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Kirschlorbeer Etna • Prunus laurocerasus Etna®
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Der Kirschlorbeer kommt ursprünglich aus Kleinasien, wo er auf mageren Böden in bis zu 2000m Höhe wächst und ist deshalb anspruchslos und wenig pflegebedürftig. Allerdings sollten Sie zu große Trockenheit vermeiden. Doch auch Staunässe...
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Rundblättriger Kirschlorbeer • Prunus laurocerasus Rotundifolia
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Die Zwerglorbeerkirsche ist eine kompakte Form der Lorbeerkirsche, die eine Höhe von nur einem Meter erreicht. Die Wildform der Kirschlorbeere stammt aus Kleinasien. Die Blätter sind sattgrün und immergrün. Als Besonderheit des Prunus...
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Egal ob zur Sommerzeit oder im Winter, der schmalblättrige Kirschlorbeer Zabeliana ist ein grüner Schmuck für jede Jahreszeit. Der Kirschlorbeer ist eine langlebige Gartenpflanze, die Sie im Hintergrund, in Gruppen oder einzeln pflanzen...
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Der Prunus laurocerasus Reynvaanii ist eine Heckenpflanze mit ellipsenartigen, schmale Blättern, die eine Länge von 11-14 cm erreichen. Auf der Oberseite haben sie eine mattglänzende und hellgrüne Farbe, auf der Unterseite hingegen sind...
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Kirschlorbeer Mano • Prunus laurocerasus Mano
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Prunus laurocerasus Mano, auch bekannt als Kirschlorbeer, kann eine Höhe von einem bis eineinhalb Metern bei einer Wuchsbreite von bis zu zwei Metern. Er wächst breit ausladend und flach und weist eine starke Verzweigung auf. Mit bis zu...
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Aufrechter Kirschlorbeer • Prunus laurocerasus Herbergii
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Kirschlorbeer Kleopatra® • Prunus laurocerasus Kleopatra®
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Der Kirschlorbeer Genolia ist eine besonders schmal wachsende Lorbeersorte aus der Familie der Rosengewächse. Ihre Wuchshöhe kann bis zu 3m erreichen. Auf diese Höhe beansprucht sie gerade mal 1m in der Breite. Ebenso ist ihr Wuchs...
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Kirschlorbeer Diana  • Prunus laurocerasus Diana
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Der Prunus laurocerasus Diana, wie der Kirschlorbeer Diana auch mit botanischem Namen genannt wird, ist ein unkomplizierter Strauch. Er wächst sehr gut auf normalen und lockeren Gartenböden. Dabei findet der Lorbeer Verwendung als...
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Kirschlorbeer Mari • Prunus laurocerasus Mari
Kirschlorbeer Mari • Prunus laurocerasus Mari
Der Kirschlorbeer Mari ist eine immergrüne Pflanze, die breitbuschig wächst und eine Höhe von bis zu 150 cm erreichen kann. Besonders an ihrem Wuchs sind die dicht verzweigten Äste und sein glänzend grünes Laub. Auch im Winter erstrahlt...
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Kirschlorbeer kaufen

 

Allgemeines über den Kirschlorbeer

Der Kirschlorbeer, der im Lateinischen auch als „Prunus“ bezeichnet wird, gehört zu der großen Familie der Rosengewächse und wird auch oft als Lorbeerkirsche bezeichnet. Die Pflanze trägt zwar immergrüne und lange Blätter, darf aber dennoch nicht mit dem echten Lorbeer verwechselt werden, denn mit diesem ist der Kirschlorbeer nicht verwandt. Hierzulande ist der Kirschlorbeer sehr beliebt und schmückt als Hecke und Zierstrauch einige Gärten. Vor allem seine Robustheit im Winter macht ihn zu einer beliebten Pflanze.

Herkunft und Merkmale

Der Kirschlorbeer hat seinen heimatlichen Ursprung in Kleinasien und im Mittelmeerraum. In Südosteuropa wächst er sogar als Baum, hier bei uns kommt er jedoch als Strauch vor.

Der Lorbeerstrauch wächst 2-4 Meter hoch und trägt weiße Blüten, die ungefähr 8 mm groß werden, in Trauben versammelt stehen und duften. Von April bis Mai blüht der Kirschlorbeer und von August bis September entstehen an seinem Strauch ovale Steinfrüchte, die zuerst grün sind und sich später schwarz verfärben. Die dunkelgrünen Blätter des Kirschlorbeers fühlen sich ledrig an und glänzen. Sie sind oval geformt und wenn sie zerrieben werden, riechen sie nach Bittermandelöl. In Deutschland sieht man den Kirschlorbeer oft in Gärten und Parks als Zierpflanze, wo er oft als natürlicher Zaun- und Sichtschutz Verwendung findet.  

Das reine Fruchtfleisch ist für den Menschen nicht giftig. Lediglich in den Kernen der Frucht ist blausäurehaltige Glycoside enthalten, die beim langen Zerkauen freigesetzt werden könnte. So lautet es zumindest in der Theorie, in der Praxis tritt dieser Fall jedoch höchstwahrscheinlich nicht ein. Denn selbst durch das Verschlucken der Kerne wird normalerweise keine Vergiftung ausgelöst.
Da das Gift dennoch für viele Tiere gefährlich ist und sogar tödlich enden kann, sollten diese von den Früchten der Pflanze ferngehalten werden.

Die Lorbeerkirsche ist ein sogenannter Herzwurzler. Das bedeutet, dass sie mehrere Hauptwurzeln hat, die nicht nur senkrecht in die Erde ragen, sondern in alle Richtungen unter der Erde wachsen. Wenn ein Kirschlorbeer-Ableger wächst, bildet sich eine Pfahlwurzel, die tief in die Erde reicht und aus der später mehrere Hauptwurzeln mit Seitenwurzeln rauswachsen. Daraus entsteht im Querschnitt der Wurzeln eine Herzform, woraus der Name „Herzwurzler“ abstammt.
Als Herzwurzler hat der Kirschlorbeer die perfekte Ausgangslage, die Nährstoffversorgung in der Erde für sich sicherzustellen, denn die Wurzeln des Kirschlorbeers wachsen nicht so tief wie die Wurzeln von Bäumen und Sträuchern. Das Bewundernswerte an den Pflanzen ist, dass sie sich sehr gut ihrer Umwelt anpassen können. In trockenen Gebieten können die Wurzeln des Lorbeers sehr tief wachsen, damit die immergrüne Pflanze mit ausreichend Wasser versorgt ist.

 

Sortenvielfalt und Arten 

Insgesamt gibt es mehr als zwei Dutzend verschiedene Sorten des Kirschlorbeers, die verschiedene Merkmale bezüglich Wuchshöhe, Wuchsgeschwindigkeit und Härte gegenüber Winterkälte aufweisen.

Aufrechter Kirschlorbeer Herbergii („Prunus laurocerasus Herbergii“)

Die Herbergii Sorte ist stark verbreitet und in den meisten Parkanlagen und Gärten zu finden. Sie wird zwei bis drei Meter hoch und ist vor allem so beliebt, weil sie dem Winter durch ihre Robustheit gut Stand hält. Kennzeichnend sind der aufrechte Wuchs und die immergrünen, schmal länglichen Blätter. Der aufrechte Kirschlorbeer Herbergii wächst an sonnigen bis schattigen Standorten und steht gerne geschützt vor trockenen Winden.

