

Krankheiten und Schädlinge

Blattfleckenkrankheit

Die Blattfleckenkrankheit äußert sich durch braune oder schwarze Flecken auf den Blättern des Ligusters. Häufig entsteht diese Krankheit bei feuchtem Sommerwetter. Die Behandlung erfolgt am besten mithilfe von kupferhaltigen Präparaten. Diese können die Ausbreitungsgeschwindigkeit abschwächen. Wichtig ist es, keinen Stickstoffhaltigen Dünger zu verwenden.

Blattläuse, Ligusterblattläuse und Dickmaulrüssler

Gerne befallen Blattläuse, Ligusterblattläuse sowie der Dickmaulrüssler den Liguster. Allerdings stellen diese Schädlinge in den meisten Fällen keine ernsthafte Gefahr für die Pflanze dar, sodass eine Behandlung in der Regel nicht notwendig ist.

Blattläuse

Blattläuse sind weltweit verbreitet und befallen fast jede Art von Pflanzen. Ein Befall wird durch sich einrollende Blätter sichtbar. Diese sterben später ab. Da es verschiedene Hausmittel zur Bekämpfung gibt, muss nicht gleich auf chemisches Pflanzenschutzmittel zurückgegriffen werden. Zum Beispiel kann eine Brühe aus Brennnessel-Sud oder bei kleineren Pflanzen eine Seifenlauge gegen die Schädlinge helfen. Auch ihre natürlichen Fressfeinde der Marienkäfer oder Florfliegenlarven können bei einer Bekämpfung helfen.

Dickmaulrüssler

Der Dickmaulrüssler ist ein nachtaktiver Schädling und wird deshalb nicht immer gleich entdeckt. Er kann einen sehr großen Schaden am Liguster anrichten. Ein Befall äußert sich durch löchrige und angefressene Blätter.
Zur Bekämpfung können sichtbare Dickmaulrüssler abgesammelt werden oder es kann auf Nematoden zurückgegriffen werden. Größere Hecken können entstandene Schäden durch ihr starkes Wachstum sehr gut kompensieren.

Echter Mehltau

Echter Mehltau ist eine Pilzkrankheit. Dieser Pilz befällt von der Hitze und Trockenheit geschwächte Pflanzen. Der Befall äußert sich durch einen weißen Belag auf den Blättern und anderen grünen Pflanzenteilen, der sich später bräunlich oder gräulich färbt. Ein bewährtes Hausmittel zur Bekämpfung ist eine Mischung aus Wasser und Milch, die auf die Pflanze aufgesprüht wird. Befallene Triebe können abgeschnitten und über den Kompost entsorgt werden, da sich der Pilz nur über lebendes Gewebe verbreiten kann.
Zur Vorbeugung sollte die Pflanze besonders in den heißen und trockenen Sommermonaten immer ausreichend gewässert werden.

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