Großblättriger Kirschlorbeer („Prunus laurocerasus Rotundifolia“)

Der großblättrige Kirschlorbeer gehört hierzulande zu den beliebtesten und meist verkauften Heckenpflanzen. Hierfür eignet er sich dank seines schnellen Wachstums und seiner erreichbaren Höhe von 4 Metern besonders gut.
Er bietet mit seinen großen, glänzenden Blättern die perfekten Voraussetzungen für eine blickdichte Hecke und ist somit für einen natürlichen Sichtschutz im eigenen Garten bestens geeignet.
Allgemein hat der großblättrige Kirschlorbeer nur wenige Ansprüche an den Standort. Er stellt keine besonderen Anforderungen an den Boden und kommt sowohl mit einer hohen Sonneneinstrahlung und einem sehr schattigen Standort klar. Allerdings ist er leicht empfindlich was Staunässe und Frost angeht.

Schmalblättriger Kirschlorbeer Caucasica („Prunus laurocerasus Caucasica“)

Der Schmalblättrige Kirschlorbeer Caucasica ist ebenfalls eine verbreitete Sorte des Kirschlorbeers. Dadurch, dass die Pflanze so schnell wächst, kann sie eine Höhe von vier Metern erreichen und ist damit auch sehr gut für schmale Hecken und kleinere Pflanzenstreifen geeignet. Seine schmalen und länglichen Blätter verleihen ihm ein edles aussehen. Auch diese Sorte Kirschlorbeer stellt keine besonderen Anforderungen an den Boden und gilt außerdem als robust und frosthart.

Kirschlorbeer Novita („Prunus laurocerasus Novita“)

Eine weitere Alternative stellt die Sorte Kirschlorbeer Novita dar, die sich mit ihren großen, dunkelgrünen Blättern ebenfalls als Lorbeerhecke eignet. Sie ist eine noch relativ junge Zuchtform und zeichnet sich durch eine starke Wuchskraft und Schnittverträglichkeit aus. Außerdem gilt sie als sehr robust und frosthart.

Breitwüchsiger Kirschlorbeer Otto Luyken („Prunus laurocerasus Otto Luyken“)

Wer auf der Suche nach einer Kirschlorbeere ist, die nicht ganz so hochwächst, sollte sich den breitwüchsigen Kirschlorbeer Otto Luyken merken. Diese Sorte wird maximal 1,5 Meter hoch und wächst sehr kompakt eher in die Breite als in die Höhe. Mit seinen glänzenden, dunkelgrünen Blättern und seinem langsamen Wachstum, eignet er sich sehr gut als niedrige Hecke.

Portugisischer Kirschlorbeer (Prunus lusitanica Angustifolia)

Auch der Portugiesische Kirschlorbeer weist eine Besonderheit auf: ihre Blätter sind durch eine etwas andere Blattform gekennzeichnet, wodurch sie edler wirkt.

Kirschlorbeer Etna („Prunus laurocerasus Etna“)

Der Kirschlorbeer Etna wird bei einem mittelschnellen Wachstum ungefähr zwei Meter groß. Das Besondere an dieser Kirschlorbeersorte ist die rötliche Farbe ihrer Blüten. Auch diese Sorte der Kirschlorbeere gilt als frosthart.

Einsatzmöglichkeiten

Der Kirschlorbeer ist vielseitig in der Gartengestaltung einsetzbar. Er passt vor allem in Gärten, die ein mediterranes Flair versprühen wollen. Auch wenn einige Sorten des Kirschlorbeers kalten Wintern problemlos Stand halten, mag er milde Winter am liebsten.
In einem mediterran angelegten Garten lässt sich der Kirschlorbeer perfekt optisch integrieren, weil er sich durch seine immergrünen Blätter an andere Pflanzen optisch anpasst.

Eine andere Möglichkeit bietet der Kirschlorbeer als Begrenzung im Garten. Wer eine natürliche Hecke haben möchte, kann sehr gut auf den Lorbeer zurückgreifen, weil er sich durch hohes und schnelles Wachstum besonders gut dafür eignet. Mit der Pflanze können so zum Beispiel Nachbarsgrundstück oder anliegende Straßen abgegrenzt werden. Hier ist lediglich darauf zu achten, dass die Pflanze mit ausreichend Wasser versorgt wird.

Nicht nur als Begrenzung ist der Prunus sehr gut geeignet, auch als Sichtschutz kann er dienen. Er verhindert unerwünschte Blicke und sieht gleichzeitig durch die immergrüne Blätterpacht ganzjährig frisch und sommerlich aus.

Des Weiteren kann der Kirschlorbeer als Verzierung eingesetzt werden. Er lässt sich ohne Probleme schneiden und kann so verschiedene Formen annehmen. Wer also gerne Pflanzen in Form von Quader, Kugel oder Kegel in seinem Garten hat, sollte auf den Kirschlorbeer zurückgreifen.

Zu beachten ist allerdings, dass der Prunus sehr viel Platz einnimmt und kleinere Flächen durch ihn schnell überladen wirken.

 

Pflanzung, Umpflanzung und Pflege

Am wohlsten fühlt sich der Kirschlorbeer an halbsonnigen und tiefschattigen Plätzen, wodurch er auch in der Nähe von anderen großen Pflanzen, wie dem Rhododendron oder Azaleen, ohne Probleme leben kann. In waldreichen Gebieten kann er deshalb auch gut als Hecke Verwendung finden.

Wie für viele andere Hecken, gilt auch für den Kirschlorbeer, dass eine Pflanzung im Herbst oder Frühling am geeignetsten ist. Eine schöne Kombination zum Kirschlorbeer als Hecke, ergibt sich mit der Glanzmispel, die durch ihre roten Triebe für schöne Farbtupfer sorgt und so die grüne Hecke mit Kontrasten versieht. Um Frostschäden aus dem Weg zu gehen, sollte hierbei jedoch darauf geachtet werden, den Pflanzen ein windstilles Plätzchen im Garten zu reservieren.

Wichtig ist für den Kirschlorbeer außerdem, dass der Boden mäßig feucht ist. Der Prunus kommt zwar gut mit längeren Trockenperioden, aber nicht mit Staunässe klar, weshalb diese unbedingt durch Dränagen zurückgehalten werden sollte. Auch sehr saurer Boden bekommt der Pflanze nicht gut.

Besonders gut verträgt der Kirschlorbeer jedoch humus- und nährstoffreichen Boden und sogar auf trockenem und sandigem Boden gedeiht die Pflanze. Auch leicht saure und alkalische Erde schadet dem Prunus nicht. Allgemein gilt die Faustregel: je trockener der Boden, desto frostresistenter wächst er heran. Wer bei sich im Garten lehmhaltige Böden hat, kann diese mit Sand auflockern.

Da der Kirschlorbeere sehr schnell wächst, sollte bei der Pflanzung darauf geachtet werden, dass ein ausreichender Abstand zu Hauswänden und Zäunen eingehalten wird. Es ist wichtig, dass der Prunus von allen Seiten erreicht und zurückgeschnitten werden kann. Optimaler Weise beträgt der Pflanzabstand zu Zäunen und Gebäuden die Hälfte des Durchmessers, der für die jeweilige Sorte angegeben wird, plus einen halben Meter.

Der Kirschlorbeer kann als Container- oder Ballenware erworben werden. Die Setzung der Pflanze gestaltet sich mit Containerware sehr einfach, während die Ballenware etwas empfindlicher ist und sofort nach Lieferung in die Erde eingepflanzt werden muss. Die Ballenware ist etwas preiswerter als die Containerware, ist allerdings auch nur im Herbst lieferbar.

Am Anfang benötigt der Prunus viel Feuchtigkeit, damit sich die Wurzeln richtig ausbilden und gut wachsen. Bei der Bewässerung des Kirschlorbeers ist darauf zu achten, dass er erst dann bewässert wird, wenn seine Oberfläche ausgetrocknet ist. So können Pilzerkrankungen an der Pflanze vermieden werden. Gedüngt werden muss der Prunus nicht, lediglich der Boden sollte ausreichend mit Mulch bedeckt sein, damit der Lorbeer schön gedeiht.

Soll aus dem Kirschlorbeer mal eine Hecke werden, muss darauf geachtet werden, dass ein Pflanzabstand von einem Meter gehalten wird, damit die einzelnen Pflanzen genügend Platz haben, sich zu entwickeln. Werden die Kirschlorbeeren zu dicht an einander gepflanzt, ist damit zu rechnen, dass sie sich später behindern werden und in die Quere kommen.

Ab und zu passiert es, dass der Kirschlorbeer schwächelt. Das macht sich meist zuerst durch gelbe Blätter optisch bemerkbar. Wie oben beschrieben, ist der Prunus eine robuste Pflanze, die sich ihrer Umwelt gut anpassen kann. Ist der Boden jedoch zu feucht oder kaum belüftet, geht es auch dem Kirschlorbeer nicht besonders gut. Boden, der aus verdichteten Schichten besteht, wo sich das Niederschlagswasser ansammelt und anstaut, lässt die Pflanze verkümmern, sodass sie irgendwann ihre Blätter abwirft. Staunässe und Bodenverdichtungen können die Ursache für gelbe Blätter am Prunus sein. Dies macht sich dann bereits in den ersten Jahren nach der Pflanzung bemerkbar, es ist also noch früh genug, um die Pflanze auszugraben, den Boden zu lockern und sie dann wieder in die Erde einzusetzen. Damit der Boden dann auch in Zukunft locker bleibt und das Wasser abfließen kann, kann grober Bausand mit in den Boden eingearbeitet werden.

Kirschlorbeeren umpflanzen

Wer den Kirschlorbeer umpflanzen möchte, kann dies am besten im Herbst machen, weil dieser sich zu dieser Zeit am besten einwurzeln kann. Aber auch im Frühjahr bietet sich eine Umpflanzung an. Direkt vor dem Umpflanzen sollte der Strauch etwas zurückgeschnitten werden, damit er besser transportiert werden kann. Beim Einsetzen nach der Umpflanzung kann genau wie bei der Pflanzung eines neu gekauften Lorbeers vorgegangen werden.

Schnitt der Kirschlorbeere

Wie schon erwähnt, verträgt der Kirschlorbeer Schnitte sehr gut. Generell ist es ratsam, ihn schon früh in Form zu bringen. Dies ist vorallem ratsam, wenn man ihn als Hecke nutzen möchte, da eine ausgewachsene Pflanze nur schwer zu einer schlanken Hecke geschnitten werden kann.
Das erste Mal sollte der Lorbeer im Frühjahr gestutzt werden, damit er nicht zu ausladend wächst. Wenn er dann jedes Frühjahr ihren Schnitt bekommt, bleibt die Pflanze schlank. Nach ungefähr zwei Jahren hat man eine dichte Hecke, die das ganze Jahr grün und dicht ist.
Nur wenn der Prunus blüht oder Frostgefahr besteht, sollte auf einen Rückschnitt verzichtet werden.

Der Rückschnitt tut vor allem alten und verholzten Kirschlorbeeren gut, denn diese treiben danach von unten wieder kräftig und buschig aus. Bei diesem Radikalschnitt sollte lediglich darauf geachtet werden, dass die Zweige stets über einer schlafenden Knospe abgetrennt werden, weil der Kirschlorbeer an dieser Stelle neue Triebe ansetzt und sich so optisch sichtbare Lücken, die durch den Rückschnitt entstanden sind, verwachsen.

Vor dem Schnitt sollte jedoch unbedingt darauf geachtet werden, dass sich keine Vogelnester im dichten Geäst des Kirschlorbeers befinden. Ab Anfang März suchen viele Vögel nach Schutz in Büschen, Sträuchern und Hecken, um ihren Nachwuchs auszubrüten und großzuziehen. Sollte sich tatsächlich eine Vogelfamilie für Ihren Kirschlorbeer entschieden haben, sollte auf den Rückschnitt vorerst verzichtet werden bis die jungen Vögel das Nest verlassen haben.

Zum Schneiden des Kirschlorbeers kann eine normale Heckenschere benutzt werden, aber auch eine sehr scharfe Rosenschere oder Astschere ist zum Schneiden geeignet. Wichtig ist hierbei nur, dass die Klingen scharf sind, damit der Pflanze nicht mehr Schaden zugefügt wird als notwendig ist. Eine stumpfe Schere quetscht und zerreißt die Äste, was dem Kirschlorbeer nicht guttut. Ob eine manuelle oder motorisierte Heckenschere verwendet wird, ist eine persönliche Entscheidungssache, allerdings bringen motorisierte Scheren immer die Gefahr mit sich, dass beim Schneiden viele Blätter durchtrennt und zerstört werden. In zerrissene und zerfetzte Blätter können Krankheitserreger eindringen und an den Schnittstellen der Blätter bildet sich ein brauner Rand, der unschön aussieht. Ebenfalls ist es wichtig, dass das Schnittwerkzeug im Vorfeld gründlich gereinigt wird, damit über die Schnittstellen keine Erreger eindringen können. Da der Kirschlorbeer bei manchen Menschen Allergien auslösen kann, sollten vorsichtshalber Handschuhe beim Schneiden getragen werden.

Es ist zu empfehlen, großblättrige Hecken mit der Hand zu schneiden, damit die Blätter erhalten bleiben. Sogar die sogenannten Radikalschnitte, die bis ans Holz der Pflanze reichen, werden von der Kirschlorbeere gut vertragen. So können auch ältere Pflanzen, die schon etwas außer Form geraten sind, wieder zurechtgeschnitten werden, ohne dass sie darunter leiden.

Aber nicht nur als Hecke kommt der Kirschlorbeer gut zum Einsatz, auch als Zierpflanze und Strauch sieht man ihn öfter in Parks oder auch auf dem Friedhof. Wird der Prunus als Strauchpflanze gehalten, ist es egal, ob er regelmäßig geschnitten wird, um seine Größe gering zu halten oder ob er sich völlig frei entfalten darf.

Wer den Kirschlorbeer jedoch als einzelnen Strauch bei sich im Garten gepflanzt hat, wird nach ein paar Jahren eventuell merken, dass das Gehölz mehr Platz eingenommen hat als es eigentlich geplant war. Die beste Jahreszeit, den Kirschlorbeer in Form zu schneiden, ist der Sommer. Am besten werden Zweige, die geschnitten werden sollen, über den ganzen Strauch verteilt ausgewählt. Bei einem sehr großen Strauch, sollten für eine bessere Übersicht die zu beschneidenden Zweige markiert werden. So entstehen am Ende keine unschönen Löcher. Die Äste können dann bis kurz über einem Blatt gekürzt werden, allerdings sollte darauf geachtet werden, dass die Blattachsel nicht beschädigt wird, denn oberhalb der Blattachsel sollte ein kurzer Rest des Zweiges stehen gelassen werden. Damit der Kirschlorbeer nach dem Formschnitt trotzdem noch natürlich aussieht, sollten die Zweige nicht alle auf dieselbe Länge gekürzt werden. Wer den Kirschlorbeer verbreiten möchte, erzielt gute Erfolge durch Absenken und Aussaat.

 

Schädlinge erkennenundbekämpfen

Der Kirschlorbeer gehört zwar zu den robusten Pflanzen, ist aber dennoch nicht vor Schädlingen sicher.

Befall durch den Dickmaulrüssler

Der Dickmaulrüssler ist unter den Gartenliebhabern sehr gefürchtet, da die Larven des Käfers die Pflanze so sehr angreifen können, dass sie im schlimmsten Fall komplett eingeht.

Weil der Käfer nachtaktiv ist, bekommt man ihn tagsüber nicht zu Gesicht. Sollte die Kirschlorbeere tatsächlich vom Käfer befallen sein, wird das durch die befallenen Blätter deutlich, denn diese sind dann durch kleine Buchten an den Blatträndern gekennzeichnet, wo sich der Käfer entlang frisst. Die Schädlinge ernähren sich nicht nur von den Blättern, sondern greifen auch die Wurzeln an und schädigen die Pflanze damit extrem.

Wenn an dem Kirschlorbeer angefressene Buchten an den Blättern gefunden werden, sollten die Dickmaulrüssler bestenfalls eingefangen werden. Dazu werden mit Holzwolle gefüllte Tontöpfe unter die Pflanze gestellt.

Die Käfer nutzen diese tagsüber als Unterschlupf und Ruhestätte, sodass sie in den Töpfen schnell und einfach von der Pflanze abtransportiert werden können. Auch Neempresskuchen, die in die Erde gepflanzt werden, können Abhilfe beschaffen, denn das Neemöl ist für die Schädlinge giftig, sodass sie sich von dem Kirschlorbeer fernhalten werden.

Eine andere biologische Methode stellt das Aussetzen von Nützlingen dar. Die winzigen Fadenwürmer Nematoden können in die Larven des Schädlingskäfers eindringen und sie abtöten. Diese Methode gilt als sehr umweltschonend, weil sie für Menschen und andere Wirbeltiere ungefährlich ist.

Befall durch Blattläuse

Neben Käfern und Larven sind auch die bekannten Blattläuse sehr schädlich für den Kirschlorbeer. Sie können sich von heute auf morgen rasant schnell verbreiten und vermehren, wodurch sie der Pflanze stark schaden. Blattläuse sitzen in großen Gruppen auf oder unter den Blättern der Pflanze und verteilen dort ihren Kot. Dadurch verstopfen die Poren der Blätter und sie sterben ab.
Zusätzlich übertragen die Blattläuse ein Pflanzenvirus, das den Kirschlorbeer zusätzlich schädigt.
Um gegen die Schädlinge vorzugehen, gibt es verschiedene Methoden. Ist die Pflanze nur leicht befallen, können die Blattläuse mit einem starken Wasserstrahl abgespült werden. Haben sich die Schädlinge schon vermehrt und verbreitet, kann die Pflanze mit Brennesselbrühe, Neemöl oder Kernseife eingesprüht werden. Diese Prozedur muss jedoch öfter durchgeführt werden, um die Pflanze zuverlässig von den Läusen zu befreien. Sollten diese Mittel nicht helfen, kann auch zu Insektiziden gegriffen werden. Hier sollte jedoch darauf geachtet werden, dass ein Mittel benutzt wird, das Nützlingen nicht schadet.

Befall durch die Miniermotte

Ein weiteres Ungeziefer, das sich auch gerne auf dem Kirschlorbeer einnistet, ist die Miniermotte. Die Motte schädigt den Kirschlorbeer allerdings nur passiv, weil sie die Fotosynthese der Pflanze stört, wodurch es zu einer chronischen Unterernährung und Mangelversorgung kommt. Zurzeit sind jedoch noch keine passenden Insektizide zugelassen, die zur Bekämpfung der Schmetterlingsraupe verwendet werden können. Um die Verbreitung der Raupe jedoch zu stoppen, sollten die abgefallenen Blätter der Kirschlorbeere vom Boden gesammelt und entsorgt werden.

Öfters werden auf dem Kirschlorbeer auch Wespen entdeckt. Hier besteht jedoch kein Grund zur Sorge, die Wespen schaden der Pflanze nicht, sie ernähren sich nur vom süßen Nektar der Lorbeere.

 

 

Kirschlorbeer mit anderen Pflanzen kombinieren

Ein weiterer positiver Aspekt des Kirschlorbeers ist, dass er sich verschiedenen Stilen anpasst und deshalb sehr gut für die Gartengestaltung geeignet ist. Durch seine schön geformten Blätter und die intensive immergrüne Farbe lässt sich die Pflanze hervorragend mit anderen Pflanzen kombinieren, sodass ein schöner Gesamteindruck entsteht.

Wer sich eine schöne Mischhecke im heimischen Garten für guten Sicht- und Windschutz wünscht, kann den Kirschlorbeer mit anderen Gehölzen kombinieren.
Ein Beispiel hierfür ist der Sommerflieder, der prächtig blüht und im Sommer Besuch von zahlreichen Schmetterlingen bekommt.
Ebenfalls schön kombiniert passt der Kirschlorbeer zum Hartriegel, der durch sein schönes Laub mit Herbstfärbung überzeugt. An manchen Sorten des Hartriegels sind sogar Früchte zu finden, die optisch der Erdbeere ähnlichsehen.
Auch der Ginster macht sich hervorragend neben dem Kirschlorbeer. Er blüht je nach Sorte in den Farben Weiß, Rosa, Orange oder Gelb.
Wer vielen Nützlingen und Insekten ein Heim bieten möchte, kann neben dem Kirschlorbeer einen Perlmuttstrauch pflanzen. Dieser zieht durch seine vielen Blüten und seinen Duft viele Insekten an.
Eine weitere, überragend schöne Kombinationsalternative bietet der sogenannte Schneeball. Er besticht das ganze Jahr über durch seine Schönheit. Im Frühjahr und Sommer schmücken ihn große, weiße Blütenbälle, aus denen sich rotleuchtende kleine Beerenfrüchte entwickeln. Wer es eher in Pink- und Rosatönen mag, greift auf die Weigelie zurück.
Auch die Spiere blüht in ähnlichen Farben und trägt ab April rosafarbene, violette oder weiße Blüten, die eine Anlaufstelle für viele Bienen sind.

Aber nicht nur die Farbe der Sträucher, die mit dem Kirschlorbeer kombiniert werden sollen, spielt eine Rolle, sondern auch die Form der Pflanzen. Besonders hübsch ist es, wenn sich immergrüne Pflanzen wie der Prunus mit Pflanzen, die ihr Laub abwerfen, abwechseln. Durch diese Art der Pflanzung wird auch im Winter ein Sichtschutz garantiert.

Vor der Kirschlorbeer-Hecke können Begleitpflanzen gepflanzt werden, die auch im Schatten gut und problemlos wachsen. Dadurch kann verhindert werden, dass die beschatteten Flächen vermoosen. Hier können unter anderem Bodendecker eingesetzt werden. Besonders schön machen sich Frühjahrsblüher wie Maiglöckchen, Krokusse oder Schneeglöckchen, Frauenmantel, Funkien, Farne, Kreuzkraut oder Sterndolden.

Damit die Hecke insgesamt einen harmonischen Eindruck vermittelt, sollten nicht zu viele verschiedene Pflanzenarten zusätzlich zum Kirschlorbeer gepflanzt werden. Stattdessen sollte man sich auf einige wenige Arten beschränken, die abwechselnd gesetzt werden.

 

Kirschlorbeer kaufen

Den Kirschlorbeer kann man auf verschiedene Weisen und in unterschiedlichen Geschäften kaufen. Die wohl bekannteste Art der Pflanzenbeschaffung stellt wohl der Gang ins Gartencenter oder zur Gärtnerei dar. Neben den Geschäften bietet es sich auch an, den Kirschlorbeer im Internet zu bestellen. Onlineshops, die sich insbesondere auf den Verkauf und Versand von Pflanzen spezialisiert haben, können auch beim Kauf weiterhelfen. Hinzukommt, dass diese die Pflanzen direkt bis vor die Haustür liefern. Floranza ist in der Regel günstiger und hat deutlich mehr Auswahl als ein Gartencenter. Außerdem kann man immer und überall mit einem internetfähigen Gerät bestellen.

Kirschlorbeer kaufen Allgemeines über den Kirschlorbeer Sortenvielfalt und Arten Aufrechter Kirschlorbeer Herbergii („Prunus laurocerasus Herbergii“)... mehr erfahren »
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Allgemeines über den Kirschlorbeer

Der Kirschlorbeer, der im Lateinischen auch als „Prunus“ bezeichnet wird, gehört zu der großen Familie der Rosengewächse und wird auch oft als Lorbeerkirsche bezeichnet. Die Pflanze trägt zwar immergrüne und lange Blätter, darf aber dennoch nicht mit dem echten Lorbeer verwechselt werden, denn mit diesem ist der Kirschlorbeer nicht verwandt. Hierzulande ist der Kirschlorbeer sehr beliebt und schmückt als Hecke und Zierstrauch einige Gärten. Vor allem seine Robustheit im Winter macht ihn zu einer beliebten Pflanze.

Herkunft und Merkmale

Der Kirschlorbeer hat seinen heimatlichen Ursprung in Kleinasien und im Mittelmeerraum. In Südosteuropa wächst er sogar als Baum, hier bei uns kommt er jedoch als Strauch vor.

Der Lorbeerstrauch wächst 2-4 Meter hoch und trägt weiße Blüten, die ungefähr 8 mm groß werden, in Trauben versammelt stehen und duften. Von April bis Mai blüht der Kirschlorbeer und von August bis September entstehen an seinem Strauch ovale Steinfrüchte, die zuerst grün sind und sich später schwarz verfärben. Die dunkelgrünen Blätter des Kirschlorbeers fühlen sich ledrig an und glänzen. Sie sind oval geformt und wenn sie zerrieben werden, riechen sie nach Bittermandelöl. In Deutschland sieht man den Kirschlorbeer oft in Gärten und Parks als Zierpflanze, wo er oft als natürlicher Zaun- und Sichtschutz Verwendung findet.  

Das reine Fruchtfleisch ist für den Menschen nicht giftig. Lediglich in den Kernen der Frucht ist blausäurehaltige Glycoside enthalten, die beim langen Zerkauen freigesetzt werden könnte. So lautet es zumindest in der Theorie, in der Praxis tritt dieser Fall jedoch höchstwahrscheinlich nicht ein. Denn selbst durch das Verschlucken der Kerne wird normalerweise keine Vergiftung ausgelöst.
Da das Gift dennoch für viele Tiere gefährlich ist und sogar tödlich enden kann, sollten diese von den Früchten der Pflanze ferngehalten werden.

Die Lorbeerkirsche ist ein sogenannter Herzwurzler. Das bedeutet, dass sie mehrere Hauptwurzeln hat, die nicht nur senkrecht in die Erde ragen, sondern in alle Richtungen unter der Erde wachsen. Wenn ein Kirschlorbeer-Ableger wächst, bildet sich eine Pfahlwurzel, die tief in die Erde reicht und aus der später mehrere Hauptwurzeln mit Seitenwurzeln rauswachsen. Daraus entsteht im Querschnitt der Wurzeln eine Herzform, woraus der Name „Herzwurzler“ abstammt.
Als Herzwurzler hat der Kirschlorbeer die perfekte Ausgangslage, die Nährstoffversorgung in der Erde für sich sicherzustellen, denn die Wurzeln des Kirschlorbeers wachsen nicht so tief wie die Wurzeln von Bäumen und Sträuchern. Das Bewundernswerte an den Pflanzen ist, dass sie sich sehr gut ihrer Umwelt anpassen können. In trockenen Gebieten können die Wurzeln des Lorbeers sehr tief wachsen, damit die immergrüne Pflanze mit ausreichend Wasser versorgt ist.

 

Sortenvielfalt und Arten 

Insgesamt gibt es mehr als zwei Dutzend verschiedene Sorten des Kirschlorbeers, die verschiedene Merkmale bezüglich Wuchshöhe, Wuchsgeschwindigkeit und Härte gegenüber Winterkälte aufweisen.

Aufrechter Kirschlorbeer Herbergii („Prunus laurocerasus Herbergii“)

Die Herbergii Sorte ist stark verbreitet und in den meisten Parkanlagen und Gärten zu finden. Sie wird zwei bis drei Meter hoch und ist vor allem so beliebt, weil sie dem Winter durch ihre Robustheit gut Stand hält. Kennzeichnend sind der aufrechte Wuchs und die immergrünen, schmal länglichen Blätter. Der aufrechte Kirschlorbeer Herbergii wächst an sonnigen bis schattigen Standorten und steht gerne geschützt vor trockenen Winden.

Großblättriger Kirschlorbeer („Prunus laurocerasus Rotundifolia“)

Der großblättrige Kirschlorbeer gehört hierzulande zu den beliebtesten und meist verkauften Heckenpflanzen. Hierfür eignet er sich dank seines schnellen Wachstums und seiner erreichbaren Höhe von 4 Metern besonders gut.
Er bietet mit seinen großen, glänzenden Blättern die perfekten Voraussetzungen für eine blickdichte Hecke und ist somit für einen natürlichen Sichtschutz im eigenen Garten bestens geeignet.
Allgemein hat der großblättrige Kirschlorbeer nur wenige Ansprüche an den Standort. Er stellt keine besonderen Anforderungen an den Boden und kommt sowohl mit einer hohen Sonneneinstrahlung und einem sehr schattigen Standort klar. Allerdings ist er leicht empfindlich was Staunässe und Frost angeht.

Schmalblättriger Kirschlorbeer Caucasica („Prunus laurocerasus Caucasica“)

Der Schmalblättrige Kirschlorbeer Caucasica ist ebenfalls eine verbreitete Sorte des Kirschlorbeers. Dadurch, dass die Pflanze so schnell wächst, kann sie eine Höhe von vier Metern erreichen und ist damit auch sehr gut für schmale Hecken und kleinere Pflanzenstreifen geeignet. Seine schmalen und länglichen Blätter verleihen ihm ein edles aussehen. Auch diese Sorte Kirschlorbeer stellt keine besonderen Anforderungen an den Boden und gilt außerdem als robust und frosthart.

Kirschlorbeer Novita („Prunus laurocerasus Novita“)

Eine weitere Alternative stellt die Sorte Kirschlorbeer Novita dar, die sich mit ihren großen, dunkelgrünen Blättern ebenfalls als Lorbeerhecke eignet. Sie ist eine noch relativ junge Zuchtform und zeichnet sich durch eine starke Wuchskraft und Schnittverträglichkeit aus. Außerdem gilt sie als sehr robust und frosthart.

Breitwüchsiger Kirschlorbeer Otto Luyken („Prunus laurocerasus Otto Luyken“)

Wer auf der Suche nach einer Kirschlorbeere ist, die nicht ganz so hochwächst, sollte sich den breitwüchsigen Kirschlorbeer Otto Luyken merken. Diese Sorte wird maximal 1,5 Meter hoch und wächst sehr kompakt eher in die Breite als in die Höhe. Mit seinen glänzenden, dunkelgrünen Blättern und seinem langsamen Wachstum, eignet er sich sehr gut als niedrige Hecke.

Portugisischer Kirschlorbeer (Prunus lusitanica Angustifolia)

Auch der Portugiesische Kirschlorbeer weist eine Besonderheit auf: ihre Blätter sind durch eine etwas andere Blattform gekennzeichnet, wodurch sie edler wirkt.

Kirschlorbeer Etna („Prunus laurocerasus Etna“)

Der Kirschlorbeer Etna wird bei einem mittelschnellen Wachstum ungefähr zwei Meter groß. Das Besondere an dieser Kirschlorbeersorte ist die rötliche Farbe ihrer Blüten. Auch diese Sorte der Kirschlorbeere gilt als frosthart.

Einsatzmöglichkeiten

Der Kirschlorbeer ist vielseitig in der Gartengestaltung einsetzbar. Er passt vor allem in Gärten, die ein mediterranes Flair versprühen wollen. Auch wenn einige Sorten des Kirschlorbeers kalten Wintern problemlos Stand halten, mag er milde Winter am liebsten.
In einem mediterran angelegten Garten lässt sich der Kirschlorbeer perfekt optisch integrieren, weil er sich durch seine immergrünen Blätter an andere Pflanzen optisch anpasst.

Eine andere Möglichkeit bietet der Kirschlorbeer als Begrenzung im Garten. Wer eine natürliche Hecke haben möchte, kann sehr gut auf den Lorbeer zurückgreifen, weil er sich durch hohes und schnelles Wachstum besonders gut dafür eignet. Mit der Pflanze können so zum Beispiel Nachbarsgrundstück oder anliegende Straßen abgegrenzt werden. Hier ist lediglich darauf zu achten, dass die Pflanze mit ausreichend Wasser versorgt wird.

Nicht nur als Begrenzung ist der Prunus sehr gut geeignet, auch als Sichtschutz kann er dienen. Er verhindert unerwünschte Blicke und sieht gleichzeitig durch die immergrüne Blätterpacht ganzjährig frisch und sommerlich aus.

Des Weiteren kann der Kirschlorbeer als Verzierung eingesetzt werden. Er lässt sich ohne Probleme schneiden und kann so verschiedene Formen annehmen. Wer also gerne Pflanzen in Form von Quader, Kugel oder Kegel in seinem Garten hat, sollte auf den Kirschlorbeer zurückgreifen.

Zu beachten ist allerdings, dass der Prunus sehr viel Platz einnimmt und kleinere Flächen durch ihn schnell überladen wirken.

 

Pflanzung, Umpflanzung und Pflege

Am wohlsten fühlt sich der Kirschlorbeer an halbsonnigen und tiefschattigen Plätzen, wodurch er auch in der Nähe von anderen großen Pflanzen, wie dem Rhododendron oder Azaleen, ohne Probleme leben kann. In waldreichen Gebieten kann er deshalb auch gut als Hecke Verwendung finden.

Wie für viele andere Hecken, gilt auch für den Kirschlorbeer, dass eine Pflanzung im Herbst oder Frühling am geeignetsten ist. Eine schöne Kombination zum Kirschlorbeer als Hecke, ergibt sich mit der Glanzmispel, die durch ihre roten Triebe für schöne Farbtupfer sorgt und so die grüne Hecke mit Kontrasten versieht. Um Frostschäden aus dem Weg zu gehen, sollte hierbei jedoch darauf geachtet werden, den Pflanzen ein windstilles Plätzchen im Garten zu reservieren.

Wichtig ist für den Kirschlorbeer außerdem, dass der Boden mäßig feucht ist. Der Prunus kommt zwar gut mit längeren Trockenperioden, aber nicht mit Staunässe klar, weshalb diese unbedingt durch Dränagen zurückgehalten werden sollte. Auch sehr saurer Boden bekommt der Pflanze nicht gut.

Besonders gut verträgt der Kirschlorbeer jedoch humus- und nährstoffreichen Boden und sogar auf trockenem und sandigem Boden gedeiht die Pflanze. Auch leicht saure und alkalische Erde schadet dem Prunus nicht. Allgemein gilt die Faustregel: je trockener der Boden, desto frostresistenter wächst er heran. Wer bei sich im Garten lehmhaltige Böden hat, kann diese mit Sand auflockern.

Da der Kirschlorbeere sehr schnell wächst, sollte bei der Pflanzung darauf geachtet werden, dass ein ausreichender Abstand zu Hauswänden und Zäunen eingehalten wird. Es ist wichtig, dass der Prunus von allen Seiten erreicht und zurückgeschnitten werden kann. Optimaler Weise beträgt der Pflanzabstand zu Zäunen und Gebäuden die Hälfte des Durchmessers, der für die jeweilige Sorte angegeben wird, plus einen halben Meter.

Der Kirschlorbeer kann als Container- oder Ballenware erworben werden. Die Setzung der Pflanze gestaltet sich mit Containerware sehr einfach, während die Ballenware etwas empfindlicher ist und sofort nach Lieferung in die Erde eingepflanzt werden muss. Die Ballenware ist etwas preiswerter als die Containerware, ist allerdings auch nur im Herbst lieferbar.

Am Anfang benötigt der Prunus viel Feuchtigkeit, damit sich die Wurzeln richtig ausbilden und gut wachsen. Bei der Bewässerung des Kirschlorbeers ist darauf zu achten, dass er erst dann bewässert wird, wenn seine Oberfläche ausgetrocknet ist. So können Pilzerkrankungen an der Pflanze vermieden werden. Gedüngt werden muss der Prunus nicht, lediglich der Boden sollte ausreichend mit Mulch bedeckt sein, damit der Lorbeer schön gedeiht.

Soll aus dem Kirschlorbeer mal eine Hecke werden, muss darauf geachtet werden, dass ein Pflanzabstand von einem Meter gehalten wird, damit die einzelnen Pflanzen genügend Platz haben, sich zu entwickeln. Werden die Kirschlorbeeren zu dicht an einander gepflanzt, ist damit zu rechnen, dass sie sich später behindern werden und in die Quere kommen.

Ab und zu passiert es, dass der Kirschlorbeer schwächelt. Das macht sich meist zuerst durch gelbe Blätter optisch bemerkbar. Wie oben beschrieben, ist der Prunus eine robuste Pflanze, die sich ihrer Umwelt gut anpassen kann. Ist der Boden jedoch zu feucht oder kaum belüftet, geht es auch dem Kirschlorbeer nicht besonders gut. Boden, der aus verdichteten Schichten besteht, wo sich das Niederschlagswasser ansammelt und anstaut, lässt die Pflanze verkümmern, sodass sie irgendwann ihre Blätter abwirft. Staunässe und Bodenverdichtungen können die Ursache für gelbe Blätter am Prunus sein. Dies macht sich dann bereits in den ersten Jahren nach der Pflanzung bemerkbar, es ist also noch früh genug, um die Pflanze auszugraben, den Boden zu lockern und sie dann wieder in die Erde einzusetzen. Damit der Boden dann auch in Zukunft locker bleibt und das Wasser abfließen kann, kann grober Bausand mit in den Boden eingearbeitet werden.

Kirschlorbeeren umpflanzen

Wer den Kirschlorbeer umpflanzen möchte, kann dies am besten im Herbst machen, weil dieser sich zu dieser Zeit am besten einwurzeln kann. Aber auch im Frühjahr bietet sich eine Umpflanzung an. Direkt vor dem Umpflanzen sollte der Strauch etwas zurückgeschnitten werden, damit er besser transportiert werden kann. Beim Einsetzen nach der Umpflanzung kann genau wie bei der Pflanzung eines neu gekauften Lorbeers vorgegangen werden.

Schnitt der Kirschlorbeere

Wie schon erwähnt, verträgt der Kirschlorbeer Schnitte sehr gut. Generell ist es ratsam, ihn schon früh in Form zu bringen. Dies ist vorallem ratsam, wenn man ihn als Hecke nutzen möchte, da eine ausgewachsene Pflanze nur schwer zu einer schlanken Hecke geschnitten werden kann.
Das erste Mal sollte der Lorbeer im Frühjahr gestutzt werden, damit er nicht zu ausladend wächst. Wenn er dann jedes Frühjahr ihren Schnitt bekommt, bleibt die Pflanze schlank. Nach ungefähr zwei Jahren hat man eine dichte Hecke, die das ganze Jahr grün und dicht ist.
Nur wenn der Prunus blüht oder Frostgefahr besteht, sollte auf einen Rückschnitt verzichtet werden.

Der Rückschnitt tut vor allem alten und verholzten Kirschlorbeeren gut, denn diese treiben danach von unten wieder kräftig und buschig aus. Bei diesem Radikalschnitt sollte lediglich darauf geachtet werden, dass die Zweige stets über einer schlafenden Knospe abgetrennt werden, weil der Kirschlorbeer an dieser Stelle neue Triebe ansetzt und sich so optisch sichtbare Lücken, die durch den Rückschnitt entstanden sind, verwachsen.

Vor dem Schnitt sollte jedoch unbedingt darauf geachtet werden, dass sich keine Vogelnester im dichten Geäst des Kirschlorbeers befinden. Ab Anfang März suchen viele Vögel nach Schutz in Büschen, Sträuchern und Hecken, um ihren Nachwuchs auszubrüten und großzuziehen. Sollte sich tatsächlich eine Vogelfamilie für Ihren Kirschlorbeer entschieden haben, sollte auf den Rückschnitt vorerst verzichtet werden bis die jungen Vögel das Nest verlassen haben.

Zum Schneiden des Kirschlorbeers kann eine normale Heckenschere benutzt werden, aber auch eine sehr scharfe Rosenschere oder Astschere ist zum Schneiden geeignet. Wichtig ist hierbei nur, dass die Klingen scharf sind, damit der Pflanze nicht mehr Schaden zugefügt wird als notwendig ist. Eine stumpfe Schere quetscht und zerreißt die Äste, was dem Kirschlorbeer nicht guttut. Ob eine manuelle oder motorisierte Heckenschere verwendet wird, ist eine persönliche Entscheidungssache, allerdings bringen motorisierte Scheren immer die Gefahr mit sich, dass beim Schneiden viele Blätter durchtrennt und zerstört werden. In zerrissene und zerfetzte Blätter können Krankheitserreger eindringen und an den Schnittstellen der Blätter bildet sich ein brauner Rand, der unschön aussieht. Ebenfalls ist es wichtig, dass das Schnittwerkzeug im Vorfeld gründlich gereinigt wird, damit über die Schnittstellen keine Erreger eindringen können. Da der Kirschlorbeer bei manchen Menschen Allergien auslösen kann, sollten vorsichtshalber Handschuhe beim Schneiden getragen werden.

Es ist zu empfehlen, großblättrige Hecken mit der Hand zu schneiden, damit die Blätter erhalten bleiben. Sogar die sogenannten Radikalschnitte, die bis ans Holz der Pflanze reichen, werden von der Kirschlorbeere gut vertragen. So können auch ältere Pflanzen, die schon etwas außer Form geraten sind, wieder zurechtgeschnitten werden, ohne dass sie darunter leiden.

Aber nicht nur als Hecke kommt der Kirschlorbeer gut zum Einsatz, auch als Zierpflanze und Strauch sieht man ihn öfter in Parks oder auch auf dem Friedhof. Wird der Prunus als Strauchpflanze gehalten, ist es egal, ob er regelmäßig geschnitten wird, um seine Größe gering zu halten oder ob er sich völlig frei entfalten darf.

Wer den Kirschlorbeer jedoch als einzelnen Strauch bei sich im Garten gepflanzt hat, wird nach ein paar Jahren eventuell merken, dass das Gehölz mehr Platz eingenommen hat als es eigentlich geplant war. Die beste Jahreszeit, den Kirschlorbeer in Form zu schneiden, ist der Sommer. Am besten werden Zweige, die geschnitten werden sollen, über den ganzen Strauch verteilt ausgewählt. Bei einem sehr großen Strauch, sollten für eine bessere Übersicht die zu beschneidenden Zweige markiert werden. So entstehen am Ende keine unschönen Löcher. Die Äste können dann bis kurz über einem Blatt gekürzt werden, allerdings sollte darauf geachtet werden, dass die Blattachsel nicht beschädigt wird, denn oberhalb der Blattachsel sollte ein kurzer Rest des Zweiges stehen gelassen werden. Damit der Kirschlorbeer nach dem Formschnitt trotzdem noch natürlich aussieht, sollten die Zweige nicht alle auf dieselbe Länge gekürzt werden. Wer den Kirschlorbeer verbreiten möchte, erzielt gute Erfolge durch Absenken und Aussaat.

 

Schädlinge erkennenundbekämpfen

Der Kirschlorbeer gehört zwar zu den robusten Pflanzen, ist aber dennoch nicht vor Schädlingen sicher.

Befall durch den Dickmaulrüssler

Der Dickmaulrüssler ist unter den Gartenliebhabern sehr gefürchtet, da die Larven des Käfers die Pflanze so sehr angreifen können, dass sie im schlimmsten Fall komplett eingeht.

Weil der Käfer nachtaktiv ist, bekommt man ihn tagsüber nicht zu Gesicht. Sollte die Kirschlorbeere tatsächlich vom Käfer befallen sein, wird das durch die befallenen Blätter deutlich, denn diese sind dann durch kleine Buchten an den Blatträndern gekennzeichnet, wo sich der Käfer entlang frisst. Die Schädlinge ernähren sich nicht nur von den Blättern, sondern greifen auch die Wurzeln an und schädigen die Pflanze damit extrem.

Wenn an dem Kirschlorbeer angefressene Buchten an den Blättern gefunden werden, sollten die Dickmaulrüssler bestenfalls eingefangen werden. Dazu werden mit Holzwolle gefüllte Tontöpfe unter die Pflanze gestellt.

Die Käfer nutzen diese tagsüber als Unterschlupf und Ruhestätte, sodass sie in den Töpfen schnell und einfach von der Pflanze abtransportiert werden können. Auch Neempresskuchen, die in die Erde gepflanzt werden, können Abhilfe beschaffen, denn das Neemöl ist für die Schädlinge giftig, sodass sie sich von dem Kirschlorbeer fernhalten werden.

Eine andere biologische Methode stellt das Aussetzen von Nützlingen dar. Die winzigen Fadenwürmer Nematoden können in die Larven des Schädlingskäfers eindringen und sie abtöten. Diese Methode gilt als sehr umweltschonend, weil sie für Menschen und andere Wirbeltiere ungefährlich ist.

Befall durch Blattläuse

Neben Käfern und Larven sind auch die bekannten Blattläuse sehr schädlich für den Kirschlorbeer. Sie können sich von heute auf morgen rasant schnell verbreiten und vermehren, wodurch sie der Pflanze stark schaden. Blattläuse sitzen in großen Gruppen auf oder unter den Blättern der Pflanze und verteilen dort ihren Kot. Dadurch verstopfen die Poren der Blätter und sie sterben ab.
Zusätzlich übertragen die Blattläuse ein Pflanzenvirus, das den Kirschlorbeer zusätzlich schädigt.
Um gegen die Schädlinge vorzugehen, gibt es verschiedene Methoden. Ist die Pflanze nur leicht befallen, können die Blattläuse mit einem starken Wasserstrahl abgespült werden. Haben sich die Schädlinge schon vermehrt und verbreitet, kann die Pflanze mit Brennesselbrühe, Neemöl oder Kernseife eingesprüht werden. Diese Prozedur muss jedoch öfter durchgeführt werden, um die Pflanze zuverlässig von den Läusen zu befreien. Sollten diese Mittel nicht helfen, kann auch zu Insektiziden gegriffen werden. Hier sollte jedoch darauf geachtet werden, dass ein Mittel benutzt wird, das Nützlingen nicht schadet.

Befall durch die Miniermotte

Ein weiteres Ungeziefer, das sich auch gerne auf dem Kirschlorbeer einnistet, ist die Miniermotte. Die Motte schädigt den Kirschlorbeer allerdings nur passiv, weil sie die Fotosynthese der Pflanze stört, wodurch es zu einer chronischen Unterernährung und Mangelversorgung kommt. Zurzeit sind jedoch noch keine passenden Insektizide zugelassen, die zur Bekämpfung der Schmetterlingsraupe verwendet werden können. Um die Verbreitung der Raupe jedoch zu stoppen, sollten die abgefallenen Blätter der Kirschlorbeere vom Boden gesammelt und entsorgt werden.

Öfters werden auf dem Kirschlorbeer auch Wespen entdeckt. Hier besteht jedoch kein Grund zur Sorge, die Wespen schaden der Pflanze nicht, sie ernähren sich nur vom süßen Nektar der Lorbeere.

 

 

Kirschlorbeer mit anderen Pflanzen kombinieren

Ein weiterer positiver Aspekt des Kirschlorbeers ist, dass er sich verschiedenen Stilen anpasst und deshalb sehr gut für die Gartengestaltung geeignet ist. Durch seine schön geformten Blätter und die intensive immergrüne Farbe lässt sich die Pflanze hervorragend mit anderen Pflanzen kombinieren, sodass ein schöner Gesamteindruck entsteht.

Wer sich eine schöne Mischhecke im heimischen Garten für guten Sicht- und Windschutz wünscht, kann den Kirschlorbeer mit anderen Gehölzen kombinieren.
Ein Beispiel hierfür ist der Sommerflieder, der prächtig blüht und im Sommer Besuch von zahlreichen Schmetterlingen bekommt.
Ebenfalls schön kombiniert passt der Kirschlorbeer zum Hartriegel, der durch sein schönes Laub mit Herbstfärbung überzeugt. An manchen Sorten des Hartriegels sind sogar Früchte zu finden, die optisch der Erdbeere ähnlichsehen.
Auch der Ginster macht sich hervorragend neben dem Kirschlorbeer. Er blüht je nach Sorte in den Farben Weiß, Rosa, Orange oder Gelb.
Wer vielen Nützlingen und Insekten ein Heim bieten möchte, kann neben dem Kirschlorbeer einen Perlmuttstrauch pflanzen. Dieser zieht durch seine vielen Blüten und seinen Duft viele Insekten an.
Eine weitere, überragend schöne Kombinationsalternative bietet der sogenannte Schneeball. Er besticht das ganze Jahr über durch seine Schönheit. Im Frühjahr und Sommer schmücken ihn große, weiße Blütenbälle, aus denen sich rotleuchtende kleine Beerenfrüchte entwickeln. Wer es eher in Pink- und Rosatönen mag, greift auf die Weigelie zurück.
Auch die Spiere blüht in ähnlichen Farben und trägt ab April rosafarbene, violette oder weiße Blüten, die eine Anlaufstelle für viele Bienen sind.

Aber nicht nur die Farbe der Sträucher, die mit dem Kirschlorbeer kombiniert werden sollen, spielt eine Rolle, sondern auch die Form der Pflanzen. Besonders hübsch ist es, wenn sich immergrüne Pflanzen wie der Prunus mit Pflanzen, die ihr Laub abwerfen, abwechseln. Durch diese Art der Pflanzung wird auch im Winter ein Sichtschutz garantiert.

Vor der Kirschlorbeer-Hecke können Begleitpflanzen gepflanzt werden, die auch im Schatten gut und problemlos wachsen. Dadurch kann verhindert werden, dass die beschatteten Flächen vermoosen. Hier können unter anderem Bodendecker eingesetzt werden. Besonders schön machen sich Frühjahrsblüher wie Maiglöckchen, Krokusse oder Schneeglöckchen, Frauenmantel, Funkien, Farne, Kreuzkraut oder Sterndolden.

Damit die Hecke insgesamt einen harmonischen Eindruck vermittelt, sollten nicht zu viele verschiedene Pflanzenarten zusätzlich zum Kirschlorbeer gepflanzt werden. Stattdessen sollte man sich auf einige wenige Arten beschränken, die abwechselnd gesetzt werden.

 

Kirschlorbeer kaufen

Den Kirschlorbeer kann man auf verschiedene Weisen und in unterschiedlichen Geschäften kaufen. Die wohl bekannteste Art der Pflanzenbeschaffung stellt wohl der Gang ins Gartencenter oder zur Gärtnerei dar. Neben den Geschäften bietet es sich auch an, den Kirschlorbeer im Internet zu bestellen. Onlineshops, die sich insbesondere auf den Verkauf und Versand von Pflanzen spezialisiert haben, können auch beim Kauf weiterhelfen. Hinzukommt, dass diese die Pflanzen direkt bis vor die Haustür liefern. Floranza ist in der Regel günstiger und hat deutlich mehr Auswahl als ein Gartencenter. Außerdem kann man immer und überall mit einem internetfähigen Gerät bestellen.

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